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Wödientlicfie Unterhaltungs-Beilage dar Oberheiliichen Zeitung

1913.

Sonr abend, den 4. Oktober

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4 lRachbruck verboten.)

Aus -aMmerudeu Uachie«.

Ein Roman von Anny Wothe.

Copyright 1910 by Anny Wothe, Leipzig.

(Fortsetzung.)

Dumme, arme, kleine Dagny. Der Schmerz jener MitL fammernacht war wohl lange verweht, aber er hatte ihn mit sich geschleppt durch endlos lange Jahre, er hatte nie vergessen. Und doch hatte er keinen Finger gerührt, um wieder gut zu machen, um eine Brücke zu bauen zwischen einst und jetzt.

Nein, er wollte auch nicht, auch jetzt noch nicht Und doch war er da, doch schloffen ihn wieder die Felsen der Heimat ein. Er hörte das Rauschen der Waffer, und er ließ sich von dem alten Zauber der Mittsommernacht umschmeicheln wie einst in JugenL- tagen, und er sah im Geiste Dagny Olsen, das kleine, wilde, zärt­liche Ding. Die hing an seinem Halse und trank an seiner Brust seine wilden Küsse. Und diese kleine Dagny Olsen trug die feinen Züge jener Frau, die vorhin so hochmütig über ihn hinweggeblickt.

Klirrend schloß Mr. Illings das Fenster.

Das fehlte noch, daß ihn diese Spukgestalten weiter ver­folgten. Schlafen wollte er, tief und fest, schlafen beim Rauschen der Waffer in dem stillen, dämmernden Licht, schlafen und träu­men im Heimattal und nichts fühlen und denken nichts denken!

Zn dieser Nacht gewahrten die Schiffer wieder die dunkle Ge­stalt, die um den Ramsahof schlich und heimlich in die Fenster blickte. , . .

Aus der stillen Nacht stieg sie empor, wie etn geheimnisvoller Schatten, der wuchs und wuchs und legte sich auf das große Haus mit lastendem Düster, während die Felsen und der stille Fjord hell in dem Strahlenglanze schimmerten, den golden die Sonne, warf.

Zm ersten Stock des Ramsahofes dehnte sich über der ganzen Länge des Hauses ein weiter, braun getäfelter Saal. Die Schmal­seiten zeigten hohe Spitzöogenfenster mit bunter, verglaster Um- 1 rahmung, während an den beiden Längsseiten niedere, mit schweren Metalschildern beschlagene Türen in die Wohn- und Schlafräume der Familie führten.

Kunstvolle Stickereien und kostbare Felle zierten in schweren Behängen die Wände, darüber zog sich das braune Gebälk mit den wuchtigen Simsen hin, die köstliche, alte Geräte aus Silber und funkelndem Edelmetall schmückten.

Jahrhunderte hindurch hatten hier die Skaares an festlichen Tagen das Trinkhorn kreisen laffen, und die braunen Holzbalken mit den krausen, seltsamen Runenzeichcn hatten viel Glück und Lust geschaut, bis es so still auf dem Ramsahof geworden, so merk­würdig still und freudenleer.

Und nun lachte wieder nach langen, dunklen, freudlosen Jahren die Sonne in den so lange verdunkelten Saal, und über den braunen Fußboden mit den weichen Bärenfellen glitten zarte Frauenfütze.

Wunderfeine Füße waren es, mit denen Magna Skaare durch den mächtigen Raum schwebte, und fast neugierig, als gewahre fie die Pracht ringsumher zum erstenmal, von einer farbenfrohen

Hardanger Stickerei zur anderen lief, um mit zarten Fingern lieh« kosend darüber hinzugleiten.

Ein weißes, wie aus Schleiern gewebtes Gewand umfloß ihre zarten Glieder. Das blonde Haar hing lose in weich schim­merndem Eelock in den Nacken herab. Ueber dem krausen Scheits war es leicht von einer kleinen Kappe aus Goldfäden und Perle» gehalten.

Die Augen Magnas, von dunklen Wimpern umrandet, schil­lerten in einem kalten, hellen Grün, in dem zuweilen kleine, gelbe Punkte wie Kobolde tanzten. Aus dem zarten, rosigen Gesicht lachte begehrende Lebensfreude, und der rote Mund glühte wie flammenblättrige Rosen.

Jetzt hob Magna voll Mutwillen eine altersbraune Laute von der Wand. Wie oft mochte sie in vergangener Zeit zu den Skaldengesängen geklungen haben, die nun schon so lange verweht« In Christiania hatte Magna gelernt, die Laute zu schlagen, diese hier hatte sie nie gespielt. Lächelnd schlang sie das verblaßte, rosenfarbene Band um ihre Schulter, und die zarten Finger glitten tastend, liebkosend über die Saiten.

Wirklich, wie süß der Ton erzitterte und wie voll er klang.

Heute, wenn der Abend sank, dann wollte Magna singen, ja, ganz gewiß, das wollte sie, wenn auch Jngvelde vielleicht schalt.

Sie wollte auch dazu tanzen, ja, ganz gewiß, das konnte sie. Und die schwarzen Augen des Barons würden dann wieder dunkel aufglühen, und der blonde Inspektor würde ganz rot werden, rote so oft, wenn sie ihn ansprach.

Er sah so hübsch aus, wenn ihm das Blut in das braune Ge­sicht stieg.

Magna drehte sich plötzlich übermütig im Kreise, dann stand sie still. Ihre feine Hand griff wieder in die Saiten, und sich zuerst leise wiegend, begann sie, sich im leichten Tanzschritt zu be­wegen, während die Laute unter ihren Händen sang.

Magnas Augen schloffen sich. Zwischen den roten Lippe« schimmerten die kleinen weißen Zähne, und leise, wie in Ver­zückung, sang sie in weicher, sehnsüchtiger Lust:

Aus dämmernden Nächten steigt es herauf, Was lange versunken im brausenden Meer, Aus dämmernden Nächten, da ruft es nach Elüll. 2a bricht es hervor wie ein tobendes Heer, Das mordet und plündert das zuckende Herz. Das den Tag sich so redlich gekämpft zur Ruh. Aus dämmernden Nächten, da schreit es nach Glück, Da fordert das Herz immerzu, immerzu.

Magnas Tanz war imer wilder, heißer, leidenschaftlicher ge­worden, und ihre süße, junge Stimme klang zuletzt wie ein Auf­schrei aus zerriffener, gequälter Menschenbiust.

Bravo!" ertönte da plötzlich eine Stimme. Baron Banat» stand an der Tür. Er neigte sich tief vor der jungen Tänzerin uni) wiederholte noch einmal:Bravo".

Magna war wie mit Blut übergaffen. Dann strich sie mit der schmalen Kinderhand die weichen, goldenen Löckchen, die unter der Perlenkappe hervorquollen, zurück, und klagte leise:

O weh, da haben Sie mich ertappt, Herr Baron. Na. hof­fentlich verraten Sie mich nicht. Das Tanzen und Singen ist mir nämlich verboten. Es soll ungesund sein. Können Sie sich so was

ld Kirchhain

siche Beilage".

für die 7gejpaltcne Zeile ober d auswärtigen Anzeigen 20 4. für Verholungen entsprechender Rabatt. Zahlungen unter Rr. 5015 des frankfurt a. M.

48. Jahrg«

1913.

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PWmM.

[finge von der Philologen-Verfammlung.

rutenden Vorträgen, welche die allgemeinen Sitzungen t in gewißem Sinne den Höhepunkt bezüglich bei te Kreise des gebildeten Deutschland der Vortrag von mnerstag über den Ursprung des Humanis- gen und zu immer größerer Spannung aufsteigenden Redners entwickelten eine ganz neue originelle Auf- fance und des Humanismus, insbesondere des gegen» fes dieser beiden geistigen Bewegungen. Das Wesen t nicht einseitig in einer Wiederbelebung der Schätze ertums zu sehen, sondern dieWiedergeburt" vollzog : nach einer Wiedergeburt und Erneuerung des inneren iersönlichkeit. Die sogenanntenSpiritualen" in der ten ein neues Zeitalter des Geistes, ihre Hoffnungen sind zum Teil durchaus ein Ausfluß religiös-mystischer olters. Sehr stark prägt sich diese mystisch-religiöse uheit des Lebens bei Bonaventura aus; Dante, Pe- rb erfüllt von ben Ideen dieser Erneuerung. Diese ebertreibung der Erneuerungsidee ist dann durch den die Gebiete des menschlichen Schaffens in Kunst und geführt und erscheint dort in anderer Abtönung. Der en antiker und mittelalterlicher Weltanschauung hat echtigung wie der zwischen mittelalterlicher und mo« ranismus wirken die Ideen der Renaiffance fort in aromatischer Formulierung wie der Forderung nach >ie im Grunde auf die an die Römer anknüpfende bee beivirtus" zurückgehen, der Auffassung von bet Ines göttlichen Geschenkes unb von der Göttlichkeit bet it. Sie gehen vom Altertum burch das Mittelalter zur it6). Erst im 16. und 17. Jahrhundert darf man alter ist tot. So entsteht auch die Kirchenreformation Anfängen der Renaiffance. Diereformatio ist ein ken Mysteriensprache. Mit dem Untergänge des alten )ie Entfaltung der Nationallitteraturen Hand in Hand, alen Ideen helfen dazu, im 13. unb 14. Jahrhundert ;n der Kirche zu entfeffeln. Das Imperium der Tat dem Imperium bet Phantasie. Die beschränkte Zeit Redner nicht, seine Auffassung bis in die Einzelheiten Litieratur der Renaiffance zu verfolgen, er schloß mit *. auf ben erstarrten Humanismus folgende Renaiffance «rts nicht die letzte gewesen sein möge, daß uns Deut- « dritte große nationale Renaiffance bevorstehen könne.

ottrag von Prof. Graaf (Flensburg) überEym-> rrealschule". Redner ging davon aus, daß in dem i Schularten Duldung unb Achtung wünschenswert sei. in Vorwärtsdrängen stattgesunden, wobei das Eym- !b die Realanstalten vorwärts gegangen seien. Jede en Zielen entsprechend, wenn sie auf eine dauernde Zu­ll, von ihrem Unterrichtsstoff abstreisen, um bas Ziel i Fehler, bet auf beiden Seiten gemacht wurde, ist bet, chület zu viel zumutete, baß man die unausgebildete ilität zu seht als Persönlichkeit betrachtet hat. Redner gehend die Ziele des Gymnasiums und der Oberteal- üßte sich seinen Schwerpunkt in ben alten Sprachen eschichte suchen, wobei der Gefahr, daß durch eine zu ifung in das antike Leben das Verständnis des moder- rbunden werde, durch die Einführung in die großen Zusammenhänge zwischen Altertum und Neuzeit im icht entgegengeatibeitet werden muffe, wo bei, wie «mann betont habe, auch die naturwiffenschaftlichen i geschichtlichen Zusammenhang bet Kulturentwicklung Ueber ben Wert ber Realanstalten könnten en entscheiden. Die 13 Jahre der Gleichberechtigung t, um ein Urteil zu fällen. Das Ziel sei auch hier wie siuro die Ausbildung der harmonischen Persönlichkeit, e Nutzen. Der Oberrealschule fehlt die Einheit. Noch n Mittelpunkt des Unterrichts. Wie ist die Beschränk entliche zu finden? Das Werden ber mobernen Kultur

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durchaus keine Eile hat, den Herzog Ernst August auf dem braun­schweigischen Thron zu sehen, sondern sehr wohl warten kann."

Die preußische Regierung hat wahrlich versöhnende Langmut genug bewiesen. Die aufgeregten Feststellungen der Welfen, daß in der Tat von den Cumberländern auf Hannover nicht verzichtet werde, sind nicht zu ignorieren, solange das Welsenhaus selbst sie nicht in staatsrechtlich bindender Form desavouiert. Am 8. Juni hat die welfische Landesversammlung eine Entschließung an Bun­desrat und Reichstag gesandt in der es heißt:Die hannoversche Frage gibt es und wird es geben, so lange sie das Volk selbst nicht ausgibt. Das Königreich Hannover hat im Jahre 1866 Preußen keinen stichhaltigen Grund zum Kriege gegeben, darum war der Krieg ein Unrecht, wie sein Ergebnis, die Annexion. Darum for­dern die Deutsch-Hannoveraner die Wiederherstellung des König­reichs Hannover." Die Ereigniffe der letzten Zeit in dieser Rich­tung sind bekannt. Es ist erfreulich, daß die preußische Regierung jetzt diesen Dingen schärfere Aufmerksamkeit widmet. Vogelstrauß- politik ist hier nicht am Platze. , , J .

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Deutsches Reich.

« Prinz Heinrich. Darmstadt, 4. Okt. Prinz Heinrich von Preußen ist gestern abend und Prinzessin Heinrich von Preußen heute vormittag zum Besuch des Eroßherzoglichen Hofes im Jagd­schloß Wolfsgarten eingetroffen.

Romfahrt deutscher Erzbischöfe. München, 5. Okt. Der Erzbischof von München, die Erzbischöfe von Paffau und Augsburg sowie Speyer begeben sich am 13. November nach Rom.

Kein Unfall des Grafe« Zeppelin. Basel, 4. Oft. Die Schweizerische Depeschenagentur ist auf Grund eigener Informa­tionen in der Lage, die Blättermeldung von einem Reitunfall der Grafen Zeppelin für unrichtig zu erklären. Gras Zeppelin fuhr

wurde in letzter Stunde verschoben.

* * Suffragetten? London, 4. Oft. Ein großes unbewohntes Haus ist heute früh in Hampton durch einen Brand schwer beschä­digt worden. Zwei Frauen wurden verhaftet.

" Born Schi sunglück in Rio de Janeiro. Der Zusammenstoß des DampfersBorborema" mit dem MarineschleppdampferEua- rany", wobei das letztere Schiff in den Grund gebohrt wurde, er­folgte am 3. Oktober morgens um 3 Uhr bei dichtem Nebel mit stür­mischer See. Die amtliche Verlustliste weist 32 Tote auf, darunter einen Offizier und sieben Schiffsfähnriche.

* * Amerika. Washington, 4. Oft. Nach der Unterzeichnung des Tarifentwurfs hielt Präsident Wilson eine Ansprache, in der er sagte, die gesetzgeberische Arbeit sei erst teilweise vollendet, der zweite Schritt in der Emanzipation des Handels sei die Reform Geldumlaufs. Wilson drückte die Zuversicht aus, daß der Gesetz­entwurf über den Geldumlauf, der bereits von der Kammer ange­nommen ist, schneller vom Senat gebilligt werde als die Pessimisten glaubten. Es wird wahrscheinlich 10 Tage dauern bis der Zoll­dienst in allen Teilen des Landes sich wenigstens im Allgemeinen den durch das Tarifgesetz geschaffenen neuen Verhältnissen ange­paßt hat und es wird Monate dauern bis alle verwickelten Fragen, die sich aus dem Inkrafttreten des Gesetzes ergeben, erledigt sind. Man schätzt, daß importierte Ware im Werte von 71 Millionen Dollars in Lagerhäusern unter Zollverschluß ließen und auf das Inkrafttreten der Raten warten.

* * Marokko. Tanger, 5. Oft. Aus Agadir wird unterm 2. Oft. gemeldet: Die Garnison machte heute den ersten Ausfall und brachte den Jdatanagn bedeutend« Verluste bei. Ein Offizier wurde leicht verwundet.

* # China. Peking, 4» Oft. Die Präsidentenwahl wird am Montag vormittag vorgenommen. Es wird erwattet, daß hierauf alle Mächte gleichzeitig die chinesische Republik anerkennen,.

Den des deutschen Geistes vorn Zeitalter der Entbeckun- unb Galiläi ab, sei etwa im Sinne bet Schäfer'schen Weirgeimuyle bas Unterrichtsziel. Jnbero ber Redner auf bie Gefahren der Differenzierung, welche bie technische Kultur gegenüber ber ästhe­tischen mit sich brächte, einging, versuchte er zu zeigen, mit Berufung auf Donnemann, Schulie-Tigges, Ed. König, baß bie Realanstalten auch burch ben Unterricht in Mathematik unb Physik ber Erzeugung bes Weltbildes zu bienen hätten. Am schwersten sei bie Frage nach bet Stellung ber neueren Sprachen zu lösen. Hier batf bie Ausgabe keines­falls bie Beherrschung ber Fremdsprache sein, vielmehr sei zu fordern bie Vermittelung ber Denkarbeit, bie in ber englischen unb französische« Kultur geleistet fei. Fortzulassen seien bie Perioden vor Ludwig XIV. unb Cromwell. Aber viel wertvoller als alles dies sei ber Unterricht im Deutschen unb ber Geschichte im Humanisten Sinne; bie Are bet Orientierung bilden bie ethischen Fächer. Das Verständnis für deutsche Größe sei an der sittlichen Größe datzustellen. Beide Schularten hätten auf die Erziehung zum deutschen Ideal und zum deutschen Selbstbewußt- fein hinzuarbeiten. Zwischen beiden bestehe eine Harmonie wie zwischen den beiden Brüdern in Eoeth'sPandora". Der seht anregende aber wegen der vorgerückten Zeit sehr gekürzte Vortrag wurde auch von der noch im Saale verbliebenen kleinen Zuhörerschaft mit leb­haftem Jntereffe ausgenommen.

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Marburg und Umgegend.

(Nachdruck aller Drigitulartitel ist gemäß § 18 des Urhebergesttzcs nur mit ber deutlichen QuellenangabeOberheff. Ztg." gestattet.)

Marburg, 6. Oft.

* Aus dem Amtsblatt. Ernannt: An Stelle des Gutsbesitzers Karl Heinrich Achenbach in Gilserberg der Bürgermeister Mittler ebenda zum Standesbeamten und an deffen Stelle der Landwirt Karl Achenbach erh-rLa zum Standesbeamten-Stellvertreter für den Etandesamtsbezirk Gilserberg. Bestätigt: der zum Bürgermeister der Stadt Wetter gewählte ReferendarLenz aus Kolberg.

* Personal-Nachrichten. Etatsrnäßig angestellt: Die Pfleger Daniel Seibel, Martin Schneidet und Christian Kentel am Landeshospltal * Haina, «nb bet Pfleger Wilhelm Junghenn an bet Laichesheilanstalt