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Vezugsprelet vlerkeffährNch 1.80 Mk., monatlich 60 W. tot iNM. wärllge Abonnenten mit dem betreff. Poktausschlag, Die einzelne Nummer tostet 10 Psg.

Aotatlonsdruck und Verlag der Buchdrucker«! de» verein, ev. Waisenhauje» in Hanau.

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Die SgefpaNen» Beittzell» oder deren Raum 20 Psg ha ReNamentril btt Zett« U Pjg.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Bonn« und Feiertage, mit belletristischer Beilage, verantwort!. ReLatteur: D. Schreck,» in Haa«,

Nr. 55 RmifwedtanfdHufi Nr. 230. Monlni! dtn 6. März

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Reriiivrrdwtfdthtf; Nr. 230 1911

Amillches.

Bekarmtmachnng.

Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß Wartegelder, Pensionen, Witwen- und Waisengelder und Witwen- und Waisenrenten, sowie Witwenpensionen und im voraus zahl­bare Unterstützungen und Erziehungsbeihilfen innerhalb des Deutschen Reichs im Wege des Postanweisungsverkehrs ohne Monatsguittungen bezogen werden können, sofern die Zahlung an die Bezugsberechtigten selbst — nicht an einen Dritten (Vormund, Pfleger, Bevollmächtigten) — zu er­folgen hat. Bei Waisengeldern gilt hierbei die witwengeld­berechtigte Mutter als bezugsberechtigt.

Gleichzeitig wird zur Erleichterung des Zahlungsver­kehrs und zur Vermeidung grösserer Barbestände in eigener Verwahrung darauf aufmerksam gemacht, daß diese Bezüge auch im Reichsbankgiroverkehr durch Ueberweisung auf das eigene oder auf ein fremdes Girokonto geleistet werden können.

Die Zusendung oder Giroüberweisung erfolgt nur auf schriftlichen Antrag des Berechtigten.

Formulare zu diesen Anträgen werden bei den zahlen­den Kaffen unentgeltlich verabfolgt.

Gaffel den 7. September 1908. V. 1213

Königliche Regierung.

Schenk.

Stadtkreis Rana«.

5m Auftrage Les Herrn Regierungspräsidenten zu Gaffel Wird mit Rücksicht auf die Gefahr der weiteren Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche auf Grund des § 64 Absatz 2 der Bundesrats-Instruktion vom 30. Mai 27. Juni 1895 "die Abhaltung des auf den 8. ds. Mts. Hier anstehenden Mehmarktes untersagt.

Hanau den 2. März 1911. P. 2560

Königliche Polizei-Direktion.

J. A.: v. Ditfurth.

Bekanntmachlinft.

Die Lieferung des für die Verwaltung erforderlichen Schreibpapiers und der Briefumschläge soll im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden.

Der Bedarf wird festgestellt auf: ca. 20 000 Bogen Normal-Kanzlei 4a, ca. 10 000 Bogen Normal-Kanzlei 4a liniiert, ca. 15 000 gelbe unbedruckte Briefumschläge und ca. 15 000 mit Firmendruck.

KunTt und Teben. Musikalischer Abend.

Der gestern im Evangelischen Vereinshaus arrangierte „Musikalische Abend" war ebenso genußreich wie erbauend. Es war eine Herz und Seele erfreuende Veranstaltung, von der wir wünschen, daß sie öfter wiederkehren möchte. Ein­geleitet durch einige Bibelworte des Herrn Pfarrers Göbel« sangen die zahlreich erschienenen Gäste gemein­sam „Du meine Seele, singe", worauf ein junges Mitglied des B.-K. zwei hübsche Violinvorträge bot, die am Klavier eine äußerst diskrete Begleitung erfuhren. Der gemischte Chor unter Herrn Hesemanns Leitung sang Silchers „Mein Steuermann" und „Die drei Sterne" von Zwyssig, beide klanglich fein abgetönt. Der Chor besitzt gutes Mate­rial, aus dem sich recht viel machen läßt. Außerordentlich dankbare Aufnahme fand die Ansprache des Herrn Pfarrers K i e n z l e r - Eichen über „Das Kreuz auf Golgatha, seine Bedeutung in Vergangenheit und Gegenwart". Die An­sprache zeugte von tiefem innerlichen Versenken in das liebevoll behandelte Thema, das den Glauben an das Kreuz und die Geschichte desselben so geschickt miteinander verknüpfte. Den Pilgerchor aus Tannhäuser brachten einige Schüler auf ihren Instrumenten recht gut zur Geltung. Und nun zu dem Stern des Abends. In Frl. Dorothea Raven war eine Solistin gewonnen, die vollkommen das bestätigte, was vor ihrem Auftreten hier über sie bekannt wurde. Etwas überzeugend Lebensvolles und Anmutiges im Vortrage, eine solide Technik, ein guter, ja ausgezeichneter rhythmischer Sinn und natürliche Auffassung, zeichneten ihre mit glocken­heller Stimme gesungenen vier Lieder aus. Durch die aus­gesprochene musikalische Qualität und mindestens ebenso sehr durch die phantasievolle Beseelung ihres Vortrages erregte sie noch besonderes Fntereffe, auch ihre Gestaltungskraft und die Feinheit ihres Sprachsinns sind bewundernswert. Ohne Zweifel berechtigt bie jugendliche Sänaerin zu den schönsten

Das zu liefernde Papier muß den Anforderungen ge­nügen, welche an das von den Staatsbehörden verwendete Papier gestellt werden.

Angebote unter Beifügung von Proben, sowie Angabe des Gewichts von 1000 Bogen Kanzleipapier sind bis

12. März 1911, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, im Zimmer 14 des Rathauses abzugeben. Daselbst ist etwa sonst gewünschte Auskunft zu erhalten.

Hanau den 2. März 1911. 5431

Der Magistrat.

Hild.

Bekanntmachimft.

Vom 1. April d. I. ab wird der Oekonom Franz Hoff­mann, Eärtnerstraße 17, anstelle des Oekonomen Christian Neuling das Halten des Fafelviehes in der Stadt Hanau mit Ausnahme des Bezirks Hanau-Kesselstadt übernehmen. Hanau den 3. März 1911. 5605

Der Magistrat.

F. A.: Bartmus.

Stamm- nnb WtlWlMsttiflMW.

Dienstag den 7. März 1911, vormittags 10 Uhr, sollen im hiesigen Stadtwald

107 Eichen, 4—14 m lang, 0,20—0,54 m Durch- messer, insgesamt 89,24 fm,

9 Buchen, 2,5—8 m lang, 0,20—0,50 w Durch­messer, insgesamt 2,87 km,

14 Stück Eichenknüppel, 2 m lang, als Werkholz geeignet, versteigert werden. A

Zusammenkunft bei Station Wilhelmsbad. Hanau den 27. Februar 1911. 5045

Der Magistrat.

Dr. Gebeschus.

Bekmrnlmachmtft

Die in der Gemarkung Großauheim belegenen Grundstücke

II Nr. 575 = 5,4t ar, H Nr. 576 = 4,77 ar, sollen verpachtet werden.

Termin zur Verpachtung wird auf

Mittwoch den 8. März d. I., nachmittags 3 Uhr, im Zimmer Nr. 4 des Rathauses, Stadthauptkaffe, an« beraumt, in welchem Angebote entgegengenommen werden.

Hanau den 1. März 1911. 5387

Stadthauptkaffe.

Hoffnungen und wir wünschen ihr aufrichtig Glück auf ihrer ferneren Laufbahn. Aber nicht nur als Sängerin schmeichelte sich Frl. Raven in die Herzen der Zuhörer ein, sondern auch am Harmonium war sie Meisterin. Sie wußte der jeweiligen Tonsetzung mit einer Sicherheit und Ruhe Rechnung zu tragen, die uns das Spiel um so wertvoller machte, je länger es andauerte. Man hätte stundenlang den bald weichen dann wieder kraftvollen Tönen lauschen können, die sie dem Instrument entlockte. Fn ihrer Mutter hatte Frl. Raven sowohl bei den Lieder- als auch den Harmoniumvorträgen eine verständnisvolle Begleitung am Klavier. Zum Schluffe dankte noch Herr Pfarrer Göbels allen denen, die an der Verschönerung des Abends mitgewirkt und seine Worte sind wohl in aller Sinn gewesen. «st

19. Wissenschaftliche Sitzung der Senssenbergischen Naturforschenden Gesellschaft.

Frankfurt a. M., 4. März 1911.

Vorsitzender : Prof. Dr. A. K n o b l a u ch.

Pros Dr. M. F l e l eb sprint flÖT :

„Die Erforschung jenseits der mikroskopischen Sicht­barkeit liegender Strukturen durch Anwendung des polarisierten Lichtes".

DaS Eindringen unserer Erkenntnis in den feinen Auf­bau der Lebewesen hat, wenn eS sich um deren unmittelbare Betrachtung handelt, eine G euze, die sich aus dem Weien des mcki oskopiichen Bilde«, wie eS »II« durch d e Forsch Ingen Ernst Abbe« nörgelest ist, erklärt. DaS Endergebnis der Abbe ichen Nmrrinchnugeu ist, „hab, wie auch das Mikroskop in Bezug auf die fârber'idje Vergrößerung noch weiter verrollkommmt werden möchte, die ttinrrscheidungS- grenze für zentrale Beleuchtung doch ni mals über den Be- trag der ganzen, und für die äußerste iebie’e Beleuchtung niemals über den der halben Wellenlänge deS blauen Siebtes um ein W.uucnSwerte^ hmausaehen wird". Eine Moalich-

.Handelsregister.

1. Offene Handelsgesellschaft in Firma:

Bechtel & Co. kn Hanau.

Die Liquidation ist beendigt. Die Firma ist erloschen.

2. Offene Handelsgesellschaft in Firma:

P. E. Hoffe Mb.

Hauptniederlaffung in Hanau, Zweigniederlassungen it

Gelnhausen und Erost-Steinheim.

Der Gesellschafter Fabrikant Alexander Fung itt Hanau ist aus der Gesellschaft ausgeschieden, der Fabrikant Wilhelm Weigang in Bautzen ist in die Gesellschaft als Gesellschafter eingetreten.

Die den Kaufleuten FuliusPfadt und Friedrich Maria Schlobohm in Hanau erteilten Prokuren bleiben bestehen.

Zu 1. und 2. Einträge des Königlichen Amtsgerichts 9 in Hanau vom 1. März 1911. 5525

Zwanqsversteiaerung.

Fm Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Hanau» Keffelstadt belegene, im Grundbuch« von da Band 14 Blatt 635 Abt. I unter Nr. 1 zur Zeit der Eintragung des Ver- steigerungsvermcrkcs auf den Namen des Kaufmanns Gustav Graeve zu Hanau eingetragene Grundstück:

Kartenblatt 17 Nr. 21/3 Hofraum - 20,2.3 Ar

a) Wohnhaus mit Veranda (A) und Terrasse mH Frei­treppe (B) nebst Hofraum und Hausgarten (900 ML Nutzungswert)

Grd.-St.-M.-R Nr. 469,

Eeb.-St.-R. Nr. 138

am 23. Mai 1911, vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Eerichtsstelle — Marktplatz 18, Zimmer Nr. 14 — versteigert werden.

Hanau den 27. Februar 1911. 5523

Königliches Amtsgericht, Abt. 2.

Bekmttitrrmrlttttm.

Fn das Eenossenschaftsregister Nr. 3 ist bei der Spar» und Leihkasse, e. E. m. u. H. in Bischofsheim einge. tragen worden: Wilhelm Reuhl VII. und Philipp Bee III. sind aus dem Vorstand ausgeschieden. An ihre Stelle sind FohannPeterFritzVI. und Wilhelm Kappes V. gewählt worden.

Bergen b. Hanau den 3. März 1911.

__________Königliches Amtsgericht.___________5533

Eefunden im städt. Brausebad: 1 Brosche; in der städt. Bibliothek: 1 Regenschirm. Abzuholen auf der Armen­verwaltung. 5603

Hanau den 3. März 1911.

: feit, weiter zu kommen, ist nur auf dem Wege der Benutz»»; ! der Pbotogravhie in beichrânklrr Wei'e dadurch gegeben, daß ; man durch An Nutzung der kürzeren Wellenlänge der ultra» j violetten Strahlen im photographischen Bild ehua näch auf j zwei Drittel der int Mikroikov sichtbaren Strukturgröße ge» I langen kann. So ist es nuSge'chloffen. daß ein unmittel« bares S-Hen wesentlich ikinerer Strukturen, als sie jetzt

I schon bei der Detrachiiing gewisser als Piobeobie'te benutzter B lder, etwa der feinsten Liniierungen der zur Prüfung dos Mikioskopen benutzten Probeplatien oder der Zeichnungen des KitielpanzerS gewisser Diatomeen zur An'chanuiig kommen. Der Gedanke, Moleküle zu sehen, ist aussichtslos. Aller­dings ist es möglich, d'e Eristenz weit kleinerer Gebilde, als die nach den Abbe schen Gesetzen noch erkennbare!«, aus optischem Wege feffuiftellen. DaS geschieht durch da« söge» nannte Nltramikroikop ; mit seiner Hilfe kann man tatsächlich z. B. in der sogenannten kolloidalen Lösung von Memlleu Parlikelcheii sehen, die möllicherweiie nicht viel größer sind, als die größten Moleküle sehr komplizierter organischer Ver­bindungen. Dabei sieht aber keineswegs ein wirkliches Bild jener kleinsten Partikel, fonbe.n nur eine durch eine beionder« BtlenchtnngSivetit ermöglichte Ltchierscheinung, ein Zerstreu- ungSspeklrum, keine Abbildung des ObjekiS. Die Sichlbar-

* machung sehr feiner Objekte, z. B. der S ch a u d i n n schen EvpüiliS'pirochâte in der Dunkelfeldbelruchtung des Ultra« mikroikov« bezw. des heute benutzten Pgrabolois-ffoiidensorS zeiql allerdings klarere sinnfälligere Bilder alS die gewöhn» licht Dkleuchiungsweiie: dies beruht aber keineswegs auf einer wein ^gehenden Abd ldungSkraft, sondern darauf, daß daS Objekt leuchtend auf dunklem Grund demonstriert wird. Die bekannte Erscheinung der sogenannten Irradiation, die einen weißen Streifen auf dunklem Grund breiter aut« sehen läßt als einen gleich breiten febwa; ;en Streifen aus weißem Grund, ist hier maßgebend. Ein Bild feinerer Etruk» tuten, als die dmch die andere Weis: nachweisbaren, gibt bt<

■ Dunkeikeldbeleuchtuna nicht.