Ns 72. Dimstag, dm 1. September 1818.
Personen so allerley suchen.
Ein Rellwagcn für ein Pferd wird zu kaufen gesucht.
Ein junger starrer Bursche vom Lande, der mit Pferden gut umzu gehen versteht, und zu aller andern Arbeit willig ifb kann als Hausknecht sein Unterkommen finden.
Jemand, der circa den 17. Sept, mit eigenem Wagen nach der Schweiz zu reisen gedenkt, sucht einen Gesellschafter auf gemeinschaftliche Kosten. Das Nähere -ey dem Verleger.
Ein junger Mensch, welcher deutsch und französisch spricht und schreibt, mit Packèa und aller Arbeit umgehen kann und Zeugnisse hat, im erforderlichen Fall auch eine baare kauften stellt, suchet als Meßhelfer, Ausläufer oder dergleichen in Dienst zu kommen.
Hin junger Mensch, mit guten Attestaten versehen, der dir Sieferep erlernt u. Kellerarbeit versehen kann, auch schon als Kellner servirt hat, kann in Darmstadt in einem Gasthaus in eine Erudition treten. Ausgeber dieses sagt wo ?
Eine Frau, die schon mehrere Kinder auferzogen hat und noch wirklich in Diensten ist, wünscht wieder bey Kindern eine Conhitton zu finden. Zeugnisse ihres Wehlverhâlttnö kann sie auswersen und sogleich eintreten.
Ein hiesiger Bürgersmann, der gut französisch spricht und schreibt, wünscht -ls Meßhelstr oder in eimm hiesigen Handlungèhaufe als Auslauger oder Co» pist angefteat zu segn; das Nshrrs an der Eathartnenpforre èu. K No. Ls.
Ein junges Mädchen wünscht als Haus- oderKindSmadchrn in Dienst zu kommen.
Ein fskides Frauenzimmer wünscht in einem Laden oder als Gesellschafterin eine Stelle hier oder auswärts zu erhalren, wobey sie mehr auf gute Behandlung als großen Gehalt siehet.
ES wird eine perfecte Köchin in einen hiesigen Gasthof gesucht, und kann so- glerch eintreten.
Bekanntmachung.
Albrecht Wagner aus GeiKlingen öch Mm , verkauft diese Messe seine selbst ft. brizirten DreSlerrvaarei,, als Elfenbein- Ebenholz- DuchS- und Knochen-Eruis, alle Torten fein gravirte Schach von 11 fl. brs 1 fl. 3o fr. pr. Stück, mehrere Tor. ten Schreib. und Näh EtuiS, beschlagene und unbrschlagene Ulmer mafferne Pftt- fenkèpfe, hornene Pfeifenröhre, fein u. ordinâir, alle Sorten Kinderspielwaaren von Bein und Holz. Er verspricht die ersten Preise, da er selbst Fabrikant iss, und hat seinen Laden am Mam zwischt// drmFahrthorund Geistpfortchen ^.107.
So eben ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben, in Frankfurt dtp den Gebrüdern Sauerländer, Zeil 208.
Napoleon peint par Ini-mértie, Napoleon 9on rhm selbst geschildert. Deutsch und französisch, r. fl, 12 fr. —
Diese außerordentliche Schrift, dessen össenrliche Erscheinung vier $a$r lang durch mancherley Umstände hintertrieben wurde, kam uns eben aus London zu. Ihre Bekanntmachung schien unS um so nothwendiger, alb eine Vergleichung derselben mit der Handschrift von St. Helena aas wichtige historische Resultate führt. Ler Herausgeber sagt in der Vorrede sehr«Ä- tig: „Ich betrachte drefts MrâM^ als ein merkwürdiges, geschichtlichks Dokument , und als daS wichtigste, das in Bezug auf Napoleon crftntenenjijt^^ 4MCBay<~"— Tir ".-^'r^-».-^..^^»-''^^' -.■r»?»^^-^»^-'7~_'^' '^~~ , . £
Joh. Christian Moniert ouS Neuwied , ,
empfiehlt sich diese Messe mit einem/ neu Sortiment maßholtzernen Psci-ersto- pfen; fein LogiS ist bey Herrn W- Kn 0 hlauch in der großen S»ndS5"' -
SinchâS tÄ 6636 zur tnlrn Klasse der frankfurter 56ten ko-k^tt st- verlohren worden , für dessen Ankauf 2 warnet wird. --- bèMbtcS Marmor- und Eattunpapur sufs billigste zu haben
Töngesgasse rit. H No. 163.