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Bey I. Ryhnirr im Wosfsèek hinter der Hauptwache, ist gebleichte u. ungebleichte Hânuvvrifche Leinwand, stückweis nW in Partien ;u sehr billigen Preißen abzugede».

Todes ' Anzeige.

Die göttliche Vorsehung 6. stimmte das Leben ende meines Sohnes, Philipp Bern, hard Gauss den Ä dieses Monats. Er starb an einer Nervenkrankheit , im znLn Jahre und ytcn Monate seines Alters. To mich vor 6 Wochen das harte Schicksal traf, meinen Mann, an der nämlichen Krankheit von meiner Seite zu nehmen, war Wein Sohn noch der einzige Trost meines Lebens; diesen für mich unersetzlichen Ver­lust zeige ich allen meinen Verwandten rind Freunden mit der Bitte an , m-ck mit B p» leidsdezeugunK«,, die nur meinen Schmerz vermehren, gütigst zu verschonen, und n4 ferner ihrer Freundichast zu empfehlen.

Anna Catharina Wetzel, geborne Stern.

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Am iiten December dieses Jahres schlug für unsern geliebten Vater und Schwieger­vater, Herrn Joh. Georg Purmann, der WW. Doctor, emeritirten Recror und Professor des Gymnasiums zu Frankfurt am Mayn, die längst von ihm mit der Ruhe des Weisen erwartete Scheidestunde. Er verließ diese Welt kurz vor dem Schlüsse fernes Listen Lebensjahres, um vor einem Herrn zu erscheinen, dessen treuer Diener er seit langer als einem halben Jahrhundert, als Lehrer und Vorbild dec Jugend gewesen. Was er außerdem der gelehrten Welt durch seine gediegene Schriften, was er seinen Freunden durch Rath und That, was er dem Staate in glücklichern Zeiten durch Treue, Fleiß und Scharfsinn genützt, das werden, auch ohne Erinnerung, die Guten die ibn kannten und schätzten sobald nicht vergessen. Unser Verlust ist unersetzlich; denn wir wernen am Sarge des treuesten Freundes, des besten Vaters !--' Segen sein cm

unsterblichen Geiste, Friede seiner Asche.'

Frankfurt am Mayn, den igten December 1813»

Des Verstorbenen hinterlassene Kinder und Schwiegersohn.

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Assen meinen Freunden, Gönnern und Bekannten, macke ich hiermit bekannt, daß nach einem harten Kampf, sanft entschlummerte gestern Abend 3/4 auf ro Uhr, meine mir ewig unvergeßliche Gattin, Frau Maria Christiana geb. Sauern, nach 14 tägigem Krankenlager in einem Alter von 37 Jahren, 7 Monaten und 10 Tagen. An ihrer Bahre stehen acht noch größtentheils unerzogene Kinder, worunter ein Saug- liug, und beweinen mit mir den unersetzlichen Verlust, welchen wirerlitten. Wer die Verklärte kannte, wird fühlen, was wir an ihr verkehren haben. Alle B-yleidsbrzeu- gungen, die meinen Schmerz nur vermehren würden, muß ich mir höflichst verbitten, und empfehle mich dero fernern Freundschaft und Wohlgewvgenheit.

Sachsenhausen den iZten Dcc. 1813.

Christian Roth, Capital« des iZten Quartiers.

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Am isien December starb meine liebe Frau, Catharina Heumann, an den Folgen einer Brustwassersucht; diesen meinen unersetzlichen Verlust wissen nur diejenige zu schäz- zen, welche die Selige kannten, die mir eine zärrstche Frau war.

Indem ich, diesen für mich so traurigen Fall, allen meinen Verwandten u. Be­kannten anzuzeigen die Ehre habe, verbitte ich mir alle Beyleidsbezeugung, die nur mei­nen Schmerz vermehren würde.

Srmon Heumann, Briefträger.