Zweyte Beylage zu 9Uu, Freytag, den 5. Wruar i8i5.
Bekanntmachung.
Da seit dem Zvsten Jänner Kaisers. Französ. Truppen dahier eingerückt sind, und noch mehrere Nachfolgen werden, theils um vor der Hand in den Departements Frankfurt und Hanau zu kantoniren, theils um zu ihrer weitern Kimmung zu passiven; so erwartet man zwar schon von selbst- von den Bürgern und Einwohnern, daß sich dieselbe sämtlich gegen biete befreundete und alliicte Truppen freundschaftüch uns b-r- reitwillig bezeigen werdenz man ermahnt sie indessen noch b soo.yers und ausdrücklich, sich durchaus so zu betragen, daß zu keiner gegründeten Klage von Seiten der Milnar- Bchörden und Personen gegeben werde, um so meiw, als der ixest Obsevvali 0 ns â rmce ckinSivetlen en Chef tommandirende Herr Reichs-Marschall Duc de Vahny in seinen an dâs V. H. Gouvernement erlassenen Schreiben vom Söffen und Zrsten Jänner die Vex- pAerun^ gegeben hat, daß die strengste Mannszucht werde gehalten, und der Herr- Miirschall seinen beständigen Willen beweisen werde, allen gegründeten Beschwerden
der Em^ohner zuvorzukommen, oder denselben abzuhelfen.
Würde sich dagegen jemand, gegen besseres Erwarten, unterstehen ^oder bevgehen Mn, französ. Militär-Personen zu beleidigen, sich bey errtstèhendeu Irrungen mir selcht» durch Thätlichkeiten selbst Recht zu nehmen, oder gar sich an dem Karserl. Es- Pta zu v '.greifen; so würde ein solcher muthwiiüger Thäter eS stch stlost znzu- schckibtn haben, wenn er nach Maaßgabe Des Tagsbcfehls vom Zosten Wrmer^ vor kill llt'iegsgericht gestellt, und militärisch und auf das schä' fße bestraft werden wurde.
„ Der friedli6)e, ruhige Bürger und Eiitwvhner hat sich alles Schuhes und bey Gehenden Beschwerden, nach vorgchendrr Untersuchung , b- 1’ gtiv^n ^lfeiyil fe Wvünderer Klagen zu vertrösten, und wird in sich ergebenden Fällen die HanKe dazu bitten, um btt össentliche Sicherheit und Ruhe zu erhalten, und andere von allen That- Weiten und Epzcssen wclchcrley Art abzuhalten. Frankfurt den 4- Febr. 1813.
___ Der Geheimerach , Sberpotizey Director von Jtzftein.
Nachstkünftigen Donnerstag den irttn Februar dieses Jahres M in dem Oberrader Forst eine Versteigerung von Buchwcven vorgenommen werden. ^ne Kauflustige oaden sich an obigem Tage deS Morgens um 9'Uhr bey dem Beyforster Ehrist in Ove.rao cm» Wdem Frankfurt/ den 4wn Februar r8rZ. , . „ _ .
Gr oßherzoql. Oberforft - Inrp-etron.
L^MÄM^^âEw W^^° «<»â Graden jen- teÄ- »Inen Ä^ 35 WÄÄÄ© ' d MM? ÄÄ^g WMW«? -
* -----------------—Gtoßhsr.ügl. Bau.- Mreclton.
Mittwoch den roten Februar, Vor- und Nachmittags, werden, n<i(b erhaltenem Obrigkeitlichen Vergünstigungs-Decret, in dem HauS K Ry. LZ 7 - • der Bartuß-c« W, die, zur Nach'assenschaft des hieß« gewesenen Burgers und Peruckenmaerenntt-
Hen. Franz Albrecht Steinhäuser'gehörige Mobilien, bestehend in Schranken, Kommoden, Tischen^ Stühlen, Bertladen, Spiegeln, etwas Silber, einer goldenen Ar- einer Penduluhr, Bettungen, Vorhängen, Porcelkain, Glaswerk, Zinn, Kupfer, ^uslng u. dgl.» Erbtherlungshalden gegen gleich Haare Bezahlung öffentlid) versteigert.
J. G. Klebinger, gejchw. Ausrufer,