ro. «rpremver
Doch wurdm diese Arbeiten im Juni auf Einspruch der Stadtverwaltung von Karlsruhe, Ettlingen und Pforzheim wieder eingestellt. Diese Verwaltungen waren nämlich nicht mit der Einführung des noch wenig erprobten Wechselstromes auf der Linie einverstanden, sondern wünschten aus Rücksicht auf ihre Interessen, vielleicht auch im Hinblick auf ErwerbS- verhandlungen, Gleichstrom. Nun ist diese Einsprache der 3 Stadtverwaltungen vom Großh. Ministerium zurückge- wiesen worden, und eS ist vorauszusehen, daß etwa nächste Woche die unterbrochen gewesenen Arbeiten zur Elektrisierung der Albtalbahn wieder ausgenommen werden, so daß bis nach Pforzheim hinein der elektrische Betrieb im Frühjahr oder Frühsommer bestimmt ausgenommen werden dürfte. Uebrigens find gegenwärtig auch die unterbrochenen Ankaufsverhand- lungen zwischen der Stadt Pforzheim und der bad. Lokaleisenbahngesellschaft wieder ausgenommen worden und hat z. B. gestern eine gemeinsame Besprechung in Karlsruhe stattgeftlnden. — Bei dieser Gelegenheit sei noch erwähnt, daß die Einführung der städtischen elektrische/: Straßenbahnen in Pforzheim nun auch in absehbarer Zeit zu erwarten ist. Wir werden die so sehnlich erwarteten Straßenbahnen in l1/» oder längsten» 2 Jahren bekommen.
^ Pforzheim, 22. Sept. Hier find 220 Schreinergesellen in den Ausstand getreten.
Hus aller Hielt»
Choleraverdacht. Der Arbeiter Bagger aus Kenk im Kreise Heiligenbeil wurde gestern in Osterode unter dem Verdachte der Choleraerkrankung an das dortige Krankenhaus eingeliefert. Ob tatsächlich Cholera vorliege, wird die bakteriologische Untersuchung in Königsberg ergeben. Auf Veranlassung des Regierungspräsidenten sind der „Allen- steiner Zeitung" zufolge die umfassendsten Vorsichtsmaßregeln getroffen.
Hinrichtung der „Chauffeure der Dr^ure". In Valence (Dep. Dröme) sind die drei Raubmörder, die das Volk wegen ihrer Greueltaten die „Chauffeure der Drome" nannte, hingerichtet worden. Die Exekution gestaltete sich wieder, wie vor einiger Zeit bei einem ähnlichen Fall, zu einem Volksfest. Alle Züge nach Valence waren überfüllt, die Fenster der dem Gefängnis zugekehrten Häuser wurden zu 100 Frank für das Schauspiel ausgeboten. Der Lärm der Menge drang bis zu den Verurteilten, die erst dadurch erfuhren, daß ihr Schicksal sich in wenigen Stunden erfüllen werde. In den späten Abendstunden ging über dem Rhonetal ein gewaltiges Gewitter nieder, das die Menge jedoch nicht vom Gefängnisse wegtrieb, vielmehr wurde sie beständig durch neue Gruppen lärmender und johlender Zuzügler verstärkt. Ein Aufgebot Infanterie, reitender Jäger und Gendarmen hielt mit Mühe die Ordnung etwas aufrecht. Während die Einzäunung errichtet wurde, sang daS Publikum und stieß dazwischen Verwünschungen gegen die Mörder aus. Präsident Fallières hatte der Volksstimmung Rechnung tragend, auf die Ausübung seines Begnadigungsrechtes verzichtet. Seit 20 Jahren war es in der DrSme das erstemal, daß die Guillotine in Tätigkeit trat.
Steckbrieflich verfolgt.
Poris, 23. Septbr. Aus LimogeS wird gemeldet, daß der Direktor des dortigen Postamtes, Baume de Lafragne, nach Veruntreuungen von 300 000 Franken flüchtig geworden ist und nunmehr steckbrieflich verfolgt wird. Er soll diese Summe bei Börsenspekulationen verloren haben.
Kurs-Bericht»
21. Swt. 1 22. Sept
21. Sept. I 22. Sept«
Provinzial- und
Aktien v. Transport-
Kommunal-Obl.
Nnternehmnngen.
4°/o Rheinprovinz
101.40
101.40
Kahlarnnd E--B.
119.50
119.50
4°/» Hanarier
Hamburg-Amerika
Stadt-Anleihe
101.50
101.50
Paket
133,10
132.50
4°/o Lissaboner
80.50
80.50
Norddeutsche Lloyd
103.10
102.90
Oesterr. Staatsbahn
162.50
162.70
Lose.
Oesterr. Südbahn
SW Köln-
(Lombard.)
24.30
25.—
Blind. Lose
136.—
136.20
Baltimore u.Ohio Sch.
118.60
119.10
4°/o Mein. Präm.-
Psandbriese 4°/o Oesterr. v. 60
136.50
166.20
137.-
166.20
Aktien industriell.
2-/-°/° Raab Graz.
108.60
Unternrhmungeu.
Ungar. st. (Guld.)
svrff. Henninger Br.
135—
135—
100 Lose
Deutsche
-♦—
Hanan Nicolay-Br.
Badische Anilin- n.
75—
75—
Sodasabrik
434.50
435.75
Staatspapiere.
Deutsche Kald- und
4°/o D. Reichsanl.
102.60
102,90
Silber-Scheideanst.
527—
526.50
3'/-°/°
94.60
94.60
Höchster Farbwerke
447.50
447—
3°/°
84.90
85.—
Allgem. Elektr.-Mtien
237.70
238.30
4°/o Preuß. Kons.
102.70
102.75
Lahmeyer
112.80
112.50
BW „ „
94.60
94.60
Schuckert-Aktien
126—
126—
3% „
84.80
85.-
Siemens n. Halske,
229.50
230.60
B'^/o Bayern
93.70
93.70
Niederrh. Leder, Spier
185—
185—
4% 1899ertzHessen
101.90
—
Adlerwerke Kleyer
377—
377.50
4o/o 1906er „
101.60
101.50
Wcstd. Jutespinnerei
131.50
130.50
4°/o 1909er „
102.—
102.-
BW
37
Ausländische
93,80
82.20
93.73
81.90
Bergwerks-Aktien
Bochnmer
248.90
Budenis Eisenwerk
120*60
121,50
Staatspapiere.
Harpener
206—
207.50
4°/«Oesterr.Goldr.
99 80
99.50
Vr. König. Laura
——.—
197.90
5°/o 1903er Rum.
4°/o Rum. amort.
102.10
102.-
Prioritäts-Obligat.
convert. 472°/o Russen 4% 1902er Russen 4°/o Serben 4°/oUngarn(Gold) 4°/o „ Kronen 5% Chinesen
91.-
99.10
88.75
95'20
90.90
99.10
88.80
80.40
95.30
5% Oesterreich. Südbalm (Lomb.)
4°/o Oester. Südb.
4°/o Gestern Staatsb.
von 1883
102.10
85.60
98.50
102—
85.60
98.80
92.59
103.-
92.50
103.—
4°/o Russ. Südost.
40/0 RybinSk E.-B.
87— 87.80
87—
Zank-Aktien.
Berliner Handels-
178.70
5°/o I. Anatolier
30/0 Saloniaue Monastir-AnI.
102.70
65.70
10270
65.40
ges.-Aktien
179.20
Darmstädter Bank
138 60
138.90
Pfandbriefe.
DiSk.-Komm. A.
194.40
194.90
Dresdner Bank-
4% Franks. Hypoth.-
Aktien
160.30
160.50
Bank, Ser. 20
101—
101—
Mitteldeutsche
4°/oFrankf.HyPothek.-
100.80
Kreditbank
123.10
122.90
Kredit-Ver., Ser. 48
100.80
Oesterreichische
4°/o Meininger Hypo
100.80
100.80
Kredü-Anstalt
209.701 209.90
thekenbank. Ser. 13
Donnerst««
Verlosungen. (Ohne Gew.)
Serbische Siaats - (Tabak-) Lose vom Jahve 1888. Ziehung vom 1./14. September 1909. Prämien- ziehung: Serie 3820 Nr. 19 zu 75 000 Fr. Serie 5880 Nr. 27 zu 2000 Frcs. Serie 5482 Nr. 16, Serie 7385 Nr. 65 je 500 Frcs. Serie 645 Nr. 34, Serie 654 Nr. 27, Serie 844 Nr. 47, Serie 1252 Nr. 90, Serie 2079 Nr. 59, Serie 2086 Nr. 51, Serie 2630 Nr. 53, Serie 3637 Nr. 72, Serie 5205 Nr. 3, Serie 7995 Nr. 13 je 100 FrcS. Serie 1146 Nr. 99, Serie 2791 Nr. 40, Serie 3101 Nr. 21, Serie 3448 Nr. 87, Serie 3542 Nr. 3, Serie 3747 Nr. 92, Serie 3897 Nr. 51, Serie 4420 Nr. 86, Serie 4642 Nr. 13, Serie 5021 Nr. 40, Serie 5590 Nr. 2, Serie 6028 Nr. 73, Serie 6073 Nr. 59, Serie 6675 Nr. 86, Serie 7424 Nr. 38, Serie 7618 Nr. 100, Serie 8254 Nr. 86, Serie 8265 Nr. 29, Serie 9383 Nr. 10, Serie 9705 Nr. 96 je 50 Fr. Die Auszahlung erfolgt vom 29. September/12. Oktober 1909 ab. — Amortisation»- ziehuvg. Gezogene Serien: 556 640 701 1043 2015 2477 2981 3780 3878 3958 4412 4660 4853 5589 6122 6609 6799 7218 7333 7334. Die in diesen Serien enthaltenen Lose werden vom 29. September/12. Oktober 1909 ab mit 13.50 Franc» eingelöst.
Drahtnachrichten
Ein Rede Balfours.
London, 22. Sept. Balfour hielt heute auf einer zahlreich besuchten Versammlung in Birmingham eine Rede. Der Vorsitzende Austen Chamberlain verlas einen Brief seines Vaters, worin dieser das Budget als die letzte Anstrengung des Freihandels bezeichnet, einen Ersatz für die Tarifreform zu finden. Balfour sagte, die wachsenden Ausgaben und die Notwendigkeit der Erhöhung der Einnahmen müßten jeden denkenden Menschen davon überzeugen, daß das Fiskalsystem geändert werden müsse. Balfour fuhr fort: Die Armen sollten eingedenk sein, daß sie die Armut nicht durch Beseitigung des Reichtums aus der Welt schaffen können. Jedermann könne den Reichtum zerstören. Die alte Fiskalmaschinerie gehöre zum alten Eisen. Das Land müsse nun zwischen zwei Programmen wählen, beide neu, beide Prinzipien in sich schließend, verschieden von denen, die in den letzten 40 Jahren angewandt worden seien. Er müsse wählen zwischen einer Vorwärts- und Aufwärtsbewegung der Tarifreform und dem ersten, aber nicht einen kleinen Schritt abwärts auf dem Pfade, der in die bodenlose Tiefe sozialistischer Gesetzgebung führt. — Balfour führte weiter aus, die Lage sei nicht mehr und werde niemals mehr sein, wie sie es in den Tage« der Vorherrschaft des britischen Handels gewesen sei. Das alte Finanzsystcm der Engländer würde nicht länger auf dem ersten oder auch nur zweiten Platz unter den Rivalen sein; ja, die Engländer könnten in mancher Hinsicht sich freuen, wenn sie den dritten Platz behaupteten. Wir müssen, schloß Balfour, eine kaufmännische Politik befolgen, eine Politik, die das Geschäft belebt, das britische Kapital auf dem britischen Boden beschäftigt und die britische Arbeit bezahlt macht; das ist Politik. Im Interesse des Mannes ist es unerträglich, daß es Amerika und Deutschland erlaubt ist, Waffen zu schmieden, um un» aus dem Handel unserer eigenen Kolonien zu vertreiben, während wir mit verschränkten Armen dasitzen und uns hinter veralteten Formeln verschanzen. Das Verdikt des Landes wird nicht lange auf sich warten lassen. Der einzige Weg ist der Appell an das Volk, zwischen Sozialismus und Tarifreform zu wählen. Das Ergebnis wird nicht zweifelhaft sein. Der Rede folgte begeisterter Beifall.
Roosevelts Asrikareise.
London, 23. Sept. Daily Telegraph bringt Roosevelts ersten Artikel über feine Afrikareise, der seine Fahrt bis nach dem Njanca zum Gegenstand hat. Der Verfasser spricht darin von den Deutschen und Engländern, denen er an Bord seines Dampfers begegnete. Bei beiden Nationen handle es sich um ausgezeichnete Menschen, die in Ostafrika ein für die ganze Welt wertvolles Werk verrichten. Wenn man dir Deutschen mit ihrer offenbaren Kraft und Energie vor sich sehe, so sei es leicht zu verstehen, weshalb Deutsch- Ostafrika so schnell boch gekommen sei. Man könne nur ernstlich wünschen, daß die deutsch-englischen Beziehungen ständig besser werden möchten.
Englisches Unterhaus.
London, 22. Septbr. Im Verfolge eines im August ei"gebrachten Vorschlages der Regierung wurde eine Neso- lution angenommen, welche die Regierung ermächtigt, eine Steuer von fünf Prozent der Bergwerksabgaben zu erheben; die Annahme des 'Vorschlages erfolgte mit 127 Stimmen gegen 52 Stimmen. Schatzkanzler Lloyd George schätzt den Ertrag für das laufende Jahr auf 350 000 Pfund Sterling.
Marokko.
Madrid, 22. Septbr. Ein heute abend abgehaltener Ministerrat hat sich mit der Note Muley Hafids beschäftigt, einen Beschluß aber nicht gefaßt. Der Finanzminister legte einen Gesetzentwurf vor, betreffend die von ausländischen Gesellschaften zu entrichtende Einkommensteuer.
Paris, 23. Septbr. Dem „Eclair" wird aus Madrid berichtet, baß es den spanischen Truppen gelungen sei, das Fort Sakel Had, den Mittelpunkt des Widerstandes des Beni Siker-StammeS, zu besetzen. Die Riffleute würden nunmehr genötigt sein, daö Gurugugebirge zu räumen, da sie sonst von der Umzingelung bedroht sind.
Melilla. 23. Septbr. Die Division Setemayer besetzte gestern die Höhen von CabrerczaS und Mamignari und darauf die da» Tal Frajena beherrschenden Anhöhen.
Begrüßung des Großadmirals v. Köster.
Newhork, 22. Septbr. Großadmiral v. Köster wurde bei seiner Ankunft auf der Quarantäne Island von General
Carroe, namens der Regierung, vom Präsidenten der Lacka» wannabahn Truesdale, namens des Komitees für die Hudson- Fulton-Feier und vom Marine-Attachè« der deutschen Botschaft begrüßt. Vom Fährboot, das ihn nach Newyork brachte, wurde er unter der Eskorte einer Abteilung berittener Polizei nach dem Hotel geleitet.
Gewitter.
Paris, 23. Septbr. In Südfrankreich, besonder« in den Departements Var, Herault und Gard, verursachte« gestern heftige Gewitter, denen in mehreren Fällen leicht, Erdstöße vorangingen, Ueberschwemmungen, die grotzey Schaden anrichteten. 2 Frauen find ertrunken.
DaS Befinde« Eulenburgs.
Berlin, 23. Sept. Nach falschen Nachrichten sollt« gestern Fürst Eulenburg gestorben fein. Tatsächlich war das Befinden des Fürsten, der in Liebenberg weilt, vor einigen Tagen schlechter geworden, doch besteht nicht unmittelbar« Lebensgefahr.
Durchstechereien.
Dresden, 23. Sept. Der Bauführer und Ingenieur Unruh wurde wegen Durchstechereien bei der Militär-Bau- oerwaltung, die bis zum Jahre 1904 zurückliegen und zusammen 6782 Mark betragen, zu IV« Jahren Gefängnis verurteilt.
Aus der Borzeit.
München, 23. Sept. Bei Halteren wurde beim Ausschachten eines Brunnens in einer Tiefe von 16 Metern die Ueberreste eines gewaltigen Mammuths gesunden. Die Stoßzähne hatten eine Länge von über einem Meter, di« Backenzähne wogen drei Kilogramm.
Endlich.
Paris, 23. Septbr. Es verlautet, daß die Regierung infolge der skandalösen Vorgänge bei den gestrigen Hinrichtungen in Valence beschlossen habe, dem Parlament von neuem einen Gesetzentwurf vorzulegen, wonach Hinrichtungen nur in Kasernenhöfen stattfinden dürfen.
Opfer des Orkans.
Nèw-Orlea«S, 22. Septbr. Die Zahl der Opfer beS Orkanes, der mehrere Tage lang an der Ostküste d«s Golfes von Mexiko wütete, wird auf 300 geschätzt.
Böse Folge«.
Rio de Janeiro, 22. Septbr. Bei einer Kundgebung von Studenten, bei der die Polizei von der Schußwaffe Gebrauch macht«, würd« ein Beteiligter «schossen; mehrer» wurden verwundet, unter ihnen einer schwer.
Beulenp est.
Guayaquil, 22. Septbr. In ben letzten zwei Woche» haben sich hi« 47 Fälle von Beulenpest ereignet
Feststellung.
Johannesburg, 22. Septbr. Mit Rücksicht auf die gestrige Anfrage Summerbells im Unterhaus«, ob die Regierung wisse, daß von der Kommission der Transvaal» regierung in Westfalen Arbeiter für die südafrikanischen Minen gesucht werden, wird festgestellt, daß gegenwärtig gerade sich ein Mitglied der Transvaal-Regierung in Europa befindet, welches die Entwicklung der Eisen» und Stahlindustrie studiert, um die neuesten Methoden in Transvaal anzuwenden. Die Regierung hat dieses Mitglied ersucht, die Arbeitsbedingungen in den westfälischen Bergwerken gewissermaßen akademisch zu studieren. In Südafrika seien die Regierung, bie größten Montanindustriellen und bie englischen Arbeiter scharfe Gegner der billigen europäischen Arbeit.
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Kostbare Tränen des MyrrhenbaunreS, die schon im grauen Altertume als Kosmetikum hochgeschätzt wurden. Myrrbolin, der geläuterte Extrakt des Myrrhenharzes, verleiht daher der Myrrholinseife ihre unvergleichliche Schönheitswirkung auf die Haut. 50 Pfg. das Stück. 21338t
Für die Berliner Kunstattsstell««gS-Lotterie sind nunmehr auf der diesjährigen Berliner Kunstausstellung bie Ankäufe vollzogen worden; eS wurden unter anderen Werk« von Franz Skârbina, Paul Meyerheim, Friedrich Kallmorgen, Joseph Rummelsbecher, Paul Osten, Berthold Genzmer, OSkar Frenzel, Friedrich Lißmann, Maximilian Schaefer, Otto H. Engel, Erich Schmidt-Kestner, Max Schlichting, Karl Wendel «kworben. Um allen Interessenten die Möglichkeit zu geben, sicher gewinnen zu können, ist die Neuerung getroffen worden, daß wer 10 fortlaufend« Nummern, also i—10, unbekümmert, welcher Serie selbe angehören, erwirbt, unbedingt einen Gewinn erzielen muß. Auf diese Weise m jeder in der Lage, für sein Heim, ein Kunstwerk, im glücklichen Falle auch mehrer« für ein billiges Geld zu erwerben. Da die Ziehung bereits am 4. Oktober stattfindet, ist es ratsam, sich schnellstens die gewünschten Lose zu sichern Dr« Los« kosten pro Stück nur 1 Mark (Porto und Liste 25 Pfennig); sie sind bei allen Königs. Preuß. Lotterie-Ein- nehmern in allen durch Plakat« kenntlichen LosevrrkaufSst^lsn vorrätig und auch durch die Lose-DertriebS-Gesellschaft Königs.' Preuß. Lotterie-Einnehmer, Berlin, Monbijouplatz 2, sowie A. Molling, Hannover, zu beziehen.
Appetitliche Nahr««gsmitt-l. Niemand, her im praktischen Leben steht und überhaupt stehen will, wirb tm Ernste bestreiten, daß ein Großbetrieb weit größere Garan- tien für bie saubere Herstellung der Nahrungsmittel bietet, als oft sehr viele klein«. Ein Großbetrieb steht gewisser- maßen in der Oeffentlichkeit. Hundert« von Arbeitern, An- gestellten und Befuchern sehen, was vorgeht und was verarbeitet wird. Was Reinlichkeit im Großbetriebe heißt, davon bekommt man einen Begriff, wenn man die Van den Bergh'schen Margarine-Werke in Cleve besichtigt, wo bie bekannten Marken „Ditello" und »Clever Stolz" hergestellt werden. Die Erzeugung dieser beiden hervorragenden Butter» ersatzmittel und bie dazu verwendeten Rohstoffe stehen dazu unter ständiger Kontrolle des in der Fabrik selbst stationierten behördlichen Nahrungsmitteluntersuchungsamtes.
Der heutigen Nummer unseres Blattes liegt eine Preisliste des EngroS-Hauses in Weiß-, Woll-, Schnitt-, Kurz-, Strumpf» unb Spielwaren von Gebr. J. «C p. Schul* hoff in München bei, welche hauptsächlich für Wirb«- Verkäufer und HandlunL«« «ingerichtet ist.