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Frankfurter

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(welches auf dem kleinen Hirschgraben F 77 MensiaZs und Aretz tag s ausgegeben wird.)

No. 15° Dienstag, den 19. Februar lân.

Die von Seiner Königlichen Hoheit dem Grorherzog von Frankfurt unter dem S7sten b. I- gnädigst erlassene Militair-KonscriptionS- und Dispensations Verordnung für das ; Swsherjvgthum Frankfurt, wird andurch vermittelst des Jntelligenzblattes zu Jedermanns Kenntniß gebracht. Frankfurt, den izten Februar 1811.

Der Prafect des Departements Frankfurt

L' Arh. F. M. v. Günderode.

Mitair-Ksnsniptions - und Dispensations - VersrdnunZ für das Großherzogthum

Frankfurt.

^Wir Carl von Gottes Gnaden, Fürst Primas des rheinischen Bundes, Moßherzog von Frankfurt, Erzbischof von Regensburg rc. rc.

Uckunden und erklären andurch:

Zur Erfüllung desjenigen, was Wir in Unserm am irrsten Dezember vorigen Jahres erlüffenen Reglement des Sistews der Militair-Organisstion §. 9. des ersten Abschnitts ; bereits angekundigt haben: sind Wir bewogen worden, nachstehende allgemeine Mstuair- ; ionsmptwns- und Dispensations-Verordnung zu erlassen; wornach sich von sämmtlichen 8 Wm Unterthanen, auch Civilr und Militair-Behörden genau zu achten ist.

I. Allgemeine Bestimmungen.

y ^K^ 4i- des höchsten Organisations-Patents vom lÄen August 1810 ge- i die Militmr Conscriptivn ein Grundgesetz. deS tzroßhsrzogthuws Frankfurt È-Ih,^\ Diesem Grundgesetze gemäß ist jeder Staatsbürgers- und Unterthanßsohn, ohne des Standes und der Religion, zur Leistung der Kriegsdienste verpflichtet.

K M h,L3V7 Srie^ienfHeiflung geschieht entweder : a) durch freiwillige Werbung, I b ni^ . Rekrut,rung oder Militair-Conscription, oder wenn diese beide Falle zu a und ' m7 emtreten, c) durch Erlegung der gesetzlichen DispsusakionS Ta/e. iuKd^bt i,/"^^ 5 ter ^^ freiwilligen Anwerbung, wobei die Kriegsdiensttauglichkeit vor- L w wird vom zuruck'gelezten iFten bis zum vollendeten Zosten Jahr« fest bestimmt. fe5pm5'«(^I-f' ^?es W Soldat seine KriegSdienstz-it auSarhalten hat, und mit ge- M bis rum ^< bCl>,e^n ^ ' ^nn sich, wenn er übrigens noch Kriszediensttauglich ist,

I âeiaffen m^hJn r ^^'^'^^ ^ welche nur Eingcbohrne aus dem Eroßberzogthum zu--. I WohnorlS au<a»f»^^ ^ ^w^ Anwerbung mit einem von der Munizipalität feines " 6-iSgef^kkgte» und von dem betreffenden Distrikrs-Maire kontrasignirten Atte-