Frankfurter
IN LellL g e Nz . B laLt,
(welches auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags und ZreytagS ausgegeben wird.)
Ro. 22. Freytag/ den 18. März 1814-
Bekanntmachung.
In Jnsatzklagsachen Herrn Doctoris Jassoy, als Baertschen Testaments-H^ecutors, gegen die hiesigen Handelsleute, Gebrüder Achilles, Andreas, Franz und Wil^eAr Eberhard Johannvt, wird nachfolgend bezeichnete- Behausung; auf welcher ein ister und ater Zusatz von zusammen 43000 fl. im 24 fl. Fuß, sammt ausgelaufenen Zinsen und Kosten, sonsten aber, ausser dem gewöhnlichen Laternengeld, soviel bekannt, keine weitere Last haftet, von Gerichtswesen zum zweytenmal öffentlich feil geboren, nämlich:
Eine Behausung theils auf der Straße hinter dem Römer, theils auf derjenigen, in welcher sich das Local des Berichts rster Instanz best det, gelegen, in beiden Straßen an das Haus, zum Baum, anstoßend, und mit Lit. J.
Rum. 106. 107 und 113. bezeichnet.
Kauflustige können sowohl bei Herrn Dr. Jassoy, als auch in der Canzlei des unterzogenen Gerichts, allwo auch Gebote zum Protocoll genommen werden, vollständige Hinsicht und Auskunft erhalten.
Frankfurt den 3. Mär; 1814«
Provisorisches Gericht erster Instanz.
(L. S.) I. W. Metzler, J. B. und Director.
____ Hartmann, rster Secretair.
In Jnsatzklagsachen des Freiherrn Hector von Günderrode gegen den bissigen Gütherschaffuer Johannes Feix et ux. wird nachsolgend bezeichnete Behausung, auf welcher ein Jnsatzkapual von i8eo g. im 24 fl. Fuß sammt ausgelaufenen Zinsen und Kosten, lodann ein jährliches Laternengeld von 2 fl. an löbliches Bauamt dahier, sonsten aber, soviel bekannt, keine weitere Last haftet, von Gerichtswegen wiederholt zum zweytenmal öffentlich feilgeboten, nämlich:
Eine Behausung auf der Bockendeimergasse, an der kleinen ALee, im sogenannten S'muvsengäßchm gelegen, mit Lit. E Num. 153. bezeichnet.
Kauflustige können sowohl bei dem Bevollmächtigten des Herrn Klägers, Herrn Senator Lucius , als auch in der Canzlei des unterzogenen Gerichts, woselbsten auch Gebote zum Protocoll genommen werden, vollständige Einsicht und Auskunft erhalten. Frankfurt den 2. März 1814.
Provisorisches Gericht erster Instanz.
(L. S.) Z. W. Me tz l e r, J. B. und Director.
Hartmann, rster Secretair.