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ye Kainmühle, als der bamOhNg« Möller e. dessen fraw (Frau) nicht zuhaus gewesen kamen.

6. Wahr, dz der Möllrrin Schwester (5<a genant, eben damahls des Millers Kindt einen brey (Brei) gekocht.

7. Wahr, dz p. Btin ygrgegeben, dz Sie so sehr Dürstete.

8. Wahr, dz Sie gesagt, die Gela solte ihr doch etwas zu trinken lang«« (holen).

9. Wahr, dz die Sela geantwortet, es wär« noch tu der Äane, die htte Sie nehmen v. trinken.

10. Wahr, daß die p. Btin gesagt, Sie möchte das warme nicht trin- ten, die Gela solte ihr «as etwas frisches langen.

11. Luch wie wahr, di« pfanne mit dem brey der Sela ans der Kaudt genommen,

12. Wahr, dz die Gela zwar, wie wohl oorgeben, in den Keller gangen. Jedoch weil ihr nichts gutes vorgestanden, auf der Kellertreppe stehen geblieben, umb zu sehen, w, (was) p. Btin thun v. anfangen tpilxbt.

18. Wahr, dz die Gela mit ihren äugen gesehen, dz die p. Btin den Busen ausgemacht, ein briefgen herausgelanget v. etwas über den Brey l zestreuet.

14. Auch wie wahr, denselben hernach mit dem löffell herumbgerührt.

15. wahr, das p. Btin als die Gela aus dem Keller kommen o. ihr ( zutrinken gebracht, ihr die pfanne mit dem Brey wiederzugestellt.

16. Wahr, daß Sie zu der Gela gesagt, fie solte dem Kinde den Brey mchn geben.

17. Ader wahr, dz die Gela einen Scwell (Widerwillen) dran ge­habt v. die pfanne niedergesetzt.

18. Wahr dz p. Btin immer ahngeregt die Gela solte doch dem Kinde t bett Breq geben, ehe er Kalt würde.

19. Wahr, dz die Gela geantwortet, der Brey wehre noch zu heiß.

20. Wahr, daß cf. (erwähnte) Btin noch immer ahngehalten dem Kinde den Brey zu geben, sagend, er wäre Kalt genug.

21. Wahr, dz Gela zu der Müllerin Schwiegermutter gegangen, . ihr obiges erzählet o. gefragt, wz man von dieser fron halte v. ob fie dem Kinde den brey geben solte.

22. Wahr, dz dieselbe geantwottet, mit diesen formalibus bey leibe nicht, Ihr sollet ihm den brey nicht geben, sondern denselben ins waßer schütten.

23. Wahr, dz darauf die Gela ein theil ausgeschüttet, v. als Sie den übrigen mit Wafier ausspielen (spülen) wollen, der brey ganz gelbe - worden, wie Saffran.

24. Wahr v. nicht zu zweifeln, dz dz eingesttewete (eingestreute) ' v. vermengte gift den brey gefärbet.

25. Nachdem nuhn, wie wahr, cf. btin gemerket, dz die möllerin er­fahren, wz vor eine böse that Sie an ihrem Kinde verüben wollen.

26. So ist wahr, dz cf. btin ihr in 4 wachen nicht zugesprochen, son­dern stch geschewet v. stillschweigent bey ihr Hingängen.

27. Wahr, dz die möllerin seithero die cs. btin auch gehen lassen auch keine gemeinschaft mit ihr gehabt.

28. Wahr, dz cf. btin hierab genugsam abnehmen können, dz es wegen des vergifteten breyes geschehen.

i 29. Deswegen Sie, wie wahr, vor zwey Jahren zu dar möllettn ge- sagt Sie hatte ihr etwas nachgesagt v. der liebe gott wüste, ob es wahr wehre.

30. Wahr, dz die möllettn ihr geantwortet, Sie würde es am besten wissen.

31. Wahr, dz cf. bttn hierbey acquiehciret, v. ob es gleich die möl­lettn anderen leuthen, auch cs. btin mansschwester gesagt o. dieselbe es i der cf. btin referieret, Sie es doch nicht geandet.

In derselben Weise geht es nun weiter und zwar über die Sache -- Gisse!, dem Sie auf der Speck (Steg) begegnet sein soll, wobei fie ihn auf den Arm gegriffen, geschlagen und vor dessen Bett fie dann in Bürgeln gekommen sein soll, um über eine Heirat mit ihm zu sprechen, wobei sie : wieder seinen Arm angegriffen und sei der Mann von der Zeit an dem rechten Arm und rechten Bein lahm gewesen, bann über des Tutt | Schmitts Töchterchen aus Betziesdorf, dem sie in der Schule eine kleine f Durst gegeben haben soll, nach deren Genuß das Kind krank geworden Und gestorben fein soll, ferner Über Seibert Veits Frau, der sie die Gerte aus der Hand geriflen und auf den Arm gegriffen haben soll, worauf die Frau an dem Armeein wehthumb" gehabt bis an ihr Ende. Weited | über des Michel Ludwigs Mädchen aus Bernsdorf, dem fie an das I Schädlichen gegriffen haben soll, worauf dieses einen schlimmen Fuß bekam; dann darüber, daß fie des Hermann Webers Tochterkind das Mark aus den Beinen gesogen haben soll; ferner darüber, dah wegen des | bösen Gerüchts über sie, ihr Mann nicht mehr habe bei ihr schlafen wollen, sondern sich in die Kirche gelegt habe und sie selbst sich in Schna­bels Gebäude verborgen gehalten habe, nachdem sie in Seelheim ange- , fangen, die Heren ju verbrennen, und warum fie zu den Männern, welche sie gefangen nach Marburg gebracht gesagt habe, es gäbe noch mehr Hexen, warum man die nicht hole.

Der Amtsankläger schließt: Weil hieraus erhellet, dz cf. btin so viele Menschen, alte v. Junge bezaubert, deren etliche wenig tage hernach gestorben, etliche ober die tage Ihres lebens Krank, lahm v. sich (stech) worden, bis sie endlich auch gestorben, dahero Sie nach auhweitz der p. Halsgerichtsordnung Art. 109 hoch verdienet, dz Sie mit dem ferner vom leben zum tobt hingerichtet werde, Als pittet Fiscalis Sie dazu fürder- lich zu contemniren (verurteilen) v. zu verdammen, dz strenge gericht »mb recht o. gerechtigkeit/dienstlich ahnrusendt.

Mit Vorbehalt.

Während dieseArttculierte peinliche Amvtsanklage" aus 74 Fragen besteht, welche die Articulis libelli genannt werden, hat der Herr Fiscal noch Articulis additionalis (Zusatzartikel) eingereicht, die aus weiteren 4 Fragen bestehen. Diese Frage« find im Original nicht vorhanden, wie

aber aus dem nachfolgende« Touturprotokoll hervorgeht, haben st« fol­gende Sachen betroffen.

1. Die Sach« mit Weygand Trier, (krankes Pferd) und mit Cat Schmitt (der lahm geworden und nach Rat hatte reiten wollen).

2. Die Sache mit Ennichen Bilgram (der Nadel und den Kühen).

Gegen dieseArticulierte peinliche Amptsanklage wendet stch turn der Verteidiger (Defensor) und es entspinnt stch ein sehr umfangreicher schriftlicher Kampf zwischen dem Fiscal und dem Defensor. Es würde viel zu weit führen, denselben hier ausführlich zu bringen, ich werde deshalb darüber ein kurzes Referat bringen, doch auch zur Charaktett- sterung wichtigere Stellen wörtlich wiedergeben.

Gegendeductton, remonfttatton, refutation und in eoentum sub Mission Schrift. Desens. Diedrich Lipsens Hausftawen. v. p. Bttn von . Betzchesdorf c. (contra gegen) Fürst!. Heßische H. Fiscalem, den 71 Febr. 1672.

Wohledle. Beste und Hochgelehtte zum peinl. gericht« wohlverord­net« H. Richter und assessores Hochgeehrte Herren.

Ob mann zwar disseitig mit mehreren defensional zeugen gefast ist, jedennoch aber weil H. Fiscalis jüngst am 3. dieses eine probations be» buction, unb eventual Schluß Schrift übergeben, So erachtet mann zu- forberst, ne confusio oriatur Do referenti, vonnöthig, ehe unb bevor bifeits procento weiter fortgefahreir werbe, Selbe breviter (aufs kürzeste, 16 Folioseiten lang!) unb notdürftig zu beantworten, und repettret (wiederholt) dagegen cum omnibus et singulis retro utiliter actis dieseitiges tuto testis befenfiontium unb baraus quae utilia et proficua, contrabiciret (widerspricht) allem und jedem in gedachtter Schrift befind­lichem wiedrigen in genere et in specie (im allgemeinen unb im Ein­zelnen).

In diesem dem Laien nur schwer verständlichen mit vielen lateini­schen Worten und Zitaten, besonders ausBinsfeltio", aus lateinischen Rechtschriften durchsetzten Juristenstil setzt nun der Verteidiger folgendes auseinander: Man wolle diesearme alte frawe" wegen gehässiger, und abergläubiger Zeugenaussagen der Zauberei verdächtigen. E» könne ihr doch nicht vorgeworfen werden, baß ste nach ben art lib. 1, 2 unb 3 selbst bekennt, daß man die Hexen nicht solle leben lasten, son­dern mit Feuer verbrennen. Das wisse sie doch als eine Ehristtn aus Gottes Wort.

Die mala fama (der böse Ruf) der Frau sei auch nicht erroiefew, denn wenn das hohe Gericht die Zeugenaussagen und die 68 art. lib. cortato animo durchgehen würde, so würde es eine große Varietät (Ver­schiedenheit). contravität (Widerspruch) und hallucinatton (falschen Wahn) finden. Daß daraus die nach der Hals- oder peinlichen Gerichts­ordnung Kaiser Karls V. zur Einleitung eines peinlichen yerfahrenff (Folterung) neben anderen Schuldbeweisen notwendige mala fama nicht hergeleitet werden kann, beweist der Defensor. Dann mit lateinisch«^ Zitaten von Rechtegelehrten.

Er fei bereit, wenn die angeführten Gründe nicht genügten bpN| Defensionalzeugen zu beweisen, daß p. B. fleißig zur Kirche gegangen vor anderen vorbildlich embfig zugehöret, und wohl bethen tonnet, auch mit niemand Verdächtiges mitgegangen. Deshalb habe auch bet Gurt Schmitt erklärt, weil er nichts Böses von ihr gebärt, habe er seins Kindercontinuirlich" (fortwährend) bei ihr in bi« Schul« gehen lasten» was er nicht getan hätte, wenn er etwas Böses von ihr gehört hlstw. Es sei also wohl zu beachten, daß im Gegenteil gerade b^s gute Gerücht der Frau bewiesen sei. Das wird nun roieber durch ein langes laitbu Zitat belegt.

Wenn auch die in Gr. Seelheim als Hex« Hingerichtete Plockftt Hs- kannt habe, die Lipsin sei auf den Hexenfesten eine Aufwärieri« ge^ wesen, so sei doch nach der Ansicht des Rechtslehrers Bindfelt auf der­artige Bekenntnisse nicht viel zu geben. Natürlich wird diese Lntzcht wieder durch ein langes latein. Zitat belegt. Man wisse auch äw Er­fahrung, daß solche böse Weiber auch unschuldige fromme unb vornehm« Personenfälschlich besagt" bieweil fie gerne sehen, wenn fie brennen müssen, daß auch die ganze Welt verbrennen müsse. Wenn man a»ch diesenunholden" einigen Glauben beimesten könne, so sei dach >H«s bewehrten Scribenten" bekannt, daß der Teufel, als ein Ftttch Vs» menschlichen Geschlechts öfters einer anderen und frommen perfohn Ge­stalt annimmtt, um seinen Untergebenen dadurch in ihrer Bosheit zu fördern.

(Fortsetzung folgt j

£ traft# Allerlei.

Christoph Martin Wieland. Dor hundert Jahren, am 20. Januar 1813, starb der Dichter Christoph Martin Wieland. Am 5. Septatffiet 1733 zu Oberholzheim bei Biberach geboren, erhielt er von seinem Statet, der Pfarrer war, eine sorgfältige Erziehung. Im 12. Jahre versuchte er bereits sein poetisches latent, bald in lateinischen, bald in deutsthM Serien. Im 14. Jahre kam er aus die Schule zu Klosterberge bei Mois­burg. Schon hier trat seine Empfänglichkeit für die verschiedenen grtsÄ- gen Gebiete, eine eigene Vereinigung dichterischer unb philosophischer Tätigkeit unb Anmut bet Darstellung hervor. Außer mit ben alben Klassikern beschäftigte er stch mit englischer unb französischer Literatur. 1749 kam er zu einem Verwandten nach Erfurt, der ihn zur Universität vorbereitete und kehrte 1750 in sein« Baieistadt zurück, um sich im Herbst desselben Jahres nach Tübingen zum Studium der Rechtswissenschaft«« zu begeben. Dort beschäftigte er sich meist mit den humanistisch«« Wissenschaften und der neueren schönen Literatur des In- unb Suslanbe» unb gab mehrere Gedichte und Erzählungen heraus. In dieser Zeit wirkte besonders Klopftocks Vorbild auf ihn «in. Seine Absicht, stch in Göttingen zu habilitieren, gab et auf unb ging nach Zürich. £>itt schrieb er dieHymnen",Einstedlungen eines Christen" unb mehre« andere Gedichte, in denen sich exaltierte Schwärmerei bereits mit blew

nationalen »icu,iiung za nagen, unv viuui vie

aus, die Bevölkerung würde den notwendigen Maßregeln zustim­men. Die Behörden werden aufgefordert, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten und die Verbreitung falscher Gerüchte, die eine Aufregung Hervorrufen könnten, nicht zu gestatten.

Konstantinopel, 81. Jan. Die Depesche, mit der der Oberkommandierende der bulgarischen Armee General Sawow dem Generalissimus der ottomanischen Armee Mahmud Schefket Pascha die Kündigung des Waffenstillstandes mitteilte, lautet: Ich teile Eurer Exzellenz mit, daß die Verhandlungen in London abge-

(Eingreifen der Kommunen in die Organisation des Fleischverkaufs er­örtert. Nach Abschluß bet Sachverstänbigenvernehmung wird in einer Schlußsitzung bei Kommission ohne Zuziehung bet Sachverständigen ein« Besprechung übet ben Eesamteindruck herbeigeführt und babei auch über bie Verwertung des umfangreichen Materials Beschluß gefaßt werbe«.

(Eine Flottenrebe Churchills.

Dunbee, 80. Jan. Bei bem Festmahl, bas heute zu Ehren der Verleihung bes Ehrenbürgerrechts bet Stadt an ben Premierminister Asquith vom Oberbürgermeister gegeben wurde, sagte i« Beantwortung eine» Toaste» auf bi« Flott« her erste Lord der Admiralität Churchill.

gt fiit bie 7gespaltene Zeil« ober unb auswärtigen Anzeigen 20 4, für jiebetholungen entsprechender Rabatt, it. Zahlungen unter Ät. 5015 bes , Frankfurt a. M.

48. Jahrg.

1913.

rerf unb müsse in ben gegenwärtigen Zeitläuften start »em nächst den Etat bem Unterhause unterbreiten werbe, »ersichtlich zeigen können, baß bie Flotte absolut unb »erbe. Es sei keine Gefahr, baß Großbritannien von bet bie es erreicht habe, im Lause bet Zeit durch bie Um«

>t Schiffbautechnik herabgedrückt werde. Auch bie Arme« unb arbeite immer mehr mit bet Flotte zusammen. Dies cht. baß man auf Unterdrückung und Eroberung ausgehe. 1s geliefert worden, daß, wie stark auch immer bie Macht i fein werde, fie nut zur Aufrechterhaltung bes Welt­werden würbe. Unser Antagonismus mit Frankreich iten hat zur Beseitigung der Südküste unb zu ihrem Aus- ozwecke geführt. Jetzt aber hat sich bie internationale geänbert unb bie Buchten und Häfen bet OstkLste haben tung erlangt. Unser Zwist mit Frankreich ist glücklicher- unb wir dürfen einet Zeit entgegensehen, wo mit, ohn« « bet Kulturnationen gefährdet wird, auf dem beste« * bet europäischen Mächte stehen werden.

Deutsches Reich.

esttzsteuerfrage. Berlin, 31. Jan. Wie dieD. X.* tr Abg. Graf v. Schwerin-Löwitz in einer Rede in Sedanken erörtert, die bisher den Einzelstaaten zu- mpelsteuern dem Reiche zu überlassen und dafür die Lertzuwachssteuer den Gemeinden und die der be» hserbschaftssteuer den Einzelstaaten zu überweisen. Gedanke wird nach dem genannten Blatte auch an rrungsstellen gehegt. DieD. Tagesztg." schreibt -Schien vorläufig nicht darauf eingehen, weil der Ge- ne einigermaßen greifbare Gestalt gewonnen qat. von vornherein, ob der Bedarf des Reiches dadurch Verde, und nid)t minder fraglich scheint es uns, ob ten mit einer derartigen Regelung einverftande«

iinese in der sozialdemokratischen Reichstagsfraktio«. m. Wie derVorwärts" mitteilt, hat an der letzten s^ialdemokratischen Reichstagsfraktion ein Chinese und in französischer Eprche eine kurze Rede an di« eordneten gehalten. Eenosie Bebel dankte dem Chi» Ausführungen und stellte ihm die moralische Unter« publikanischen Bestrebungen in China in Aussicht. (!)

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Ausland.

e. Paris, 81. Jan. Wie au« Tanger gemeldet wirt», -en Marokkanern bet spanischen Zone, namentlich in bet f Ksar eine große Gabtung. Die spanischen Behörden t in Arzila mehrere hundert Gewehte, bie Raisuli für Augenblick in Bereitschaft glatten hat. Gleichzeitig Reichs Raisulis verhaftet worben. Auch in bet Gegend i sich eine aufständische Bewegung vorbereiten.

ruhen. London, 31. Jan. Bei bet Parlamentsetsatzwahl ra wurde für ben Unionisten Marquis Hamilton, der lebetqelegt Hai, bei Nationalist Hogg mit 2699 Stimme« jniften Oberst Pakenham, bet 2642 Stimmen erhielt, ge- gebnts ist insofern interessant, als es ben nationalistischen »Hebern von Ulster eine Stimmenmehrheit gegenüber verleiht Infolge bet Bekanntgabe des Wahlergebnisses ,tt Unruhen. Anhänger beibet Parteien zogen in Scharen le Straßen. Es kam zu mehreren Zusammenstößen. Di« teilen einschreitende Polizei würbe mit Steinen beworfen, ienbarmen zu Pferde gingen vor unb zerstreute« fie. »signiert worben.

Marburg und Umgegend.

Dtgtnalarttlel ist gemäß« 18 des Urheberrecht« nur mit clichen Quellenangabe Lderhess. Ztg. gestattet.)

Marburg, 1. Februar.

etter. Der Januar hat sich mit einem Weiter verab- cho« mehr an den April erinnerte: Glatteis, Regen, Sturm und abwechselnd Frühlingssonnenschetn, so Setter gestern aus. Gegen Abend trat dann wieder heute noch anhielt.

jtua<bL Wegen des überhandnehmenden Unfugs, der sich Äarneoalsjett, besonders am Fastnachtsdienstag im An-

lustige Faschingstreiben in ben Abendstunden in ben anfügte unb zu vielen Unzuttäglichkeiten unb Beschwerden fetzt eine strenge Polizeiverordnung erlassen worden. Di« Immungen, welche gestern veröffentlicht wurden, beziehen juf bie Höhe der Wagen, bas Tragen von Gesichtsmasken, Hieben Straßen unb in öffentlichen Lokalen nach 6 Uhr w. Der Gebrauch von Holz- unb Pappdeckel-Pritschen i)t : eine oder andere wird fich durch diese Polizeiverordnung, in Marburg erlassen wurde, in seiner Karnevalsfre.bett n. Demgegenüber ist jedoch zu bemerken, baß bieje pott- regeln einem bringenben Bedürfnis entsprechen, denn ut hren haben zu Fastnacht manchmal Rohlinge sich. "W- er- en, in einer Weise benommen, bie nichts mit Faschmg»- hatte. Im allgemeinen Interesse liegt es, daß die Pouz ' >er eine Handhabe hat. m

aufmannsgettchtswahl. Man schreibt uns: In Derfolg . ,^. n gemeldeten engeren Zusammenschlusses ®eit,en

Handlungsgehilfen-Verbände (Leipziger und^er) haben Organisationen nebst denen bet Buchbandlungsg h f Die vier

ten auch zur bevorstehenden Kaufmannsgerich.-w b 6 «gestellte« «"reine bringen, um der leidigen Zersplitterung uvi er den Angestellten,

Teil beitragen will und das dürsten nicht zuletzt di« sein, dl« keine« Verband c-mzehören - tarnt in öffentlichem unb eigenem Interesse nur bi« gemeinsam« Liste 1 empfohlen werden.