Frankfurter
3 n t e l l i qe n z . B l a t t,
(welches auf dem kleinen Hirschgraben T 77 Dienstags und Freytags ausgegeden wixd.)
No. 21. Dienstag, den 15. März 1814.
Bekanntmachung.
Unterzeichnete Stelle findet fick durch mehrere bisher entdeckten Mißbräuche veranlaßt besannt zu machen, daß sie künftig, wenn sie gesetzlich bey dem Absterben kinder- loser Armen alS Erde «mintt, nur solche Rückstände bezahlen werde, die ihr entweder vor dem Tode der Erblasser schon bekannt und in ihre Protscolle ausgenommen g-we- f»n, oder welche, im Falle sie den HauSzinß betreffen, höchstens sich auf die drey Zeiten jebenSmonatrn des V rstorbenen beziehen.^ Demnach wirh sich jedermannn der mit kinderlosen Almosenempfängrrn in Gelöverhältnissen sicht, vor Schaden zu. Hüten wisse».
Die allgemeine Arme» * Commission
und in deren Namen beerst.
""Donnerstags den 24<ten dieses, Nachmittags 2 Uhr, soll zu Bornheim indem Haus des Herrn Schultheißen Rühl die zu des Weigand Neidlingers Nachlaß gehörige Hofraühr, auS Haus, Hof, Garten, Schoppen und Kegelhaus bestehend, in der Lö- wersgaffe mit No. 51 bezeichnet, worin bisher »aumw'.rchschast getrieben worden, öf, fentlich an den Meistbietenden unter annehmlichen Bedingnissen versteigert werden. Kauflustige können weitere Nachricht auf dem hiesigen kandamte erfahren.
Frankfurt am iften März 1814»
Braun, -andamtmann.
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Montag den absten März 1814, Vormittags um 10 Uhr und nachfolgende Tage, soll auf Ansuchen der farl Graum â n nischèn Erben in Offenbach in deren Bchanlnng in der Herrenstraße £:L N Num. 33 die denselben zugeiallene Hinter- lassen'chaft E-btheilungShalber öffentlich an den MetsibieLenden gegen baare Zahlung verkauft werden
a) Mobilien, bestehend in Schränken, Commoden von Mshagony- und Nußbaumholz, einem Sckreib- Cvlmdcr, einem Secretair, mehreren Eanapees, vielen Stühlen, Tischen, Spieltischen, Nachttischen, vielen Betten und Bettstellen, Spiegeln, Glaswerk, engl. Porceltain- Serv cen , KlerdtingSsii'icken und Leidgeräth , Weißzeug , Vorhängen , Tischtüchern , Servietten, Handtüchern, verschiedenem Silber, Kuofer, Zinn, Messing und Eisen- geschrrr, zwey schönen Standuhren mit Marmor-Vasen, i Piano forte von Rannette Screicher in Wien, 3 eisernen Geldkisten, Koffers, i fast neuen viersitzigen Phaeton, Pferdegeschirren, i Hausspritze mit Zngehör, mehreren Weinfässern, i Waschmange, einer schönen Bibliothek von mehreren hundert Banden re. re. Ferner; 2 Gold Huil- lrchirMaschinen, r Gold-Schleif Maschinen, r Glas Schlrift Maschine re.