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1913.

Er«es Blatt

I«m Ablebr« v. Kiderlen-Wächters.

Marburg

Mittwoch, 1. Januar

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»artigen Amtes, das zunächst nicht sehr innig und vertraulich

schien, an Festigkeit gewönne, und es ist nicht zu bezweifeln, daß

Herr v. Kiderlen-Wächter in den grasten Fragen des Balkankrieges

und der serbischen Krise, wie in der Angelegenheit der Dreibund­

erneuerung das Ohr und das Vertrauen des Kaisers gehabt hat.

So stand er wirklich auf der Höhe seines Lebens, und das Ver-

SBir sitzen so traulich beisammen Und haben uns alle so lieb."

Wenn das gesungen wird, so wird in jeder Syloestergesellschast ein Paar wenigstens sein, das sich zunickt oder doch einen Blick des Einver- ständniifes wechselt, der besagen soll:Wir alle gewiß, im besonderen aber wir zwei." Solche zwei natürlich sehen aus dem alten Jahr in das neue fröhlich und vertrauensvoll hinein, denn für sie steht darin schon alles voller Rosen. Aber auch wir anderen können getrost dem neuen Zahr entgegensehen. Jetzt schon steht fest, daß es aus dem alten Jahr bereits den ganzen zukünftigen Frühling in Gestalt von schlafenden Augen übernimmt. Außerdem hat das alte Jahr schon mit den Sing­vögeln Verträge abgeschlossen. die sie zum pünktlichen Wiedererscheinen im Jahre 1913 verpflichten. So wird es ja auch im neuen Jahre aus­zuhalten fein, besonders, wenn wir worauf auch schon in dem Liede Kotzebues Wert gelegt wirdeinander das Leben erheitern". Das ist freilich so leicht nicht, wie manche von denen es sich vorstellen, die am Sylvesterabend vertrauliche Blicke miteinander tauschen, aber es gelingt doch, wenn man sich einige Mühe gibt. Gehen wir darum fröh­lich dem neuen Jahr entgegen. Hoffen wir, daß das neue Jahr ein gutes fein, daß es außer Blumen und Vogelsang uns auch dringen wird, was wir alle so sehr wünschen: W 'Frieden, reichen Ertrag der Korn- untk Kartoffelfelder. Sinken der Fleischpreise, Aufsteigen der Wert­papierkurse, Weisheit in Staatsmännerköpfen, eine geschmackvolle Frauentracht und vor allem eine aualitativ wie quantitativ gleich be­friedigende Weinlese. Alles das möge es bringen, trotzdem es die etwas bedenkliche 13 im Schild« führt. I. Trojan.

des Weihnachtsfestes war. « rastlos tätig. Als er zu kurzer Er­holung Berlin verliest, kam keinem seiner Mitarbeiter, die ibn mit ungebrochener Tatkraft am Werke sahen, der Gedanke, daß ihm die Rückkehr nicht beschieden sein werde, v. Kiderlen führte das Amt des Staatssekretärs nur 2y2 Jahre. Was seine Leistung in der kurzen Zeitspanne für unsere auswärtige Stellung be­deutete, ist erst später im einzelnen abzuschätzen. Unzweifelhaft wird aber die Geschichte bestätigen, daß er die hohen Erwar­tungen, mit denen seine Ernennung zum Staatssekretär begrüßt wurde, in vollem Maße erfüllte. Furchtlos und klug in der Ver­tretung der Rechte und Ansprüche des Reiches, eisern in seinen Anforderungen an sich, fest und rücksichtslos in der Wahrnehmung der Interessen des kaiserlichen Dienstes, ein unermüdlicher Ar­beiter, dem es in allem um die Sache ging, eine starke Persönlich­keit, in welcher sich alle männlichen Eigenschaften klar ausaenrögt haben. 6o bewährte sich v. Kiderlen vom ersten bis zum letzten Tag feiner Amtsführung. Die ihm näher getreten sind, werden auch der anderen Züge seines Wesens stets gedenken: seiner von Herzen kommenden Liebenswürdigkeit, frohen Genußfähigkeit und echten Freundestreue. Sein vorzeitiges Scheiden t)intenuDi eine tiefe Lücke und bedeutet einen schweren Verlust für Kaiser und Reich.

In ähnlichem Sinne läßt sich die gesamte Preffe aus, wen« auch hie und da mehr oder weniger auf die Mißerfolge in d»r Po­litik des fetzt verstorbenen Diplomaten hingewiesen wird. Natür­lich gibt der Tod des Herrn v. Kiderlen den Zeitungen auch Ge­legenheit, dieKladderadatsch-Affäre", in die dieser anfangs der 90er Jahre verwickelt gewesen ist, wieder ans Licht zu bringen. Seinerzeit, 1893, war Herr v. Kiderlen Vortragender Rat im Aus­wärtigen Amt. Er hatte sich mit dem Fürsten Philipp zu Eulen­burg, genannt Troubadour, und Herrn v. Holstein, genannt der Austernfreund, und einigen anderen Herren bei Borchardt in Berlin zu einer gemütlichen Tafelrunde zusammengetan, lei der es oft recht hoch hergegangen sein mag, denn Herr v. Kiderlen pflegte wie bei der Arbeit, so auch beim Eenuffe hohe Anforde­rungen an seine Nerven zu stellen. Er erhielt in dieser Tasel-

PoNtische Umschau.

Die Reichsoersicherungsordnung nach dem Erscheinen der Mustersatzungen.

In Kürze werden nunmehr die Mustersatzungen, nach denen di« Krankenkasien ihre Satzungen entsprechend der Reichsverücherungsord- nung aufstellen können, erscheinen. Eegenwättig liegen diese Satzungen dem Bundesrate zur Beschlußfasiung vor, die spätestens für den über­nächsten Monat zu erwarten ist und auf die dann die Veröffentlichung folgt. Bevor die Mustersatzungen nicht erschienen sind, kann, wie auch durch Verfügungen von Oberversicherungsämtern neuerdina--. festgestellt worden ist, von keiner Orts-, Betriebs- und Jnnungskrankenkasie, die den Antrag auf Zulasiung gestellt hat, oder stellen wird, die Einreichung eines der Reichsversicherungsordnung entsprechenden Satzungsentwurfe« verlangt werden. Erst nach der Veröffentlichung der Mustersatzunger wird beurteilt werden können, ob und bis zu welchem Zeitpunkte von

Stuttgart, 30. Dez. Im Trauerhause sind bereits zahl­reiche Trauerkundgebungen von Fürsten und Regierungen ein­getroffen. Das Beileidstelegramm des Kaisers an die Schwester des Staatssekretärs Freifrau v. Gemmingen-Guttenberg hat fol­genden Wortlaut:Die Nachricht von dem raschen und ur ".war­teten Hinscheiden Ihres Bruders erfüllt mich mit tiefer Trauer und trifft mich schwer. Ich beklage den Tod eines der bedeu­tendsten Männer, von desien Wirken für das Reich es viel zu hoffen blieb. Gott tröste Sie über den Verlust eines g-Kcbten Bruders. W. I. R." Der Reichskanzler hat an den Minister­präsidenten Dr. v. Weizsäcker folgendes Telegramm gerichtet:Ich bin durch die Nachricht von dem Tode des Staatssekret''rs von Kiderlen-Wächter tief erschüttert. Wir werden den Verlust dieses mit so außerordentlicher Klugheit und Willenskraft begabten Mannes für lange schmerzlich empfinden, eingedenk der hervor­ragenden Verdienste, die er sich tim das Vaterland <"--"orb»n *"t.

Wien, 30. Dez. Die Nachricht von dem plöülichen tzknscheiden des Staatssekretärs v. Kiderlen hat in allen politischen Kreisen auf­richtigste und schmerzlichste Teilnahme hervorgerufen. Alle Blätter wid­men dem Staatssekretär warm empfundene Rachrufe, in denen sie sein kraftvolles, zielbewußtes Wirken in der Leitung der Politik Deutschlands gedenken. Sie heben hervor, daß nicht nur Deutschland, sondern di« ganze europäische Diplomatie mit Herrn v. Kiderlen einen ihrer markan­testen Vertreter, Oesterreich-Ungarn besonders aber einen aufrichtigen Freund und treuen und überzeugten Anbänger des Dreibundes verlor. Der Tod riß den hervorragenden Staatsmann mitten aus seiner auf­richtigen konsequenten, »auf die Erhaltung des europäischen Frieden» gerichteten Tätigkeit in einer Zeit, welche trotz eingetretener Entspan­nung noch krisenhaft ist, einen erfahren Mann, wie Herr v. Kiderlen war, in der Leitung der Politik erfordert. Der fernere Verlust, den das ver­bündete deutsche Reich in dieser kritischen Zeit erlitt, werde auch i« Oesterreich-llngarn auf das tiefste empfunden und bedauert.

Paris, 30. Dez. Alle Blätter widmen dem verstorbenen Staats­sekretär v. Kiderlen-Wächter eingehende Nachrufe, in welchen insbeson­dere auf die Rolle hingewiesen wird, die der Verstorbene in den deutsch- französischen Marokkoverhandlungen vorigen Jahres spielte. Der Temps" schreibt: Der Tod Kiderlens ist ein Verlust für Deutschland: der verstorbene Staatssekretär war unser Gegner und er war es häufig in heftiger Weife. Aber er glaubte, feine Pflicht zu erfüllen und unsere Achtung ist ibm gesichert. Er batte Eigenschaften des Geistes und des Herzens, die das Bedauern rechtfertigen,- welches er bei feinen Lands­leuten hinterläßt. DasJournal des Debats" fällt ein überaus scharfes Urteil über den verstorbenen Staatssekretär, welcher durch Agadir die deutsch-französtschen Beziebunaen verschlimmert habe. Das Blatt schließt mit dem Wunsch, daß fein Nachfolger Frankreich und die Franzosen bester kennen und Europa die Aufregungen neuer Krisen er­sparen möge. In ähnlicher Weise äußern stchSiede unddibertL", welch' letztere erklärt, wir können nicht vergeßen, daß die besten Erfolg« Kiderlens auf die unverzeihlichen Schwächen französischer Politiker zu- rückzuführen sind, Schwächen, deren Folgen noch heute auf Frankreich lasten.

Paris, 30. Dez. Ministerpräsident Poincars hat den Botschafts­rat an der französischen Botschaft in Berlin, Graf de Manneville beauf­tragt. dem Kaiser und der deutschen Regierung das Beileid der Regie­rung der Republik zum Tode des Staatssekretärs v. Kiderlen-Wächter zu überbringen.

Petersburg, 30. Dez. Der russische Botschafter in Berlin ist beauftragt worden, der deutschen Reichsregierung das Beileid bet russischen anläßlich des Todes des Staatssekretärs von Kiderlen zu über­mitteln. Der Ministerpräsident und die Minister haben ihre Karten in der Botschaft abgegeben.

mti oem Kreisblatt für die Kreise Marbmg und Kirchham

und den Beilagen:Rach Feierabend",Fürs Haus" undLandwirtschaftliche Beilage"._______

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Wir haben bereits kurz die Tätigkeit des so plötzlich verschie- ^nde den SpitznamenSpätzle" nach der württembergischen Eier- denen Staatssekretärs v. Kiderlen-Wächter gewürdigt und bringen I ^eL'e ~ Cmur^c «achgesagt, daß ihr

Heute ein Bild von ihm, das die letzte Aufnahme zeigt, und zwar I Bestreben dahin ginge, anstelle des Herrn v. Moser ihren wurde sie am 22. Dezember - dem Tage der Abreise des Diplo- J^eI ^"nbühler als württembergischen Bundesrats­maten nach Stuttgart im Arbeitszimmer v. Kiderlens auf- I bevollmächtigten nach Berlin zu bringen. Es gelang ihnen auch,

genommen, das er nicht mehr betreten sollte. Sein jäher Tod I ~05 geißelte nun derKladderadatsch" mit unerschöpflichem Spott,

kommt für das Deutsche Reich zur allerungelegensten Zeit. Wenn I f n 5^dichtan den Herrn Geheimrat von Sp. tzle".

es überhaupt nicht leicht sein wird, einen Ersatz für ihn zu finden,e,r He6 etn Zeichner des Blattes einen württembergischen

so wird es auch für die stärkste und geschickteste Hand fast unmöglich Plesiosaurus aus dem Schiefer hervorsteigen, der sich beim nahen­

sein, die Fäden ein ungewöhnlich verwickelten und verwirrten I .*)_ "es Jahrhunderts einmal die moderne Welt ansehen politischen Lage so zu fasten und festzuhalten, wie er sie gefaßt ®n- ®°s Tier$lt M Don den Gewohnheiten der neuzeitlichen hatte und festhielt. Allerdings hat je der Reichskanzler Dr. von nicht sehr erbaut und sieht mit Verwunderung, wie Herr

Bethmann-Hollweg immer Wert darauf gelegt, die Kiderlen-Wächter, auf einem modernen Reptil reitend, einen

deutschen auswärtigen Politik mit in der Hand zu behalten Aber I Leitartikel schreibt: Moser weg!

es bleibt auch so noch genug des Unersetzlichen und Unwiederbring- ~ , ^rr v. Kiderlen wurde allgemein als das Werkzeug der lichen. In der letzten Zeit hatte man auch Beweise dafür daß das Eulenburggruppe angesehen. Diese soll ihn gut haben 6en::'jen

Verhältnis zwischen dem Kaiser und dem Staatssekretär des Aus- können bei ihren Jntriguen, da er infolge seines Humors unb

" ~ ' ........ i seiner Schlagfertigkeit beim Kaiser Persona gratisfima war und

diesen häufig auf feinen Reisen begleitete. Mit Recht weisen die L. N. N." darauf hin, daß die damaligen Angriffe desKladde­radatsch" heute als ein interestantes Vorspiel zu den später von Maximilian Harden aufgedeckten Vorgängen angesehen werden können. Ende März 1894 erregte eine unscheinbare, versteckte trauen auf ihn war eine der stärksten Stützen der Zuversicht auf I Prieskastennotiz desKladderadatsch" Aufsehen:Wir decken von eine glückliche Lösung der schweren Fragen, die zurzeit auf die I . eI!.n $at|en nur das Nötige auf, aber wir haben noch Pfeile leitenden Staatsmänner Europas einstürmen, der Zuversicht ins- I ßö^et> die in Sekunden töten. Mit drei Zeilen sprengen wir besondere, daß die Lösung dieser Fragen dem Deutschen Reiche und I ben S°n?en offiziellen Prcßschwindel in die Luft." Das Scherz- feinen Verbündeten zum Heil und zur Ehre gereichen und den I 9cphkI endete sehr ernst. Der damals in Vertretung Re- Frieden Europas aufs neue festigen werde. I dakteurs Trojan denKladderadatsch" verantwortlich zeichnende

In der Presse wird dies allgemein anerkannt und aufs tiefste I $en P°kstorff wurde von Herrn v. Kiderlen-Wächter zu« bedauert, daß Herr v. Kiderlen gerade in dieser bewegten Zeit I gefordert. Der Zweikampf fand im April 1894 statt. Pol­abberufen wurde. So schreibt dieNordd. Allg. Ztg." und der I erhielt einen nicht lebensgefährlichen Schuß in die Gütige

Reichsanzeiger": Die Botschaft wirkt umso schmerzhafter und er- I un$> mv6tc später auf die Festung Elatz. Er starb im Jahre 1906. schlitternder, als keinerlei Anzeichen bekannt waren, daß diese I 3u dem Tode des Herrn v. Kiderlen liegen weiter folgende kraftvolle Natur den Todeskeim in sich trage. Bis am Vorabend I Meldungen vor:

Stlücflerflbfllb I fröhliche Menschen haben vor uns gelebt, derer gedenken wir: fröhliche

. ' I Menschen werden auch nach uns leben und unser gedenken. Bliebe es

»on Johannes Trojan. I doch immer so, wie es jetzt ist! Doch da es nicht immer so bleiben kann,

Es naht der letzte Abend des Jahres, und dieses Abends Devise ist I moIIen wit wenigstens festhalten an der Freundschaft, es begegne uns'

mag die Erde auch sonst noch so häuftg ein Iarnmettal genannt werden- I roas ba miIL 60 bleiben wir einander nah, und alle wie schön ist

im großen und ganzen doch: ' I das gesagt! freuen sich mit, wenn einem von uns etwas Gutes ge-

So fniinf,» an« frKhHA» n-nd. I schicht. * * * * * So es in dem Liede. Nun denke man doch einmal dar-

Den frMickenAnfana"mi^an?« I ü6cr na$ unb man wird sagen, daß es gar nicht so selbstverständlich und

Den fröhlichen Anfang wir an! so sehr leicht ist, sich mitzufreuen, wenn einem anderen eine Auszeichnung

So lautet der Schluß des Liedes, das mit den Versen anfängt: I widerfährt oder er etwas besonderes Gutes leistet oder auch nur das

Es kann ia nickt imm» r« I große Los gewinnt. Die Schadenfreude ist ein Kraut, das viel leichter

Hier unter dem wechselnden Mand" °ufgeht. Aber davon genug! In der letzten Strophe des Liedes ist

Hier unter dem wechselnden Mond. dann die Rede von dem Anknüpfen des fröhlichen Anfangs an das fröh-

Dies von Kotzebue, der kein Tharatter, aber immerhin ein Talent I liche Ende, und das wird gesagt in bezug darauf, daß wtr aus wechselnder

«ar, gedichtete Lied wird jetzt hundertundneun Jahre gesungen. Es I Lebensbahn wieder einmal zusammenkommen. Ich meine aber, auch auf

tft komponiert worden 1803 von Friedrich Heinrich Himmel, dem hoch- I die Sylvesternacht, in bet ein Jahr aushört unb bas andere anfängk

geschätzten Komponisten, der 1749 an Reichardts Stelle Kapellmeister I es gut.

in Berlin wurde, demselben, von dem auch die Melodie des Liedes:An I Hundertundneun Jahre also hat sich dieses Lied erhalten, und wird rnf 1 herrührt. 1803 war auch Kotzebue, nachdem er I jetzt noch gesungen. Es steht heute noch in allen Liederbüchern, auch in

glücklich seine Verbannung nach Sibirien überstanden und einige Zeit I den Kommersbüchern der Studenten, die, wenn sie es singen weder an

bet Erholung wegen in Weimar und Jena gelebt hatte, nach Berlin I Kotzebue denken, noch an den Studiosus Sand aus Wunsiedel unter

gekommen, wo er dann sein Lied fingen gehött haben wird. Dieses Lied I dessen Dolchstichen der Verräter des Vaterlandes und Verderber der

nun mutet uns ein wenig altväterisch an, es liegt etwas darin von der I Sitten sein Ende fand. Ich glaube, auch an diesem Sylvesterabend wird Treuherzigkeit und der Rührseligkeit, die für die Dichtung jener alten I es hier und dort wieder gesungen werden, und daß dabei auch getrunken Zeit so charakteristisch waren, wie es für die moderne Dichtung das Ver- ! und angestoßen wird, halte ich für selbstverständlich. Es ist ja auch in traumtfem und die Müdigkeit find. Der Inhalt des Liedes bietet nichts I dem Liede selbst die Rede von dem Becher, der fröhlich den unter dem Ungewöhnliches bar, aber es find doch nette Gedanken, die darin offen- I Rasen Ruhenden dargebracht wird. Doch diesen nicht allein wollen wir bart werden. Alles ist dem Wechsel unterworfen, heißt es ungefähr, 1 ihn bringen, sondern bett Lebenden auch, mit denen wir fingen: