Versteigerung von Tuchreste«.
Mittwoch, den löten dieses, Vormittags um 9 Uhr, werden im Verganthungs, zimmer, Tuchreste zu Röcke und Ueberrocke etngetbeik, g gen gleich baare Bezahlung öffentl-ch versteigert. I. G. Kirbinger, geschw. A'.lsruser.
Versteigerung plattirter und safirter Waaren.
Montag den 23 dies. Vor - und Nachmittags werden imNergantbunzs-Zimmer - engt, plattirks und lakirte Eassee- und Theemaschinen, Kuckerdosen, Caffeebretrr, Essig» und Oelgesielle, Salzfässer, Wachsstâuchter, Kühlkessel, sch-ldkrottene Tabaksdosen mit und ohne Gold, und dergl. mehreres, gegen gleich imare Bezahlung öffentlich an den Meistbietenden versteigert. J. G. Klebinger, geschw. Ausrufer.
Mobilien- u n d E f ffe e t e n . Verkauf.
Donnerstag und Freytag den ry- u. 20. Jan. a. c. Vor - und Nachmittags soK Ler Nachlaß des Herrn Phy sic i ord. Dr. Med. Schrrbius, bestehend: in Gold, Silber, Juwelen, goldnen und silbernen Uhrere,. desgleichen einer Standuhr, einige Tische, Spiegel, Commsden, kanapöe, Schränken, Kisten;c. Leinengeräth, als: Tesch-, Hand- und Leintücher, Servietten, Fenster Vorhängen, Frauengeräth- Mann^- und Frauenskieidern, Bettgewand, Zinn, Kupier, Messing, Eisen, Blech, Porzellain, Gläser 2C-. in dem Sterbhaus neben dem goldnen Roß Lit. EN0.46 Lurch die geschwor- nen Herrn Ausrufer an die Meistbietenden öffentlich verkauft werden. -
Wir machen hiermit die Anzeige, daß vom heutigen Tage an, wir unserm Bruder Herrn G. 8. Krug die Wirthschaft und das Gasthaus zum Römischen Kaiser allölee überlassen haben, und er dasselbe für seine alleinige Rechnung von neuem -seufzn wird.
Wittib KrugS Erden.
Mich auf obige Anzeige stützend, bringe ich dieses meinen husten und auswärtigen Freunden zur Kenntniß, und versichere, daß es mein einziges Bestreben seyn wird, den bisherigen guten Ruf meines Hauses zu erhalten, um mich des fernern Zutrauens würdig zu machen. Frankfurt am Mapn, den iten Januar 1815.
_________ Georg 2 e 0 n h. Krug. ,
Die sämmtlichen Herrn Theilhaber des Fürstlich keiningischen durch das hiesige HandlunzShaus Philipp zvcolauS Schmidt negotirtttn AnlehenS von 580^000 g. laut SchulèverfchrktdLNL <1. d. Amorbach den 1. Jan 1804 werden andurch davon geziemend benachrichtiget, daß Her ernannte Ausschuß des Eonsertie derer Gläubiger nöthig - rrcchte, selbigen sowohl dasjenige vorzuleg-n, waS in dem Rechtsweg hierunter ge- schehen, als was die Frau Fürstin Durchl. dieSfaüs haben in Antrag bringen^lassen.
Sämmtliche Herrn Theilbadrr werden daher höflich gebeten, sich keS Endes künftigen Samstag als tun 14- dieses Nachmittags nach 4 Uhr im Solmifchen Hof gefrü'sst tinzusinden, um Klsdann-das Weitere zu vernebwen, sofort auf die Anträge dcS chuSicknffes des gonforht geeigneten Beschluß zu fassen.
Frankfurt, den 9. Januar 1815-
Zu einem bessern Leben wurde heute unsere geliebte Tochter Maria Catharina Diez in der Blüthe ihrer Jahre abgeruft«. Râr Die gewisse Hoffnung / sie einst wieder zu feiten, tröstet uns bekümmerte Eltern, und wir bitten, indem wir t'iefeë asten unsern lind ihren Freunden hierdurch bekannt'machen, unseren gerechten Schmerz nicht durch Bevlcihsdbezrugungen zu vergrößern. Frankfurt, den loten Jänner 1815.
F. Ty. Diez , Pfarrer.
M. I. C. Diez, gebohrne Zeitmany»