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Nachdem der zwischen der Steinmetzenmeisters Wittwe Scheidel, gebornen Mi­scher, rind deren Sohn, dem hiesigen Bürger- und Steinmetzenmeister Johann Bm- Hard Scheidel seither bestandene und dermalen noch bestehende Geschäfts-Socmälè- - Eontract in vielen seiner Bestimmungen von Scheidel dem Sohne nicht erfüllt, mich die Erfüllung von demselben bisher hartnäckig verweigert worden; so hat unterM- netes Gericht, um den erlassenen Verfügungen gebührende Folge zu geben, nun« mehr in der Person des hiesigen Bürgers und Handelsmanns Johann Simon Cchitle | einen Administrator des Scheidel'schen Societäts-Geschäfts angeordnet, und ! bereits verpflichtet.

. Wie man nun diese Verfügung hierdurch zur allgemeinen Kenntniß bring«,h wird zugleich jedermann verwarnet, keineauf das zwischen der Scheidelschen W j we und deren Sohn Johann Bernhard Scheidel gemeinschaftlich betrieben roerienit l Sternmetzen-Geschäft Bezug habende Zahlung , ohne Borwiffen des angevidnnni k Administrators an Scheidel den Sohn zu leisten, und sonsten beschwerende ContM ' zuck Nachtheil des bestehenden gemeinschaftlichen Geschäfts, abzuschließen, indem, ansonsten jeder Darwiderhandelnde den ihm daraus entspringenden Nachtheil ßch selbsten beyzumessèn hat. Frankfurt den is. July 1816.

Gericht erster Instanz.

Hartmann, Secr.

Haus- und Hofraithe Verkauf in Vilbel.

Die den Gebrüder Brozler vormals gehörige, in Vilbel an der $m^ Landstraße hegende große Hofraithe, bestehend in einem von Stein gebaute» yrry- stockigen Wohnhaus mit 5 Heizbaren und 5 unheizbaren Zunmern, einer KW, zwey großen Fruchtspeichern , einem großen und kleinen Keller, wovon erstererzu 80 Stück Wein eingerichtet , zwey Scheuern, Stallung , Waschküche, einem Brenn- und Braueèey. Gebäude, und Wasserpumpe, großm Hof mit zwey Ein- ; fahrten, und zwey auf die Nied sowohl als an die Hofraithe stoßenden, mit Trau- den und allerley Sorten von Obstbäumen angelegten Gärten, welche zu einer Handlung oder Betreibung jeder Art Fabrike oder WaaremNiederlage, twN zur Gastwirthschaft sehr geeignet ist, ist nunmehro von dem jetzigen Eigenthum aus freyer Hand zu verkaufen, uni ist das Nähere hierüber zu erfragen bey Hm Köcher, geschworner Mackler, große Eschenheimergasse Vit D No. 171 zwey Stie­gen hoch, welcher zu diesem Verkauf beauftragt ist.i

Ich nehme mir hiermit die Freyheit, alle diejenigen zu ersuchen, welche in dm . Kurfürstl. Wilhelmsb ad zu Mittag speisen wollen, die Zahl der Personen in M j k No. 3? in der Schnurgasse einige Tage zuvor gefälligst angeben zu lassen, damnH zur Befriedigung meiner geehrten Gäste die nöthigen Maaßregeln ergreifen kann.

Wittib Schweickhardt.

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Mittwoch den 14. dieses, Vormittags um ii Uhr, werden im Junghof Schrame, Bettladen, Tische, Stühle, verschiedenes Weißzeug, Kupfer, eine vollständige ' terrüstung, eine Marmorplatte re, gegen gleich baare Bezahlung ab den Aicipvn tenden öffentlich versteigert, .

J. G. Klebinger, Ausruftr.