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Der Anzeigenpreis

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1913.

Buchdruckeiei Z A. Koch (Znh. $r. C. Hitzerothi. Markt 21. Tel. 55.

von den nächsten angefangenen

über 5 000 000 Jl ebenfalls .

b) vom Einkommen:

10 000 M

v. H. des

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2,5 v. H. des

v. H. des

1500 000 o«

mehr als 500 000 M

50 000 Jl 0,75 v. H. des Zuwachses

Ertrag auf Grund dieser Staffelung fchätzt man aus 100 Mill.

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den nächsten angefangenen den nächsten angefangenen den nächsten angefangenen den nächsten angefangenen

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100 000

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Jl 0,90 v. H. des Zuwachses Jl 1,05 v. H. des Zuwachses Jl ILO v. H. des Zuwachses M 1,35 v. $>. des Zuwachses o« 1,50 v. t/>. des Zuwachses

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60 70 000

70 80 000

80100 000

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5001 000 000

Über 1000 000

v. H. des Einkommens v. f>. des Einkommens v. H. des Einkommens v. H. des Einkommens v. H. des Einkommens v. H. des Einkommens v. H. des Einkommens.

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Den Mark.

50 000 J< 0,35 o. H.

100 000 Jl 0,50 v. H.

300 000 Jl 0,70 v. H.

500 000 Jl 0,85 v. H.

1000 000 Jl 1,10 v. H. 3 000 000 Jl 1,33 v. H. 5 000 000 Jl 1,50 v. H. . . . , 1,50 o. H.

?)innbf^nn.

Die lOtägige Redeschlacht.

Zehn Tage lang hat sich der Reichstag mit der 2. Lesung der Wehrvorlage beschäftigt, d. h. nicht mit der eigentlichen militäri­schen Vorlage, sondern in der Hauptsache mit Entschließungen, mit denen die Sozialdemokraten die Forderungen der Militärverwal­tung bepackt haben. Abgesehen von dem Bestreben, die Erledigung der Wehrvorlage soweit als möglich hinauszuzögern, gaben die Genossen" das Bemühen <tund, diese Gelegenheit zu benutzen, um alles, was sie gegen den sog. Militarismus auf dem Herzen haben, an den Mann zu bringen. Die ältesten Ladenhüter von Anträgen wurden hervorgesucht, die unmöglichsten Entschließungen gestellt, nur um den sozialdemokratischen Vielrednern Gelegenheit zu bieten, ihr Mütchen an unserem Heere zu kühlen. Nachdem man die Garde weidlich zerzaust und das Thema der Soldatenmißhand­lungen bis zur Erschöpfung ausgeschlachtet hatte, mußte der angeb­liche Militärboykott herhalten, und weiterhin dermilitärische Terrorismus". Nicht weniger als acht sozialdemokratische Reden mußte der Reichstag an einem Tage über sich ergehen lasten, und eine war hetzerischer wie die andere. Der Kriegsminister fand Ge­legenheit, denEenosten" Znbeil einer nichtswürdigen Verleum-

Die Stoffeln des WehMiraqs und der ZuwachHtuer.

Nach den vielerlei Aendenmgen, denen die Staffelung sowohl bei« Wehrbeitrag als auch beim Besihsteuergesetz unterzogen worden ist. dürfte es angezeigt erscheinen, die Sätze in der jetzt von der Kommission beschlossenen Form noch einmal zusammenzustetten.

Der Wehrbeitrag.

3nm M-ch SoWs in £016011.

Der Präsident der französischen Republik Herr Poincarö ist zum Besuche des eng­lischen Königspaares in London eingetroffen und mit königlichen Ehren empfangen worden. Unser Bild zeigt die Porträts des englischen Königspaares und des Oberhauptes der fran- zdfischen Republik, darunter der Buckhingham- Palast in London, die Residenz der englischen Könige, wo eine Reihe glänzender Festlich­keiten zu Ehren Poincarös abgehalten werden. Rach dem Besuche des französischen Hospi­tal» und anderer Anstalten empfing Präsident Poincarö im St. James-Palast das diploma­tische Korps.

Marburg

Donnerstag, 26 Juni

Nachgeben Serbiens?

Wie von bulgarischer Seite gemeldet wird, hat die russische Negierung das bulgarische Kabinett offiziell davon verständigt, daß Rußland einen Schiedsspruch nur im Rahmen des ser» bisch-bulgarischen Bündnisvertrages zu fällen ge­denke, d. h. daß Serbien auf die geforderte Vertragsrcvision ver­zichten muß oder den Krieg beginnen. Es scheint aber, daß di« Militärliga in Belgrad ihre Forderungen nicht durck)gesctzt hat: denn wie verlautet, hat ein letzter von Rußland in Belgrad unter­nommener ernsthafter Schritt Serbien zum Nachgeben veran­laßt. Die serbische Regierung wird sich aus den Standpunkt des Vertrages von 1912 stellen und die Bedingungen des Vertrages von 1912 erfüllen.

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Gberchesstsche Zeitung"

hie mit ihrer großen Verbreitung zugleich das zugkräftigste Znsertions- -icSü!. ist.

Die Oberhefsische Zeitung mit dem Kreisblatt für die Kreise Mar­burg und Kirchhain und der landwirtschaftlichen, sowie den beiden Unter­haltungsbeilagen kostet vierteljährlich bei den Agenturen 2 Jl, durch die Post bezogen (ohne Bestellgeld) 2.25 Jl.

1 v. H. des Einkommens 1,2 v. H. des Einkommens 1,4 v. H. des Einkommens

Das Reichsfchatzamt berechnet als Ergebnis aus der Besteuerung der Vermögen 880 Mill. Mark, aus der Besteuerung der Einkommen 30 Mill. Mark, aus der Besteuerung der Aktiengefellfchaften 40 Mill. Mark.

Die Zuwachsfteuer-Beschlüste.

Die Vermögenszuwachssteuer beträgt für den ganzen Erhebungszeit­raum (drei Jahre) bei einem Vermögenszuwachs von:

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Daß unser Blatt überall und in allen Kreisen unserer engeren Heimat festen Fuß gefaßt hat und allen Anforderungen an ein leistungsfähiges Provinzblatt gerecht wird, geht vor allem aus der nachweislich sehr starken Verbreitung in Marburg und den umliegenden Kreisen hervor, di« allgemein bekannt ist.

Die Oberhesiische Zeitung unterrichtet schnell und ausreichend über alle Ereignisie im Reich und Ausland, Stabt, Umgebung und Provinz «tnd nimmt zu ihnen sofort und selbständig Stellung. Mehrere

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und ein interestantes Feuilleton ergänzen den Nachrichtenteil bestens. Heber die Reichstags- und Landtagsverhandlungen wird fortlaufend und ausführlich berichtet, ohne den Stoff der Zeitung dadurch zu beschränken.

Die Oberhefsische Zeitung steht auf monarchischem Boden und ver­tritt eine nationale Politik. Sie verzichtet darauf, sich in den Dienst einer bestimmten Partei zu stellen und legt besonderen Wert darauf die Jnteresien unserer Stabt und engeren hessischen Heimat mit besonderem Nachdrucke wie von jeher zu fördern.

Wer eine gut unterrichtete Zeitung lesen will, abonniere Jofort auf die

Saloniki, 25. Juni. Acht bulgarische Vahnarbeiter, in deren Wohnungen Bomben gesunden wurden, sind verhaftet worden.

K o n st a n t i n o p e l, 25. Juni. Der Kommandant der tür­kischen Westarmee Dschawid Pascha ist gestern mit Truppen­teilen aus Valona eingetroffen. Bisher sind dorthin zwölf tür­kische Transportdampfer abgegangen. In dem Prozeß wegen der Ermordung Mahmud Schefket Paschas wurden Hauptmann Adil und Hauptmann Emin zu lebenslänglichem Festungs­arrest, drei Personen zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Sieben, darunter Oberst Kemal, wurden freigesprochen. In Sa­loniki sind zur Verstärkung des Sicherheitsdienstes starke Abtei­lungen griechischer Marineinfanterie eingetrossen, die mit kreti­scher Gendarmerie Dienst tun, damit die dafür verwandten Trup­pen frei werden.

Aufhebung de» montenegrinischen Postamts in Skutari durch deutsche Matrosen.

W i en, 25. Juni. Aus Skutari wird gemeldet: Nachdem die internationale Kommission die montenegrinische Regierung wie­derholt vergeblich aufgefordert hatte, das in Skutari errichtete montenegrinische Postamt aufzuheben, verfügte der englische Vize­admiral Burney als Präsident der internationalen Kommission

deren Raum 15 L, bei am: - . -

Reklamen die Zeile 60 J,. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Jeder Rabatt gilt als Varrabatt. Zahlungen unter Nr. 5015 des Postscheckamtes Frankfurt o. M.

Dazu tritt eine weitere Staffel, die von der Höhe des Vermögen» Es erhöht sich nämlich der Steuersatz bei Vermögen von

Erstes Blatt

mun Iimir

für die 7gefpaltene Zeile ober CVflfirft auswärtigen Anzeigen 20 für 40,

Es werden erhoben

-) vom Vermögen (bis 30 000 Mark ganz frei, bis 5000t Mark ebenfalls frei, sofern das Einkommen unter 2000 Mark bleibt) von den ersten 50 000 Jl........0,15 v. H.

von den nächsten angefangenen ober vollen von ben nächsten angefangenen ober vollen

bung eines verstorbenen Offiziers zu zeihen, dem der sozialdemo­kratische Redner nicht mehr und nicht weniger als einen Mord zur Last gelegt hatte. Dem Nachweis der Lüge gegenüber blieb Herr Zubeil aber ebenso kalt, wie seinerzeit derObergenosie" Bebel, als ihm der Beweis erbracht wurde, daß seine Behauptungen von den Kindermorden des damaligen Hauptmanns Dominik in Afrika elende Lügen waren. Auf dem Niveau, das die Behauptungen des Eenosten" Zubeil kennzeichnet, standen aber auch alle andern Auslastungen, die von den Sozialdemokraten vorgebracht wurden. In dieser Beziehung macht es keinen Unterschied, ob der ..Genosse Giestel auf der Tribüne steht, ob derReligtonsphilosoph Vogt­herr oder derHistoriker" Bernstein spricht. Ganz allgemein wurde im Reichstag diese Ausnutzung der Redefreiheit durch bie Eenosten" als ein grober Unfug empfunben, unb felbftt bte rofa- roten Freunbe ber Sozialbemokraten ließen ihrer Mißbilligung bes sozialdemokratischen Verhaltens freien Lauf. l0 Tage hat man völlig nutzlos vergeudet an eine Sache, über bte stch bte bürgerliche Mehrheit von vornherein schlüssig war. Aber bie bei weitem wich­tigere Frage ber Deckung ber fortbauernben Ausgaben für bie Heeresverstärkung, bie beinahe zu einer inneren Krise geführt hätte, soll auf einmal gewaltsam im Hanbumbrehen erkbtgt werben.

Di« neuen Rüstungen Rußlands.

Als sich bas Deutsche Reich zur Verstärkung seiner Wehrmacht ent­schloß so geschah dies eines Teils wegen der Machtverfchiebung auf dem SRaltän deren Folge ein erheblicher Kräftezuwachs für die slawische Sache also auch für Rußland war. Desten ungeachtet geht das Zaren­reich daran, fein an und für sich Deutschland überlegenes Heer noch weiter zu vermehren, mit dem eigentümlichen Hinweis auf die am eblich gestörten Machtverhältniste. Bei der Verhandlung der Duma über den Etat der Kanzlei des Kriegsministeriums er arte d" Referent Zweqinzew, Rußland stehe gegenwärtig vor beispiellosen Änstrengun- aen ^die ein befreundeter Nachbarstaat zur Entwicklung seiner Kriegs­macht mache. Die Reichsduma fei berechtigt, Dom Ärtegsnnntftettum Aufklärungen darüber zu verlangen, was es zur Wiedecherstellung der gestörten Machtverhältniste zu unternehmen plane Der Chef des Generalstabes erklärte, die Tätigkeit des Militarrestorts fei wie immer, auf die Kampfbereitschaft der Armee gerichtet Man habe in ben lMen Jahren, insbesondere im Vorjahre, durch den intensiven Bau von Festungen zu diesem Zweck Maßnahmen getroffen. Die Versorgung der Haubitzdivisionen mit neuen Haubitzen unö ber Infanterie mit Maschinengewehren sei bereits abgeschlossen. Der Chef des Generalstabes führte weiter die Maßnahmen an, die das Kriegs­ministerium zum Zwecke der schnelleren Bereitschaft der Armee sowie zur Vervollkommnung des Aufklärungsdienstes durch die Luftschiffahrt getroffen hat Das Ministerium arbeite einem Wunsche der Duma gemäß die Frage des Baues der Chausteen im westlichen Gebiet aus, ferner das Projekt eines Bahnnetzes zu strategischen Zwecken. Von den Balkanereignisten beeinflußt, die alle Staaten zwang, den Be­stand ihrer Kriegsmacht zu prüfen, traf das Kriegsministerium Maß­regeln um die Armee mit allem Nötigen, was zur Kriegsbereitfchaft fehlte,' zu verfehen. Das Militärrestort habe bereits eine Gesetzesvor­lage betr. eine bedeutende Verstärkung der rustifchen Wehr­kraft sowie die Formierung neuer Truppenteile bei ber Infanterie, Kavallerie und anderen Waffengattungen, sowie zur Reorganisation ber Feldartillerie im Sinne der Vermehrung der Anzahl der Geschütze aus­gearbeitet. Seitdem im Ministerium eine Abteilung für Flugwefen bestehe, habe sich die Zahl der Flugzeuge verzehntfacht. Das Ministe­rium werde nicht eher ruhen, als bis in jedem Armeekorps eine Fliegerabteilung eingerichtet ist, die in Kriegszeiten die Aufklärung sichert. Das Ministerium habe die erste Gelegenheit ergriffen, um bie Zahl ber Lenkballons zu oerboppeln, wobei es Luft­schiffe großen Maßstabes, sogenannte Luftdreadnoughts neuester Systeme erwarb. Diese feien mit den neuesten Vervollkommnungen ausgerüstet, sie hätten Maschinengewehre, Vombenwerfer und Tele­graphenapparate. Deutschland habe zwar 11 Lenkballons, jedoch bloß 8 davon entsprächen den rustischen Eroßlenkballons. Alle 6 rustifchen Lenkballons könnten sich mit den deutschen messen. Dabei komme in Betracht, daß Deutschland zwei Kriegsfronten habe, Rußland aber bloß eine.

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham

und ben Beilagen:Nach Feierabend",Fürs Haus" undLandwirtfchastliche Beilage".

DieOberhefsische Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt öiertcliabrhd) bur Jto 147 die Post 2.25 Jl (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen 2 -N *1= frei ins Haus. - Verlag von Dr. C. Hitz-roth. Sw«berUrtiu-

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100 200 000 Jl um 0,1 v. H. des Zuwachses

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