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Hus Hanau Stadt und £and.
Sana«, 23. August.
tvjähriges Stiftungsfest des Allgemeinen Staats- Eisenbahnvereins Hanan.
Samstag und Sonntag feierte der Allgemeine Staatseisenbahnverein Hanau sein lOjährigrs Stiftungsfest, verbunden mit Fahnenweihe, durch eine Reihe festlicher Veranstaltungen, die insgesamt, was von vornherein zu bemerken ist, einen recht harmonischen Verlauf nahmen und den Veranstaltern zur Ehre gereichten. Eine anläßlich der Feier vom festgebenden Verein der Oeffentlichkeit unterbreitete Festschrift gibt in ausführlicher Weise über die Entwickelung des Vereins Darlegungen, die geeignet sind, zum Teil auch die weitere Oeffentlichkeit zu interessieren. Einige Stellen der Vereinschronik mögen deshalb hier Platz finden.
Am 30. Oktober d. I. werden zehn Jahre verflossen sein, seitdem der Allg. Staatseisenbahnverein Hanau a. M. gegründet worden ist.
Die Mehrzahl der in der Staatseisenbahnverwaltung tätigen einzelnen Beamten- und Arbeiterklassen hatte sich schon früher zu Sondervereinigungen zusammengetan, die sich auf bestimmte Orte oder als Verbände auf den ganzen Bezirk der preußischen Staats- und Reichseisenbahnverwaltung erstrecken.
Diese Vereinigungen bezwecken weniger allgemeine Ziele, sondern streben nur die Förderung ihrer Sonderinteressen an. Die in diesen Vereinigungen bestehenden Wohlfahrtseinrichtungen, wie Sterbe- und Unterstützungs- kaffen kommen nur den Angehörigen der betreffenden Klaffe zugute. Es konnte nicht ausbleiben, daß diese Vereine und ihre Sonderbestrebungen zu einer Entfremdung der verschiedenen Klassen führten und führen mußten. Es war dies um so bedauerlicher, als diese verschiedenen Klassen der Eisenbahnbediensteten durch den Dienst auf ein Zusammen- und in die Hände-Arbeiten hingewiesen waren und hierauf in hohem Maße die gute und sichere Ausführung des Dienstes beruhte.
Gerade die Eisenbahnverwaltung ist mehr als irgend eine andere Verwaltung aus das einträchtige Zusammenwirken der verschiedensten Beamten- und Arbeiterklassen angewiesen und hat, ebenso wie die Bediensteten selbst, ein erhebliches Jntereffe, den Sinn für die Zusammengehörigkeit unter ihren Bediensteten zu wecken und zu fördern. Es fehlte eine Vereinigung, welche die geistigen und wirtschaftlichen Interessen der Gesamtheit der Eisenbahnbediensteten wahrnehmen und den Sinn für die Zusammengehörigkeit aller Bediensteten, als Glieder einer Verwaltung, wecken und fördern konnte. Einer Vereinigung, welche die Förderung gemeinsamer geistiger, wirtschaftlicher und geselliger Zwecke verfolgte und dadurch dem Wohle aller Eisenbahnbediensteten diente, konnte nur eine dankbare Aufgabe und ein weites Feld der Betätigung obliegen.
Denn die Ungleichheiten zwischen den einzelnen verschiedenen Klassen der Eisenbahnbediensteten können im geselligen Verkehr innerhalb eines allgemeinen Vereins gemildert, soziale Gegensätze überbrückt werden. Der Vorgesetzte rückt bei dem Zusammenwirken an den Aufgaben des Vereins seinen Untergebenen menschlich näher und diese lernen ihn auch von einer anderen Seite als der strengen dienstlichen kennen.
Solche Erwägungen gaben dem damaligen Präsidenten der Königl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. im Jahre 1899 Anlaß, der Gründung von Vereinen, die die Förderung dec gemeinsamen Interessen und eine Annäherung der verschiedenen Beamten- und Arbeiterklassen durch Betätigung aller an gemeinsamen Bestrebungen und Einrichtungen bezweckte, näher zu treten.
Infolge dieser Anregung wurden sofort auf den verschiedenen Dienststellen in Hanau Listen aufgelegt und ergaben die Einzeichnungen in dieselben, daß mit der Gründung eines solchen Verems tatsächlich einem Bedürfnis entsprochen winde, denn schon nach wenigen Tagen betrug die Zahl der als Mitglieder angemeldeten Bediensteten etwa 650.
Da durch diese Beteiligung ein Zustandekommen der Vereinigung gesichert erschien, berief der damalige Vorsteher 1. Klasse zu Hanau-Ostbahnhof, Herr Pallas, eine Ver- sammlung von Vertrauensmännern zum 30. Oktober 1899 ein, um die endgültige Gründung des Vereins zu beschließen und trat mit dieser ersten Versammlung der Eisenbahnverein Hanau ins Leben.
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Am Samstag abend wurde das Fest durch einen
F e st k o m m e r s
km Saale des „Deutschen Hauses" eingeleitet. Die überaus rege Beteiligung an dieser Einleitungsfeier war ein sprechender Beweis für die Sympathieen, die den Beherrschern des ge- flügelten Rades aus allen Schichten unserer Einwohnerschaft entgegengebracht wird. Unter den erschienenen Gästen bemerkten wir u. a. die Herren Regierungsrat Laspe und Thomas, Herrn Regierungsbauführer Lüders, die beiden Bahnarzte Herren Dr. Seligmann und Ambrosius, sowie den Vorsitzenden des Hanauer Kriegervereins, Herrn Hauptmann a. D. v. B u t t I a r. Nach einem flott vorgetragenen Festmarsch der Kapelle des II. Bayer. Jägerbataillons aus Aschaffenburg begrüßte Herr Oberbahnhofsvorsteher Dethier die Anwesenden durch eine kurze Ansprache, während die Festrede des Abends dem Vorsitzenden des Allgemeinen Staatseisenbahnvereins Offenbach, Herrn Kassenvorsteher Grimm- Offenbach, übertragen worden war. In markanten Worten verstand es der Redner, den Anwesenden ein klares Bild der Geschichte und der Tätigkeit des jubilierenden Vereins zu entwerfen. Seine Worte klangen aus in einem Hoch auf Kaiser Wilhelm II. und den Großherzog von Hessen. Einen besonderen Reiz gewann die Feier durch die Mitwirkung des unter Leitung des Herrn Lehrer Wagner stehenden Gesangvereins »Germania". Selten haben wir den Verein so prächtig
fingen hören wie an diesem Abend; zeichneten sich doch die zum Vortrag gebrachten Chöre durchweg durch große Tonreinheit, rhythmische Schärfe und dynamische Schattierung aus. Auch die beiden Tenorsoli des Herrn Frischkorn verdienen lobende Erwähnung. Im Verlaufe des Abends reihten sich allgemein gesungene Kommerslieder den Vorträgen der Sänger und den herrlichen Weisen der schmucken Jägerkapelle wie die Perlen an einer Halsschnur an, bis ein Teilnehmer nach dem andern verschwand, um am Sonntag früh bei dem Festakt der Fahnenweihe nicht zu fehlen.
Der 2. Festtag
galt in seinem ersten Teile der Weihe der Fahne, die sich im „Deutschen Hause" vollzog und vormittags 11 Uhr ihren Anfang nahm. Der Einladung des festgebenden Vereins war allgemein Folge gegeben worden. Wir bemerkten die Spitzen der staatlichen Behörden, darunter Herrn Laudrat Frhrn. v. Laur, Vertreter der städtischen Körperschaften u. a. m. Der geräumige Festsaal war bis auf den letzten Platz besetzt. Der 1. Vorsitzende des Staatseisenbahnvereins, Kgl. Oberbahnhofsvorsteher Dethier, entbot in einer Begrüßungsansprache den Erschienenen herzlichen Willkommensgruß, worauf die Musikkapelle der 166er die „Festreveille" von Golde intonierte und weiter folgend der Gesangverein „Germania" den Chor „Die Ehre Gottes" zum Vortrag brachte. Die Festrede hielt Geh. Reg.« und Oberbaurat Claußnitzer von der Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M., der zunächst Grüße des am Erscheinen verhinderten Kgl. EisenbahndirektionS-Präsidenten überbrachte, dann in seinen Allsführungen auf das der neuen Fahne ein« verleibte Motto „Im schweren Stand — Hand in Hand" Bezug nahm und darauf aufbauend in packender Form den Zweck und die Bedeutung des Vereins vor Augen führte und mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Seine Majestät den Kaiser und König schloß. — Nun vollzog sich die Enthüllung und Uebergabe der neuen Fahne an den Vorsitzenden des Vereins. Unser heimischer Dichter Herr H. Knöfel hatte hierzu einen Prolog gedichtet, dem er die Idee eines Zwiegesprächs zwischen einer jungen Festdame und einer ihr auf dem Wege zum Fest begegnenden Person zugrunde legte. Von einer jungen anmutigen Dame, Frl. Dethier- Hanau, meisterhaft gesprochen, verfehlte der Prolog auch seine Wirkung nicht. Wir lassen seinen Inhalt hiermit folgen:
Verzeiht! wenn ich etwas verspätet hier erscheine, Denn auf der Straße hielt ein fremder Mann Zu eifrigem Gespräch mich an.
(Es gibt so Leute, die die Neugier plagt!
— Vernehmt zuerst, was er zu mir gesagt:)
„Ich denk in allen Landen weit und breit
„Ist jetzt der Jahres Festes ärmste Zeit „In diesen sommerlichen Tagen?
„Eil' doch nicht so! — ich will dich etwas fragen! — „Ans Tor von Steinheim alles eilt hinaus, „Was gibt es heute denn im Deutschen Haus? „Auch du gehst hin in knappen weißen Schuh'n, „Und trippelst wie Erwartungsvoll« tun. — „Auf deinem Anlitz liegt die Festesfreude, „Sag' mir, mein Kind, was sind das dort für Leute? „So warte doch! Ich geh' mit dir ein Stück!" — Ich ließ den Frager hinter mir zurück
Und rief: „Ich kann mich nicht zur Hälfte teilen, „Ich habe keine Zeit und muß mich eilen!
„Doch, daß die Reugier euch heut' schlafen läßt: „Die Eisenbahner feiern heut' ein Fest!" „Noch eine Frage mir verzeihe, „Was für ein Fest?"
„Das Fest der Fahnenweihe!"
Nun hielt der Frager immer mit mir Schritt, Ging stets an meiner Seite schneller mit, In einem fort begann er mich zu quälen Ich solle ihm doch etwas mehr erzählen.
— Wozu die Leute, wenn Maschinen fauchen Und Räder sausen, eine Fahne brauchen. Er hätte wenigstens noch nicht geseh'n, Am Zuge vorn schon eine Fahne weh'n, Mit einem Flügelrad im gelben Feld, Und hätt' doch viel geseh'n schon in der Welt.
— So spöttelt er und witzelt weiter,
— Da packte mich der Eifer, ob dem Neider Und ich entleerte meines Anmuts Taschen Und hab' gehörig ihm den Kopf gewaschen!
— Es hätte eine Fahne, wenn auch noch so klein, In uns'rer Stadt, der winzigste Verein.
Wozu die Leute, welche Tabak rauchen Und Rippchen essen, eine Fahne brauchen? Und ihrer Glieder eiserner Bestand, Beträge kaum die Fingerzahl der Hand! Hingegen, (hier hat er sich doch etwas gewundert) Der Eisenbahner Zahl sei viele Hundert.
Die Fahne werd' dem Zug an Feiertagen Den Festesfreudigen vorangetragen
Wo immer auch mit Weib und Kind Die Eisenbahner froh versammelt sind. Er kenn' doch ihren Dienst jahraus, jahrein Und ihrer freien Tage Zahl sei klein.
Wenn sie sich dürften nicht zusammensinden Das hieße ihre Kräfte unterbinden — In ihres Dienstes ew'gem Einerlei.
E r hätte doch wohl jeden Sonntag frei, Ließ fahren sich zu allen Jahreszeiten Hinaus in Gottes freie Weiten!
Hingegen müßten s i e ohn' Aufenthalt Vorbei, vorüber stets an Feld und Wald.
Er reckle sich bequem in eine Ecke Und seh' vorüber huschen Busch und Hecke, Indessen draußen mit gespannten Mienen Der Führer späht entlang den blanken Schienen Nach freier Bahn und wohlgestellten Weichen. Hält dann der Zug zur Zeit auf der Station Was ist des Eisenbahners Lohn? ©leid? — hundert Menschen sollen sie bedienen Mit immer gleichen höflich heiteren Mienen.
— O möchte doch ein Jeder sich bequemen, A n i h r e r R u h e sich ein Beispiel nehmen.
Das sah — (die Zeit liegt ach schon weit zurück)
Mini st er Budde einst mit klarem Bl'ck; Der Eisenbahner Amt, sei ein sehr schweres, Mit ihren Pflichten aber auch ein hehres.
Und dieser Mann, den wir im Tod noch ehren, Wollt' seinen Kindern länger nicht verwehren, Was jeder brav« deutsche Bürger kann: Zusammenste'hn — ein Werk, ein Mann! !
In Nord und Süd, vom Osten bis zum Rheine, Hieß er erstehen unsere Vereine 1 Ich hör' im Geiste, wie ihr Hort und Halt Aufrauscht, ein großer Bannerwald!
Auch uns! soll heute eine Fahne weh«!! Und damit ließ ich den Begleiter steh'n.
Denn leer war meiner Heil'gen Zornes Schale! Jetzt steh' ich hier im festlich hohen Saal« Und grüße als ein Eisenbahnerkind Die all' zur Frier hier versammelt sind. Ich seh' zu meiner übergroßen Freud« Viel fremde bärtige Gesichter heute!
Das nenn' ich brav, wenn sich Kollegen ehren Und fremde Freude zu der eignen mehren. Ein herzlicher Willkommen bring ich allen Und mög' es Ihnen heut' bei uns gefallen!
Ich seh', auch Ihr habt Eurer Fahnen Pracht, Zu uns'rem Fest heut' mit gebracht, Dem Staunenden ein Bild zur Augmweide, In blankem Gold und bunter Seide. Manch prächtig wundervolles Stück Eh' noch die Stunde fliegt in Eil« Gemach! Gemach! nach einer kleinen Weil« Steh'n wir nicht länger hinter Euch zurück.
Ich will nicht länger schwache Wort« lallen, Gleich soll die Hülle von dem Banner fallen Reicht mir von Eichenholz den festen Schaft. Was Ihr hier seht! Entstand durch eigne Kraft U Ein jeder steuerte im Dienstbereich«
Sein Scherflein bei, der Arme wie der Reiche. (Wenn man non Reichen bei uns reden kann). Ich meine damit „Mann für Mann".
Den kleinen Nickel und die groß« Mark Und deshalb ist der Schaft so fest und stark! Die goldnen Zeichen auf der bunten Seid« Hell leuchten wie deS Gebers Freude.
Der Wahlspruch drauf, er strahle hell und klar, Uns und den Späteren noch manches Jahr. Knüpft auf das Band und wenn die Hüllen fallen, Laßt unserm Vaterland ein Loblied schallen.
Allgemeiner langanhaltender Beifall löste der eindrucksvoll gesprochene sinnige Prolog aus. — Eine weitere Festdame, Frl. Müller, trat vor und überreichte ein von den Frauen und Jungfrauen des Vereins gestiftetes Fahnenband mit folgenden Worten:
Ich kann so schwungvoll nicht in Worten reden, Wie meine Freundin eben sprach, Dem Dichter gleich, dem Seher und Propheten, Ich komm« schüchtern hinten nach.
Ich spreche schlicht, doch herzlicher nicht minder Für alle dieser Väter Frau'n und Kinder.
Wir sind so reich an Gut nicht und an Gaben, Auch wollten sie von uns kein Scherflein haben Zur Fahne, denn sie wollten im Verein Uns nicht zu Dank verpflichtet sein.
Teilhaftig aber Ihrer Freude bin ich hier Mit einer kleinen goldbefranzten Zier. Ich soll der Fahne heut mit liebevollen Händen Doch wenigstens die erste Schleife spenden. Solang die Fahne selbst rauscht durch die Zeit im Wind, Halt auch dies lustig, flatternd Angebind.
Dann folgte die Uebergabe der Fahne an den Fahnenträger und die Nagelung der Fahne. Vertreter benachbarter Brudervereine erschienen in großer Zahl auf dem Podium, um sich an dem Akte zu beteiligen. Es stifteten Fahnennägel die Eisenbahnvereine Höchst, Frankfurt, Offenbach, Groß- Karben, Elm, Bebra, Friedberg, Gießen, Gelnhausen und Aschaffenburg, sowie der Gardeverein und der Postunter- beamtenverein Hanau. Der Gesangverein Germania-Hanau übergab eine Fahnenschleife. Alle Vertreter gaben bei bet Ueberreichung ihres Geschenkes der Sympathie für den fest- gkbenden Verein Ausdruck, die Brudervereine betonten, daß ein gemeinsames Band alle umschließe, die befreundeten Vereine wiesen auf die Fäden hin, die sich zwischen ihnen und dem festgebenden Verein gesponnen haben. Der Postunterbeamtenverein Hanau legte seiner Gab« das Motto zugrunde: „Vereinte Kraft, Großes schafft, denn unser Feld ist die Welt". Für die dem Verein zuteil gewordenen zahlreichen Ehrungen dankte der 1. Vorsitzende in bewegten Worten, der Gesangverein „Gerinania" trug noch einige Chöre vor und mit einem Musikstück schloß die eindrucksvoll verlaufene Feier.
An diesen Festakt schloß sich ein Festessen, bei dem die Jägerkapelle aus Aschaffenburg spielte. — Nachmittags 3 Uhr 6c« wegte sich ein imposanter Festzug durch verschiedene Straßen der Stadt nach dem „Kaiserhofe", woselbst ein allgemeines Volksfest stattfand, das trotz der kühlen Witterung einen Massenbesuch aufzuweisen hatte. Die Zahl der Besucher vergrößerte sich von Stunde zu Stunde, so daß sich das Brio eines echten Volksfestes entrollte. Die Jnfanteriekapelle bot eine prächtige Konzertmusik, die Jugend gab sich dem Tanze hin, überall herrschte Freude und Vergnügen, so daß sich auch dieser letzte Teil der festlichen Veranstaltungen zur allgemeinen Zufriedenheit abwickelte. Mit Umsicht und Geschick angelegt und durchgeführt, können die Veranstalter mit dem Gefühle innerer Genugtuung auf den Verlauf deS Festes, daS durch keinen Mißton gestört wurde, zurückblicken.
* Eine FestnKMurer. Die soeben erschienene Nr. 47 des Preußischen Verwaltungsblattes stellt sich als eine Art von Festnummer zur Eröffnung deS neuen Theaters in Cassel dar. Magistratsbanrat Fabarius bespricht die beiden neuen Monumentalbauten für Cassel, nämlich das Rathaus und das Theater. Stadtrat Boedicker schildert die Entwicklung „der einzigen Großstadt des vormaligen Kurheffens". Magistrats- affessor Rohde behandelt die Entwicklung „der größten Mittelstadt im vormaligen Kurhessen", (der Stadt Hanau.) Senator Dr. Gerland in Hildesheim, der nach