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Witts t

ober für eine andere Macht stattfiuben sollte. Sir Edward drey erwiderte: Die in der Frage «-rwäbute Periode laufe $m S. April ab. WaS den zweiten Teil der Anfrage anbe- lange, setze die englische Regierung die Verpflichtung, durch welche das in ftwt stehende Recht gewährt worden sei, als noch bindend an. obschon die Ausdehnung, in welcher die englische Regierung sie auSüben werde/ natürlich mit den Bestimmungen deS anglo-russischen Abkommen« im Einklang stehen werde.

Roosevelt «nv bie Joitrnaltfien. DerFrankf. Zeitung" wird auS Rom geschrieben: Roosevelt ist ein viel zu kluger Mann, um mit der Presse nicht zu rechnen. Um sich jedoch dem Einzelansturm der Interviewer zu entziehen, ße! er auf die Idee, die Vertreter der Presse durch den römischen Vertreter der Press Association, Salvatore Sortcfi, zu einem Massenemplang einladen zu lassen. Er zeigte sich dabei sehr liebenswürdig, zeichnete jeden durch einen seiner bekannten formidablen Händedrücke aus, sprach indes durchaus nicht von Politik; dafür wurde er aber Apostel der Schönheiten Italiens. Jedesmal, wenn ein be­sonder- schlauer Journalist da« Gespräch doch auf Politik bringen wollte, benutzte er Guglielmo Ferrero als Schild, der ihn zwar einen halben Zivilisierten, einen halben Barbaren und die Hälfte von irgend etwas anderem genannt habe, den er aber als Freund wegen seiner prächtigen Bücher bewundere. In Rom sprach er nebenbei auch noch von der italienischen Arm?e, die die besten Reiter der Welt besitze, Bon den italienischen Offizieren in Afrika und von seinen Jagden. Zum Schlüsse sagte er: ,In Afrika stand ich im Kampf mit den wilden Tieren und bin stet« heil geblieben ; hier stehe ich den Journalisten gegenüber und werde wohl ebenso heil aus dieser Gefahr hervorgehen."

Kunst und Leben.

Gründung eines internationalen Verbandes esperantosprechenver Polizisten. Die Erkenntnis, daß die Beseitigung der Sprachenoerlchiedenheit durch Einführung deS Esperanto besonders der Kriminalpolizei bei der Vcr- folgnng internationaler Hochstapler und gewiegter Verbrecher hervorragende Dienste leisten kann, hat soebeu die Gründung deSInternationalen Esperanto-PolizeibundeS Sitz Paris, Polizeipräfektur" herbeigesührt, nachdem bereits unter den Polizisten der Städte Paris, Dresden, London, Barcelona. Bukarest Esperantounterricht erteilt war. Der Präsident des Bundes ist Polizeiinspektor Miguiere. Paris- Dem Bunde können auch einzelne Polizisten beitreten. Beitrag wird nicht erhoben. Die internationale Polizei macht sich also daS Esperanto zu nutze. Zwischen Deutschland, Frankreich und England, jetzt auch mit Spanien, geht außerordentlich viel per Esperanto. Ja in Ruhland bewirkten erst die französi- fchen und deutschen esperantistischen Nachrichten und Polizei­briefe, daß man Esperanto nicht mehr als Geheimsprache an- fah und verfolgte, sondern sogar begünstigt. Der Polizei- präsekt von Galatz in Rumänien erhielt vom Dresdener Polizeiamt einen Esperantobrief, den er zur Entzisiernng an den Esperantoverein schickte. Von nun an verordnete er, daß zwei Kw.se für Polizeibeamte abgehalten werden. An einem beteiligte er sich selbst. Für den Winter hat er Esperanto als Pflichtfach für die Polizeiaaenten bestimmt.

Ein neues Buch von Felicitas Rose, der Verfasserin deS mit so größern Beifall aufgenommenen Romans Heide- schulmeister Uwe Karsten ist soeben unter dem TitelDie EikS von Eichen" im Deutschen Verlagshaus Bong u. Co., Berlin W 57 (Preis geheftet 3 50 Mk.) erschienen. In eigen­artiger, lockender Weise, wie sie nur wenigen Dichtern ge­geben ist, versteht es FelicitaS Rose mit ihren Romanen zu fesseln, ohne sich einer äußeren, spannenden Handlung und großer Effekte zu bedienen. Der Leser fühlt sich wie von einem stillen Rauschen, das dem verborgenen Quell der Poesie zu entstammen scheint, immer ansS neue angezogen und wandert dem geheimnisvollen Klingen nach. Kein Wunder, daß die Verfasserin sich mit ihren durch die köstliche Einfach­heit der sympathischen Gestalten nnd den stimmungsvollen Zauber ihrer Milieuschilderung auSzeichnenden Romanen im Fluge die weitesten Leserkreise erobert hat. Run stellt sie ihnen mit ihrem Roman aus einer KleinstadtDie Eiks von Wichen" eine durchaus ebenbürtige Dichtung an die Seite, die wiederum mit mahnenden Worten zum Herzen spricht. Hier schildert sie unS Menschen, die auS Mangel an tieferen Interessen und größeren Erlebnissen das Tun ihrer Mit­menschen bereden und mit Vorliebe alles nach der niedrigen Seite deuten. Ihnen stellt FelicitaS Rose in den beiden Eiks von Eichen zwei vornehme und kräftige Naturen gegenüber, die im Jähzorn wohl fehlen können, in Wahrheit aber einen Schatz von Tatkraft und leuchtender Güte bergen. Dennoch werden beide, Großvater wie Enkel, von der Gesellschaft völlig verkannt und mit dem Wortschlechter Kerl" verfemt. Unwillkürlich beutet der Roman dabei über den Nahmen der Kkeinstadt in daS allgemein Menschliche hinaus. Ganz be­sonders versteht sie es, die Geheimnisse der Kinderseele zu er­lauschen und in Episoden von rührender, treuherziger Schön- heit vor unS auszubreiten. Immer tiefer wird das Interesse deS Lesers an den seltsamen Gestalten und eigenartigen seelischen Erlebnissen, von denen FelicitaS Stofe mit leiser Hand Schleier auf Schleier hebt. In der Kunst des An- deutenS und der träumerischen Weichheit scheint ihr Roman demselben Boden zu entwachsen, aus dem auch das Märchen und daS deutsche Volkslied ihre besten Kräfte saugen.

Hus aller Melt.

Recht schlimm erging es einer eifersüchtigen Braut in Genf, einer sehr hübschen jungen Dame, welche den Einfall hatte, bei ihrem Bräutigam einzubrechen, um seine Brief­schaften zu durchforschen. Die Polizei wurde gerufen, als man in der Dunkelheit jemand über die Dächer klettern sah. In der Voraussetzung, es mit einem gefährlichen Burschen zu tun zu bekommen, halten die Polizisten die Revolver schußbereit in der Hand, als sie dem entflohenen Missetäter nachsetzten. Doch hastig verbargen sie die Waffen wieder, fobalb sie in dein von ihnen verfolgten Wild ein junges verängstigtes Mädchen erkannten. Behende w e eine Gazelle war die Verfolgte von einem Fenster auf das Dach geklettert, Uber die Dächer der Nachbarschaft hinweggelaufen und schließ-

® ^«ber iu einem Fenstersims binabaetiieuen. Auf einer

schmalen Mauerleiste lief sie dann noch etwa 17 Meter weiter, bis sie an ein offenes Fenster gekannte, in daS sie einstieg. Unter einem Dlch verborgen, fanden die Po'izisten dann ihre ungewöhnliche Bente. Das Mädchen gestand nun ein, in das Zimmer ihres Verlobten, eines zureit in Genf ab­wesenden Drogisten, gewaltsam eingedrungen zu sein, weil sie sich davon überzeugen wollte, ob ihr Bräutigam einen Briefwechsel mit einer anderen unterhielt, wie sie vermutete. Mit einer Vrechstanae hatte sie die Tür geöffnet und die Schubfächer des Schreibtisches erbrochen, doch hatte sie keine verdächtigen Briefe finden können.

Die Cholera in Batavia. Aus Batavia wird ge- meldet, daß die Cholera in den Hafenstädten Semarang und Surabaja eine gefährliche Ausbreitung genommen habe, sinter den Javanern und Chinesen wird bei Todesfällen vielfach Fieber als Todesursache vorgeschützt, weil die Ein- geborenen sich den hygienischen Vorsichtsmaßregeln zu ent- ziehen suchen. Andererseits tun die Behörden ihr möglichstes, um die Eingeborenen eines Besseren zu belehren.Pie Unter« Gouverneure der Provinzen zeigen in Konferenzen, wozu täg« lieh rund tausend Eingeborene Zulaß bekommen, wie man ohne Gefahr Kreolin zu sich nehmen kann. In Semarang starben einige Eingeborene anderthalb Stunden nachdem die Krankheit angebrochen war. Jene bösartigen Fälle wurden von den Aerzten als sogenanntetrockene" Cholera er­kannt, die ohne Erbrechen und Durchfall schnell tödlich ver­läuft.

6erid)tsTaal.

Sitzung der Strafkammer Hanau vom 7. April 1910.

Uebertret ungen.

Der GesangvereinSirbcrfuft" in Bischofsheim veran« Haltete am 2. Januar b. I. in dem Saale her Biuer'icheu Gastwirtschaft eine Familienfeier mit nachfolgendem Tanz. Da ihm bie polizeiliche Genehmigung hierzu versagt war, arrangierte der Vorstand die Feier in Form einer geschlosse- nen Gesellschaft, seinen Mitgliedern gestattend, gegen AuS- höndiaunq einer Einlaßkarte Gäste einzuführen. Seiten« beS Gendarmen wurde hierin eine öffentliche Veranstaltung erblickt, die der polizeilichen Genehmigung bedarf, und da diese nicht erteilt war, gezen 4 Vorstandsmitglieder des Ver­eins wegen lleberhelung der Reg.-Polizeiverorduung vom 13. Oktober 1894 Anzeige erstattet, bie ein Strafmandat gegen bie Vorstandsmitglieder des festgebenden Verius zur Folge hatte. Das Schöffengericht Bergen hob die Strafe nach ein« gelegter Berufung hin auf. Gegen diese« sreisprechende Er­kenntnis wiederum legte der Amlsauwalt Berufung ein und erzielte vor der Hanauer Strafkammer eine Verurteilung der 4 Angeklagten zu je 1 Mk. Geldstrafe. Das Gericht stellte sich auf den Standpunkt, daß, da die Zahl der Eintrittskarten nicht begrenzt war, also jedem Mi gliede frei flank, so viele Leute eiuzuführen als ihm beliebte, es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelte, die der polizeilichen Genehmigung bedurft hätte. AuS gleichem Grunde würbe auch eine Be­rufung des Flaschtnbiertzâ'idlrrs Joh. Zirkel aus Hinter­steinau verworfen, der zu 12 Mk. Geldstrafe verurteilt wor­den war, weil er anläßlich deS Geburtstage- seines Dienst­mädchens eine Ainahl Burschen und Mädchen in seiner Woh­nung nach den Klängen einer Ziehharmonika tanzen ließ. Trotzdem der Angeklagte das nötige Bier, etwa 1820 Liier, gratis stiftete und nur für das Licht und zur Verfügung- stellung des Raumes eine kleine Entschädigung erhielt, er­blickte das Gericht in dem Tanzen nach der Ziehharmonika eine jedem zugängliche ßffenUicbe Veranstaltung und erkannte wie oben angeführt. DaS gleiche Schicksal widerfuhr dem Gastwirt Möller aus Breitenbach mit feiner Berufung gegen eine Geldstrafe von 60 Mk. wegen eines gleichen Delikts. Er hatte um polizeiliche Geuehmigung zu einem Tanzver- guügen für ben Arbeiter-sinterstützung-verein uachgesucht. Da ihm diese verweigert wurde, wurde sie auf den Namen des Unter« stützungsverein- durchgesührt. Auch hier war es außerhalb deS Vereins stehenden Einwohuein gestattet, am Tanz teil» zuuehmen. Wegen der vielen Vorstrafen für gleiche Ver­gehen hielt das Gericht bie ei saunte Strafe für angemessen.

Hus Hanau Stadt und Cand.

Hanan, 8. April.

Musterung. Samstag den 9. April: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Großauheim und Hütten- gcsäß.

* Kontrollversammkung. Samstag den 9. April, vormittags 83/< Uhr, in Langendiebach (Garten der (^astwirischastZum Schivaneu" von Wilhelm Duck mrdt) die Mavuschaflen von Laugeudiebach mit Reuterhof, Ravolzhausen und Rückingen; nachmittags 1 .'i, Uhr in Langensel­bold (am Schloßberg im ©arten von Gasche) die Mann­schaften von öangcusclbold mit Bruderdiebacher- und Baum­wieserhof ; nachmittag- 3 Uhr die Dkannschafien von über« rodenbach, Niederrodenbach, Hütteugesäß und 9keuwiedermuß.

* Nczitationèabeud. Heir Cito Schwarz, Mit- glied des Stadtiheaters, veranstaltet Moisiag den 18. April im großen Saale derCeutralhalle" einen Rezitations­abend. Er wird Dichtungen von Mörike, Bierbaum, Deh­mel, Thoma, sowie eigene Dichtungen zum Vourag bringen. Das Programm umfaßt Lyrik, Humor unb Satgre, unb ei­nen Ab'chnitt aus einem Drama. Es wird darauf hinge- wikseu, daß morgen Samstag eine Liste zu kursieren beginnt unb bittet der Veranstalter um zahlreiche Zeichnung.

Die Dauerkarten für die Juternakionake Ausstellung für Sport und Spiel 1910 in Frank- fnrt a. M. D>e F , n a n z - K o in in i H i o n bereuter« nationalen Ausstellung für Sport und Spiel erlaßt io ben in den Tageszeiiungetr ein Inserat, durch das das Publikum zu dem Be;ug von Dauerkarten eingelaben wird. Bis zum 20. April kosten: $etrenfarten Mk. 10., Damenkarten Nik. 8. unb Jugendkarten Mk. 5.. Nach diesem Ter» mine werden die Preise ans Mk. 15., 12. unb 8. erhöht. Jugendkarten werden nur an Periouen unter 20

fahren auSiegeben. Die Karten berechtigen vor allem zum freien Eintritt in die Au-stellunq. Ferner haben sie Gülti'q- keit für den reservierten Platz in der Arena, der für 3000 Personen Sitzgelegenheit bietet und zwar für alle sportlichen Veranstaltungen, mit Ausnahme der Radrennen und des Concours Hippique. In diesen beiden Fällen wird indessen den Inhabern von Dauerkarten auf bestimmten Plätzen Prei-ermLßianng von 20 Pror. gewährt. In der Arena werden außerdem abaehalten: Internationale Fechiturniere, Internationale athletische Konkurrenzen, Internationale Amateur-Ringkämpfe, Association- und Rliaby^Fußball-Wett- spiele, Hockey-Spiele, Cricket, Olympische Spiele unb tume« nieste Vorführungen. Auf dem Aiisstellungsplatz werden die internationalen Lawn-Tenuis-Turuiere auSietranen, ebenso bie Schießkoi'kurrenieii in der Zeit vom 15. Mai bis 15. iuli. Die Dauerkarten berechtigen anberdem noch zu den großen Vorsührungtn von Professional-, die allabendlich während der ganzen Ausstellung-dauer auf dem großen Podium, da- im Vergnügungspark zur Aiiistelluug gelangt, Geboten werden. Die Karten sind in der Cent'al-VtrkauiS« stelle der Internationalen Ausstellung für Sport unb Spiel, in der K a l b â ch e r g. 4 vormittags von 101 und nachm. von 37 Uhr zu haben, ebenso in allen burd) Plakate kenntlich gemachten 93 rfaufoft U-n. Während man im vorigen Satire bet der Ila eine Reihe von Formalitäten, wie z. 8. Einkleben von Photographieen zu erfüllen hatte, ist bei dem Empfang der Dauerkarien für die Internationale Au-siellung für Sport und Spiel nur der Name anzu­geben.

* Vorkrag. Wir machen hiermit nochmals auf den heute abend in derCentralhalle" stailfiudeuden Vor­trag deS Herrn Jngenienr- BrunS überDie zeit­gemäße Küche unter besonderer Berück­sichtigung deS Kochen- mit GaS", sowieDi« Verwendtlng von Gas znLeucht-undHeiz» zwecken" aufmerksam. Herr Brun« hat vergangenen Mittwoch auch im großen Theatersaale in Aschaffenburg vor einem zahlreichen Publikum aus allen Gesellschaftskreisen ge«- sorochen unb fanden seine Ausführungen allgemeinen Beifall. Wir empfehlen daher, namentlich unseren Hausfrauen, den Besuch diese- interessanten Vortrag-,

* GcschäfLsjitbilâttM. D?r Graveur Herr Karl. Heck dahier blickt heute auf eine 25 jährige Tätigkeit beider Firma Fritz Kreuter u. Co. zurück. Chef unb Arbei er- perfonal erfreuten den Jubilar durch Darbringung von Glückwünschen unb Snmdung sinniger Geschenke.

* Ein «nglanblicher Unfug, deffen Einzelheiten an einHiberfelotreiben" erinnern, wurde am 26. De rem der

v Js. in Wittgen vorn begangen. Weil bie dortige, 27 Lenze z'ihleude Maid Marie Rieß, nicht emen Wittgen- borner sondern einen außerhalb des Dorsrayons wohnenden Sur dien mit ihrer Hand beglücken will, zog sie sich den Unwillen von drei Heißspornen ihres Heimatsortes zu, der sich auch auf den von ihr Auserloieneu übernug. Diesem wollten die drei begreiflich machen, daß sie nicht nur nm Argltsaugen über ihren Dorfschânen wachen, sondern auch die Entführung einer solchen nicht ungestraft hiugehrn lassen. Zu diesem Behufe zogen sie am Abend deS fraglichen Tages, gegen 10 Uhr, vor das Haus des Mädchen- und forderten den bei ihr weilenden Bräutigam durch heftiges Klopfen an das Fenster auf, herauszukommen, um eine Tracht Prügel in Empfang zu nehmen. Als diesem Verlangen seitens beS Bräutigams auS begreif! ichen Gründen nicht entsprochen wurde, sehnen bie Wüteriche um, kamen aber gegen 11 Uhr mied« unb begannen die Feste, in der st h der fremde Eindringling befand, zu stürmen. Sie sprengten die Tür zum Wohn­zimmer, warfen Knüppel in dasselbe, begossen es mit Wasser, suchten durch Werfen mit Schmutz bie Lampe zum Verlöschen zu bringen unb fiichi-lten mit einem Schrubber rum, durch den ein kleines in der Stube weilendes Kind verletzt wutbe. Erst nachdem die Bediohten mehreremaleFeuer" gerufen und hierdurch Leute herangrlockt würben, suchten bieHelden" in der Flucht ihr Heil. Vom Schöffengericht Wächtersbach er­hielten zwei derselben für ihre Roheit je 1 Woche Haft. Während diese sich bei der Strafe beruhigten, legte der dritte, ber Tag'âhner W. Müller aus Wiitgeuborn, der mit 14 Tagen Haft bestraft wurde, Berufung ein, bie gestern morgen vor der Strafkammer verhandelt werden sollte, zwecks weiteren Zeugenvernehmung aber vertagt wurde.

* Katsiolischcr ©cfcUciiVcrcin» Hente abend Fort­setzung deS VortragesLueger, Bürgermeister von Wien".

* Ausflug. Wie bereits schon bekannt gegeben, findet der diesjährige FrühjahrsauSflug der geselligen VerbiiidunK Melitia" Sonntag den 10. April d. Js. nach Großanhoim, Gasthauszum gold. Stern" statt, verbunden mit Unter« Haltung und Tanz.

* Zur guten Quelle. Die Kegker-Preise, welche äußerst sehenswert sind, befinden sich Givckenstraße 9 ausgestellt. Hervorznheben ist, daß sämtliche Gegenstände aus hiesigen Geschälten gesaust wurden.

* Hanau 9.3 Mannheimer Phönix. Zu diesem am nächsten Sonntag ans bent SportplatzSchöne Aussicht" itattfinbenben Freundschafts-Masch obengenannter Mann- scha'ten. dürfte jeder Anhänger eines fairen und schönen Fußballspieles seine Schritte lenken, da ihm hier zweifellos ein guter Sport geboten werden wird. Phönix-Mannheim, der vorjährige süddeutsche Meister der V-Liga, mit feinet überall gern gesehenen Mannschaft, der ein ausgeprägtes Kombinationsspiel eigen ist, hat in feinen diesjähriger Meisterschaftsspielen in der Atlasse zur Genüge sein Können bewiesen, wovon die Kritiken in den angesehensten Sport« blättern ein glänzendes Zeugnis ablegen. Hanau 03, bie uns in den Osterspielen einen so edlen Sport gezeigt haben und seine Mannsthast zu fast alter Spieltüchtigkeit heraus« gebildet hat, wird bei einem solch würdigen Vertreter be# Wesikreifes auch nur fein bestes zeigen unb vor feinens großen Fußballtag am 23. April feine Stärke nochmal« ev proben. Ansang beS Spieles 8 Uhr.

* Stotternde haben jetzt Gelegenheit, in ben auch hier i^ Hanau vorgesehenenKorrektiv"-Kursen (ein neues wissen« schastlich durch höchste Auszeichnungen sanktioniertes Dev fahren des Sprach-Heilpädagogen M. Boejer) in kurzer Zei,