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Ein einzeler Herr sucht eine angenehme Wohnung. Bey Ausgeber dieses zu,er­fragen.

Es wird ein Bedienter , seiner -Pro­fession ein Schneider oder Gärtner, der schon gedient hat und wegen seines guten Verhaltens sich ausweisen kann, in Dienst gesucht. Auögcber^diejs sagt wo.

Eine Köchin, welche gute Zeugnisse Ausreisen kann, wird in Dienst gesucht. Ausgeber dieses sagt wo.

Zwey stille Leute suchen eine Wohnung im Vor- oder Hinterhaus von 2 oder 3 Stuben, Küche, Keller und Kammern zu beziehen.

Es wird ein Hausknecht in ein hiesiges Gasthaus baldigst gesucht, welcher gut mit Pferden umzugehen weiß.

Ein junges Mädchen von 17 Jahren, welches deutsch und französisch lpricht, rechnen und schreiben kann, rn allen weib­lichen Handarbeiten, auch im Bügeln unterrichtet ist, sucht alö Kammermädchen Dienst.

Ein gebildetes Frauenzimmer sucht eine Stelle als Gouvernante oder dergleichen bey, einer auswärtigen Herrschaft; sie sie­het 'mehr auf eine gute He,Handlung als großes Saiair.

Ein braver lediger Mensch, wird als Ausläufer und zu vorfallender Hausar­beit baldigst gesucht.

Bekanntmachung,

Herr Spohrer, Mainzergasse Lit.JNo. 41 ist von verschiedenen hiesigen ansehn­lichen Handlungöhausern beauftragt, de- nenselben wohlerzogene junge Leute, die einige Handlungsvorkenntnisse besitzen, von hier oder auch auswärts gebürtig, in die ^ehre zu verschaffen; die Ersteren können ihre Kost und Logis bey ihren Verwand­ten nehmen, letztere aber können solche theils bey ebenen Pruwipalen und theils in Privsthäusern gegen billiges Kostgeld gemeßen.

Lit. I No. 75 offerirt sich ein hiesiger Bürgersmann als Krankenwärter, der schon bey mehreren Kranken gedient hat.

Eine gute Glanzstiefelwichse, welche das Leder conservnt, ist d-e Schoppenr bouleille zu 48 ke. im Comroir düser Blätter in Commission zu haben.

Von dem schwarzen gestreiften wollenen Zeug zu Möbel, wornach mehrere Nach­frage geschehen ist, habe ich wiederum et­was erhalten.

Heinrich Chr. Goz, auf dem großen Kprnmarkt.

In allen hiesigen Buchhandlungen ist zu haben:

Das Räthsel unserer Zeit, ein Geschenk für Deutsche aufttzt^- gr.8- Postp.rzkr.

Dolkögesang der deutschen Krieger von

H. 6 fr.

In Offenbach ist das Haus Lit. S No. ii an der Canalstraße vom 1. April an aus r Jahr zu vermiethen. Dasselbe hat außer einer geräumigen Küche neun heiz­bare Stuben, gewölbte Keller, gekielten Boden; im Hof, woran ein hübscher Oar- ten ist, befindet sich ein geräumiges Ge­bäude mit Küche, zwey Stuben, Wasch­küche, Bodstude, Hol^ , zwey Chaisen- Remisen, Stallung für zwey Pftrde, Re- genclsterne, Hühnerstall. Allee ist im be­sten Zustand. Das Nähere im Hause selbsten zu erfragen.

Man vermißt eine roth sasfi-mene Brief­tasche mit goldnem Schloß und Ecken, auf der einen Seite ein längliches Viereck, worin sich in einer gewundenen Schlange die Buchstaben J. R. befinden, von gutem Gold; inwendig sind mehrere Instrumen­te, worunter ein Messer in Gold gefaßt/ mit Schaalen von Perlemuttee; wer sol­che $u tuet bringt/ oder darüber Auskunft geben kann, soll eine sehr gute Beloh-. nung haben.

In allen hiesigen Buchhandlungen be­kommt man für 8 kr. Ode an Napo­leon, Kaiser der Franzosen, von. Kotzebue.