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plötzlich Beugte sie sich kn bewußtloser Todesangst über ihn, tastete dagewesen mit seinen tausend Heinen Ansprüchen, war der Vater des Haubensakschen Hauses werden 31 900 M bei der Sparkasse aufge- i Recht so! Wenn wir den Romanen schon die Sitten, ble Move»

bebend über Brust und Antlitz und taumelte mit einem gellen- ihrer Kinder, liebte sie In seiner Art und was die Hauptsache nommen. Aus Antrag werden zu den bereits sür das Städtebundtheater und wer roeifc was alles noch nnchäffen io wollen wir mentnftens

Mo 5S die Post bezogen 2.25 M lohne Bestellgeld), bet unseren Zettungsstellen *= U 2, M. frei ins Haus. Druck der Univ.-Buchdruckerei I. A. Koch

1913.

(Inh.: Dr. C. Hitzeroth). Markt 21. Telephon 55.

i^rttkS Blatt

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1912 die sich das daß die Arbeits- Versiche-

4,69 und das Jahreseinkommen auf 1446 M. Da im Jahre Löhne eine weitere wesentliche Erhöhung erfahren haben, hat Jahres-Einkommen mehr als verdoppelt. Zu bemerken ist, angegebenen Löhne reine Nettolöbne sind, bei denen sämtliche kosten sowie die Beiträge der Arbeiter für die verschiedenen

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ä.

Marburg

Montag, 10 März

Von allen Orden und Ehrenzeichen ist das Eiserne Kreuz am volks­tümlichsten geworden, und seine Träger werden immerdar geehrt werden, auch im Wandel von Zeit und Geschichte. Das Eiserne Kreuz des Jahres 1813 am 10. März, dem Geburtstage der Königin Luise gestiftet wurde am 19. Juli 1870 (dem Todestage der unvergeßlichen Königin) unter Zugrundelegung der gleichen Bestimmungen, erneuert, und wie in den Freiheitskriegenohne Unterschied des Ranges oder Standes" verliehen.

Unsere Zusammenstellung zeigt: 1. Schwarzweißes Band des Kom­battantenkreuze. 2. Weißschwarzes Band des Nichtkombattantenkreuzes. 3. Kreuz 2. Klasse 1870 (Vorderseite). 3a. Rückseite desselben. 4. Kreuz 1. Klasse 1870. 5. und 5a. Kreuz 2. Klasse von 1813, Rück- und Vorder­seite. 6. Kreuz 1. Klasse 1813 (Vorderseite). 7. und 8. Halsband und Eroßkreuz 1870. 9. Eroßkreuz 1813 (Rückseite, die Vorderseite war nur das schlichte Kreuz). In der Mitte der ZusammenstellungDer Blücher- stern". Wurde am 26. Juil 1815 dem Fürsten Blücher v. Wahlstatt als besondere Ehrung für besten Heldentaten bei Belle-Alliance verliehen. Rach dem Tode des Fürsten wurde der goldene Siern, auf desten Grunde das Eiserne Kreuz ruht, unter die Reliquien des Hohenzollern-Haufes ausgenommen.

tungen bereits in Abzug gebracht sind. Auch in anderen Bergbaurevieren und Industriezweigen sind die Arbeiterlöhne, wenn auch nicht in gleichem Umfange, gestiegen.

Reklamen dir Zeile 60 j. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Zahlungen unter Nr. 5015 des Postscheckamtes Frankfurt a. M.

DieOberhessische Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch

Das Mjäht igeJubilänm her Stiftung des eisernenKreuzes

(10. März 1813.)

München, 9. März. Prinzregent Ludwig hat von Elsterwerda an den Kaiser ein Telegramm gesandt, worin er dem Kaiserpaar für alle Güte, den großartigen Empfang in der Reichshauptstadt und die schönen dort verlebten Stunden dankt, die ihm und der Prinzessin Ludwig unvergeßlich bleiben werden.

Die Trinkspriiche, die anläßlich des Besuches des Prinz« rezenten in Berlin gehalten wurden, waren sehr herzlich gehalten. Bemerkenswert war die Betonung der Zusammengehörigkeit der deutschen Stämme durch den Prinzregenten in folgenden Worten: Die Wärme des Empfanges, die wir bei Euren Majestäten ge­funden haben und die uns auch in der Reichshauptstadt entgegen­gebracht worden ist, entspringt den Gefühlen unserer unauflös­baren Zusammengehörigkeit, die deutsche Fen und Völker in Deutschland eint. Eure Majestät dürfen gewiß sein, daß ich die von meinen Vorgängern in der Regierung Bayerns dem Deutschen Reiche erwiesene Treue stets bewahren werde. Ich betrachte es als meine heilige Pflicht, in engstem Zusammenstehen mit Eurer Majestät und den übrigen deutschen Fürsten an den hohen Auf­gaben und der Entwicklung des Reiches in guten und bösen Tagen mitzuwirken.

Unpäßlichkeit des Papste«. Rom, 8. März. DerOsser- vatore Romano" meldet: Da der Papst an einem Katarrh der Luftwege erkrankt ist, fallen die gewöhnlichen Audienzen aus. DerMesiagero" schreibt: Der Sekretär des Papstes, Monsignore Vresian, benachrichtigte die Schwestern des Papstes telephonisch von desien Unpäßlichkeit und fügte hinzu, daß der Kranke sie zn sehen wünsche. Darauf begaben sich seine Schwester Anna und seine Richte Gilda in den Vatikan und sprachen lange mit dem Kranken. Der Papst fühlte sich erleichtert, zeigte keine Besorgnis und schrieb die Krankheit einer Erkältung zu, die er sich bei den Empfängen der letzten Tage zugezogen hat. Die Aerzte Amici und Marchiafava nahmen gestern abend von neuem eine genaue Untersuchung vor. Marchiafava bestätigte die Diagnose Amicis, die auf leichten Katarrh und Grippe lautete, und empfahl unbe­dingte Ruhe. In das Zimmer des Papstes wird außer feinen Sekretären und feinem Kammerdiener niemand zugelasien. Der Papst verbrachte die Nacht verhältnismäßig ruhig, aber schlaflos. Der Arzt Eagiatt, der im anstoßenden Z'-mer Nachtwache hielt, stellte keine beunruhigenden Symptome fest.

Der Nachtragsetat in der Budgetkommission. Berlin, 8. März. Die Budgetkommission des Abgeordnetenhauses beriet heute vormittag über den Nachtragsetat, der 6 Millionen Mark für die Erwerbung von Grundstücken in der Königgrätzer- und in der Prinz Albrechtstraße vorsieht, und beschloß mit allen Stimmen fei zwei Stimmenthaltungen den Nachtragsetat zu genehmigen. Die früheren Beschlüsse der Budgetkommission sind damit als er­ledigt zu erklären. In der Debatte wurde darauf hingewiesen, daß es sich um wertvolle Grundstücke handele, deren sofortiger Er­werb erwünscht sei, und daß auch die Abfindung des Bankdirektors v. Winterfeld mit 2,6 Millionen mit Rücksicht auf die diesem ent- standenen notwendigen Aufwendungen nicht zu beanstanden sei.

Trauerfeierlichkeit. Wilhelmshaven, 9. März., Heute vormittag fand im Exerzierhaus der zweiten Torpedodivision ein Trauergottesdienst für die mit dem Torpedoboot6. 178 unter­gegangenen Seeleute statt. Außer der zweiten Torpedodivision nahmen Abordnungen aller Marineteile, der Stationschef Graf von Baudissin, der Ehef der Hochseeflotte, Vizeadmiral v. Jngenohl. der Chef des ersten Geschwaders, Vizeadmiral Sans, acht Gerettete und einige Angehörige der untergegangenen Seeleute an bet Trauerfeier teil. Nach dem Choral hielten der evangelische und der katholische Marinepfarrer Ansprachen.

Zum Untergang de« TorpedobootsS. 178*. Wilhelms­haven, 8. März. DasWilhelmshavener Tageblatt" hat eine Sammlung für die Hinterbliebenen der mit dem Torpedoboot 6. 178 Unteigegangenen eröffnet. Als erste Spende sind 100 dl von der Offiziersmesse des LinienschiffesHelgoland" eingegangen.

Gegen die Errichtung von Familien-Fid: .tc - - , -n- Berlin, 8. März. Dem Reichstag ist folgender Antrag des Abz. Dr. Ablaß und Genossen zugegangen:Der Reichstag wolle be­schließen, den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstage baldigst einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch den die Errichtung und Er­weiterung von Familien-Fideikommissen an Grund und Boden verboten und die Auflösung bestehender Familien-Fideikommisse gefordert wird.

Versorgung einer Stabt mit Fleisch durch Landwirtschafts­kammern. Die Stabt Bamberg verhandelt zur Zeit mit den Land- wir.tschaftskaminern von Hannover und Pommern über den Ab­schluß von bestimmten Fleischlieferungen. Die Stabt will mit ben beiden Landwirtschaftskammern einen Vertrag schließen auf Lie­ferung von jährlich rund 50 000 Schweinen (wöchentlich 80100 Stück) in einem Gewicht von 80100 Kilogramm. Die Verträge werden geschlossen unter Beteiligung der Schlächterinnung in Bamberg. Die Landwirtschaftskammern ihrerseits machen dazu entsprechende Abschlüsse mit Viehverwertungsgenossenschaften. Der Vertrag zwischen der Stadt Bamberg und den Landwirt­schaftskammern erstreckt sich auf 5 Jahre: innerhalb dieser Zeit werden die Schweine zu einem vereinbarten festen Preise (dem Durchschnittspreise der letzten 5 Jahre) geliefert. Der Verkauf des Fleisches geschieht durch die Mitglieder der Schlächterinnung, die mit der Stadt ein Abkommen über die Verkaufspreise getroffen hat. Voraussetzung für das Zustandekommen des Vertrages ist noch die Weitergewährung des Ausnahmetarifs, der von bei Eisen- bahnverwaltung für bie zur Schlachtung im Jnlanbe bestimmten Tiere zugelassen ist, soweit sie von Gemeindebehörden und gemein­nützigen Organisationen in Ausübung gemeinnütziger Tättgkefts an Verbraucher oder an Fleischer zwecksVerkaufs zu unter behörd«

D-utfches Reich.

Der Kaiser. Berlin, 8. März. Der Kaiser machte heute vormittag dem Reichskanzler einen Besuch.

Der Kronprinz. Berlin, 8. März. Die durch die Presse verbreitete Nachricht, daß der Kronprinz im Herbst d. I. zum Kommandeur des Kaiser Alexander-Earde-Grenadier-Regiments ernannt werden soll, entbehrt, wie bieKöln. Ztg." berichtet, jedes tatsächlichen Hintergrundes. Hebet Veränderungen, die im Herbst stattfinden werden, weiß noch niemand Bescheid. Bemertt sei hierbei, daß die großen Personalveränderungen für den Monat März erst zum 22. d. M. erwartet werden.

Prinzregent Ludwig. Berlin, 8. März. Heute mittag 12i/.llljr war Tafel bei Ihren Majestäten. Nach dem Frühstück geleitete der Kaiser den Prinzregenten und die Prinzessin Eitel Friedrich die Prinzessin Ludwig zur Bahn. Die bayrischen Herr­schaften sind mit Verspätung kurz nach 1V2 Uhr vom Anhalter Bahnhof nach Dresden abgereist. Auf dem Bahnhof hatten sich auch Mitglieder der bayrischen Gesandtschaft und Vertreter der bayrischen Kolonie eingefunden. Dresden, 8. März. Prinz­regent Ludwig und Gemahlin trafen heute nachmittag 4.05 Uhr auf dem Hauptbahnhof ein und wurden vom König, dem Kron­prinzen sowie dem Prinzen und der Prinzessin Johann Georg herzlich begrüßt. Hierauf wurden die bereitstehenden Wagen zur Fahrt nach dem Schlosse bestiegen. Im Residenzschlosse angekom­men, wurden die Gäste sodann von der Prinzessin Mathilde und dem Prinzen Ernst Heinrich sowie den Töchtern des Königs be­grüßt. Abends 7y3 Uhr fand im Refidenzfchlosse große Galatafel statt, bei der der König den Prii^regenten in einer herzlichen Ansprache begrüßte, auf die dieser ebenso herzlich erwiderte.

Balkanregierungen ist die Frage wegen der Annahme der Ver­mittlung der Großmächte für den Friedensschluß amtlich gestellt worden. Die Antwort darauf steht noch aus. Nach ben vorläu­figen Andeutungen darf erwartet werden, daß die Erwiderung der Balkanstaaten den Mächten die Fortsetzung ihrer vermitteln­den Bemühungen nicht erschweren wird. Die gütliche Beilegung des bulgarisch-rumänischen Streites ist soweit gefördert, daß eine in Petersburg zusammentretende Versammlung der dortigen Bot­schafter der Großmächte unter dem Vorsitz des russischen Ministers des Aeußern Sasanow zur Vermittlung in dieser Frage berufen wird. In der albanischen Frage geht die Behebung der öster­reichisch-russischen Schwierigkeiten langsam vorwärts. Ein Rück­schlag ist nicht eingetreten.

Tie Lane auf dem Balkan.

Konstantinopel, 9. März. Der offizielle Kriegsbericht meldet: Der Feind bombardierte am 6. und 7. ds. Mts. Adria- nopel. Das Artilleriefeuer war auf beiden Seiten schwach. Am 8. März herrschte bei Adrianopel Ruhe. Bei Bulair wurde am 6. März ein wirksames Artilleriefeuer gegen ein feindliches Ba­taillon gerichtet, welches von Kurudfchiflik kam. Das Bataillon hatte zahlreiche Tote. Am 7. richtete der Feind sein Artillerie­feuer gegen das PanzerschiffTorgud Reiß", welches das Feuer erwiderte und eine feindliche Batterie zum Schweigen brachte. Am 8. beschoß der Feind von der Küste eine Schaluppe, welche den Leuchtschiffdienst vor Doghenarslan versah. Die Schaluppe wurde zerstört. Am selben Tage flog ein feindlicher Aeroplan über Bulair nach Gallipoli und schleuderte dort eine Bombe, welche keinen Schaden anrichtete. Bei Tschataldscha hat sich nichts neues ereignet.Jeune Turque erfährt, eine indische Bank sei bereit, der Pforte unverzüglich eine Anleihe von 10 Millionen Pfund Sterling auf die Dauer von 10 Jahren zu gewähren. Die Bank würde in der Türkei Filialen errichten. Eine Kommission höherer Vamter der Finanzverwaltung beriet gestern, wie die Blätter melden, über die Feststellung derjenigen QuM der tür­kischen Staatsschuld, bie auf bie Balkanstaaten entfallen soll.

Konstantinopel, 9. März. Der Kapitän des englisch- Igyptischen PostdampfersTewfikie" berichtet, das Fahrzeug sei wahrend eines Sturmes bei Jeniköj in der Nähe von Rodosto aufgelaufen. Die Bulgaren hätten das Schiff beschossen und ziem- !lich stark beschädigt.

B e r l i n , 9. März. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt in ihrer Wochenrundschau: Die diplomatische Arbeit zur Beendigung des JBatlanttieges hat auch tn bet letzten Woche nicht geruht. Bei ben

Der Anzeigenpreis beträgt für bie 7gejpaltene Zeile oder .Q (x, , deren Raum 15 L, bei amtlichen und auswärtigen Anzeigen 20 4. für 40.

Nmidfdau.

DieNorddeutsche Allgemeine Zeitung" zur Deckungsfrage.

B e r l i n, 8. März. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Unsere Mitteilungen am vorigen Sonnabend über den Plan einer ein­maligen Vermögensabgabe fanden eine gute Aufnahme. Unser Polk ist entschlossen, die in den letzten Monaten vielfach bekundete Opferwilligkeit wahr zu machen und zur Tat zu schreiten. Die einmalige Vermögensabgabe zur Deckung der einmaligen Heeres- forderung erscheint der mehr als richtige Weg. Auch solche Zei­tungen, die anfangs starke Bedenken in den Vordergrund stellten, wollen durchaus nicht als prinzipielle Gegner des Planes be­trachtet werden. Manche Kritiker lehnten die Analogie mit 1813 ab, mit Recht, wenn sie den Abstand der wirtschaftlichen Leistungs­fähigkeit betonten, mit Unrecht, wenn sie einen Vergleich zwischen ben kriegerischen Zeiten der Befreiungskriege und unserer heu­tigen Friedenszeit überhaupt ablehnten. Das Vergleichsmoment Ist die völlige Durchführung des Grundsatzes, daß jeder Wehrfähige zur Verteidigung seines Landes heranzuziehen ist, und an ben Geist von 1813 erinnert die patriotische Gesinnung, mit der heute wie vor hundert Jahren das deutsche Volk bereit ist, die notwen­digen Opfer zu tragen. Es wird nun darauf ankommen, den ein­fachen und klaren Gedanken der Vermögensabgabe festzuhalten und Abwege bei den Erörterungen übet die praktische Gestaltung zu vermeiden.

9,16 Milliarden Entschädigungen.

Man schreibt uns: Die Leistungen der reichsgesetzlichen Arbetter- versicherung und ihre hervorragende Bedeutung für die Volkswohlfahtt sind in der Oeffentlichkett noch wenig bekannt. Welche Riesensummen für die Zwecke der sozialen Versicherung aufgebracht werden, zeigt eine in der letzten Ausgabe des Reichsarbeitsblatts veröffentlichte Zusam­menstellung über die Gesamtleistungen der Arbeiterversicherung. Hier­nach sind in dem Zeitraum von 1885 bis 1911 an die Versicherten 9160 Millionen Mark Entschädigungen gezahlt worden, und zwar in der Krankenversicherung (1885/1911) 4749 Millionen Mark, in der Un­fallversicherung (1885/1911) 2139 Millionen Mark und in der Jnvaliden- und Altersversicherung (1891/1911) 2272 Millionen Mark, zusammen 9160 Millionen Mark. Die Gesamtsumme der Einnahmen stellt sich auf 12 640 Millionen. Diese setzen sich zusammen aus 5687 Millionen Bei­träge der Arbeitgeber, 5029 Millionen Beiträge der Versicherten, 1229 Millionen Zinsen und sonstige Einnahmen und 693 Millionen Zuschuß des Reichs. Verausgabt (ohne Rücklagen zur Vermögensbildung) wur­den insgesamt 9936 Millionen. Die Kosten der Eesamtverwaltung bezifferten sich auf 916 Millionen. Im Jahre 1911 ist die Gesamt­summe der zur Auszahlung gelangten Entschädigungsbeträge im Ver­gleich zum Jahre 1910 wiederum erheblich gestiegen, und zwar von 718,01 Millionen auf 767,53 Millionen Hiervon entfallen auf die Krankenversicherung seinschl. Knappschaftskassen, bei denen die Zahlen für 1910 eingesetzt sind, da die Ergebnisse fiir 1911 noch nicht vorlagen) 397.05 (356,791 Millionen, auf die Unfallversicherung 166,61 (164,42) Millionen und auf die Jnvaliden-Versicherung 203,86 (196,82) Millionen. Bei diesen Leistungen ist noch zu berücksichtigen, daß die Löhne der Arbeiter seit Bestehen der sozialen Versicherungen ganz erheblich ge­stiegen lind. Während beispielsweise der Schichtlohn eines Bergarbeiters im Ruhrrevier 1886 (eine zuverlässige Lohnstatistik über Bergarbeiter­löhne besteht erst seit 1886) durchschnittlich 2,58 M, und der Jahresver­dienst 772 <41 betrug, stellte sich der Schichtverdienst im Jahre 1911 auf

nut oein Kreisblati für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:Rach Feierabend",Fürs Haus" und Landwirtschaftliche Beilage".

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