thum stunden, und an welchen ztim Zeichen, daß bet DEM in Hege liege, Slroh- wifche befestiget waren, auf eine höchst leichtsinnige oder boshafte Weise umgehauen worden; das Holz blieb aber unbenutzt auf der Stelle liegen.
Da nun Unterzeichneter Stelle viel daran gelegen seyn muß, solchen Nachtheil von dem hiesigen Walde abzuwenden, und den Urheber dieser häßlichen Handlung zu er- fahken, so wird demjenigen, welcher darüber glaubhafte Angabe und die wirkliche Entdeckung zu bewirken vermag, bey Verschweigung seines Namens nicht nur der gesetzliche Antheil der Geldstrafe, sondern auch eine weitere Belohnung von zehen Thaler hierdurchzugesichert. Zu gleicherZeit wird ein jeder auf das nachdrücklichste gewarnt, sich keine Handlung der Art zu Schulden kommen zu lassen, da solche bey dem Entdeckungsfall strenge und nach den Umständen besonders mit angemessener Leibesstrafe geahndet werden muß. Frankfurt, den agsten May 1812.
Großherzogl. Oberforst - Inspektion.
Mittwoch den loten Juny soll in dem Weilruhforst eine Parthie Tannenscheitholz an die Meistbietenden verkauft werden. Die Kauflustige können sich an diesem Tag Morgens früh um 9 Uhr auf dem Oberforsthaus einsinden. Frankfurt den 27. May 1812.
Großberzogl. Oberforst-Inspektion.
Bekanntmachung.
I Maggi Minop ri 0 hat die Ehre.das hochzuverehrende Publikum zu ber nachuchtigen, d ß feine Tabaksfabrike und sein Comtolr in der Döngesgasse bit. H No, 107 A gegen der Gelnhausergasse über vom isten May l. I. werter anjUtreffen sind.
Dienstag den aten Juny 1812, Vor- und Nachmittags, werden im Verganr chungSjimmer seidene, kattunene, Hamans und andere Frauensklerder, sehr schöne Tilchlücher, Servietten, Handtücher, Leintücher, franzleiuene und Hamans-Vor- hange, Shawls und Halstücher, Bett und Kissenüberzüge, Schnupftücher, sehr schöne Frauenshemder, Bettungen, Schranke, Schreib und andere Tische, eine shr schöne von Schutz, dem Vater, gemalte Tapete zur Dekoration eines Zimmers, eine sehr gute Flöre von schwarzem Ebenholz mit Silber, sicherns Eßlöffel u. dgl. ge; ^n gleich Haare Bezahlung öffentlich versteigert, _ __________ J. G. Klebinger , geschw. Ausrufer.
Ankündigung sächsischer Merings zu Damens-Shawls und Damenskleider.
Davon sind neuerdings extra feine " ins Quadrat große, welche sich durch ihre seinheit auszeichnen, dadurch lercht und angenehm zu tragen sind, tn nachbenannten varben bey mir eingetroffen, als: acht scharlachroth, amarant, coquelicat, we ße schwarze, nebst breiten und schmalen Bordüren mit Franzen in den neuesten u. twisten Desseins zu Besetzungen, welche nebst meinen andern Waaren zur geneigten Abnahme ergeben ft empfehlen wollte, wobey stets billige und reelle Bedienung zusichere.
Johann Jacob Geismer in der Döngesgasse Lit, H No. 148»