Vorgestern Abend stahl rin am Ende beztiKneier BrrrM, aus dem ^« nnvekschloOtterr Zimmer eines Hausss Sahler, während der Abwesenheit des Eiaeu! thümerS eine Chatoulle mit folgende n Gegrnstüuden.
33o Stück Brabanter Thaler. ' -
63 fl-12 fr. irr einer versiegel len 'Rolle von grauem Papier von gleicher Kekdsorte EinCrifttsirein wo, aufeinW » pengestochen u. an einerausgebrochcuenEckefennllich Ein Schächtelchen mit kleinen Fedv'Hmër und dazu gehörigem Heft von Silbn ‘ Eure in Silber gesüßre Brille.
Eme silberne RcpcMuhr mit goldenen Rändern f inwendig mit dem Namen W Fabrikanten Pirre le K i gezeichnet.
An dieser Uhr H^eng eine (Staffelte mit einem goldenen Uh,schlüssel lmd zivtpLln- chen Pcttschasren, aus welchen'sich ein Wappen (zwey Wüchse) befand.
Ein Diner ^elt beutet von gelörheren silbernen Dürren mit einem Büackschleß, und b drs 8 verschiedene Schlüssel.
Die Ehateulle »cbst den darin verwahrten Papieren hat der Dieb, nachd m ssl- chewar er brechen worden, dahier im Stich gelassen,mit dem übrigen Inhalt aber ist ercnt- wichen, ohne daß man bis jetzt aü-r-r angewandten Mühe ohngeachtet, seine Spur entdecken konnte.
Da nun an der Habhaftwerdung Dieses verschmitzten Gauners und der Tüderer- laugung des Gestohlenen sehr viel gelegen ist; so ersucht man alle obrigkeitliche Schör- deu auf den beschriebenen Burschen oder denjenigen, bey welchem etwas von den entwendeten Gegenständen bemerkt werden sollte, ein wachsames Auge zu halten, solchen im Betrat an gs falle festzuhallen unb davon gefällige Nachricht anher zu ertheilen.
Zugleich wird demjenigen, welcher den TiebUrtdeckt und das entwendeie ssigen- thum wieder her bey schasst, nebst Dtischweiguüg fernes Ztamens eine Belohnung m io LarolmL z „gesichert. M«;ffm, den 13.' Sept. i8iß.
8.) ' Polirey ; Amt.
Personalbeschreibung.
Der entwichene D-rb ist dem Anscheine nach ein Jude, und giebt vor/eMm unter der französischen Geusda, merte gestanden zu haben. Er scheint bepläufig25y&b« alt, ist 5 Friß 6 Zoll groß, schlanker Statur, hat ein schmales längliches glaurè Gt- sichr von blasser Farbe, schwarze kurze Haupt-Haare, einen schwarzen starken Bacssn- bait und eben solche schar se Bugen. Seine Kleidung bestund in einem bunkelbiaum Frack, grün und gelb gestreiften fangen Sommerhoscn und einem runden Hut. Auch trägt er zuweilen einen grauen Umhangkragen unb Beinkleider von dunkelbkaucrMbk.
Die Zinseneinnahme unterzeichneter Stiftung hat Herr E. A.Städel, Mitglied der Derwaltungs-Eommiffion, wohnhaft Döngesgasse G No. 26 nebst sämmtliche» darauf Bezug 'habenden Caffagefchäften, übernommen. Der selbe wird gleichfalls zur Annahme der Geschenken und Gvttespfennigc bereit seyn , welch letztere jedoch mich w dem Wmfttthauft wie bisher a: gcuomkien'werdctt. Frankfurt dèn 13. Sept. 1316.
Die Verwaltungs > Eoinmisston des Armens und Waisenhauses.
B d. Aubin und B d d e n st a ff haben die Ehre anzuzeigen , daß sie für künftige Herbstmesse nebst ihrem Lager von englischen und schweizer Manufacmr-Waaren, ein großes und sehr schönes Aster- fiment Broderien des Herrn P. J- Ghedeaux von Metz besitzen; es besteht in Reben von allen Pretßen, Garnituren, Schawls # Voiles, Pelerines, Bandes tulle, Mousseline, Percalles etc.