Dcpartementsgerrchtö de lösen Oct. a. c. wird hiermit ein zum Söhnleinschen Nach-- laß Key-riges, in der Noseu gaffe belegenes, mit Lit. F No. 164 bezeichnetes'Wohnhaus zum öffentlicher» VrAatzk das zwcytcmal feil geboten. Die Verkaussbedingniffe. können täglich ü.f der Amtsstube des Unterzeichneten eingesehen und die Gebote der Kauffu- stigen daselbst immittelst zum Protokoll genommen werden.
Frankfurt Len igfen November !8*3-
Ber Friedensrichter des 2ten Districts
O r. B ü ch n e r.
In der Nacht vom i2ten auf Kn -Wen Noo. entriß mir der Tod m^ine geliebte Mutter Maria Elisabetha Rott geborne Frey im 4 7 freu Jahr ihres Lebens an den Folgen einer Knßfraftung.
Ich mache diesen für mich so schmerzlichen Verlust meinen Verwandten und Freunden hiermit bckannr, und bitte sie, mich mit Beyleidsbezcugungen zu verschonen, da diese meinen Schmerz nur noch vermchren würden.
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Zugleich mache ich bekannt, daß ich das Geschäft in Mehlwaaren und Sâmcrepen bestehend, unter meinem Namen fortführen werde, und bitte um ferneren gütigen Zuspruch.
Todes-Anzeige.
Unser geliebter Lohn und Bruder, Herr Gottfried May, Burger und Gastwirth dahier, ward uns am igten dieses in der Frühe nach einer neuntagigen Krankheit am Ncrvenfiebcr im 44sten Jahr seines Lebens entrissen. Indem wir mit Empfindungen des bittersten Schmerzes unsern geehrten Freunden, uud Verwandten hiervon die .Anzeige machen, bitten wir sie, mit Beyleidsbezeugungen uns zu verschonen, und und ferner Ihre Freundschaft zu erhalten.
Gottfried May, ) M Justine May, / Ael^n.
Catharina Gertraud Dary, geb. May, Schwester.
Christian May, Bruder.
Phil. Jacob Dary, Schwager.
Unter den vielen besondern schweren Schicksalen, die uns in diesen allgemein drük- seinen Zeiten verfolgten, traf uns heute noch Las härteste: auch unser einher Sohn Carl Wilhelm Zacharias, der letzte Zweig des Vaters unglücklichen ersten Fâvlie, fiel am Mrvcnsteber, den toten Tag seines Anfalls, in die Arme des Todes. Nur 19 Jahr 2 Monate währte sein thätiges Leben, und Larin war er unser einziger Trost und unsere Freude. Grenzenlos ist unser Schmerz. Nur tue feste Zuversicht: dort wird daS Streben feiner edlen Seele nach Vollkommenheit ganz befriedigt — ist der einzige übrige Trost seiner ihm nachweinenden Hinterlassenen. Den isren Nov. rblZ. -
H. W. Dencker, als Vater.
- Anna Sophia Drucker, als Mutter.
Rosina Eleonora Nicolai, als Schwester.
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