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Hs ist mir schon mehrmals vorgeworfen morden, daß ich kein Rittel besike, Zähne schnell weiß zu machen, so wie auch dre Zahnschmerzen auf der Stelle zu per« Mjhen.

Alle Mittel, welche die Zähne schnell weiß maä)0tt> sind fressend, auflösend è abschlkifend , welche den Zahnen und dem Zahnfleische höchst »rachtheilig sind. Z. Ditriolgeist, Salzgeist oder Alaunsäure rc. ,

Die Krankheiten der Zähne,,und damit verknüpfte Schmerzen, sind wanniM. tig, daß kein Universalmstte! eMirt, um« dieselben heilen zu können. Eine unMiar Menge Quacksalber und Arzneyhändler rühmen sich ein besonderes geheimes Mittel da­für erfunden zu haben, wie auch dieselbe weiß zu machen.

Allein was sind die Folgen dieser und aller andern hochgerühmten Arkanum; sie greifen die Glasur der Zahne an, der Zahn ist ruinirt, und fey der Zahnarzt nech so geschickt, so ist er unmöglich im Stande, ihn zu heilen.

Auch füge ich hier Zahnschmerzenstillende Mittel, welche der Erfahrung entspll.- chen, mit bey.

Rezepte für das Zahnweh die durch Flüsse entstehen

TuTv. Mast.

Salidarac aa Dr. ij.

Opii. Gr. ij.

Ol. Anthos. Gtt. VIII.

Spir. Cochlear Q. S. Ut. F.

Massa Consist. Umplast.

Sig. eine Lohne groß an das Zahnfleisch zu legen.

Mittel für den Schmerz der hohlen Zähne.

Opii, Canaphor aa Gr. ij, Ol. Caryophii Aromat, Ess. Piper, Jamaic. aa Gtt, j.

M. F. Pil. No. IV.

Sig. in den schmerzhaften Zahn zu legen.

Ein Stück Kampfer und einen Tropfen Naphta Vitriol, darauf getröpfelt in den hohlen Zahn gelegt.

Cajaput, Oel mit Baumwolle in den heh­len Zahn oder auf das Zahnfleisch ge­legt, oder äußerlich in die Backen ein« gerieben.

Rad. Asari.

Pyretr. aa Unz. Sem, Con. M. D.

Sig. in halb Wasser und halb Essig ge­kocht , lauwarm auf den schmerzhaften Theil zu nehmen.

J. M. Retz ler , Zahnarzt und Bandagist, wohnhaft in Frankfurt a. M.

llm raten May gegen neun Uhr verschied unser theurer Vater und Schwieger- Vater: Herr Joh. Conrad Deeken, Consistorlalrath und evang. lutherischer Sonn- tagopreolgir zu^t. '-peter dahier, an den Folgen eurer,Entkräftung,, nur wenige Wo- chen vor inntM neun und siebenzigsten Grburtöfestez nachdem er dem ©taste und der langer als 56 Jahre treu gedient hatte. Was er in dieser langen Zeit, seinen Gemeinen als Lehrer, feinen Freunden als Freuiid, den Armen als Helfer und llialh- geder, feinen ändern als Baker aemcftn, bedarf für die Guten, die seinen Werth nannten, seiner Erinnerung. Er starb wie er lebte, im Glauben an den Auferstandenen! Frankfurt a. M., den iZren May 1813.

Dt6 seligen hinlerlassene Kinder, Schwiegersohn und Schwiegertochter.

, Aechte H 0 lländ er Rauchtabake in verschiedenen Qualitäten, sind noch zu bekommen bey

C. A. Bacmeister dem tiefern Hof gegen über.