(MeS auf dem kleinen HirfthAâbèn F 77 Dienstags und Freytags ausgegeben wird.)
No. i, Freytag, den 3- Januar 1817-
Bekanntmachung.
Mttn Abend sind dahier nachstehende Gegenstände entwendet worden, nachdem der Dieb baè Zimmer so wie die Esiumode, wvrm solche verwahrt gewesen, muth^ «läßlich mit Nachschlüsseln , eröffnet hatte.
20 Kriedrichèd'or in Gold.
Ohngefahr 5o st. an Münze.
Ein Paar Ohrringe mit Rosette».
Sch Paay Ohrringe von Gold mit unachten Steinen, van welchen einer fehlt.
Ein goldenes Erbsenâtta-en.
Eine andere goldene Kette.
Eine kleine goldene Damen-Uhr.
Hin goldenes Ringchen mit Perleii.
Zwey silberne Perspective in roth fasst anemn Futteralen.
Drey silberne Fingerhute, und , . . .
Ein blar>cs Medaillon, worauf dte ^nschner: „Souvenir damuie mit goldraen Buchstaben steht.
Der Verdacht dieses Diebstahls fällt auf einen Juden , Namens J^mantt MM, angeblich aus Fürth, welcher seitdem flüchtig geworden tst. Derselbe ist bryiäufi» 2ü Jahre alt, 5 Schuh 4 Zoll groß, untersetzter Statur, irischen Angesichts, ßal braune Haare, einen röthlichen Bachenbart, etwaS grosien ^uiid, b^arinc ^ugen, ünglcheNâsc, ist etwas pockennarbig und trug zuletzt einen dunkelgrünen Klappen rock, eine Aquewesie gelb und blau gestreift, grünlich manchesterne fangt Bernkle,der, einen ^^kn Hut und Stiefel ohne Umschläge. _ ,. ,w
,. Man ersicht demnach alle Hochlöbliche Polizey-Behorden unter dem Erbreten zu «lncher Willfährigkeit und Kosten-Ersatz, auf den beschnebenen Burschen ein wack- smcè Auge halten, betretenden Falles seine Effecten in Beschlag nehmen, chn selbst «btr arretircn und davon gefällige Nachricht bieder gelangen zu lassen.
Zugleich wird vor dem Airkauf der entwendeten Gegenstände ledermai.» gewarnt M aufgefordrrt, den Verkäufer der Behörde ungesäumt anzuzeigen.
Frankfurt den 29. December 1816.
Polizey ; Amt.
«"• «nem tufigen W-°renIadkn wurden ° er mehreren I«ge<! MA "K «i^ Mue Schwsls entwendet; 6k eine ist von schwarzem Grund rott grop«n Blümke