Einzelbild herunterladen
 

Frankfurter

Intel l i g e n z > .G l a t k, welches auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags «nd Frevtags ausgegeden wird.)

Bekanntmachung.

Nachdem der hiesige Bürger und Spenglermeister, Joh. Martin Kirschten, mit Hintttlaff-'ng cjneè Testaments verstorben., und dessen eingesetzte Testamentserben um Immission in des ernannten Erblassers Nachlassrnschaft angesucht haben, hierauf aber Mmwättige Ladung erkannt worden; als werden alle diejenigen, welche an des Testi- ms Nachlaß, ex quocunque juris titulo, Spruch und Forderung zu haben vermeynen, hierdurch citirt und vorgeladen, um innerhalb einer peremtorischen Frip von drey Mo­naten, von unterzeichnetem claro an, ihre vermeintlichen Ansprüche vor unterzogenem Gerichte persönlich oder durch legale Anwaldschaft zu begründen, widrigenfalls aber haben dieselbe zu gewärtigen, daß der befragte Nachlaß, den eingesetzten Testaments- erbcn, resp, ohne kaution, praevia tarnen immissiqne, verabfolgt werden wird.

Es wird auch hinkünfng keine weitere Ladung dann an hiesiger Gerichtsthüre, und zwar nur zu Anhörung des, auf beschchene Reproduction dieser Ladung ergehenden Bescheids, erlassen werde». Frankfurt am M. den isten Juny 18^4.

Provisorisches Bericht erster Instanz.

J. W. Metzler, 3- B. und Direetor.

________Hartmann, ir Secrttair.

Der hiesige Bürger und Handelsmann, Carl Franz Scheidel, ist mit Hinterlassung eines letzten Willens gestorben, worin er seinen Bruder, den hiesigen Handelsmann, Philipp Scheidel, zum Universalerben seines Nachlasses eingesetzt hat.

Da nun letzterer um Immission gebeten; so fordert man vorerst alle diejenigen, reelchr an den fragt. Nachlaß auè irgend einem Grunde einen Anspruch zu haben efou* rrn, hiermit auf, binnen 3 Wochen hey unterzeichnetem Gericht solchen geltend zu ma- ch>cn, «Mm ansonsten nach Ablauf dieses Termins dem Testamentserden mit der nach- ökluchten Immission willfahrt werden soll. Frankfurt, den isten Juny 1814»

Provisorisches Gericht erster -Instanz.

. Hartmann, rster Secretair.^___

.cM1 ®cc diesige Bürger und Schornsteinfegermeister Heinrich Phil. Ockel, ist kürzlich ohne Hinterlassung eines Testaments gestorben.

». ^^ nun aus irgend einem Grund an dessen Nachlaß einen Anspruch oder gor» iu machen sich berechtigt glaübk, melde sich innerhalb 3 Wochen bey unter» »Sim ^"lcht,-oder gewärtige , daß nach Ablauf dieses Termins der fragl-che 3 w die aLenfallsigen Jutestaterben des Defuncti ohne Kaution verabfolgt srankfurt, den ijten Junp 1814.

, Provisorisches Gericht erster Instanz.

. Hartmann, erster Srerrtair

\