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Erste Beylage zu No. 69. Freytag, den 21. August 1812.

Zu verkaufen in der Stadt.

Zwey wenig gebrauchte 4radrige halb bedeckte i lind Lspännige Chaisen mit gu­ten Federn, sind zu verkaufen.

In tit. B No. 223 ist ein Mahltrog nebst Stein zu verkaufen.

An der Necolaikirche No. 84 sind mo­derne Suchte und Sopha um billige Pleiße zu haben.

In der ersten Etage des Kaiserischen Hauses auf der schönen Aussicht Lit. A XXX an der Brücke sind alle Arten von Möbeln nebst zwey guten Kutschenpferden und Geschirr aus steyer Hand zu verkau­fen, und wird dießfalls alle Bormittage Auskunft ertheilet.

Ein Fortepiano, welches sich nicht leicht verstimmt, ist zu verkaufen.

Gedrucktes Schreib - Maculaturpapier, ist balln- und riesiveis zu haben £it. J 252.

Das Haus Lit. I No. 196 in der Mayn- zergaste, stehet aus der Hand zu verkau­fen und kann täglich in Augenschein ge­nommen werden.

Geste Kartoffeln von bester Sorte sind zu verkaufen. matter- und gescheidweiö in . M No. 75.

Schöne junge Mopshunde sind zu ver­kaufen.

20 Baume verschiedene Sorten Obstes sind zu verkaufen; Fahrgasse Lit. A No. 120 zu erfragen.

Drey vorzüglich gute Keltern, sind we­gen Mangel an Platz zu verkaufen.

Ein hitziger gebrauchter Batardwagen, wegen feiner Leichtigkeit besonders entern Reisenden zu empfehlen, ist bey Satiler- wecher Dammaß zu verkaufen.

In der Joh. Ludwig Lehrschen Handlung an der Brücke wird Spalter und Altörfer Stadt- und Landhofen in kleineren und größeren Parthien, zur Aufräumung des Lagers? in billigsten Preisen verkauft. Schöner Mayländer Reis a 12 fr, pr. Fahrgasse Lit. L No. 17.

Eine Reifechaise steht zu verkaufen.

Zu vermiesen in der Stadt.

In der Saalgasse Lit. M No. 125 ist auf dem ersten Stock eine geräumige ganz neujured)t gemachte Wohnung, ein circa 30 Stück schrotmäßig haltender Keller und ein Laden nebst Comtoir, zusammen oder vertheilt , an eine stille Haushaltung zu vermiethen und gleich zu beziehen.

In Lit. D No. 96 ist ein schönes helles Logis im ersten Stoch in Hof gehend, a» eine stille Haushaltung zu vermiethen.

In der Münzgasse Lit. I No. 207 u. 208 sind im ersten Stock 2 Zimmer über die Messe oder monatlich, mit oder ohne Möbel, zusammen oder thcilweise an ein­zelne Herrn zu vermiethen.

Lit K No. 34 ist der erste Stock zu ver­miethen.

Lit. K No. 73 ist eine Wohnung gleicher Erde und eine Stiege hoch, an eine stille Haushaltung zu'vermuthen.

Lit. G No. 52 am Liebfrauenberg ist ein möblirtes Zimmer an einen ledigen Herrn zu vermiethen.

In Lit. L No. 132 am Ausgang des Nürnbergerhofs in die Schnurgasse, ist ein ganz trockener 16 Stück haltender schrotmaßiger Keller zu vermiethen. _

In Lit. D No. 93 ist im men Stock eine Wohnung von 5 Stuben, Küche, Kammern, Keller, Regen- und Brunnen­wasser, zu vermiethen und Ende Octob., auf Verlangen auch früher zu beziehen.

In Lit. E No. 68 ist der ganze erste Stock nebst einigen Zimmern im zweyten Stock und allen Bequemlichkeiten, ganz oder vertheilt zu vermiethen und gleich zu beziehen.

Vier heizbare Zimmer, Küche, zwey bis drey Bodenkammern, s. v. Privet, nebst gemeinschaftlicher Regenpumpe und Wasch- keffel, sind auf der Schäfergasse Lit. CNo. 182 zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

Im rothen Männchen am Fahrthor, sind einige Läden mit Co-ntoirs messend lich oder jahrweis zu vermiethen.