Daß ich am röten dieses meinen rechtschaffenen Gatten, meine vier nun verwaiste Kinder ihren liebevollen Vater, und meine gute Mutter einen treuen Freund durch den Tod verrohr, hatte ich für Pflicht meinen und des Verewigten Verwandten u. Freunden anruzeigew — Er litte viel, aber standhaft, sein Tod war sanft und voll Ergebung in den Willen des Unerforschlichen , wie sein ganzes geben. Wer ihn kannte, gewiß auch seine Feinde, müssen ihm das Zeugniß geben: Er war der Tugendhaftesten Einer! — Mein Schmerz ist grenzenlos, denn sein-Verlustzft mir unersetzlich..-- Sanft ruhe sei l Gebein! *
Die Musik- und Instrumentenhandlung meines feef. Gatten , verbunden mit einem Commisstonslager von Spielkarten bester Fabrile, wird unter der bisherigen Firma von Georg Heinrich Hedler unverändert fortgesetzt, ich empfehle dieselbe zugleich Lem fernern gütigen Andenken meiner und des Verewigten Gönner und bisherigen Abnehmer, unter Zusicherung pünktlicher und redlicher Bedienung. Frankfurt a. M- den 21. Febr. 1814»
v Marianne Hedler, gebohrne Honnet.
Personen so allerley suchen.
Jemand, der seinen eigenen Wagen hat und Ende dieser Woche nach Nancy reiset, sucht noch ein oder zwey Reisegesellschafter auf gemeinschaftliche Kosten.
Ein junger Mann von guter Herkunft, mit den nöthigen Kenntnissen versehen sucht als Commis oder Reisender in einer Handlung angestellt zu werden. Das Nähere im Intelligenz Comtoir zu erfragen.
Einsslider sich empfehlender jungerMann, der für eine bedeutende Weinhandlung das Bergischekand, Hessen, Bayern, Schwaben, Sachsen, Preußen unddenjNorden bereiste, wünschfldiese Carriere fortzusetzen.
Man sucht einen Gesellschafter, um auf geiwinschaftliche Kosten, eine Geschäftsreise in eigenem Wagen Eptrapost nach dem Breisgau, Schweiz, Bayern und Würtem- berg, den iften kommenden Monats anzu- tkètten. Man wende sich an Herrn Joh. Heinr. Wunderlich in Hanau zur nähern Erkundigung.
Gelegenheit, um auf gemeinschaftliche Kosten mit der Post mit Jemand, der seinen eigenen Wagen hat, oder mit einem rehnkut^cher, nach Cassel oder Münden ab- Meren, wird in Lit. I Ns. 200 in der Mâinzergasse gesucht.
Es wird eine Sâugamme zu einem Kinde von fünf Monat gesucht, die schon ein Kind geschenket hat und mit gesunder und genügsamer Milch versehen ist. Zu erfragen im Nürubergerhof ?it, L 1321
Ein Bursche, der seine Treue und gute Aufführung bezeugen kann,'findet Dienst alL Stoßer.
Bekatintmachung.
Eine über in Hinquartirung gehabter Militairpersonale sprechende quittirleRech- nung vom 2i. Fedr. ist henebst zwey dazu gehörigen Billets gestern Vormittags zwischen ii und 12 Uhr auf dem Wege vom kleinen Hirschgraben über den kleinen und großen Kornmarkt bis in die Buchgasse verlohren worden. Obwohl nun sofort die nöthige Anzeige davon bey der Behörde gemacht worden und der Finder in keine Wege irgend einigen Nutzen davon haben kann, so ist man dennoch erbötig demselben bey baldiger Abgabe obbesggter Rechnung nebst Billets an das Comtoir dieser Blätter mit einem angemessenen Douceur zu belohnen.___________■
Am verflossenen Sonntag den rosten d. wurde bey Herrn Mattern im Löwen zu Bornheim, allem Anschein nach aus Versehen , ein Paar Oberröcke verwechselt. ' Derjenige, in dessen Handen sich ein fremder Rock befindet, wird uns bald gefällige Anzeige im Comtoir dieser Blätter gebeten, wogegen er alsdann den Deinigen in Em- pfang nehmen kann. _____—
Fortepianos in Flügel- und Tafelform, sind zu vermietben und zu verkaufen bey I. A. Cullmann, Maynzergasse No. 25. "Es ist jemanden ein großer Hund juge- laufen.