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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend", „Fürs Haus" und „Landwirtschaftliche Beilage".
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Die „Oberhessische Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn und Feiertage. — Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durö- die Post 2.25 Jt (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen 2 frei ins Haus. — Berlag von Dr. C. Hitzeroth. — Druck der llniv.- Buchdruckerei I. A. Koch (Inh. Dr. C. Hitzeroth). Markt 21. Tel. 55.
Marburg
Dienstag, 8 Juli
I Der Anzeigenpreis beträgt für die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 «S, bei amtlichen und auswärtigen Anzeigen 20 4, für Reklamen die Zeile 60 -j. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. — Zahlungen unter Rr. 5015 des
| Postscheckamtes Frankfurt a. M.
48. Jahrg<
1913.
Erstes Blatt.
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toi Ferdinand o. Zemiin.
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Heute feiert Graf Ferdinand v. Zeppelin seinen 75. Geburtstag. Er wurde am 8. Juli 1838, als Sohn des Hofmarschalls des Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen auf der Insel Mainau im Bodensee geboren. Seine ersten Lebensjahre verlebte er aus dem Gute Eirsberg bei Konstanz. Dann besuchte er die Realschule in Stuttgart und die Kadettenanstalt in der alten württembergischen Sommerresidenz Ludwigsburg. Im Jahre 1857 wurde Graf Zeppelin Leutnant. 1863—64 machte er den amerikanischen Sezessionskrieg mit, nahm 1866 an dem Feldzuge seines Vaterlandes Württemberg gegen Preußen teil und konnte 1870/71 die ersten Lorbeeren gegen Frankreich pflücken. Sein glänzender R e i t c r st r e i ch, der Patrouillenritt über Lautcrberg bis nach Wörth, ist ja heute noch in aller Munde. Nach Beendigung des Krieges rückte er rasch in seinem militärischen Berufe auf, war in den Jahren 1885—87 Militärbevollmächtigter bei der württembergischen Gesandtschaft in Berlin und Bevollmächtigter beim Bundesrat. 1891 verließ er als Generalleutnant das Heer. Später erhielt er den Charakter als General der Kavallerie. Er ließ sich in Friedrichshafen am Bodensee nieder, um sich nunmehr ganz seinen schon lange gehegten Luftschiffplänen zu widmen. Schon 1870 befaßte er sich mit dem Problem der Lenkbarkeit des Luftschiffes. Versuche folgten auf Versuche. Die Erfolge blieben aus, man spöttelte über den in eine aussichtslose Idee Verrannten. Aber voll Zuversicht und mit echt deutscher Zähigkeit arbeitete er unverdrossen an seinem Werk, an dem er auch trotz eingetretener Eeldschwierigkeiten nicht verzweifelte. Zwei Luftschiffe baute er, aber sie konnten von der Brauchbarkeit seines „starren Systems" nicht überzeugen. Das dritte führte 1906 einige gelungene Fahrten aus. Aber erst zwei Jahre später wurde der rechte Beweis für die große Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und Lenkbarkeit der „^-Schiffe" erbracht durch eine 24stündige Fahrt das Rheintal entlang. Und als das stolze Schiff bei Echterdingen zerstört wurde und der greise Graf seine Lebensarbeit vernichtet sah, da erhob sich eine Welle nationaler Begeisterung und Opferfreudigkeit im deutschen Volke, das in kurzer Zeit dem Grafen eine Summe von über 6 Millionen Mark zur Verfügung stellte, um das Werk fortzuführen und es auf eine breitere Basis zu stellen. Die Nationalspende führte zur Gründung der Luftschijfbangesell- schaft Zeppelin in Friedrichshafen, die nun schon eine stattliche Anzahl von starren Luftschiffen für Heer, Marine und private Zwecke geliefert hat. Zwar trafen Graf Zeppelin noch weitere herbe Verluste — Göppingen, der Teutoburger Wald, Weilburg a. d. L., Düsieldorf waren die Unglücksorte — aber das Vertrauen in die Leistungs- und Manövrierfähigkeit der Zeppelinluftschiffe konnte nicht mehr erschüttert werden. Man hat aus den Katastrophen gelernt und ist eifrig dabei, die so notwendigen Luftschiffhäfen, vor allem drehbare Doppelhallen, zu bauen: denn fast nur das Fehlen eines sicheren Landungsplatzes war die Ursache der Zerstörung der Luftschiffe. Im weiten Luftmeer befinden sie sich meistens in relativer Sicherheit.
Graf Zeppelin, den der Kaiser in impulsiver Bewunderung den „größten Mann des 20. Jahrhunderts" nannte, kann heute als 75jähriger auf ein Werk zurückblicken, um das uns das Ausland erklärlicherweise beneidet. Kein System hat solche Erfolge zu verzeichnen wie das starre. Zwar möchten wir des Halbstarren und unstarren Systems gewiß nicht entraten; denn auch die Schiffe dieser Art haben Vorzügliches geleistet und manche Vorzüge. Aber ihr Verwendungsgebiet ist anders und nicht so groß. Auch hier war Deutschland voran, und die Namen Parseval, Groß, Schütte- Lanz, Siemens-Schuckert haben einen besieren Klang als die der Erbauer der wenig erfolgreichen englischen, französischen und an
deren ausländischen Lenkballons. Wo man auch immer von der Luftschiffahrt redet, wird überall und stets der Name des Grafen Zeppelin als erster und klangvollster genannt werden. Ohne seine grundlegende Idee, seine langjährigen Arbeiten und Erfahrungen würden all die anderen Luftschiffe entweder nicht oder doch nicht mit der Sicherheit die Luft durchkreuzen, wie es der Fall ist. Wohl schaut man interessiert in die Höhe, wenn ein „P"- oder „M"- Kreuzer seine Bahnen zieht, mit Herzensbegeisterung verfolgt jedoch alt und jung den langgestreckten grauen Körper eines „Zeppelin". Und wenn sich gar der Graf selbst mit der bekannten Schirmmütze in der Gondel befindet, empfängt ihn Jubel, Tücher- schwenken und Hurrarufen, Diese warme Anerkennung, die er allenthalben findet, wird Graf Zeppelin als die größte und schönste Genugtuung für seine vielen Mühen und Enttäuschungen empfinden, vielleicht schätzt er die allgemeine Zustimmung des Volks höher als die Schaffung einer deutschen Militär- und Marineluftschiff-Flotte von seinen Schiffen. Hoffen wir, daß Graf Zeppelin in steter Rüstigkeit noch manches Luftschiff durch Wind und Wetter führen möge und daß ihm und seinen Mitarbeitern auch weiter die großen Erfolge Geschieden sein mögen wie in den letzten Jahren zu Nutz und Frommen des Deutschen Reiches
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Wien, 7. Juli. Bürgermeister Weißkirchner übermittelte dem Grafen Zeppelin anläßlich seines 75. Geburtstages die Glückwünsche der Stadt Wien. — Der österreichische Aeroklub ernannte Graf Zeppelin aus Anlaß seines Geburtstages zum Ehrenmitglied und widmete ihm zum Andenken die goldene Medaille des Klubs.
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Mobilisierung in Rußland?
Bisher noch unbestätigte Nachrichten besagen, daß die russische Regierung die südlichen und südwestlichen Garnisonen mobilisiert hat oder mobilisieren will, nach einer Lesart wie am vergangenen Herbst „zur Probe". Wie damals, so ist auch jetzt diese „Probemobilisation", die auffallenderweise immer an der Süd- und Südwestgrenze vorgenommen wird, selbstverständlich gegen Oesterreich-Ungarn gerichtet, diesmal außerdem gegen Rumänien. Denn Rumänien ist drauf und dran, das bulgarische Gebiet, das es zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts auf dem Balkan haben will, das ihm aber in Petersburg verweigert wurde, sich selbst bei der jetzt günstigen Gelegenheit zu nehmen. Rußland hält das geforderte Gebiet für einen zu großen Preis für die Neutralität und strebt danach, Bulgarien und Serbien zu versöhnen in der Hoffnung, Serbien werde jetzt den bul- garischen Wünschen auf Ueberlassung eines größeren Areals nachkommen. Dafür soll jedoch Bulgarien an Rumänien nichts abtreten: denn das würde einen Erfolg der österreichischen Diplomatie bedeuten. Ein etwaiges Eingreifen Rußlands gegen Rumänien würde natürlich sofort Oesterreich auf den Plan rufen. Im Interesse des europäischen Friedens muß daher an der Forderung festgehalten werden, die Balkanstaaten ihre Streitigkeiten allein ausfechten zu lassen und dann durch gemeinsame Schritte der Mächte dafür zu sorgen, daß keiner von ihnen ein Uebergewicht erhält.
Auf dem serbisch-bulgarischen Kriegsschauplatz sind die Vulgaren ohne Zweifel im Vorteil. Ihr Ziel ist offenbar, mit der Hauptmacht zunächst die Serben zu bezwingen, um dann erst gegen die Griechen mit stärkeren Kräften vorzugehen. Daher die gegenwärtigen Erfolge der Griechen, die sich gegen die schwächeren feindlichen Truppenteile mit Erfolg behaupten:
Athen, 7. Juli. Nach der Schlacht bei Kilkitsch warf die Division des äußersten rechten Flügels der Griechen die Vulgaren nach neuem lebhaftem Kampfe zurück: biese zogen sich über Struma zurück. Die Divisionen des linken Flügels griffen den Feind, der die Höhen südlich des Doiran-Sees besetzt hielt, an und verfolgten ihn bis zur Strumitza. Die Griechen erbeuteten 12 Kanonen und viele Waffen: die Verluste der Bulgaren sind sehr groß. Die Gesamtverluste der Griechen seit dem Beginn des Krieges belaufen sich auf 10 000 Tote und Verwundete
Sofia, 7. Juli. In Südmazedonien ist die Division des Generals Iwanow von den Griechen zurückgefchlagen worden. Die Division sei durch Truppenabgabe an das Zentrum der bulgarischen Truppen sehr geschwächt und nur 32 000 Mann stark gewesen. Es seien jedoch bereits Verstärkungen nachgesandt worden. Die Griechen hätten Kilkitsch besetzt und in Brand gesteckt. Sie seien im Vormarsch auf Serres begriffen.
Athen, 7. Juli. Durch ein amtliches Dekret werden drei Klaffen der Nationalgarde zu den Fahnen berufen.
Rückzug der serbischen Hauptarmee.
Wien, 7. Juli. Der Spezialkorrespondent der „Reichspost" in Sofia meldet: In der Schlacht an der Vregalnitza wurden durch siegreichen Gegenangriff der bulgarischen Armee südlich von Des- linici das 3., 4. und 11. serbische Infanterie-Regiment vollständig aufgerieben. Die aus 15 000 Mann bestehende Timokdivision, die den westlichen Flügel der Serben bildete, wurde durch Umklammerung von den Bulgaren vollständig erdrückt. Es blieben nur 4000 Mann am Leben. Von Westen und Osten durch eine Umgehung bedroht, tratdie serbische Armeeden Rückzug an. Die serbische Armee ist in Gefahr, in dem unteren Morawatale abgeschnitten zu werden.
Sofia, 7. Juli. Die zwischen Egri Palanka, Kratowo und Kumanowo operierende serbische Morawadivision findet sich durch die Angriffe des Generals Tofchew umgangen und hat schwere Verluste erlitten.
Die serbische Rückzugskinie bedroht.
Wie», 7. Juli. Wie die „Militärische Rundschau" meldet.
soll es der 14 000 Mann starken, vermutlich von Egri Palanka vorgeschickten bulgarischen Kolonne gelungen sein, bis Vranja vorzudringen. Sie soll jetzt die serbische Rückzugslinie bedrohen.
Die Kämpfe im Norden.
Sofia, 6. Juli. 22 kleinere serbische Abteilungen stiegen gestern vom Berge Eolemvrh ins Dorf Eorno Tlamino (Bezirk Voßlegrad) hinab, plünderten das Dorf und führten zahlreiche Frauen und Mädchen ins Gebirge. Auf dem Timokschauplatze besiegten die bulgarischen Truppen bei ihrem Vorrücken eine zweite serbische Kolonne, die von Knajazewatz auf Belogradszhik marschierte, vollständig. Fünf Kanonen, zwei Mitrailleusen, 16 Munitionskarren, 100 Transportwagen und eine Menge Munition wurden von den Bulgaren erbeutet.
Belgrad, 6. Juli. Alle bulgarischen Meldungen über angebliche Grenzverletzungen durch unsere Truppen werden in der augenscheinlichen Absicht in die Welt gesandt, die Angriffe auf unser Gebiet zu verschleiern. Die Vulgaren haben unsere Grenze an zwei Punkten angegriffen: bei St. Nikolas mit drei Regimentern und Artillerie und bei Kadi Bogas mit zwei Regimentern und sechs Batterien. Die Behauptung, unsere Truppen hätten bei Egri Palanka bulgarisches Gebiet beschritten, ist unbegründet. Unsere Truppen sind an dieser Stelle von den Vulgaren angegriffen worden und haben sie zurückgeschlagen. Die bulgarischen Versuche, bei Pirot die Grenze zu überschreiten, sind mißglückt. Gestern haben die Bulgaren versucht, bei Obrenovatsch die Grenze zu überschreiten.
Rumänien.
Bukarest, 7. Juli. Bis zum zweiten Mobilmachungstage haben sich anstatt der vorgesehenen 400 000 Mann 610 000 Mann gemeldet. — Das Ministerium des Innern veröffentlicht ein Corn- muniquä, nach dem es gänzlich unwahr ist, daß Oesterreich-Ungarn irgend eine Feindseligkeit gegen Rumänien zeige oder Schwierigkeiten bereite.
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Pola, 7. Juli. Rach der Ankunft in Pola hat sich das in der vergangenen Woche von Kiel und Wilhelmshaven aus ab» gereiste Seesoldatendetachement unter dem Kommando des Oberleutnants Bode an Bord des Kreuzers „Breslau" ein- geschifft, der sofort nach der Bojana-Mündung abging, um dort das Detachement zum Marsch nach Skutari an Land zu setzen. Damit hat das Landungskorps des Kreuzers „Breslau" in Skutari, das in der ersten Maihälfte von Bord gegeben wurde, feine Aufgabe erfüllt, und die 100 Mann der „Breslau" werden jetzt wieder an Bord zurückgezogen werden.
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Ausland.
** Achtung vor der republikanischen Flagge! Liffabon, 7. Juli. Das portugiesische Kriegsministerium hat einen Erlaß veröffentlicht, wonach jeder, der beim Vorbeiziehen der republikanischen Flagge oder beim Anstimmen der republikanischen Hymne den Hut nicht abnimmt oder sich nicht von seinem Sitze erhebt, mit Gefängnis bis zu einem Jahre bestraft wird. — Warum nicht gleich aufs Schafott?
** Ein teuflischer Plan der Stimmrechtlerinnen. London, 7. Juli. Einzelne Frauenstimmrechtlerinnen haben französischen Fliegern bedeutende Summen angeboten, damit sie bei einem Fluge über London mit Sprengstoff gefüllte Röhren auf die Stadt herabschleuderten. Die Flieger hätten sich beeilt, die englische Polizei von diesem Plane zu verständigen. — Heute früh wurde versucht, Feuer anzulegen. Ein Fischer sah Flammen in einem Schuppen und erstickte sofort das Feuer. In der Nähe wurde eine Kreideinschrift gefunden: „Dies gute Werk dient dem Frauenstimmrecht!"
** Bedenkliche Erdrutsche am Panamakanal. Washington, 7. Juli. Die Häufigkeit von Erdrutschungen im Panamakanal bereiten den Ingenieuren Sorge: denn sobald nach einem Erdrutsch die Erdmaffen weggeschafft sind, finden neue Erdbewegungen statt und Tausende von Tonnen stürzen nach. In dem großen Durchstich bei Culebra sind die Eisenbahnlinien, auf denen das aus- gehobene Material weggeschafft wird, verfchüttet.
** Wiederaufnahme der Arbeiten im südafrikanischen Miuen- gebiet. Johannesburg, 7. Juli. Heute vormittag 11 Uhr nahmen die Bergarbeiter überall im Randgebiet die Arbeit wieder auf. Mehrere Minen eröffneten wieder den Betrieb. Eine Anzahl Berarbeiter feiert noch, um an den Bestattungsfeierlichkeiten für die Toten teilzunehmen.
“ Die Kämpfe der Chinesen in Tibet. Tschengfu (Provinz Szetchuan), 6. Juli. Die Chinesen schlossen kürzlich Hsiang Tschev ein. Aber die Munition ging ihnen aus, und sie wurden überall von den Tibetanern zurückgeschlagen. Hunderte von Chinesen erlitten bei dem Versuch, den Jcmaya-Fluß zu überschreiten, den Tod. Nach einem Bericht haben die Tibetaner, als sie sich von Den Chinesen eingeschloffen sahen, ihre Häuser verbrannt und ihre Frauen undKtnder getötet, damit sie dem Feinde nicht in die Hände fielen. Die Chinesen zogen sich aus Tatsienlu zurück.
•» Ein Erfolg der deutschen Industrie in Holland. Haag, 5. Juli. Die holländische Regierung erteilte der Firma Krupp in Esten den Auftrag der Lieferung der neuen Küstengeschütze für die Forts in Vlistingen, Kuikduin usw.
** Ein Deutscher technischer Berater Zuanschikais. Peking, 5. Juli. Saurat Baur ist zum persönlichen Berater Zuanschikais in allen trch-, nischen Fragen ernannt worden.