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Seile 6

Di nSta-

27» Dezember

seitden

St» Domittgo. 26. Dezbr. Infolge eines Grenzstreites i Max Seocring ist, wie derBerliner ßofolnn^eiger" meldet, | Demission des Ministers des Innern. Authentischen Fn» len St. Domingo und .daiti Truppen an die Grenze, durch Vermittlung des Kultusministers am Weihnachtsabend . formationen zufolge war Talat-Vey auch entschlossen, zurück- lern kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den Trup- beigelegt worden. . zmreten, wurde jedoch vorläufig durch den Großwesier und

Gestern kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den Trup­penabteilungen der beiden Mächte, bei dem mehrere Mann yfallen sind.

Abuscher, 26. Dezbr. In Dubai am Persischen Golf sind

im Zusammenhang mit der Unterdrückung des Waffen-

Ein erregter Zwischenfall.

Konstantinopel, 26. Dezbr. In der Kammer kam es gestern bei der Verhandlung über die Nachtragskredite zur

Bekâmpfung der Cholera zu einem erregten Zwischenfall

Schmuggels mit Persien Unruhen ausgebrochen. Der englische L.............. -......-. ,

KreuzerHyacinth" hat eine Truppenabteilung gelandet, f zwischen dem Minister des Innern und. dem Präsidenten der Sanitâtskommission, dem jungtürkischen Abgeordneten Jsmit.

die auf Widerstand stieß, wobei vier Matrosen getötet und neun verwundet wurden, ein Mann wird vermißt. Die

Verluste der Araber werden auf 40 angegeben.

Der Minister des Innern nannte Iswit einen Gauner!, worauf dieser rief Unverschämtheit, Schuft! Auch der Jung-

Beigeleat. * türke Said beschimpfte den Minister des Innern, schließlich

Berlin, 27. Dez. Der Konflikt zwischen dem ordent- I entstand ein so heftiger Lärm, daß die Sitzung unterbrochen

Uchen Professor der Nationalökonomie Ludwig Bernhard und

werden mußte. Infolgedessen entstanden Gerüchte von einer

andere einflußreiche Komiteemitglieder ersucht, davon Abstand zu nehmen. Morgen findet eine Konferenz des jungtürkischen Komitees statt, in welcher der Minister des Innern die Aus­schließung Jsmits und Saids, sowie anderer Dupntierter, die sich an den Lâimszenen beteiligten, verlangen wird. Sollte sein Antrag nicht durchgehen, so beabsichtigt er zurückzutreten.

In Brand geraten.

Berlin, 28. Dez. In der Wohnung eines Musik­direktors geriet am Sonntag abend bei kinematografischen Aufführungen ein Film in Brand, Durch Stichflammen wurden vier Personen verletzt, darunter eine so schwer, daß sie dem Krankenhaus zugesührt werden mußte.

Todesanzeige.

Am Samstag den geliebte unvergeßliche Schwägerin und Tante

24. ds. Mts., abends 9^4 Uhr, verschied plötzlich meine innigst- Frau, unsere liebe, gute und treusorgende Mutter, Schwester,

geb. Schlett

im 57. Lebensjahre,

Dies zeigen tiefbetrübt an

Todesanzeige.

Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, daß unser lieber Bruder, Schmager und Onkel

Herr Kail 8(6)1»

in Wien infolge Herzleidens verschieden ist.

Wien, Hanau, 25. Dezember 1910.

I. d. N. der trauernden Hinterbliebenen.

Jakob Dietz u. Frau geb. Stephan U.Familie.

Heinrich Stephan U. Familie.

Gustaw Stephan sen. u. Familie.

Hanau a. M., Süd ende Berlin den 27. Dezember 1910

29683p

im Hainen der trauernden Hinterbliebenen ;

Jean Gleiss u. Söhne.

Fahnen Reinecke, 8 ah HK II . Hannover

Vereinsbedarfsartikel.

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Fili 1 Kamelhaar

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Hamanr ^rembciilifte.

Hanau den 26. Dezember 1910. Hotel Adler.

Todes-Anzeige.

Freunden und Bekannten widme ich die Trauerbotschaft, dass mein lieber Bruder

von 17

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St

in Schönlinde in Böhmen am 26. d. Mts. nach längerem Leiden sanft entschlafen ist.

Um stille Teilnahme bittet

Ferner billige MM

Frau Dir. Schreyer Frl. Schreyer Schiff, Nittergutsbes. Schenk, Verl.-Buchh. Dr. Maron, Dr. Homberg, Nekowski, Assessor Dr. Kutz u. Fam. Pfälzer, S. Kaufmann, Münter, Ksm. L. Beistein, Kfm. Voß, Kfm. Rob. Katz, Kfm. Erw. Seidel, Kfm. Erw. Herzer, Oscar Wöhler, Kfm.

Berlin.

Bamberg.

Wien.

München.

CharloUenbg.

Berlin. Frankfurt. Trier.

Konstanz.

Karlsruhe. Rotterdam. Pforzheim.

Gmünd.

Cornelius Duncker.

Lindenstr.

Zieher,

Hotel zur Post

Nr. 4.

29681,

UÄSÄM

kMWM

L. Repper, Obermstr. H. Hau Ernst Julius, Kfm. L. Wagner, Spierling, Ksm. Benno Stiesel, Kfm. Th. Würche Joh. Münner, Jnsp. Rühle.

Gießen. Halensee. Hannover. Berlin. Düsseldorf. Eschwege. Hanau. Grünstadt. Stuttgart.

Tüßrt, daß er draußen im Walde, als er aus eigener Macht sich zum Richter einer vermeintlichen Untat auf- ichwingen will, aus Versehen seine eigene Tochter erschießt. Da nun, was anerkannt werden muß, das Drama eine recht gute Wiedergabe fand, war auch, namentlich zum Schluffe, lebhafter Beifall zu konstatieren. Vor allem bot Herr Klie w e r in der Titelrolle eine fein ausgearbeitete Leistung, die im letzten Akte sich zur Virtuosität gestaltete, als er die Seelenquol darzustellen und die tragischen Folgen seiner Handlungsweise auszukosten hatte. Eine ebenso aus­geglichene die Grenzen hübsch innehaltende Leistung bot Frl. H a m m e r als seine Frau. In hervortretenden Rollen waren noch beschäftigt Herr Max Mothes, der auch die Regie führte, als Fabrikherr Stein, Herr Freytag als sein Sohn, die Herren Hell und Reichert als Försters­föhne, Frl. Alide B a l l i n , die für die erkrankte Fräulein Rubens einspringen mußte, als Marie, Tochter des Erb- forsters, Herr Wallbrück alsWeiler", Herr C. A. Wagner alsPastor", Herr Max Droz-Dupont als Buchhalter Möller, Herr Grundmann als Jäger Eott- fried. Herr Schneider als Bauer Wilkens.

KunTt und Leben.

Geistige Entwicklung der Menschheit.

Wien, 26. Dezbr. DieNeue Freie Presse" veröffentlicht unter dem Titel:Geistige Entwicklung der Menschheit", Aeußerungen des Erzherzogs Reiner als des Kurators der Wiener Akademie der Wissenschaften aus Gesprächen des Erzherzogs mit dem Präsidenten der Akademie Professor Eduard Süß, in welchem der Erzherzog anläßlich des bevor­stehenden 50. Jahrestages seiner Ernennung zum Kurator die enorme Entwicklung der Wissenschaften während dieses Zeitraumes hervorhebt und sagt: Gerade ein Rückblick auf die entfernte Vergangenheit erinnert daran, wie rasch sich die Entdeckunaen der heutigen Generation folgen und wie

wenig doch ein halbes Jahrhundert im allgemeinen der geistigen Entwickelung des Menschengeschlechts ist. Wün­schenswert ist, daß die Entwickelung der Wissenschaften und der Sittlichkeit gleichen Schritt gehe. Den Begriff Sittlich­keit fast der Erzherzog von einem höheren Standpunkte auf, von einem solchen, der in der Sittlichkeit auch den Charakter der einzelnen Persönlichkeit einschließe. Die Erziehung sollte zum Elemente der Besserung werden. Nach dieser Richtung sollte die Menschheit schnelleren Schrittes gehen. Die Wiffen- schaft habe den großen Vorteil, daß sie keinen Unterschied der Völker kennt und jede neue Erkenntnis der ganzen Menschheit gehört, darum ist sie ein verbindendes Element. Der Erzherzog drückte feine Freude aus, daß der Wiener Akademie die führende Beteiligung bei der Schaffung der internationalen Association der Akademie zufiel. Das führe auserwählte Geister aus den entfernten Teilen der Erde zu­sammen, wecke gegenseitig Achtung und verstärke die fried­lichen Neigungen. Die Ernennung des Erzherzogs zum Ku­rator erfolgte vor bald 50 Jahren kurze Zeit nach der Ein­führung der Verfassung im Habsburgerreiche, hierbei dürfte kein bloßer Zufall mitgespielt haben. Der Erzherzog stand unter dem Eindruck, der Allerhöchste Wille gehe dahin, daß das kurz vorher eingeführte verfassungsmäßige Regierungs­system unter den Schutz der Freiheit des Gedankens und die Macht des Wiffens gestellt werde.

Albumblätter.

HeK Gesicht bei frohen Dingen, Und bei frohen still und ernst Und gor viel wirst du vollbringen, Wenn du dies bei Zeiten lern. Arndt.

H S

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Bet' oft, so wirst Glauben hallen,

Dick prüfen und das Böse scheu'n, In Lieb' und Eifer nicht erkalten, Und gern Guten willig fein. Gellert.

= Alle Inserate,

die für denHanauer Anzeiger" aufgegeben werden, erscheinen gleich­zeitig, und zwar unentgeltlich, in den Nebenansgaben desHanauer Anzeigers", dem ßkchchim äiiitiotr und dem LlWnWM SiiMtr"

Amtliches Organ für den Amtsort Langenselbold.

JnTerate in demHanauer Anzeiger" sind daher von durchschlagender Wirkung.