(welches auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags und AreptagS f. ^‘^^
auSgegeben wird.) .^^^^^X
No. 79. Freytag, de» 17. Sept. 1813« A4KV^
Wzemèim Beschlüsse, Verfügungen oder Bekanntmachungen der Gsrwa-ltrmgs, und Justizbehörden des Departements Frankfurt.
Vom Großherzoglichen hohen Finanz Ministen? ist der unterzogenen Stelle der Auftrag zum Verkauf des neben der Mamzergasse dahier gelegenen Schneidwalls an den Meistbietenden ertheilet worden.
Der Flachengehalt des zum Eigenthum veräußert werdenden und bis zum Zisten December des laufenden Jahrs in Vermuthung stehenden Locals beträgt LZrzo Quadrat- schuh, außer zwey größern und einigen kleinen Gärten befinden sich darauf an Gebavden-
a) ein Wohnhaus und unter demselben eine Gewürzmühlo,
b) ein Anbau, c) der sogenannte Mainzer Thurm,
d) einige Lasematten und Remisen,
e) das vis an die Mainzer-gasse ziehende Haus zur Farbe genannt.
Da die Versteigerung hievon am isten des nackstkünftigen Monats October deS vormittags um 10 Uhr auf de n Platz selbst vollzogen werden soll; so wird solches «»durch mit dem Hinzufügen öffentlich bekannt gemacht, daß dabey sowohl auf die vorerwähnte gesammte Deräußerungsgegenstände, als auch auf einzelne Abtheilungen derselben, Gebote angenommen werden, und daß der Grundriß des ganzen Schneidwalls nrbst den Versteigerungsbedingungen vorher in den Wochentagen des Vormittags v»n 9 M II Uhr auf dem Domsinen- Verwaltungszimmer im Römer eingesehen werden können. Frankfurt, den Zten September 1813.
Domainen-Jnspection des Departements Frankfurt.
Der Laden auf dem Liebfrauenderg gegen dem Braunfels über, worinnen bisher Glashändler feilgehalten, ist anderweit zu vermiethen; daS Nähere ist zu erfragen in der ErpeditionSstube der
Verwaltungs -Commission des bürgert Almesen-KasteuS.
.Das Gewölb in der WeLelgasse , gerade dem Eingang gegen dem Römer über, worinnen bisher die Herren Vaucher du Pasquier et Comp. feilgehalttn / ist ander- weil zu vermiethen. Wahrend den Messen kann hierzu eine daran stoßende große Stube als Comkorr mit vermietet werden; auch sind dabey eine Stiege hoch zwey Stuben zum Logis zu haben. Das Nähere ist zu erfragen in der E^peditionslStube der
Verwaltungs -Commission des bürgerl. Almosen-Kastens.