Frankfurter
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(welches auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags undr Freytag- ausgegeben wird.) â
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No. 54 Dienstag, dm i. July 1817- W
Bekannt H a ch u n g.
Der immer weiter sich ausdehnende Anbau der Häuser ander sogenannten schonen Aussicht gestattet es in sittlicher Hinsicht nicht länger, daß der bisherige Badeplatz in dieser Gegend bleiben könne. ;
Es ist dahero nothwendig geworden, bey wieder elntretender Badezeit, selbigen wie schon früherhin geschehen höher hinauf zu verlegen.
Nach der durch Sachverständige vorgenommenen Prüfung der Tiefe und sonstigen Beschaffenheit des Flußbadens ist für junge Leute derjenige Platz am tauglichsten und ungefährlichsten gefunden worden, welcher auf der Sachsenhauser Seite ohngefahr in der Mitte des Holzmagazins seinen Anfang nimmt, und sich bis auf 10 Schl itte weit von dem Obermainthor gegen über erstreckt, auch durch aufgesteckte Pfahle vor Jedermanns Augen bezeichnet "ist.
Unterhalb derselben, nach der Brücke hin, ist alles Baden und noch vielmehr das Hinaufsteigen und Umhergehen in höchst unanständiger Blöße auf dem Muhldamme, ferner das Baden an dem sogenannten Änépfchen unterhalb der Brücke von jetzt an durchaus verboten, wohingegen für die Badeliebhaber an beiden Ufern unfern des Grindbrnnnens,bequeme Ladeplätze ebenfalls ausgesucht und Mit AUfsteckUng von Pfählen bezeichnet worden sind.
Die Uebertreter dieser vorgeschriebenen Ordnung werden nach Befinden angemessen bestraft werden. Ucberdicß werden sämtliche Färchcr ebenfalls angewiesen, sich hiernach zu richten, mit der Verwarnung , wenn sie unter die bezeichnete Grenze zum Baden hinfahren, mit gleicher Strafe belegt zu werden.
Frankfurt den 23stm Juny i317.
Polizey - Amt.
. Das geräumige Gewölb No. 2 auf dem Holztzraben, unweit her Kathakinen- Pforte, soll Montags, den 7. July d. I , Vormittags um 11 Uhr, auf dem unter» rechneten Amre ferner auf mehrere Jahre an den Meistbietenden vermietbet werden Frankfurt, den 26. Juni 1817. 7
Rechney, Amt.
-,»^^/^^bend wurde auf einem Grundstücke, zunächst des sogenannten Kirschen- Wäldchens im Affenstein, ein neugebornes todtes Kind entdeckt, welches dem Anscheine nach sehen einige ^.age ausgesetzt gewesen. Dasselbe ist männlichen Geschlechts, bereits in Faulniß nbergegangen, hat blonde Haare und war in folgende Stücke acwickelr - nämlich: in einen weißen viereckigen Sappen von grober Leinwand, wahrschemlich ein