(welches auf dem kleinen Hirschgraben F 77 £ ienstagS und Ireptaas ^.^P^-^ ausLegeben wrrd.)
No. i. Dienstag, den i. Januar 1811. MsB^
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Bekanntmachung. ,
ES ist höheren OrteS mit dem größten Mißfallen t» entnommen worden , daß seit einiger Zeit gegen die gemessenen höchsten Verbote in den ^,'unjpateuren vom Uten Juny 1807/ men Februar und ersten May igoZ, eine ^coße Me fremder nicht conventivar- «Lßigrr Areuzrc, Drey- und Sechskceuzrr. Drucker unxefche in Umlauf gesetzt werden.
Diesem so strafbaren als nachthrUigen Emss'leifen ft. er geringhaltig«« Scheidemünzen mit aller Strenge zu begegnen / hat die .nte^ichr-cv Behörde neuerlich dre gemessenste Weisung schalten.
Bevor dieselbe jedoch gegen die Uebertretter der genannten Höchsten Verbote, mit unangenehmen Zwangsmitteln"vorschreitet, will sic 'olche andurch nochmals nachdrucksamst warnen, und fodert zu dem Ende jeden hiesigen Einwohner ernsigemessrnst auf, von nun an keine andere, als nach dem ConvenLionS- vier ^nd zwanzig Gulder.fvße ausgeprägte, mir der Zahl 5 oder $40 auf eine feine Mark und am Worte: «ustirt »ersehene Se-vS« kreuzerstücke, dergleichen auch nur die Fürst-Akirransch?, sodann ehemals Kurmc-nzische und Reichsstadt Frankfurrische Kreuzer, als einzig èsurs habende Scheidemünzen an Zahlung anzunehmen und auszugeben, alle übrige Gmtungm von Scheidemünzen aber, von welcher Präge solche auch seyn, und welche«, Nom nal-Gerth dieseiben auch haben mögen, durchaus nicht mehr als Geld zue Ausscheidung bey Zahlungen zu gebrauchen oder an tu* nehmen, widrigenfalls die Kontravenienten, soi -> fie durch die hiernachst von Seite' der Polizey Directron gemeinschaftlich mit Wshllöt rem Rechnev-Amt vorgenommen wer- dende Visitationen, oder auch auf andere Weis« - Kenntniß kommen, nicht allein zur gebührenden Strafe gezogen, sondern auch die bey ai »orz «fände: e a :ßer EsurS ge» je^te Scheidemünzen confiscirt we-den sollen. Frank,urr cm cofter Dec. 1810,
— GroWrzogliche Po Uzey -Direction.
Unterzeichneter empfiehlt fich einem geehrt ,? Publikum mit Loosen zur gten und H«uptklasse der logten Haager Lotterie, deren Aehuptz den i4ten Januar an fangt. E'" ganzes Loos kostet st. gov ein halbes st. 40., ein Stertes st 20.,ein achtelst. 10. 3» dieser Klasse werden die ansehnlichen Preiße von fl. 200,000, 100,000, 8 0,0 0°, 60,000, 40,000, 20,000, 10,000 u. s w. gewonnen. Den Plan erhalt man ,gratis, so wie von allen andern Lotterien, wozu ebenfalls, unter Ver? Gerung pünktlichster und verschwiegenster Bedienung, Loose zu haben sind, bey
^ Hermann Stiebel, Haupteollecteur,
auf dem Wallgraben No. 6 in Frankfurt.