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DieOberhessische Zeitung- erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn« und Feiertage. - Der Bezugspreis bet-ägt vierteliahrlich durch Wo 48 die Post bezogen 2.25 M (ohne Bestellgeld), bei unseren Ze.tungsstellen *'= 2,- M frei ins Haus. - Druck der Univ.-Buchdruckerei I A. Koch

lZnh.: Dr. C. Hitzeroth), Markt 21. Telephon 55.________

1913

Marburg

Mittwoch, 26 Februar

nni oem Kreisblatt für -die Kreise Marburg und Kirchham

und den Beilagen:Nach Feierabend-, ..Fürs Haus- und Landwirtschaftliche Bella«--.

Das dänische Kouigspaar in Kerlirr.

Am 23 Februar, nachmittags 3 Uhr, traf, wie bereits gemeldet, das dänische Königspaar in Berlin ein um dem deutschen Kaiserpaare seinen Antritts­besuch zu machen. Der Empfang war ein sehr herz­licher, denn zwischen der dänischen Königssamilie und dem deutschen Kaiserhause bestehen nahe ver­wandtschaftliche Beziehungen. Königin Alexandra von Dänemark ist eine Schwester der Kronprinzessin Cecilie, und die künftige Schwiegermutter der Prin­zessin Viktoria Luise Herzogin von Cumberland ist eine Schwester des verstorbenen Königs Chri­stian IX., also eine Tante des jetzigen dänischen Königs. Der Empfang des Königspaares in Berlin war ein außerordentlich glänzender. Die gesamte Berliner Garnison bildete Spalier vom Bohnhof bis zum Kaiserschloß, und im Lustgarten wurde ein Salut von 101 Schuß abgefeuert. Unser Bild zeigt Kaiser Wilhelm und seinen Gast König Christian X. auf der Fahrt zum Kaiserschloß.

Der Anzeigenpreis beträgt für die gespaltene Zeile oder (Vflhm beten Raum 15 4. bei amtlichen und auswärtigen Anzeigen 20 4, für 40, <OULl*ö« Reklamen die Zeile 60 4. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Zeder Rabatt gilt ole Barrabatt. Zahlungen unter Nr. 5015 des Postscheckamtes Frankfurt a. M.

1 schnodderig war er nicht. Er gehörte nicht zu denen, die, was | andere getan haben, sich selber anrechnen." Dieser Vorstoß gegen das nationale Empfinden aller bürgerlichen Kreise erregte die gerechte Entrüstung der Schöneberger Stadtverordneten, besonders als Bernstein bemerkte, der Ausdruckschnodderig" habe nicht Friedrich Wilhelm III. gegolten, man könne ihn ja auch auf lebende Personen beziehen.

Tritts Blatt.

Tie Vaae auf dem Volkan.

Konstantinopel, 25. Febr. Ein amtliches Kriegs- bulletin besagt: Infolge des herrschenden Schneesturmes ereignete sich von Tschataldscha, Adrianopel und Bulair nichts Neues.

Konstantinopel, 25. Febr. Bei dem Besuche, den der Iustizminister dem ökumenischen Patriarchen abstattete, kam der Minister auf die politischen Tagesfragen zu sprechen. Er sagte ti. a., wie die Blätter melden: Der Valkanbund sei für Griechen­land nicht vorteilhaft. Der Bund werde für denHellenismus ver­hängnisvoll sein. Der begangene Fehler werde in späterer Zeit zutage treten, wenn ein großer Teil der hellenischen Nation den nationalen Charakter, den er sich unter der Herrschaft der Türkei erhalten habe, verlieren werde. Die Strömung, welche Griechen und Muselmanen bedrohe, werde die Bewohner der besetzten Ge­biete verschlingen. Als der Patriarch erstaunt fragte, warum die Türkei nicht rechtzeitig Schritte getan habe, um der Beteiligung Griechenlands an dem Balkanbunde vorzubeugen, erklärte der Minister:Was geschehen ist, ist geschehen. Trachten wir Türken und Griechen wenigstens danach, künftig in Freundschaft zu leben. Die Vergangenheit wird uns nach dem Frieden für ein künftiges Zusammenarbeiten zur Lehre dienen."

Konstantinopel, 25. Febr. Der Eroßwestr, der auf seiner letzten Reise die Flotte in den Dardanellen inspizierte, übermittelte den Offizieren und Mannschaften die Glückwünsche des Sultans für die in allen Seekämpfen bewiesene Tapferkeit. Er hielt dabei eine Ansprache, in der er sagte, der Sultan habe erkannt, daß das gegenwärtige Unglück der Türkei darauf zurück- zuführen sei, daß es an einer Flotte fehle. Es sei der Wunsch des Sultans, daß die Türkei eine gut ausgebildete Flotte besitze. Die Regierung werde diesem Wunsche entsprechen.

Sofia, 25. Febr. General Sawoff kam der Bitte der grie­chischen Bischöfe von Tschataldscha und Tschorlu nach, den aus den Dörfern bei Tschataldscha geflohenen 700 hungerleidenden Christen Nahrungsmittel zuzuweisen. Er gab den bulgarischen Militär­behörden sofort entsprechende Anweisungen.

Politische Umschau.

In allen Sätteln gerecht.

Die Schwankung der Ansichten freisinniger Abgeordneter oder solcher, die es werden wollen, ist bekannt. Grundsätzlich ist die Partei freihändlerisch. In ländlichen Gegenden beginnen sie sich aber schon demBrotwucher"standpunkt derAgrarier" zu nähern. In Großstädten treten sie auf wie Republikaner, unterstützen jedenfalls republikanisch gesinnte Parteien in jeder Weise. Sonst können sie auch anders. Den Vogel abgeschosien hat jedenfalls der Pastor Dr. Psannkuche in Osnabrück, der gegen einen National­liberalen im Kreise Achim kandidiert. Der gute Mann leistet sich in einer Wahlrede folgendes nach einem Bericht derNationall. Korr.": Mit den treuen Deutsch-Hannoveranern trauere auch er um den Verlust der Selbständigkeit des Königreichs Hannover, dessen Fürstenhaus tn der Verbannung zu leben gezwungen sei. Er selbst habe als Student auch für eine welfische Zeitung Berichte geschrieben. Konservative und Nationalliberale hätten sich mit den Ereignisien des Jahres 1866 allerdings rasch abgefunden. Was die nächste Zeit in der hannoverschen Frage vielleicht bringe, wiffe man noch nicht, doch seien Anzeichen vorhanden, daß es zu einer Aussöhnung kommen werde. Der einzige Sohn des Herzogs von Cumberland diene in einem deutschen Regiment, und wenn der Herzog bereit wäre, seinen Frieden mit Preußen zu machen, so würde sein Sohn den Braunschweiger Thron besteigen können. Das Herzogtum Braunschweig werde in diesem Falle dann viel­leicht zum Eroßherzogtum erhoben werden, indem Teile des süd­lichen Hannovers ihm angegliedert würden. Auch diese Frage Knne vielleicht schon in der nächsten Session des preußischen Ab­geordnetenhauses zur Sprache kommen, und dann werde er, ab­weichend von den Rationalliberalen und den Konservativen, für die Interessen der hannoverschen Königsfamilie eintreten so­weit dies mit den Reichsinteressen vereinbar sei, setzte Herr Dr. Psannkuche allerdings vorsichtigerweise hinzu.

Kommentar überflüssig.

Deutsches Reich.

verliehe«. Berlin, 25. Febr. DerReichsanzeiger" mel- bet die Verleihung des Kreuzes der Großkomture des Königlichen Hausordens der Hohenzollern an den Prinzen Maximilian von Baden.

Aus der Budgetkommissio«. Berlin, 25. Febr. In der Bndgetkommission des Reichstages wurde bei der Beratung des Etats für das Reichskolonialamt der Antrag des Zentrums, von den für die Zentralverwaltung und die Hilfskräfte für Kamerun nachgeforderten Summen 11500 Jt und von einer Anzahl Be­amtenstellen 14 abzustreichen, gegen die Stimmen der Rational- liberalen und Konservaftven angenommen, trotzdem der Unter­staatssekretär Dr. Conze und Staatssekretär Dr. Sols für die Be­willigung der geforderten Summen eingetreten waren._______

Die Wahl Dr. Beckers giltig. Berlin, 25. Febr. In der heutigen Sitzung des Reichstages, der sich mit Wahlprüfungen be­faßte, wurde über die Giltigkeit der Wahl des Abgeordneten Dr. Becker sBingen-Alzey) namentlich abgestimmt. Für die Giltig­keit erklärten sich 159, dagegen 158 Abgeordnete, 3 Abgeordnete enthielten sich der Abstimmung. Die Wahl Beckers ist somit für giltig erklärt.

vom elsässischen Landtage. Straßburg, 25. Febr. In der heuftgen Plenarsitzung der Zweiten Kammer des Landtages kam Unterstaatssekretär Mandel auf die jüngsten Beschuldigungen des Abgeordneten Hauß zurück, daß nämlich Eeneralstabsoffiziere hier für dieRheinisch-Westfälische Zeitung" Artikel schrieben und er­klärte, daß der Abgeordnete Hauß in dem der Regierung zugestell­ten Material als Beweis angeführt habe, ein Generalstabsoffizier habe derStraßburger Post" einen Artikel angeboten, den diese aber abgelehnt habe und dieser Artikel sei dann mehrere Tage später in derRheinisch-Westfälischen Zeitung" erschienen. Der Chefredakteuer derStraßburger Post" habe aber ihm (dem Unterstaatssekretär) versichert, daß ihm kein Artikel von solcher Stelle angeboten worden sei, der dann eine Ablehnung erfahren hätte. Als Korrespondenten derRheinisch-Westfälischen Ztg." Ginnten aber auch nach Aussage des Kommandierenden Generals überhaupt keine Eeneralstabsoffiziere in Betracht kommen. Ab­geordneter Hauß erkannte nach diesem Ergebnis der Untersuchung an, daß Eeneralstabsoffiziere hier nicht in Betracht kommen, hin­gegen halte er die Behauptung vollkommen aufrecht, daß andere Offiziere Hetzartikel geschrieben hätten.

Unverbesserlich. Straßburg, 24. Febr. Auf dem Jahres­bankett derEtudiants alsaciens-lorraius" hielt der Belfort- Pilger Laugel eine feurige Rede gegen diePangermanisten" und forderte die elsaß-lothringische Jugend auf, ihre Pflicht gegen die Nation" zu erfüllen. Der Kommers endete mit dem protest- lerischen Gänsemarsch um das Kleberdenkmal und einer Rachsitzung in derTaverne".

Di« Schöneberger Eenosien und die Jahrhundertfeier. Der Ruhm ihrer Parteibrüder hat die Eenosien des Schöneberger Stadtverordnetenkollegiums nicht ruhen lassen. Dort wurde am Montag ein liberaler Antrag beraten unb angenommen, 2600 zu der freiwilligen Veteranenspende beizusteuern, und zwar an­läßlich der Jahrhundertfeier des AufrufsAn mein Volk". Den Eenosien paßte die Anknüpfung an den königlichen Aufruf nicht und sie beantragten deshalb die Bewilligung ,^ur Erinerung an die Volkserhebung des Jahres 1813 und zum Gedächtnis der in jener Erhebung gegen unerträgliche Gewaltherrschaft Gefallenen". Dafür wollten sie sogar 5000 M bewilligen. Zur Begründung des Antrags führte der Schöneberger Stadtverordnete Bernstein fol­gendes aus:Die Erhebung zur Abwerfung des unerträglichen Joches des aus einem Träger des Revolutionsgedankens zu einem Despoten gewordenen Napoleon ging nicht von dem Aufruf aus. In unseren Tagen macht die Tendenz sich aufdringlich bemerkbar, große Bewegungen zu monarchistischen Zwecken auszunützen. Nicht nur wir Sozialdemokraten, die wir aus Grundsatz Republikaner find, sondern auch die anderen Parteien, die an dem monarchischen Gedanken festhalten, dürfen schon aus Selbstachtung bei der Feier jener Zeit keine Fälschung aufkommen lasien. Das Bürgertum und ein Teil des Adels das Proletariat kam damals noch nicht in Frage haben die Bewegung geschaffen, und erst als sie da war, entschloß sich Friedrich Wilhelm III. zu dem AufrufAn mein Volk!" Ich will hier nicht aus das geschichtliche Urteil über Friedrich Wilhelm III. eingehen. Aber eins muß man sagen:

Ausland.

* * Die französische Heeresvermehrung. Paris, 25. Febr.Echo de Paris" will wissen, daß die Mehrheit im Ministerium, ins­besondere der Ministerpräsident Briand, Kriegsminister Etienne, Marineminister Vaudin und der Minister des Aeußern Jonnatt für hie Wiedereinführung der dreijährigen Dienstzeit ohne irgend­welche Vergünstigung seien. Die Regierung werde jedoch erst das Ergebnis der Vorarbeiten des Kriegsministeriums abwarten, be­vor sie einen endgiltigen Entschluß fasse. Es sei zweifellos, daß die Regierung für den von ihr geplanten Gesetzentwurf die Dring­lichkeit beantragen und unter Stellung der Vertrauensfrage ver­langen werde, daß derselbe noch vor den Osterferien angenommen wird. DieFrance Militaire" meldet, daß im Kriegsmini­sterium eine eigene Abteilung für Luftschiffahrt und Flugwesen errichtet werden wird. Der Luftschiffahrtdienst werde von einem besonderen Luftschifferregiment versehen werden, während da« Personal für das Flugwesen aus den verschiedensten Truppen­körpern rekrutiert werden soll. In der Budgetkommission der Kammer erklärten der Finanzminister und der Kriegsminister, sie würden am Montag eine Kreditvorlage im Betrage von 500 Mil­lionen einbringen, die dazu bestimmt sei, gewisie für Kriegszwecke erforderliche Arbeiten zu beschleunigen.

* * Ehrung eines Deutschenftessers. Paris, 25. ebr. Auf An­trag des nationalistischen Deputierten Maurice Barrös und der nationalistischen Journalisten Leuchtenberger und Acker wurde der Karrikaturist Hansi v. Waltz einstimmig zum Mitglied der französischen Gesellschaft der Schriftsteller gewählt.

* * Gegen ausländische Dienstboten. Paris, 25. Febr. Wie­derholt wurde von nationalistischer Seite verlangt, daß Maß­regeln gegen eine allzu starke Zuwanderung ausländischer Dienst­boten ergriffen werden mögen, da dieselben den französischen Dienstboten angeblich eine überaus schädliche Konkurrenz bereiten. Infolge einer im Zusammenhang mit dieser Beschwerde an da« Arbeitsministerium gerichteten Anfrage veröffentlicht dasselbe auf Grund der Volkszählung vom Jahre 1906 eine Statistik, wo­nach die Zahl der Dienstboten in Frankreich etwa 950 000 betrug, von welchen 67 000 Ausländer, 8000 männliche und 59 000 weib­liche Dienstboten sind. Von den 207 000 Pariser Dienstboten sind 20 000 Ausländer.

* * Mexiko. Rewyork, 25. Febr. Aus El Paso wird gemeldet: 95 Freiwillige wurden von den Bundestruppen gestern bei Juarez erschosien. Sie waren Mitglieder der Garnison und hatten am Sonntag gemeutert, weil sie mit der Erschießung Maderos nicht einverstanden waren.

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Marburg und Umgegend.

Nachdruck aller OrgtnalartUel ist gemäß tz 18 des Urheberrecht« nur ml» der deulttchen Quellenangabe juberhefi Ztg" gestaltet)

Marburg, 26. Februar.

* Kgl. Gymnasium Philippinum. Zum Direktor des Kgl. Gymnasiums Philippinum ist der Direktor des Kgl. Gymnasiums zu Luckau N.-L., Herr Prof. Dr. Carl Fuhr, ernannt worden. Er wird fein neues Amt am 1. Mai d. I. antreten. Direktor Otto Fuhr, geboren am 13. August 1853, ist klassischer Philologe. Er war bis zu seiner Ernennung zum Direktor in Luckau (1. Oktober 1911) lange Jahre Mitglied des Lehrerkollegiums des Joachims- thalschen Gymnasiums in Berlin.

Aus de« Iuftizdienste. Herr Oberlandesgerichtsrat Geheimer Justtzrat Gustav Wurzer, seit Jahren am Casieler Oberlandesgericht und früher am Marburger Landgericht tätig, wird auf fein Nachfuchen in dev Ruhestand treten und zwar mit Wirkung vom 1. Juni d. Js. ab.

* Bon bet Eisenbahn. Das Allgem. Ehrenzeichen in Silber erhielten der Eisenbahnlademeister Stter und das Allgemein« Ehrenzeichen in Bronze der Eifenbahnmagazinarbeiter Dülfer, beide in Marburg.

* Die Alterszulagekaff« für Lehrer und Lehrerinnen an den öffentlichen Volksschulen des Reg.-Vez. Casiel hat ihren Ausgabe­bedarf für das Rechnungsjahr 1913 mit 2 247110,21 «M. eingeschätzt und zwar mit 2 155 707,78 M für Lehrer und mit 91402,43 für Lehrerinnen. Bei insgesamt 2793 Lehrerstellen und 447 Leh- rerinnenstellen enthält ein Beitragssatz von 772 <M auf je eine Lehrerstelle und von 204 M auf je eine Lehrerinnenstelle. Für die Stadt Marburg ergibt sich ein Gesamtbetrag von 27 020 Jt für Lehrer und 2856 M für Lehrerinnen.

* Landesoersicherung bett. Der Herr Landesversicherungs­inspektor Siebert in Marburg, Biegenstraße 21, Erdgeschoß, gibt an jedem Sonnabend von 81 Uhr und 46 Uhr in Sachen der Invaliden-, Alters- und Hinterbliebenenversicherung unentgeltlich Auskunft. Schriftliche Anfragen können jeder Zeit an ihn ge­richtet werden. .

* Beinahe ertrunken. Gestern nachmittag wagte sich et« Kindermädchen mit einem 4jährigen Kind auf das Eis de« Schützenpfuhlteiches. Die Warnung, daß das Eis an dieser Stell« nicht fest fei, ließ es, wie man hört, unbeachtet, und so brachen auch beide ein. Einem hinzukommenden Herrn gelang es, de«, Bedrängten noch rechtzeitig ans Ufer zu helfen. *

Preuß. Klassenlotterie. Die Ausgabe der Lose zur 3. Klasses 228. Lotterie beginnt am 20. Februar. Die Freilose und amtliche»