Bekanntmachung einer Schwimwanstalt.
zgâhr,nd man lange schon Tanzen und Fechten unter die Künste bey uns rechnete, titrachtete man das Schwimmen immer noch als ein höchst gefährliches, nutzlose«, höchstens M dem Schiffer nöthige« Kunststück, setzte eS allenfalls mit Suftspringen und Sriltanzen è âich« klaffe. Unserm erleuchteten Zeitalter erst war es vorbehalten, diese so lange bey Wi verkannte Kunst gehörig zu würdigen, ihr den gebührenden Rang einzuräumen, und H sük eine nützliche Kunst zu erkennen. Denn nicht der Schiffer allein ist mancherley Ge- Men auf dem Wasser unterworfen , sondern ein jeder der sich auf das Wasser begiebt, und Ky der anaenehmsten Luftfahrt, kann oft ein unbedeutender Zufall eine solche Gefahr her- iâm.^Wie nützlich, ja wie höchst nöthig es sey in solchen Fällen, und insonderheit kd, durch Siurm Und Ungewitter oder, selbst auf dem Lande durch plötzliche un vermuthete Wlschwrwmung entstandene Wassersnoth, schwimmen zu können, habe ich wohl nicht M hier weiter auszuführen. Und nicht sein eigenes Leben allein, ist der Schwimmer zu nw im Stande, ja, er kann selbst der Retter und Wohlthäter vieler Andern werden. Kie sehr ein bissige« verehrungSwürdigeS Publicum von dem Nutzen der Schwimirckunst üinMthy, davon zeuget der Beyfall mit welchem e« im Sommer vorigen Jahre» mich totale, unb die in meinen Handen befindlichen Zeugnisse von den angesehensten hiesigen Wem; Mn den sprechendsten Beweis dieses Beyfalls. Nachdem ich nun die Erlaubniß MM D, auch diesen Sommer wieder in der Schwimmkunst unterrichten zu dürfen, «wylt id; nicht dieses einem verehrungswürdigen Publicum hierdurch bekannt zu machen. La ch â, zur größern Bequemlichkeit derjenigen, welche diese Kunst erlernen wellen, ein größere« ?ccal bedarf, als ich im verwichenen Sommer es hatte, zu dessen Einrichtung âr Matende Auslagen erforderlich sind, so sehe ich mich genöthiget den Weg der Sub« Wm emzuschlagsn.' Ich ersuche daher alle Diejenigen, welche bey mir Unterricht neh« Mi ober mir ihre Kinder hierzu anvertrauen wollen, von heute an in meiner Wohnung d«y Nn Öfterer im Tannenberg hinter den Gürküchen gefälligst zu unterzeichne». Der Sub- ftchtivnrpkeiß ist fi, 7 — für 20 Lektionen. Frankfurt, den iZten May 18 ir.
, Friedrich Kleeblatt, Lehrer der Schwimmkunst.
Dttmöze HrchpreiZl Schöffen AppellationS-Berichts-Decret« vom toten dieses, wer- ven M du Zchâfecgaffe fit. 6 No. 151 Dienstag den irrsten diese«, Vormittags um ir
Zeiten, Weißgerath, Kleidungsstücke u. dgl. gegen gleich daare Bezahlung "^steigert. Klebinzer, geschw. Ausrufer.
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3u versaufen in der Stadt. -
Sedit holl. Bleyweiß, ist in Fäßchen auch angebrochen zu haben. Aus- sagt wo.
Ä Göttinger Würste sind in der ’Me Lu. A No. 16 1 3 48 kr. pr.
-uverkgufen.
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^ öNäâ^âbNIimerggssë fit. D hsb- $ $ T’ dlaaß Ziegenmilch zu â^ ^ Pudelhunde sind zu
Zu vermiechen in der Stadt.
Zn der Stemgasse No. 85 ist ein Logisin Hof gehend mir oder ohne Möbel zu vermieden.
In der Weißadlett asse Lit. F No. 42 sind 2 Wohnungen an piäe B/wohner zu ver« miethen , bestehend in Stube . Küche, r Kammern und Keller und g!«i$ zn beziehen.
In der großen Sandgasse fit. K No' 69 ist eine Stube mit Möbel, fahr oder mo» nacweis zu oermiethen ; auf Begehren kann zwischen den Messen noch eine Stiche dazu gegeben werden
Große Bockenheimergasse T04 ist ein mö» blirtes Zimmer vrüw.en heraus, an einen ein# rrln Herr« zu -ermiethrn.