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und den Beilagen: „Nach Feierabend
Marburg
1913.
ßrftts Blatt
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Reklamen die Zeile 60 4. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. — Zahlungen unter Nr. 5015 des Postscheckamtes Frankfurt a. M.
v. Friedeburg, dem Flügeladjutanten Grafen v. Soden und dem persönlichen Adjutanten Oberleutnant v. Bock und Polach.
— Kaiserjubiläumsspende. Berlin, 29. Jan. Unter dem Vorsitz des Präsidenten des Abgeordnetenhauses v. Wedel hat sich ein Komitee gebildet, das zur Sammlung einer Nationalspende zum Kaiserjubiläum für die christlichen Missionen in den Kolonien und Schutzgebieten auffordert.
— Fleischlieferung für Berlin. Die Stadt Berlin erhielt auf den Antrag, ihr die Einführungserlaubnis für frisches Rind- und Schweinefleisch aus Rußland über den 31. März des lfd. Jahres hinaus, bis zum 31. März 1914 zu verlängern, vom Landwirt» schaftsminister den Bescheid, daß die Einfuhr bis zum 1. Oktober 1913 zugelassen werde, daß dagegen kein ausreichender Anlatz vor» liege, die Genehmigung schon jetzt bis 1. April 1914 auszudehnen.
— Zur Auflösung des Souvenir Alfacien Lorrain. Metz, 29. Jan. Der Vorsitzende Jean des aufgelösten Souvenir Alfacien Lorrain hat gegen die kürzlich vom Bezirkspräsidenten verfügte Auflösung dieses Vereins Rekurs beim Kaiserlichen Rat eingelegt.
— Personalveränderung in der Marine. Berlin, 29. Jan. Admiral v. Hotzendorff, Chef der Hochseeflotte, ist von seiner Stel« lung enthoben und Vizeadmiral v. Jngenohl, Chef des zweiten Geschwaders,init der Führung der Hochseeflotte beauftragt worden, v. Krosigk, zur Verfügung des Chefs der Marinestation der Nordsee, ist zum Direktor des allgemeinen Marinedepartements und gleichzeitig zum stellvertretenden Bevollmächtigten zum Bundesrat ernannt. Konteradmiral Scheer, Direktor des allgemeinen Marinedepartements des Neichsmarineamts, ist unter Aufhebung des seinerzeit erteilten Mandats zum stellvertretenden Bevollmächtigten des Bundesrats mit der Führung des zweiten Geschwaders beauftragt und gleichzeitig der Marinestation der Ostsee zugeteijt worden.
— Bedingte B^nadigung. Die „Neue politische Correspon- denz" schreibt: Die „Nationalzeiung" vom 28. d. M. bringt die Mitteilung, datz der Kaiser aus Anlah seines Geburtstages eine grotze Anzahl jugendlicher Gefangener bedingt begnadigt habe. Diese Mitteilung mutz auf einem Mitzverständnis beruhen. Zu einer solchen bedingten Begnadigung bedarf es keiner Allerhöchsten Entscheidung, vielmehr sind der Justizminister und neuerdings in gewissen Grenzen die Oberstaatsanwälte ermächtigt,, Strafaufschub mit Aussicht auf Begnadigung bei guter Führung innerhalb einer Bewährungsfrist zu bewilligen.
— Förderung der Jugendpflege an Universitäten. Im Parlament ist wiederholt angeregt worden, datz die neueren Bestrebungen der staat- llchen Jugendpflege auch auf Universitäten und Hochschulen auszudehnen sind. Die Staatsregierung, die die Angelegenheit dauernd im Auge behält, will, nach der „Post-, die praktische Jugendpflege an den Universitäten und Hochschulen in erhöhtem Matze fördern, da in dieser Beziehung noch Lücken vorhanden sind, die beseitigt werden muffen. Zum Teil sind besondere Einrichtungen dieser Art für die studierende Jugend noch nicht vorhanden. Es soll daher, abgesehen von dem etwa 10 Hektar großen gemeinsamen Turn- und Spielplatz im Erunewald, der für di« gesamten Studierenden der Berliner Universitäten und Hochschulen be« stimmt ist, und der in diesem Jahre fertiggestellt werden soll, auch in Greifswald für die dortige akademische Jugend eine Universitätsturnhalle, für die ein Bauplatz von dritter Seite zur Verfügung gestellt worden ist, errichtet werden, und weiter wird für die Hörer der Technischen Hochschule in Aachen eine Gelände als Turn- und Spielplatz angelegt werden, der in Verbindung mit der Erweiterung der Hochschule stehen soll. Für die Studierenden der Universität Königsberg hat der Verein „Palästra Albertina" in Königserg einen etwa 25 000 Quadratmeter grotzen Spielplatz eingerichtet, zu welchem Zweck eine Beihilfe aus staatlichen Mitteln gewährt werden soll. Zum Teil find bereits Spielplätze und Turnhallen in den Städten, in denen fich Universitäten befinden. vorhanden, so datz sie von den Studierenden mitbenutzt werden können. So ist in Kiel ein angemeffener Spielplatz, der der städtischen Verwaltung gehört, den Studierenden zur Verfügung gestellt worden, und auch in Bonn findet sich ein derartiger Platz, der für körperliche Hebungen der Studierenden durchaus geeignet erscheint.
— Zur Wohnungs-Gesetz-Borlage. Die Debatte in der Presse über die Einbringung der Wohnungs-Eeseh-Dorlage und den angeblichen Dissensus zwischen den Ministern Delbrück und v. Dallwitz trifft den Kernpunkt nicht. Es wird ganz übersehen, datz nicht das Ministerium des Innern, sondern das Ministerium für Handel und Gewerbe für die Wohnungs-Vorlage zuständig ist. In diesem letzteren Ministerium ist sie ansgearbeitet worden, natürlich unter Zustimmung der anderen Refforts. Bon einer Diferenz zwischen einzelnen Mitgliedern des Staatsministeriums kann dabei um so weniger die Rede sein, als die Einbringung der Vorlage in Preutzen mit Allerhöchster Ermächtigung erfolgt ist, also auf Antrag des Staatsministeriums, dem sowohl Minister Delbrück, wie Herr Dallwitz wie auch die anderen beteiligten Minister angehören.
— Elsässische». Straßburg, 29. Jan. „Vertreter" der Straßburger Studentenschaft haben, wie der „Matin" zu berichten weiß, dieser Tage an einem Ballfest des allgemeinen Studentenvereins in Nancy teilgenommen. Sie wurden dort mit begeistertem Beifall begrüßt, und in Gegenwart einet großen Menschenmenge wurde eine Kundgebung vor der Statue des „Souvenir" veranstaltet.
bündeten nach echt englischem Muster, die Welt mit ihren Bluffs beglücken und der Gedanke ist nicht von der Hand zu weisen, daß es sich hier wieder einmal nur darum handelt, datz die Türken einoeschüchtert werden sollen. Abwarten ist jedenfalls auch wieder die beste Losung, abwarten bis bekannt wird, ob es den Balkandelegierten wirklich ernst damit ist, die Friedenskonferenz als gescheitert anzusehen.
Zn Erwartung der türkischen Antwortnote.
Wien, 29. Jan. Das „Fremdenblatt" konstatiert, datz. soweit auch die Kombinationen und Meinungen der europäischen Blätter über den bevorstehenden Entschlutz des türkischen Ministerrates auseinoudergehen. der Dreibund und die Tripleentente darüber vollständig einig find, daß das neue türkische Kabinett, falls es fich dem in der Kollektivnote der Mächte geäußerten Wunsche nicht anpaffe, auf die Unterstützung der Mächte in keiner Weise rechnen könne. In diesem Sinne sind der Dreibund und die Tripleentente vollständig einig, was mit umso größerem Nachdruck heroorgehoben werden mutz, als anläßlich des Konstantinopeler Putsches neuerlich der Versuch unternommen wurde, der euronäffchen Öffentlichkeit die lächerliche Fabel auszutischen, als ob Oesterreich insgeheim der jetzigen Umwälzung in der Türkei und damit dem türkischen Widerstand gegen die A"nahme der Frieden-bedinqungen Vorichnb geleistet hätte. Weiter bestehe eine vollkommene Uebereinstimmunq darüber, datz in dem unerwarteten Falle einer ablehnenden Antwort der Türkei auf die Kolletivnote der Mächte dieselben jede isolierte Aktion unterlassen müßten.
Rumänien und Bulgarien.
Bukarest, 28. Jan. Heute mittag kam es vor dem Parlament zu einer grotzen Kundgebung, an der mehrere taufend Personen aus allen Ständen teilnabmen. Die Menge verlangte stürmisch die Herbeiführung eines Krieges mit Bulgarien und ließ die oppositionellen Abgeordneten, die für einen rumänisch-bulgarischen Krieg eintraten, hoch- Icben.
Bukarest, 29. Jan. Dem Verlangen Rumäniens entfvrechend, find der rumänische Gesandte Milch» und der bulgarische Delegierte- Dr. Danew übereingekommen, ein Protokoll abzu fassen, das die rumänischen Forderungen und die bulgarischen Konzessionen enthält und den Kabinetten in Bukarest und Sofia vorgelegt wird.
Wieder ein Brief Kaiser Wilhelms?
London, 28. Jan. Dem „Daily Telegraph" teilte der frühere rumänische Gesandte Ebedo Mijakowitsch mit, daß nach einem sehr glaubhaften Gerüchte König Karol von Rumänien einen Brief des Deutschen Kaisers erhalten habe, worin ibm dieser zur Geduld rät. — Es sind bereits so viele Schwindelnachrichten von angeblichen Kaifer- briefen von England ausgegangen, datz man auch dieser neueren Nachricht von vorn herein starkem Mißtrauen begegnen muß.
• Deutschlands Interessen in Kleinasien.
Die französische Presse regt sich darüber auf, daß der deutsche Botschafter in Konstantinopel, Frhr. v. Wangenheim, bei dem Festbankett am Geburtstage des Kaisers eine Rede gehalten habe, in der er die Interessen Deutschlands in Kleinai-en mit auffallender Schärfe betont Hobe. Der Wortlaut der Rede des Botschafters liegt an zuständiger Stelle in Berlin noch nicht vor, man erklärt aber, daß der Botschafter, wenn er von vitalen Interessen Deutschlands in Kleinasien gesprochen babe, nur der tatsächlichen Lage der Dinge Ausdruck gegeben habe. Deutschland habe unbestreitbar in Kleinasien wichtige wirtschaftliche Interessen zu wahren, und wenn der Botschafter in Konstantinopel das unter den gegenwärtigen llmständen hervorhebe, so habe er alle Berechtigung dazu.
nut oem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kuchham
hon Neilaaen: „Nack Feierabend". „Fürs Haus" und ^andwirtschastliche Beilage".
Konstantinopel, 29. Jan. Die Pforte erhielt von einer Finanzgrupp« das Anerbieten, für die feste llebernabme türkischer Schatzbonds im Betrage von einer Million türkischer Pfund. Das Finanzministerium verständigte die Ottomanbank, welche statutengemäß zu gleichen Bedingungen das Vorkaufsrecht besitzt.
Konastantinopel,28. Jan. Die Pforte wird ein Kommunigue veröffentlichen, in dem die Presse aufgefordert wird. Fragen der inneren und äußeren Politik nicht im Geiste der Parteien zu behandeln.
Toulon, 29. Jan. Vier Panzerkreuzer des zurückgekehrten Geschwaders erhielten den Befehl, sich bereit zu hatten, gegebenenfalls nach dem Orient abzugehen.
Konstantinopel. 29. Jan. Die Preßmeldungen über den Besuch, den Enver Bey bald nach dem Sturze Kiamils dem Freiherrn v. Wangenheim abgestattet haben soll, sind unwahr. Enver Bey ist dem deutschen Botschafter persönlich überhaupt nicht Mannt.
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Deutsches Reich.
— Der Kaiser als Pate. Berlin, 29. Jan. Wie verlautet, beauftragte der Kaiser mit seiner Vertretung bei der am nächstem Sonntag stattfindenden Taufe des jüngst geborenen Prinzen von Rumänien den Prinzen Oskar. Der Prinz wird begleitet von dem Eeneraladjutanten «. Plesfen, dem Flügeladjutanten Oberst
Die Mt m dr« SsssWetle».
In London bemonrtt'eren wieder einmal d e Wablrecht« lerinnen in ganz unerhörter Weise Da man wegen der zurückgezogenen Wa' lreformvorlage Ausschreitungen geaen das Parlament fürchtete, wurde dieses von 2W0 Schutzleuten abgesperrt. Als die Wa'sireltztlermnen in das Parlament gewaltsam eindringen wollten, kam es zu einer furchtbaren Schlacht. Frauen wurden n edergetreten, mehrere Suffraaets von der erregten Menae in das Becken emes Springbrunnen geworfen. Wieder andere wurden derart durcb den Straßen» sannutz gezogen, daß sie vor Scham in ©ehre krampfe verfielen. Während sieb b'efe Szenen vor dem Parlament ahrpic« tenr zog em anderer Tell Suffraaets durch das Geictzafts- viertel Londons und ließ die Wut an den Fens!ersetze den der Geschäftshäuser aus. U. a. wurden d e Ferst'er d r Hamburg-Amercka-Liuie zertrümmert. Auch im Dubliner Schloß wurden 15 Fender eingeworfen, lieber 50 Demonstrantinnen wurden verhaftet. Unser B ld zeigt die Londoner Geschäftsstelle des Norddentfct,en Lloyd, deren Fenster bis oben hinauf vernagelt wurden, um der Zertrümmerung vorzubeugen. Daneben die gewaltsame Verhaftung einer Frauenrechtlerin.
Die „Oberhessische Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. — Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch die Post bezogen 2.25 M (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen 2,- Jl frei ins Haus. - Druck der Univ.-Buchdruckerei I. A. Koch D0Mierstllst, 30 JMMr (Inh.: Dr. C. Hitzeroth). Markt 21. — Telephon 55.
Die Lage.
Stic Hott bet Verbündeten, rmi der man glaubte, datz sie wieder in die Versenkung verschwinden Uiltbe, ist mm doch noch der Psortt überreicht worden. Der serbische Ge- j*äftsträger Gruitsch erschien um drei Uhr nachmittags im Cartton- Kotel in London, wo er von dem Sekretär der türkischen Mission empfangen und nach den Zimmern Reschid Paschas, des türkischen Delegierten, geführt wurde. Gruitsch überreichte hierauf formell die Note der »kerbündeten. Sodann verlieb er das Hotel wieder und begab sich sogleich tn das Auswärtige Amt, um Staatssekretär Erey eine Abschrift der Mote zu übermitteln.
Die Note etfiärt, nach einem Telegramm des SB. T. B., die Set» Handlungen für abgebrochen. Weitere Meldungen besagen, daß die Delegierten der Verbündeten fich zur Abreise rüsten und London in den Dächsten Tagen zu verlassen gedenken. Man wird diesen Alarmnach- tchten zunächst etwa- skeptisch gegenüberstehen dürfen; denn man ist M gerade zu sehr daran gewöhnt, dah die Delegierten der Balkanver-
Die Ostmarkenz'.ilaae
T4e Budgetkommission des Reichstages hat den unter der Bezeichnung „Ostmarkenzulage" bekannten Titel des Reichspostetats mit den Stimmen der Polen, des Zentrums und der Sozialdemo- l-aten abgelehnt. Damit ist von neuem die Streitfrage aufgewor- bn, die im vorigen Jahre den Reichstag beschäftigt hat und damals in Form eines — freilich recht unzulänglichen — Kompromisses gelöst wurde. Hebet die Notwendigkeit und die Berechti- zung der ^fftmarkenzulage für die Reichspostbeamten in Posen und W.estpreajzen ist kaum noch ein Wort zu verlieren. Keine Argumentation, die gegen die Zulage angeführt wird, kann die Tatsache aus der Welt schaffen, datz die Streichung dieser Zulage eine ilngerechtigkeit gegen die genannten Reichsbeamten wäre, die da- iatch ihren preutzischen Beamtenkollegen gegenüber eine schwere Benachteiligung finanzieller Natur erfahren würden. Die Ostmarkenzulage im Reiche hat, wie das auch bei den Beratungen in ter Budgetkommission von Seiten der Vertreter der Konservativen tznd der Nationalliberalen ausdrücklich hervorgehoben worden ist, durchaus keinen politischen Charakter. Sie entspringt lediglich I em Bestreben, die Beamten des Reiches in der Ostmark finanziell i.fcht schlechter zu stellen, als die preutzischen Beamten, und wenn Has seinerzeit nicht durch die Normierung der Gehälter, sondern durch Zulagen zu diesen bewerkstelligt worden ist, so beruhte das. wie von konservativer Seite festgestellt wurde, auf einer Vereinbarung aller Parteien des Reichstags. Die Gegner der Oftmarken- mlage im Reichsetat stellen die Dinge immer so dar. als wenn die Bewährung dieser Zulage eine Art politischer Kundgebung für die , eeußische Polenpolitik wäre. Davon ist keine Rede; die Sache ; .egt tatsächlich umgekehrt. Die Streichung der Ostmarkenzulage Br die Reichsbeamten würde sich als eine politische Demonstration patstellen, als eine Demonstration gegen die preußische Ostmarkenpolitik, und es mutz doch sehr bezweifelt werden, ob der Reichstag dazu berufen und befugt ist, in dieser Weise Stellung gegen das Vorgehen eines einzelnen Bundesstaates in einer Frage zu nehmen, die zweifellos in erster Linie, wenn sie auch gewitz eine all- gemein-nationale Bedeutung hat, doch eine innerpolitische An» gelegenheit dieses Bundesstaates ist. Der Zweifel an der Berechtigung des Reichstages dazu ist umso begründeter, als eine solche Demonstration auf Kosten der Beamten des Reiches geschähe, denn V handelt fich nicht, um die Neugewährung der Zulage, sondern int die Weiterbewilligung oder Entziehung derselben. Von diesen * fichtspunkten aus kann und muß man die Erwartung hegen, daß zum wenigsten das Zentrum, von dessen Stellungnahme die Entscheidung in dieser Angelegenheit abhängt, von einer Politik ab Ato Abstand nimmt und fich nicht zu Maßnahmen bestimmen läßtz. Ke eine «rfassungswidrige Pression einem Bundesstaate enthalten und die zudem noch einen Versuch mit untaugliche Mitteln darstellen würde, da eine Einwirkung auf die gesetzlich festgelegte preußische Ostmarkenzulage ausgeschlossen ist. Wenn eine „Demonstrations- und Pressionspolitik", wie fie von Idolen, Zentrum und Sozialdemokraten jetzt bei der Ostmarken- (iilage inauguriert werden soll, wirklich Platz griffe, so könnte das och zu den bedenklichsten Konsequenzen führen.
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Ausland.
*♦ Som französischen Heerwesen. Paris, 29. Jan. Der Kriegsminister Etienne erklärte einem Redakteur der „France Militaire" in betreff bet schwebenden militärischen Fragen u. a.: Die Schwierigkeiten, die die zweijährige Dienstzeit für die kriegsmäßige Ausbildung der Reiterei und der Artillerie im Gefolgt habe, bilde einen Gegenstand seiner steten Sorge, ober bte Scbrote» tigkeiten, die der Wiedereinführung der dreijährigen Dienstzeit im Parlament und^n der Bevölkerung begegnen werden, seien ebenso ernster Natur. Er werde sich bemühen, Maßnahmen p» treffen, die geeignet wären, den llebelständen der gegenwärtigen Lage einigermaßen entgegenzutreten.
** Meuterei. Schanghai, 29. Jan. Nach einem Telegrap, aus Tschengtu in Eechuan haben, wie das Reuterbüro meldet, bit.v