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Andreas S ch mi d b e t è r aus Hirschau in Böhmen, empfiehlt sich einem geehrten Publikum mit schönen Sortiments Flaumen und Bettfedcrn, und versichert die billigsten Preiße und die prompteste Bedienung. Sein Waarenlager ist in der goldenen Reichskrone auf der Friedbergergaffe.

E-'tra und mittelfeine Eiderdaunen/ alle Sorten Flaumen und Bettfedern rc. rc. verkauft in billigsten Preißen.

J. N. Gräffendeich im Augsburgerhof.

L. Lyon , Fabrikant von Points d’Alen- eon, hat sein Magazin zu Frankfurt bey Herrn Gerth an der Catharinenpforte Lit. G No. 2.

Eine Brille in einem roth saffianenen Futteral ist verlohren worden; man bit­tet um gefällige Zurückgabe gegen ein Douceur auf der großen Eschenheimer- gaffe D 153 eine Stiege hoch.

Am Freytag Abend ist von der weißen Lilie auf der großen Bockenheimcrgaffe, durch die Catharinenpforte bis zu meiner Wohnung am Liehfrauenbcrg ein goldner Ring mit blonden Haaren und der In­schrift: „Liebe mich / wie ich dich^ Ver­lohren worden. Da derselbe nur für mich Werth hat/ so wird der Finder gebeten, ihn gegen ein Douceur von (L 1. 21 kr. bey mir abzugeben.

Matthäus Bolongaro.

Friedrich Wilhelm Kurlbaum von Bielefeld ,

empfiehlt sich in allen Sorten Holländischer/ Warendörfer und Bielefelder gebleichter Leinwand, Battist, Leinwand zu Schnupf­tücher / Canefus / Gebild und breiter Hausmacher Leinwand zu Betttücher; hat sein Lager bey Herrn Johann Elias ranger nahe bey der Catharineupforte Lit. K No. 38.

Warcndörfer und Bielefelder Leinwände sind zu sehr billigen Preußen zu verkaufen ^N P, J. Hertermann.

Zellweger und E 0 m p. aus Trogen in der Schweiz / stehen nun mit ihrem Lager von Cambric und Cambrics - Tüchern / Hamans, und verschiedenen Sorten Mousselinen bey Herrn J. C. Faase, unter den neuen Krämen, gegen über dem Laden, wel-- chen sie in voriger Messe inne hatten.

Da am vermiedenen Freytag eine gold- ne eingehäusige Taschenuhr mit grünem Uhrband u. goldnem Pettschaft u. Schlüs­sel in einem hiesigen Privalhause liegen geblieben u. wahrscheinlich gestohlen wor­den ist/ so wird ein jeder hremit gewarnt/ solche nicht an sich zu kaufen/ indem man überall/ wo man sie findet, sein Eigèn- thumsrecht geltend machen wird. Im Gegentheil verspricht man demjenigen der solche Auskunft darüber geben kann, daß der rechtmäßige Eigenthümer sie wieder erhält, eine Belohnung von 3 Carolin, unter Verschweigung seines Namens.

Die Uhr ist besonders daran kenntlich / daß sie außer den Stunden und Minuten auch den Datum zeiget und ein braunes schildkrotenes Gchäus hat. Das Uhrband ist von grüner Seide mit rothen Perlen gestrickt und das Pettschaft ein großer Carniol in einer goldnen Schlange gefaßt.

Ludwig Federhaff und Sohn, Strumpf- fabricanten von CalbimWürtembergischen/ besuchen wiederum diese Messe mit ihren eigenen Fabrikaten , in feinen schwarzen Sayet-Manns- undMauenssti ümpfen, in Silberfarb Fa^on Hamburger Strümpfen, und noch andere dahin enlschlagende Ar­tikels ; -auch fuhren sie selbst fabricirte Hamburger weiße Strickwolle von allen Sorten und auch in allen Farben; haben ihren Laden auf dem Römerbcrg nahe bei­der Nicolaikirche No. 9, versprechen gute Bedienung u. bitten um geneigten Zuspruch.

Zwey Doltaische Maschinen, jede zu 60 Kupfer mit 60 Zmckplatten , sind billig abzugeben bey'

Samuel Tomschütz

an der SMbar:n»nn/», r- G 'iN^ 7.