1913»
KÄ A.H Dr. C. Hitzeroth). Maitt 21. Tel. SS.
Erttes Blatt
3 153724
1913
Schiff« 1434 697 150 92 59 56
Januar:
4602 Schiffe
3594
3759 „
46">8 ' -
mit 1068383 Reg.-Ton» netto „ 1320721 ,
„ 1737 798 „ ,
, 2859307 „
Br.-R.-T. 2770817 1425 229 136 787 114359
84 474
59 095
vorhanden am 1.
1875:
1890:
1900:
1910:
4. Jan. finden keine Untersuchungen statt.
• Der Barbier von Bagdad. Wir wollen nicht versäumen, nochmals auf die heutige Konzertaufführung der komischen Oper von P. Cornelius „Der Barbier von Bagdad" hinzuweisen. Wer gestern Gelegenheit hatte, die Generalprobe mitanzuhören, wird den Eindruck gewonnen haben, daß hier ein Werk von außerordentlich hohem musikalischem Werte vorliegt und daß es vollauf berechtigt ist, diese Oper ohne Szenerie darzustellen, da hierdurch grade der feine musikalische Gehalt ungeschmälert zur Geltung kommt. Der Konzert-Verein hat in der Wahl der Solisten Glück gehabt. Die Solopartien sind vortrefflich besetzt. Direkt glänzend
Marburg
Mittwoch, 10. Dezember
auf wird di« „
Erstlesung des Etat» fortgesetzt. Der Reichskanzler ergreift das Wott zu einer längeren Rede, in der er auf di« Umgestaltung des Balkans des näheren ein- geht. „Wir haben di« speziellen Interessen unserer Bundesgenossen unterstützt und gemeinsam mit England und den Zweibundmächten uns der gemeinsamen Aufgaben unterzogen, gestützt auf unsre fteundschaft- lichen Beziehungen zu Rußland und unser korrektes Verhältnis zu Frankreich." Was vereinzelt« Meinungsverschiedenheiten zu Oesterreich kn der verflossenen Periode anging, sagte der Reichskanzler: „Unser «undesverbältnis ist in den großen Lebensinteressen beider Reich« viel zu unerschütterlich begründet, als daß es irgendwie getrübt werden könnte." Bezüglich der weiteren Entwickelung der ludet weist er u. a. auch auf di« Reden der englische» Staatsmänner hin und urteilt, es fei anzunehmen, daß bei der allseitig geübten Zurückhaltung es zu poli- ttschen Streitigkeiten nicht kommen werde. Mit der englischen und fian- zösischen Regierung sei Deutschland in Verhandlungen getteten, um wirtschastli<^n Reibungen vorzubeugen. Das Bagdadbohnprob- lern gehe danach einer Lösung entgegen, von einseittgen Kompensationen Deutschland», sei es in Asten oder Afrika, sei keine Rede. „Die auf- 806«, die uns bleibt, ist groß, und st« bietet ein bestimmtes und festes Ziel, auch wenn diese, Ziel nur mit Festigkeit, Geduld und Ausdauer «reicht werden kann." ,
Abg. Scheidemann greift danach den Reichskanzler heftig an. daß er nach b« Erteilung des Mißtrauensvotums doch noch im Reichstag «schienen sei, wobei « da- Verhalten des Reichskanzlers in den beiden Sitzungstagen jowi« bte t» Donaueschingen beschlossenen Maßnahmen
Die Entwkcklunq der deutschen Handelsflotte.
Vom Kaiserlichen Statistischen Amt« ist kürzlich das erste Heft der Statistik „Die Seeschiffahrt im Jahre 1912" herausgegeben worden, das ineressantes Zahlenmaterial über di« Entwicklung der deutschen Han- delsmarine seit der Mitte der siebziger Jahre enthält. Danach waren
Hamburg (inkl. Cuxhaven und Finkenwärder) Bremen (inkl. Bremerhaven und Vegesack) . Stettin .........
Flensburg ............. Lübeck ............ Rostock
Wirklichkeit eine noch höher« als st« in d«n vorstehenden Zahlen zum Ausdruck kommt. , . „ ,
In die von der Statistik erfaßte Periode fällt auch der Heber- gang von btt Segelschiffahrt zur Dampfschiffahrt. Im Jahre 1875 besaß di« deutsche Handelsmarine an Dampffchiffen 299, meist kleine Fahrzeug« mit einer Eesamttonnage von 189 998 Reg -Ton» brutto, im Jahr« 1913 dagegen 2098 Dampfer mit 2 655 496 Reg.-Tonr. In der gleichen Zeit ist der Raumgehalt der Segeffchiffe und Seeleichter von 878 385 Retto-Reg.-Tons auf 498 228 Tons zurückgegangen. D« durchschnittliche Raumgehalt der Dampfer ist von 635 Retto-Reg.-Tons auf 1266 Tons gestiegen.
Seit dem Jahre 1900 wird auch der Bruttoraumgehalt der deuffchen Schiffe in der Statistik angegeben. Er belief sich in dem genannten Jahr« auf 2 495 389 Tons, int Jahr« 1913 dagegen auf 4 935909 Tons. Die Spannung zwischen der Brutto- und Nettotonnage betrug sonach im Jahr« 1900 757 591 Tons, im Jahr« 1913 aber 1782 185 Tons. In diesem starken Anwachsen der Spannung zwischen Netto- und Bruttoraumgehalt, die hauptsächlich durch die Vergrößerung der Maschinen- uttb Kesselräum« hervorgerufen ist, dokumentiert sich am deutlichsten die zunehmende Schnelligkeit der Dampfer unserer Kauffahrteiflotte. !
Als Heimaishäfen unserer deutschen Handelsmarine kommen i hauptsächlich die nachfolgenden sechs Plätze in Frage: I
nannt habe. I
v. Bethmann-Hollweg: „Ich ersuche Herrn Scheidemann,
es meiner eigenen Beurteilung zu überlassen, was zur Wahrung I meiner Würde notwendig ist. Verwahren muß ich mich ferner dagegen, 1 paß durch die Darstellung des Vorredners unsre verfassungsmäßigen Zu- I stände verschoben oder verdunkelt werden. Die Folgerungen, die er aus I der Annahme des Mißbilligungsvotums zog, setzen ei>«n verfassungs. I mäßigen Zustand voraus, den wir nicht haben. Ich befinde mich I damit in llebereinstimmung mit den Herren Abgeordneten. U. a. hat 1 Herr Abg. Ledebour am 3. Mat 1912 gelegentlich meiner Erklärung über die beabsichtigte Aenderung der Geschäftsordnung gesagt, dieft Erklärung I sei nicht berechtigt oder überflüssig insofern, als eine Verwahrung dagegen, daß der Reichstag beabsichtige, durch Ausgestaltung des Inter- 1 pellations- und Fragerechts eine Machterweiterung vorzunehmen, voll. 1 ständig gegenstandslos fei. Jetzt soll mit einem Mal durch den Antrag I ein Druck ausgeübt werden entweder auf die Entscheidungen des I Kaisers oder die des Reichskanzlers. Das ist eine I
Verkehrung unserer verfassungsrechtlichen Zustände I die bewußte Aufrichtung der Herrschaft des Parla- I mente. (Große Unruhe.) Ich werde mich mit aller meiner Kraft dem entgegensetzen, daß unsere verfassungsrechtlichen I Zustände gealbert werden. Nach der Reichsversassung steht demKaiser die Ernennung und Entfernung des Reichskanzlers zu in vollkommen fieier Enffchließung. Wegen des Beschlusses vom vorigen Donnerstag habe ich meine Demission nicht eingereicht und werde sie auch nicht einrelchen. (Lebhafter Beifall rechts.) Ich will die Behütung des Jnterpellationsanirages in keiner Weise einzuschränken versuchen, ich will die Bedeutung nur auf ihr richtiges Maß zurückzuführen. Durch den An- trag wird nur festgestellt, daß dte Behandlung des Jnterpellattonsgegen. !
I standes mit den Anschauungen des Reichstages nicht Übereinstimmt. Ich werde der weiteren Entwicklung der Dinge ruhig zusehen. Das mochte
I ich noch einmal mit aller Schärfe betonen, ich werde jedem Versuch die in der Verfassung filierten Rechte des Kaisers einzuschränken einen
I entschiedenen Widerstand entgegensetzen. Das deutsche Volk wird nicht I wollen, daß die kaiserliche Gewalt unter sozialdemokra- I tischen Zwang gefiel» wird. (Beffall rechts.)
I Abg. Spahn (Ztr): Den Kanzler zu berufen ist Sache des Kai- I fers Den Etat bewilligen wir nicht dem Reichskanzler, sondern dem I Reich. Die Haltung des Reichskanzlers und des Kriegsministers in der I Zaberner Angelegenheit war nicht richtig. Man hätte sofort einschreiten I müssen. Redner sprach dann über Balkanpolitik und Dreibund, sowie I über die Wirtlchafts. und Zollpolitik Deutschlands. Bezüglich der I Thronfolge in Bayern und Braunschweig erklätt der Redner, daß ins- I besondere in Bayern einem unhaltbaren Zustand glücklich ein Ende ge- I macht worden sei. Es müsse dafür gesorgt werden, daß auch der Mittel- I stand gegenüber den großen Unternehmern konkurrenzfähig bleibe.
I Abg Bassermann (Rat!.): „Wir erkennen an, daß während 1 der Balkanwirren der Dreibund feine Probe bestanden hat. Wir freuen I UNS. daß die Mißstimmungen aus dem Bukarester Friedensverttag be- I hoben worden sind. Mit Rußland wünschen wir immer gute Beziehungen I zu haben. Ve-Lglich eines Rüstungsabkommens mit England müssen I wir bet französischen Presse zustimmen. Wir haben das Vertrauen zu I unseren Staatsmännern, daß sie den festen Willen haben, die Periode I energischer Reformen mit der Türkei einzuleiten. Hinsichtlich der asia- I tischen Türkei müssen wir, nachdem größere Konzessionen von uns ge- 1 macht worden sind, verlangen, daß unsere Politik fest bleib«.
Redner spricht des weiteren über die Beteiligung des Reiches an der Weltausstellung in San Fanzisko und beantragt die Einsetzung von 2 Millionen in den Etat, um der deutschen Kunst und der Industrie ein« würdige Vertretung zu sichern. In Sachen der Jesuiten fei eine Verschleppung der Frage nicht erwünscht. „Was die Zaberner Angelegenheit angeht, so schließe ich mich der Theorie des Abgeordneten Scheidemann über den Charatter und die Wirkung des Mißtrauensvotums n i ch t an. (Hört, hört bei den Soz., Bravo bei der Mehrheit.) Der Schaden, der im Elsaß angerichtet worden ist, ist zweifellos groß. Jetzt ist die Nation berechtigt, zu hoffen, daß nunmehr der Friede in dem Grenz- lande wieder einkehrt."
Darauf wird die Weiterberatung auf Mittwoch 12 Uhr vertagt. Vorher kleinere Vorlagen und Nachttagsetat betreffend Weltausstellung tn San Franzisko. Schluß nach %7 Uhr. »
r Sitzungsbericht vom 9. Dezember.
Auf die Anfrage Basfetmanns erwidert Staatssekretär von Jagow, er könne Mitteilen, daß zwischen einer deutsch-englffchen Gruppe mit der Türkei Verhandlungen schwebtenzur Erwerbung einer deutschen Petroleumkonzession. Auf die Anfrage Basser- manns betrf. das russisch-chinesische Mongoleiabkommen eiwrdert v -Xagow, daß, gemäß den bestehenden Grundsätzen Deutschland das Meistbegünstigungsrecht in der Mongolei besitze, auch wenn dre Suzerani- tät Chinas nicht ausdrücklich anerkannt worden wär«. Auf die Anfrage des Abg. ©unffei (Forischr.) ob zu der Aenderung bett, die Bestimmungen des Gaftwirtsgewerbes auch Vertreter des Gewerbes gut- achtlich gehört werden sollen, wetst Unterstaatssettetär Caspar «ine Hinzuziehung ab. da der Interessenten Wünsche aus Eingaben genügend bekannt seien. Auf die Anfrage des Abg. Blankenhorn, ob nunmehr besondere Maßnahmen hinsichtlich des Malzweines ergriffen wot- den seien, erwidert Direktor v. Ion gute r«s, daß Erhebungen eingeleitet seien. Die Frag« des Abg. Wurm (So,.), ob die Zollerleichterungen hinsichtlich bei Fleffcheinfuhr über den 31. März 1914 verlängert werden würde, wird durch den Regierungsvertreter glatt verneint, hier-
Die gestrige Reichstagssitzung
ist ruhig verlaufen. Nichts von den Sturmszenen, die man fürchtete. I Der Vorstoß der Sozialdemokratie, den der „Vorwärts^ ankun- | dickte, die Aufforderung an die Parteien, mit diesem Kanzler sich in eine Auseinandersetzung über den Etat überhaupt Ni^ernzu- I (assen, ihm und dem Kriegsminister dre Gehälter zu strerchen^ist, I wie nicht anders zu erwarten, verpufft. Daß dre bürgerlichen Parteien von einem solchen nicht zu rechtfertigenden Vorgehen nichts wissen wollten, konnte man von vornherein annehmen. Denn auch l die Parteien, die für das Mißtrauensvotum für den Kanzler ge- | stimmt haben, haben, nach ihrer Presse zu urteilen, erkennen lassen, daß sie sich nicht weiter von der Sozialdemokratie ins Schlepptau I nehmen lassen würden. Aber zu dem Mißerfolg der Sozialdemokratie trug auch der Reichskanzler selbst sein Teil bei. Er ferttgte I deren Sprecher, Herrn Scheidemann, so glücklich und treffend ab, I daß die äußerste Linke auch für den Spott über ihr vorwitziges Beginnen nicht erst zu sorgen brauchte. Der sozialdemokratisch« Red- I ner sprach von gar nichts anderem als von Z a b e r n. Und darüber war sein ceterum censeo immer wieder das gleiche: d r e s e r Reichskanzler, gegen den sich der Reichstag mit solcher Mehr- I heit ausgesprochen hat, muß fort. Die Motivierung dieses Urteils war vielleicht das Matteste, was Herr Scheidemann je geleistet. Und es war erfrischend, wie Herr v. Veihmann Hollweg in einer zweiten Rede den „Genossen" abführte. Er rückte die e» deutung des sog. Mißtrauensvotums in das richtige Licht. mach seiner Entstehungsgeschichte habe es nichts anders zu bedeuten, a s eine sachliche Feststellung darüber, was das Ergebnis einer Inter- pellationsbesprechung ist. Dem Kanzler kam dabei besonders zu- statten, daß die Sozialdemokratie bei der Beschlußfassung über bie neue Institution des Reichstags ganz die gleich- Auffassung ver- TTCtClt IjüttC. j
Was der Kanzler über die auswärtige Politik sagte, war | nichts neues weiter- Dreierlei Fragen behandelte Herr w Beth- mann Hollweg: einmal unsere Rolle bei den Balkanverwicklungen und der künftigen Entwicklung der Türkei, zum zweiten die vorder- asiatischen Verhandlungen mit England und Frankreich, zum dritten die Vereinbarungen mit England in Zentralasrtka. Er rühmte die Festigkeit des Dreibundes und dessen einheitliche Politik, ferner das „vertrauensvolle Zusammenarbeiten" mit England unsere „freundschastlichen Beziehungen" zu Rußland sowie d,L „durchaus korrekten Beziehungen" zu Frankreich. Mit Bezug auf die Verhandlungen mit England und Frankreich beschrankte sich Herr von Bethmann Hollweg darauf, den Zusammenhang zwischen den Verhandlungen in Kleinasien und Afrika entschieden zu bestreiten, tn gleicher Meise zu bestreiten, daß in Afrika eine einseitige Verzichtleistung Deutschlands in Frage komme. Sonst erfuhr man nichts, Xtls daß der Kanzler selbst als Ergebnis der Derhandlungen von denen die mit England ziemlich wert vorgeschritten sind, die mit Frankreich dagegen sich noch im Anfangsstadium befinden, „eine snnehmbaree Lösung möglicher Gegensätze erhofft.
bespricht. Der Kaiser kann paar einen Reichskanzler ernennen, aber et kann nicht den Reichstag zwingen, mit ihm zusammenzuarbettemR ner wendet sich dann an bie bürgerlichen Parteien, bk ,,a™
stehen" festzubleiben. Die Sozialdemokratte werde ihren Weg zu finden wissen. Der Präsident ruft den Abgeordneten zur Ordnung, weil er bie etfte Rede bes Reichskanzlers ein unsauberes diplomatisches Spiel ge
In diesen sechs Häfen allein sind also nahezu 4,6 Millionen Brutto- ( Reg.-Tons beheimatet, während die gesamte Bruttotonnage der deutschen Handelsflotte 4 935 909 Tonnen beträgt. Alle übrigen Häfen Deutschlands zusammengenommen haben somit nur einen Schiffsbestand von 845 148 Brutto-Reg.-Tons aufzuweisen. Bemerkenswert ist besonders bk' alles überragende Stellung, bk sich Hamburg unb Bremen in der deutschen Seeschiffahrt gesichert haben. ' > ■ —
Marburg und Umgegend.
(Nachdruck aller Ottginalartikel ist gemäß § 18 bes Urhebergesetzes nur mit d« deutlichen Quellenangabe „Oberhess. Zig." gestattet.)
•' Marburg, 10. Dez.
* Provinzial-Bersammlung des Bundes bet Landwirte. Der । Bund der Landwirte für Kurhessen wird, wie man uns schreibt, seine diesjährige Provinzial-Bersammlung am 18. d. Mts. im gro- ßen Stadtparksaale zu Cassel abhalten. Der verdienstvolle Bun-, desvorsitzende. Herr Landtagsabgeordnete Dr. Roesicke wird die- akluellen politischen Fragen vortragen, während sein Fraktion»-, kollege aus dem Abgeordnetenhause, Herr Landrat von Gehren- j Homberg sprechen wird über das in ganz Kurhessen außerordentlich interessierende Thema: „Der Ausbau der Wasserkräfte int oberen,' Quellgebiet der Weser und seine Bedeutung für die Landwirtschaft, und den gewerblichen Mittelstand." Außerdem werden in der Aus-s spräche eine Reihe bekannter Männer des Parlamentariats da», Wort nehmen. Da alle Landwirte im Regierungsbezirk Cassels außerordentlich große Hoffnungen auf die Edertalsperre setzen, j dürfte ihnen hier Gelegenheit geboten sein, aus dem Munde de» Schriftführers aus den Kommissionsberatungen im Preußischen, Abgeordnetenhaus«, Herrn Landrat von Gehren über diese Materitz genaueste Auskunft zu erhalten. \
* Freiwillige Jäger. Beim Kurhessischen Jäger-Bataillon, Rr. 11 mit Maschinen-Gewehr- und Radfahr-Kompagnie in Mar-! bürg a. d. Lahn werden zum Herbst 1914 noch Zweijährig-Frei«,' willige angenommen. Diejenigen, die sich melden wollen und im Besitze eines gültigen Meldescheines zum freiwilligen Eintritt find, können sich an einem ihnen passenden Mittwoch oder Sonnabend 10 Uhr vormittags auf dem Geschäftszimmer des Bataillons, Frankfurterstr. 6, zur ärztlichen Untersuchung einfinden. Beson« ; ders erwünscht find Meldungen von Schneidern, Schuhmachern, I Köchen, Schreinern, Buchbindern, Malern, Steindruckern, Schlos» । fern, Sattlern, Beschlagschmieden usw. Schriftliche Anfiagen all das Bataillon vor der Untersuchung find, wenn nicht besonder« Wünsche vorliegen, zu unterlassen. In der Zeit vom 24. Dez. bitz
Die ^Oberhesfisch« Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn, unb Feiertage. — Der Bezugspreis betragt viertelzahrlich burÄ H2 OQQ Ne Post 2.25 X (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen 2 JL
Jti, äOö fTti in3 Haus. - Verlag von Dr. C. Sitzerath. - Druck der Uni^-
Der Anzeigenpreis beträgt für bie 7gespaltene Zeile ober beten Raum 15 A. bei amtlichen unb auswärtigen Anzeigen 20 4^fstt 48. Reklamen die Zeile 60 A. «ei Wiederholungen entsprechender Rabatt Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. — Zahlungen unter Rr. 5015 bes Postscheckamtes Frankfurt a. M.
r- 1913- 4850 3153724 , „ I geyavr. tute ooiopanien pno DOTirenncg uqtgi. .untu
In dieser Statistik find alle Schiffe vor mehr als 50 Kubikmeter ist Denijs als Barbier, Frau Käte Reugebauer-Ravoth aus Ham. Bruttoraumgehalt enthalten. Es befinden sich darunter also auch eine I bürg als Margiana, ebenso Ludwig Rüge-Berlin als Nurrebdin. : große Anzahl von Fischereifahrzeugen, Schleppdampfern und dergleichen. I Aber auch die übrigen weniger großen Partien weisen vorzügliche Eigentliche Handelsschiffe, affo Fahrzeug«, bie zur Beförderung von I Vertreter auf in den Herren Schaum (Calif), Bachenheimer Gütern und Personen bestimmt find, gab es in Deutschland int Jahr« I (ßabi). Weiter wirken als Solisten die Herren Münch und Hansch- 1875 4562 mit einer Nettotonnage von 1066 900 To., im Jahre 1913 ^rann ous Frankfurt a. M., sowie Herrn Pillney-Köln (Harfe) mit | dagegen 3888 mit einer Tonnage von 3 093 487 To. Unsere eigentliche enb ^erzeugt, daß jeder es ev. nachher bedauern wird, diesen Handelsflotte hat also in der Zahl der Schiffe seit dem Jahr« 1875 um I versäumt zu haben. Es sei deshalb nochmals ausdrücklichst
I 674 Einheiten abgenommen, dagegen in bezug auf die Nettotonnage eine ”oenö, oeriaumi zu yuu««. i > ‘ . nnh,Tn.mg6
Zunahme von mehr als 2 Millionen Tons erfahren. Der durchschnitt- I darauf hingewiesen, denn der Konzert-Verein wird naturgemäß ltche Raumgehalt dieser Fahrzeuge ist von 234 Netto-Reg.,Tons im I solche Aufführungen tn Marburg nur bctnn rociter bieten tonnen, ■ Jahre 1875 auf 793 Tons int Jahre 191’3 gestiegen. Dabei ist zu be- I wenn er in den weitesten Kreisen des Publikums auch das ent» I rücksichttgen, daß tn bet Zwischenzeit, am 1. März 1895, eine neue sprechende Interesse findet. • j
I Schiffsvermessungsordnung in Kraft getreten ist, nach der der Raum- I -
I »ehalt der Segelschiffe und Seeleichter um etwa 3 bis 4 Prozent, der bet Mnhausen, 9. Dez. Die hiesige Gemeinde bewilligte für be« Dampffchiffe sogar um etwa 18 Prozent nkbriget gemessen wird al» I ••• ’' '1“ . . . Harleshausen beh
nach dem bi» dahin geltenden Verfahren. Die Zunahme sowohl bet bruch Haftpflicht tll Rot geratenen Landwirt aus yartesyauien
| Gesamttonnage, wie bk be» durchschnittliche» Raumgehalt» ist also tn • Cassel 20 M, '