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in der städtischen Festhalle Festkommer« statt, der durch Ge- sangSvortrâge der Kirchhainer Gesangvereine und Geräte- Übungen bei Turnverein« verschönt wurde. Heute vormittag wurde Feldgottesdienst abgehalten, nach besten Beendigung die Weihe der Fahne bei KriegervereinS Anzefahr erfolgte. Nachmittags bewegte sich ein imposanter Festzug durch die Straßen der Stadt, in dem di« herkulischen, strammen Ge­stalten der Schwälmer Krieger besonders auffielen. Das fich anschließende Volksfest nahm bei dem durchau« günstigen Wetter den besten Verlauf. Ein bunt bewegte« Bild erhielt das Fest durch die verschiedenen Trachten aui Hrffrn, bem Ebsdorf« Grund, der Schwalm usw. Die Festrede hielt der Königl. Landrat Kammerherr Freiherr Schenk zu Schweins­berg. Die Festmufik wurde durch die Kapelle des Husaren- Regimrnt« Hrffrn - Homburg in vorzüglicher Weis« auige» führt.

Darmstadt, 19. Juni. Heute vormittag 91/» Uhr fand anläßlich bei Militär-Jubiläum« bei Großherzogs auf dem Exerzierplätze die Parade bei Leib - Garde - Regiment« statt, die bei schlechten Wrtter» wegen am JubiläumStag« aus­gefallen war. Mit dem Großhrrzog wohnten auch die Groß­herzogin und der Erbgroßherzog bei Parade bei. Der Groß- Herzog führt« nach Schluß der Parad« sein Regiment selbst in die Stadt.

Aschaffenburg, 19. Juni. Im benachbarten Klein- Ostheim fand man in dem Master eines Steinbruches die Leiche des Arbeiters Kirchgäßner. Ob ein Unfall oder ein Verbrechen vorliegt, wird die eingeleitrte staatsanwaltschaft- liche Untersuchung ergeben.

W. Pforzheim, 19. Juni. Die Mitglieder bei Kreditorenvereins waren auf Freitag abend zu einer Ver­sammlung in denKaiserhof" eingeladen worden, um einen Bericht über den kürzlich in Hamburg abgehaltenrn Verbands­tag bei Grosfistenverdanbes entgegenzunehmen. Die V«r- sammlung war nur mäßig besucht. Die Herren Stöffler und Bohnenberger haben als offizielle Vertreter des Kreditoren­vereinS an dem Grossistenverbandstage teilgenommen und wurden, wie Herr Stöffler in seinem Referat ausführte, noch von verschiedenen Mitgliedern in der Geltendmachung der vom Kreditorenverein gestellten Anträge unterstützt. Herr Stöffler gab zunächst einen kurzen Bericht über den allge­meinen Verlauf der Tagung, aui der man den Eindruck gewonnen habe, daß die Grosfisten ernstlich bemüht sind, ihre Interessen den Fabrikanten gegenüber mit Nachdruck zu vertreten. Andererseits aber sei auch zum Ausdruck ge­kommen, daß sich der Kreditorenverein im Grossistenverband« eines großen Ansehens erfreut, so daß die Gewähr geboten sei, daß künftige Verhandlungen zwischen den beiden Organi- fationen mit Erfolg geleitet werden können. AuS der Be­handlung der Anträge bei KreditorenvereinS habe sich er­geben, daß man nicht beabsichtigt, ei auf eine Kraftprobe mit den Fabrikanten ankommen zu lasten. ES wurde zu­gestanden, daß die Vereinbarung, bie mit den Fabrikanten getroffen wurde, der wichtigste Erfolg des noch jungen GroWenverbandeS gewesen sei. Die Versammlung habe beschlosten, den Verband in das Vereinsregister eintragen zu lassen, und es sei beabsichtigt, nach erfolgter Eintragung die­jenigen Mitglieder auszuschließen, die sich nicht an bie Be­schlüsse des Verbandes halten. Der Grosststenverband zählt gegenwärtig 148 Firmen, so daß ihm nur noch wenige fern­stehen dürften. 38 Firmen waren in Hamburg vertreten. Dem Verbandstag wurde empfohlen, sich der vorzüglichen Auskunftei des Kreditorenvereins zu bedienen, um sich vor Verlusten zu schützen. Bei Besprechung der Tätigkeit der Zentralkom- mission sind drei Pforzheimer Firmen ohne vorhergegangene weitere Erhebungen beschuldigt worden, gegen die Verein­barungen verstoßen zu haben. Stöffler, als Vorsitzender der Zentralkommission, habe diese Beschuldigungen als uner- wiesen zurückgewiesen. Es habe sich denn auch herausge- ftellt, daß bie Beschuldigungen unrichtig waren, und rne be­treffenden Firmen werden Gelegenheit nehmen, in den »er- traulichen Mitteilungen" Erklärungen zu veröffentlichen. Eine der drei Firmen beabsichtigt übrigens, gerichtlich vor­zugehen. Herr Stöffler hoffe, daß man in Zukunft mit er« artigen Beschuldigungen vorsichtiger sein wird. Zwei - träge, die vom Kreditorenverein gestellt wegen der Mu, Verschleppung und der von der hiesigen Ortsgruppe er Grossisten gestellte wegen der Verminderung der Qualität der Doubleewaren, fielen unter den Tisch. Zur Frage der persönlichen Mustervorlage, zu ber vom Kreditorenverein ein Antrag vorgelegt worden war, erklärte sich der Verbandstag bereit, mit den Fabrikanten Bestimmungen über eme p an mäßige, das ganze Deutsche Reich umfassend« Mustervorlage auszuarbeiten. Da die Vorbereitungen h'erzuin den ein SMÄ ÄS ^«2

L ÄÄi UN» Md.--U» «Aast; -»-»!- 1- Eniloc-v-r aus Warm M dem br*n SWI«g" "rin gtfietlien AiUm^s, daß Ergebnis bei vom Kredttorenv g i ^ ^.etaiHeure bie Vereinbarung wegen ber N dH Fabrikanten bezeichnet solange als einseitige B "düng ^Astenverbande ange- wird, als nicht auch d e dim ^^ Beriete senden Firmen ihre Untersch fi B9er9^itbtntn Rednern auf Herr Bohnenberger. Es sei '^ß ei nur recht und dem VerbandStage °nerkann worden, da^r ^ Grossisten billig sei, daß die hätten sämtlich erfolgen. Die zugegen gewesene ^j^schrift schon var­unterschrieben, auch andere 5 beiseite nicht daran, her geleistet gehabt. Herr Stöff er ^zwe'tt ^^ândigen daß die Unterschriften nun ^ ^ch Hanau und gegeben werden. Die ioifie w . Angelegenheit noch Gmünd geschickt werden, und eS loU bie «mg

vor dem 81. August erledigt werden, da dann der Vorsitz der Kontrollkommission an den Vorsitzenden der Kontroll- kommisflon, Herrn Baumert, übergeht. Die Kontrollkommission wird übrigens auch in Zukunft ihre Beratungen in Pforz­heim pflegen. Im weiteren Verlauf der Versammlung besprach Herr Stöffler noch die in Hamburg erörterte Gründung einer Grossistenzeitung, die jedoch keinen Anklang gefunden habe. Die wichtigste Frage, die Regelung der Kalkulations- u. Skontofrage, konnte nicht erledigt werden, weil die Vorarbeiten noch nicht fertig find. Herr Stöffler machte den Vorschlag, nach Er­ledigung der Tagesordnung die Frage in durchaus diskreter Weise einmal zu besprechen. Schließlich stimmte die Ver­sammlung dem Vorschlag zu, daß der Vorstand deS KreditorenvereinS mit geeigneten Mitgliedern zunächst in kleinerem Kreise in eine Erörterung dieser Frage treten soll. Auf dem Hamburger Grossistentag ist auch davon gesprochen worden, daß gewisse Fabrikanten in der gegenwärtigen un­günstigen Geschäftszeit die Preise herabsetzen in der Hoffnung, dadurch größere Aufträge zu erhalten. Herr Stöffler hat den Auftrag bekommen, die Fabrikanten zu ersuchen, von diesem Beginnen abzulaffen, da sonst sowohl Fabrikanten wie Abnehmer, deren Läger entwertet würden, schwer ge­schädigt werden. Im Anschluß an die Berichte erfolgten noch einige kurz« Bemerkungen auS der Mitte der Versammlung. Der zweite Vorsitzende, Herr Stadtrat Schütz, stattete Herrn Stöffler und den übrigen in Betracht kommenden Herren für die Vertretung der Wünsche der Fabrikanten auf dem Grossistentag« den Dank des KreditorenvereinS ab.

Drahtnachrichten

DaS Kaiserpaar beim Rennen in Hamburg.

Hamburg, 20. Juni. Heute nachmittag 2»/, Uhr begann auf der Rennbahn bei Horn das Sommerrennen des Hamburger Rennklubs. Trotz bei trüben Wetters war der Rennplatz überaus stark besucht. Nach dem Rennen um di« silberne Peitsche, daS von Graf Henckel«ChameropS* (Reiter W. Schulz) gewonnen wurde, traf daS Kaiserpaar in einem L la Daumont bespannten Wagen auf dem Rennplatz rin. Zum Empfange hatten sich vorher ber Kronprinz, Prinz Eitel Friedrich und Prinz Adalbert eingefund«n. Der Kaiser, der die Uniform der Königsulanen trug, und die Kaiserin, di« eine hell« Lilarobe mit Spitzenüberwurf angelegt hatt«, wurden vom Bürgermeister Oswald, sowi« von dem Vor­stand« deS Hamburger Rennklubs begrüßt. DaS Publikum bereitete dem Kaiserpaar beim Eintreffen auf dem Renn­platz stürmische Ovationen, für welch« bet Kais« und di« Kaiserin nach all«n Seiten dankten. DaS Kaiserpaar ver­folgte dann mit großem Interest, daS Rennen um den großen Hansaprri«, daS Freiherr von Oppen» heim'»For Groer* mit Shaw im Sattel gewann; zweiter wurde der GraditzerArnfried" und dritter Herrn von Weinberg«Jnamor". Sodann wurde da« Kaiserin Augusta Viktoria-Jagdrennen gelaufen, an welchem acht Pferde teilnahmen. Erster wurde Leutnant de OsaS Ledila" (Reiter Lmtnant von Hohberg), zweiter Leutnant von MitzlaffsSven Hedin", den der Besitzer ritt und dritter E. v. KrackersPeru^ mit Leutnant Braune im Sattel. Die Kaiserin händigte dem siegenden Reiter den von ihr ge- stifteten Ehrenpreis aus und ebenso dem Besitzer bei Pferdes den für diesen bestimmten Ehrenpreis. Beide wurden von den Majestäten beglückwünscht. Nach dem nächsten, dem Schiffbeker-Rennen fuhren die Majestäten mit dem Prinzen Joachim nach der St. PaulilandungSbrücke, wo sie vom Generaldirektor Ballin empfangen wurden. Das Kaiserpaar mit dem Prinzen nahm an Bord bei HapagdampferS Dpiranga" Wohnung. Das Wetter war ziemlich trübe, blieb jedoch bis zum Schluffe des Rennens ohne Regen. Abends 8 Uhr fand bei dem Preußischen Gesandten Grafen von Goetzen ein Diner statt, an dem die Kaiserin jedoch nicht teilnahm. Die Stadt und die Schiffe im Hafen hatten reichen Flaggenschmuck angelegt. Abends fand eine Illumination bei Dampfer«Ypiranga" und des HafenS statt.

Zur Kaiserbegegnung.

Petersburg, 20. Juni. Aus den nunmehr vor­liegenden Einzelheiten über den Besuch des Kaisers von Rußland aus dem KreuzerGneisenau" und derHohen- rollern" ist noch nachzutragen: Die Besichtigung auf ber Gneisenau" dauerte 45 Minuten. Der Kaiser von Ruß­land drückte seine Freude über das gute Aussehen und die große Frische der Mannschaften aus. Bei der Frühstücks- täfel auf derHohenzollern" am 18. Juni saß der deutsche Kaiser zwischen dem Kaiser und der Kaiserin von Rußland, neben jener Staatssekretär Freiherr von Schön, neben diesem Generaloberst von Plessen; gegenüber saß Oberhofmarschall Graf zu Eulenburg zwischen dem russischen Minister des Aeußern, Iswolski, und dem HauSminister Baron Fredericks rechts, Ministerpräsident Stolypin und Marineminister Wojewodski links. Di« Abreise des deutschen Kaisers er- folgte nach einem überaus herzlichen Abschied beinahe eine Stunde später als festg«setzt worden war. Kaiser Wilhelm äußert« sich sehr befritdigt über den Verlauf der Zu­sammenkunft.

Petersburg, 21. Juni. Der brutsche Bofichafter Graf Pourtales erklärte in Björkö, es fei beschlossen, auch künftig bei Entscheidung politischer Fragen sich an die traditionelle Freundschaft und an da« Vertrauen zu halten. Deutschland wird froh sein, wenn das Mißtrauen zwischen Rußland und Oesterreich schwindet.

Eisenbahnübereinkommen.

Paris, 21. Juni. Der französische Botschafter in Bern, Graf D'Autay, erklärte einem Berichterstatter desMatin", daß das soeben abgeschlossene französisch-schweizerische Eisen, bahnübereinkommen für Frankreich große Vorteile mit sich bringen werde. Nach Vollendung der Loetschbergbahn und deren Vervollständigung durch die Linie Moutiers - Grange würden alle für die Schweiz und Italien bestimmten Waren

von Antwerpen und Rotterdam nicht mehr über «lsaß-loth- ringische, sondern ausschließlich über französische Eisenbahn­linien befördert werden.

.Wieder flott.

Paris, 21. Juni. Während der Manöver bei Nord» geschwaders lief der PanzerkreuzerDupetit-Thouars" bet der Insel Houat auf, doch konnte er sich nach etwa zwanzig Minuten wieder flott machen. Das Schiff wird b«häf« Feststellung etwaiger Havarien nach Brest geh««.

Entgleist.

Berlin, 21. Juni. Die Morgenblättrr melben: I« Hohenschönhausen bei Berlin entgleis! en die Wagen einer Rutschbahn, in denen zwei Damen saßen. Dirs« fiele« heraus und zogen sich schwere innere Verletzungen zu.

Sängerfest.

New-Norik, 21. Juni. Daß bei bem Sängerfest 8000 Kinder die Loreley in deutscher Sprach« fangen, erregte große» Enthusiasmus.

Schwer erkrankt.

Berlin, 21. Juni. Der Senior der Stabtoerorbnet«, Paul LangerhanS, ist von neuem schwer erkrankt, und ver­lor daS Bewußtsein.

Cholera.

Petersburg, 20. Juni. Seit gestern sind 45 Neu- erkrankungen an Cholera und zehn Todesfälle zu verzeichn««. Die Zahl der Erkrankten beträgt zur Zeit 198.

Zusammenstoß zweier Stratzenbahnzüge.

Chesterton, (Indiana), 20. Juni. Gestern abend er­folgte hier zwischen zw«i in entgegengesetzter Richtung fahrenden Straßenbahnzügen ein Zusammenstoß, bei dem 10 Personen getötet und 20, darunter mehrere tödlich, ver­letzt wurden. Der bei voller Fahrt erfolgte Zusammenstoß wird auf mißverstandene Anordnungen zurückgeführt.

Weihefeior.

Araueuburg, 21. Juni. Im hiesigen Dome erfolgte am Sonntag in Gegenwart zahlreicher Vertreter der StaatS- und Kirchenbehörden, sowi« einer aus ganz Trmland ge­kommenen Menge die feierliche Weihe der Inthronisation bei neuen Bischofs von Ermland Dr. Augustinus Bludau.

AuSfchrettunge«.

Lwerpool, 20. Juni. Hier kam ei heut« aui religiösen Ursachen zwischen irischen Katholiken und Protestanten zu schweren Ausschreitungen, wobei verschieden« Häuser demoliert und eineS in Brand gesteckt wurde. Berittene Polizei drang mehrere Male unter einem Hagel von Steinen gegen die Demonstranten vor. Etwa 50 Verhaftungen wurden vor- genommen. Eine Anzahl von Polizeibeamten «litt Ver­letzungen.

AnSdrecher.

Berlin, 81. Juni. Bei dem Versuch« aui dem Unter- suchungSgefängniff« in Moabtt auSzubrechen, ist der 2()jadrige Kaufmann Kühn« schwer verunglückt.

AdgestLrzt.

München, 21. Juni. Im Mäd-ler Tabelgebiet stürzt« der Student Sander, ein Apothekersohn aui Alsfeld, ab.

Revolverattentat.

B-rtt», 21. Juni. Ein Revolverattentat auf seinen Bruder verübt« in bet Nacht auf Sonntag in einem Streite der 27jähttge Schneid« Adolf Knoblauch auS der Jüden-

Schlecht ««gebrachte Begeisterung.

Pari-, 21. Juni. Der russische Graf Hetger, wohnt« gestern nachmittag im Aerodrom Tuoiffy dem Versuche bei FlugtechnikerS Delagrang« bei, die ihn so begeisterten, daß er den Flugtechnik« bat, ihn einen Flug unternehmen zu lassen. AlS dieser sich roetgerte, taufte er den Aeroplan und versuchte mit demselben aufzusteigen. Der Apparat überschlug sich jedoch und ging in Trümmer. D«r Graf er­litt am Bein eine leidste Verletzung.

NuSstâud«.

Paris, 81. Juni. Infolge der durch ben Streik der Stallbursche« auf dem Rennplätze von Auteuil heroorge- rufenen Ruhestörungen wurden an Eintrittsgeldern, die im ganzen 224 000 Franken betrugen, 74 000 Franken zurück­erstattet. Die Wettumsätze am Totalisator betrugen dies­mal iv. Millionen Frank weniger als bei dem vorjährigen Rennen.

Parts, 21. Juni. Das Syndikat her Stallburschen hielt gestern abend eine Versammlung ab, in der dieselben nach­drücklich auf ihren Forderungen bett. Lohnerhöhung und besserer Unterkunft bestanden und mit dem Streik für daS Grand Prix-Rennen drohten. In ber Versammlung hielten mehrere Führer des allgemeinen Arbeitsverbandes Reden. Einzelne konservative und nationalistisch« Blätter greifenden radikalen Deputierten bei Seine et Oise Departements, früheren Kriegsminister Bertheaux, heftig an, weil dies« an­geblich di« Bildung des Syndikats der Stallburschen be­günstigt und ihnen vorgestern eine Fahne gestiftet habe.

Paris, 20. Juni. Durch einen Streik der Fahrbediensteten wurde der Beginn der heutigen Rennen in Auteuil ver­zögert. Während bei Rennens kam ei zwischen einem Teil des Publikums, das in bie Bahn eindrang, und Gendarm«« zu einem Zusammenstoß, bei dem einige Verletzungen vor- tarnen. Der Präsident, bet bem Biennen hatt« beiwohnen wollen, «schien nicht.

Kopenhagen, 20. Juni. Die Expedition nach Nordost- Grönland unter der Leitung von Nikkelsen an Bord der Alabama" ist unter lebhafter Teilnahm« bet Bevölkerung in See gegangen.

Zobten, 20. Juni. Hier sand die Einweihung des erst« Erholungsheimes für Postunterbeamten im Bezirk« BreSlau statt, wobei Ober-Postdirektor Neumann die Weihered« bidt An den Kaiser und an Staatssekretär Kra«tke wurden Tele­gramm« abgesandt.

Paris, 20. Juni. AuS Therbourg wird gemeldet: Der zumeist auS Arsenalarbeitrrn bestehend« Gemeinderat von Equeurdreville bei Cherbourg erhob Einspruch gegen den Besuch des Kaisers Nikolaus von Rußland in Cherbourg unb forderte die Bevölkerung auf, sich jeder Sympathiedmdaâng für ben Zaren zu entfalten.