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Erste Beylage Zu No. 3o. DLenKag, hm 22; Sept. 1812.

Bekanntmachung.

Diese Messe Met ist w dem Panorama-©e^au^e im Kaiserhof auf der großen Dächtlürergaffe ausgestellt und zu sehen:

D a s Panorama

des

Rheins u nd seiner Umgebungen.

Im Halbzirkel ausgenommen/ von dem vorzüglichsten Standpunkt des Niederwaldes hinter diüdesheim.

Die Hauptgegenstände, welche sich hier dem Auge zeigen, sind: der Rhein selbst tinddas Rheingau, mit Rüdesheim, Geisenheim, dem Johannisberg rc. Auf dem lin­ken Rheiimfer: ine Stadt Bingen, der Rock)usberg, ein großer Theil der Nahe und thr Einfluß in den Rhein, der Mäusethurm rc.

Die ausführlichere Beschreibung dieses Kunstwerks wird bey der gelösten Eintritts­karte ohnentgeldlich abgegeben.

Der Eimrittspreiß ist 24 kr. 5 für Kinder die Hälfte.

Die Eröffnung alle Morgen um 9 Uhr.

Die Verstei gerung von Voräsan x - Weinen, welche schon früher angezeigt worden und den 28sten dieses Monats und folgende Tage im Kaiserhof im Magazin No. 2 gehalten wird , Morgenö um 10 Uhr und Nach­mittags um 2 Uhr, besteht aus folgenden Parthien, nämlich

2 Fässer Château Margeaux, in doppelten Fässern, vom Jahr 1807, 28 Médoc vom Jahr 1811, zur Probe enrer Parthie von 150 Fässern, welche auf Lieferung verkauft werden;

LZo Kisten Dâle, s ZO Bour, jede ....... vom Jahr 1825, 80 Château-Margeaux â 30 und 50 Bvttt. . . = - 1806 z

18 Weißen Sauterne-Graves â Zo Bout. . . . . - - 1822,

IQ weißen Hereniitage idem . . . . - 1800,

25 Muscat de Rivesalte, erste Qualität L Z2 BvUt. - - 1822,

25 alten Cognac a 30 Bout. ....... - - $794-

Diese Weine werden hinsichtlich ihrer vorzüglichen Qualität den Liebhabern nichts zu wünschen übrig lassen. Der unterzeichnete Eigenthümer derselben wird sich eine Stunde vor Anfang der Versteigerung in dem Magazin befinden, um die Liebhaber Proben dieser Weine nehmen zu lassen. Vom aasten dieses an ist er im Weidenhof weitreffen, wo er aus der Hand und auf Lieferung zu verkaufen bereit seyn wird.

Barenne Faure's von Bordeaux.

AN Z a h N p a t i e n t e N einige Worte.

Wir leben in einem Zeitalter, wo die Medicin und Chirurgie sich mit Riesenschrit­ten einer Höbern Vollkommenheit nahss; da es nun sehr zu wünschen wäre, daß der 3>ve:g der Zahnchirurgie sich mit gleichen Fortschritten seinem Chao entwickelt hätte, so tanii ich ohnmöglich zwerfeln, daß es bey einem geehrten Publico nicht der allgemeine