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(welches auf dem kleinen HirschgraSm F 77 D^nsiagS und Kreptag- /°' auSgegebt-n wird.) /^

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No. 75. Dienstag/ den 8. September 1818. H

Bekanntmachung.

ES werden hierdurch alle diejenigen, welche an den Nachlaß de-dahier verster« benen jüdischen Handelsmanns La ton HartogS auS Dachen, aus irgend eine« Grund Anspruch und Forderung zu machen habet», aufgefordert, selbige innerhalb 3 Woch e n bey unterzeichnetem Gericht vorzubringen, oder zu gewärtigen, daß alsdann der gedachte Hartogsche Nachlaß an den von den nächsten Zntestaterben zum Empfang desselben BevoLmächttgten eine cautiece werde verabfolgt werden.

Frankfurt den 26. August 1818.

Stadt r Gericht.

\ . . 7 ' ' Hartmann, Secrelair._____

Zeh entD ersteigeruug von Kartosfel, Rüben und Dickwurz.

Mittwoch dru9. Sept. Vormittags 10 Uhr soll derdem unterzeichneten Amte in hiesiger Gemarkung zuständige dießjährrge Zehente von Kartoffel, Rüben und Dicktrprzauf dem Amtszimmer im ehemaligen Dominikanerkloster an den Meritbietenden begeben werden. Liebhaber können die Bedingniffe täglich in den Vormittagsstunden auf der Buchhal- terey in Erfahrung bringen. Frankfurt den 31. Aug. 1818.

Administration- - Amt. ________

Mzeige für Gemälde - Liebhaber und Gallerien.

Am i4ten September d. l. J. wird in Frankfurt a. M. im Hoffingerfchen Saal« in der Döngesgasse, zwey Treppen hoch, eine Sammlung von Gemälden öffentlich versteigert, welche die vortrefflichsten Bilder auSallen Schulen in sich vereint, und ge­wiß zu den interessantesten Gallerien gehört, die jemals zum öffentlichen Verkauf aus- gestestt wurden. Sie enthalt unter andern auch die bereits rühmlichst bekannte Samm­lung aus der Derlassenschaft Les Sbrist Lieutenants von Weng in Stuttgard, unter welcher man die herrlichsten Bilder findet, so wie sich denn überhaupt rmrm jeden Liebhaber und Kenner, der die Werke eines Fr. Florist Hannibal , Carrache, Rüben«, Poelenbnrg, Vernet , Artois , Elzheimer, N. Poussin , v. d. Velden, Berghem, H. Roos, v. d. Werf, J. van Achen, Fr. Bol, Wynands, Everdingen, und andererzu schätzen weiß, hier eine besonders günstige Gelegenheit dardretet, sein Labinet mit diesen Meister-Werken zu bereichern.

Die Gemälde sind bis zum Verkauf jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag von io bis 12 Uhr Morgens in dem oben angegebenen Locale zu festen, wo auch daS Berzeichniß darüber ausgegeben wird, welches übrigens auch bey H. L. Bronner, Gebr. Wilnrans, in der Prrfttlschen, Reinheimerschen und Silberbergschen Kunst- dandlung zu bekommen ist. . ^