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Frankfurter

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st L e l l l g e n z » B l a t t,

^welches auf dem kleinen Hirschgkaben F 77 Dienstags und Freytags aeisgegeben wird.)

Ro. 16 Freytag, den 23. Februar 1816.

B e k a n n t m a ch it n g.

In der Nacht vom 7. auf den 8. d. ?N. wurden auè einem verschlossenen kaden dahier durch Aufbrechen einer Scheibe des auf die Straße gehenden Fensters außer einigen bereits wiedergesundenen Stücken folgende Menwaaren entwendet:

1) Sechs Stück 7,4 breite sächsische keinwânde inwendig von keinem guten Gehalte und jedes 60 bis 70 Ellen haltend. An denselben befand sich ein Papier mit ei­nem besondern Zeichen und ein cormorsinrothes Band einèn halben Zoll breit. Auch waren solche dreyfach in weißes und blaues Papier angeschlagen, und das Acußere theils mit Deh 58ud)staben H C. th ils È. I gezeichnet.

2) Ein oder 2 Stücke feine sächsische Piquee von-19Ellen. Man fordert einen jeden , welcher zur Entdeckung des Thaters odèr der entkommenen Waaren beantragen vermag, auf, deè' unterzeichneten Amtssielle darüber vertrauliche Eröffnung zu machen, und sichert ihm dafür eine angemessene Belohnung zu. Zm gleich gewärtigt man, daß derjenige, dem diese Waaren allenfalls käuflich angetrügen werden sollten, solche anhalte, und die Polizey sogleich davon in Kenntniß fette.-' Frankfurt den 12. Februar 1816.

Polizey; Aint.

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Nachdem die Wittwe des am 23. v. M. ohne Hinterlassung eines Testaments ver­storbenen hiesigen Schuhmachermeisters Johann Philipp Murr, Anna Elisabetha, geb. Lonll«:, um Immijsion in den Nachlaß ihres Ehemannes nachgesucht hat, so werden hiermit alle diejenigen, welche aus irgend einem Nechtsgrund an den fraglichen Nach­laß einen Anspruch oder Forderung zu machen haben, hiermit vorgeladen, sich des­wegen binnen Vier Wochen peremtorucher Frist, von unten gesetztem dato an, in der-Cünzley des unterzogenen Gerichts anzumclden, und ihre allen fallsige Forderung gehörig zu begrüirden, widrigenfalls aber zu gewärtigen, dass der Wittwe Murr, nach Ablauf des anberaumten Termins, mit der nachgefrichten Immission ohne weiters »ytllfahrt werden soll. Frankfurt den 6. Febr. 1816.

Gericht erster Instanz.

Hartmann, ir Secret.

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Zum Verkauf des Herzogischen Gartens vor dem Affenthor an der Chaussee linker Hand neben Herrn Dr. Jassnv. ist die obrigkeitliche Vergünstigung nachgesucht, diese auch per Dee». hochl. Gerichts it Instanz ertheilt, jedoch dabey zugleich verord­nt wordcvs.den Verkauf dieses Gartens vorherzu einem etwaigen Mehraebotin den vffenttichcnMM-rjchtHblattern bekannt zu machen. In Gemässheit des deshalb erhal-