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Montng den 7. Juni 1909
KlnBechmlms des Satiren UsttemermS.
(Unbcr. Nachdruck verboten). S. u. H. Kiel, 5. Juni.
In Gegenwart seines Protektors, des Prinzen Heinrich von Preußen und von Vertretern der höchsten Reichs- und Staatsbehörden trat heute in der Aula der hiesigen Universität der Deutsche Flottenverein zu seiner diesjährigen Hauptversammlung zusammen. Es sind die Delegierten sämtlicher Zweigvereine des In- und Auslandes anwesend. Der Präsident des Vereins, Großadmiral v. Röster feierte den Kaiser in seiner Eröffnungsrede als Schöpfer und Förderer der deutschen Flotte und brachte auf ihn, die übrigen Bundesfürsten und die freien Städte ein begeistert aufgenommenes Hoch aus. Es sei, so fuhr der Redner fort, von gewisser Seite behauptet, daß die Mitglieder des Flottenvereins Dickköpfe seien, Marinephantasten, die mit dem Kopfe durch die Wand wollten. Ein Blick auf die Versammlung zeige aber, daß sie bestehe aus Männern, die im Kampfe des Lebens grau geworden und keinen anderen Wunsch als den nach einem friedlichen Lebensabend hätten, die aber auch erkannt hätten, daß Deutschlands Zukunft auf der Entwicklung von Handel und Verkehr beruhe, die ohne starke Seegeltung nicht gedeihen könnten. Er schloß mit einem Hoch auf den Prinzen Heinrich. Dieser betonte in seiner Erwiderungsrede die wiederhergestellte Einigkeit im Flottenverein und gedachte in Dankbarkeit des früheren Präsidiums. Der Verein werde sich, wenn er einen Rat geben dürfe, in erster Reihe damit zu beschäftigen haben, Aufklärung über das Flottengesetz in das Volk zu tragen, über das in manchen Kreisen noch Unklarheit herrsche. Ein Festhalten an diesem Flottengesetz müsse die Grundlage für das Wirken des Flottenvereins bilden. Der Prinz schloß : Ein geeintes Volk wie das deutsche bedarf eines Schwesternpaares, wie es die ruhmreiche, in hunderten von Schlachten erprobte deutsche Armee und die junge arbeitsfreudige Flotte darstellen, um seine Stellung der Welt zu wahren und würdig darzustehen in. der Reihe der friedliebenden Völker. Je mehr es dem Flottenverein gelingt, solche Anschauungen zu verbreiten, desto besser wird er seiner Aufgabe gerecht. (Stürm, anhaltender Beifall.) Hierauf wurde an den Kaiser ein Huldigungstelegramm gesandt. — Großadmiral von Köster erklärte, daß die Flotte gegen keinen bestimmten Gegner gebaut würde, sondern als ein Mittel zur Selbsterhaltung. Er bat den Frieden im Verein aufrecht zu erhalten, was geschehen werde, wenn seine Mitglieder stets die Größe des Vaterlandes vor Augen hätten. (Lauter Beifall.) — Der geschäftsführende Vorsitzende Kontreadmiral pon Weber erörterte sodann die nächsten Ziele des Flottenvereins. Der Redner kam auf die Möglichkeit einer Verständigung über die Flottenrüstungen mit England zu sprechen; eine solche Verständigung denke man sich aber in England durchaus nicht als gleichberechtigt. Es würde dadurch der größte Teil unserer nationalen Arbeit dauernd von dem guten Willen Englands abhängig gemacht werden. Es unterliege auch keinem Zweifel, daß die praktische Durchführung eines solchen Abkommens zu allerlei Mißhelligkeiten führen werde. Wenn behauptet wird, daß wir stets gegenüber anderen Nationen im Hintertreffen bleiben würden, weil wir nickt reich genug seien, so sei zu erwidern, daß wir schon jetzt zu den drei reichsten Ländern Europas gehören. Gewiß sei der Ausgang eines Kampfes zwischen vier und acht gleichartigen Schiffen sehr zweifelhaft. Anders stelle sich die Sache zwischen 40 und 80 Schiffen. Hier stiegen die Chancen der kleinen Flotie. Wir dürfen gewiß sein, daß wir mit dem vom Reichstage festgesetzten Programm auf dem rechten Wege seien. Lediglich die Bauprogramme bezüglich der Panzerkreuzer und die ©ienftbaltungSbeftimmungen bezüglich der Reserveformation wiesen bedenkliche Schwächen auf, auf deren baldige Beseitigung zu dringen sei. Von einer Beschlußfassung' über die Ausführungen des Redners wurde Abstand genommen, die Versammlung erklärte sich in allem mit ihm einverstanden.'— Nach Erledigung interner Angelegenheiten erfolgte die Wiederwahl der ausscheidenden Vorstandsmitglieder. - Für den nächsten Tagungsort lagen Einladungen aus Nürnberg, Frankfurt a. M. und Wiesbaden vor. Die Versammlung wählte jedoch als nächsten Tagungsort Berlin. — Abends fand ein Gartenfest und Beleuchtung des Kieler Hafens statt.
Die Vorgeschichte des Enlenspiegel.
Auf der diesjährigen Tagung des hanseatnchen Geschichtsvereins meinte Prof. Schröder (Gotftngenl interessante Angaben über die Vorgeschichte des alten Volksbuchs er Eulensvieael" Tas Braunschweiger erste Exemplar bis Buches, das auf ungefähr 1500 zu setzen ist ^ bekanntlich unwiederbringlich verloren gegangen Von ^M Sistieren Straßburger Nachdrucke von 1515 und 1519 der â bÄ“^^
ferner AnSqabm sind etwa 85 nifeerMlf^
Sie'sind zum kleinen Teil literarischer Abkunft und als solche in noch älteren Schwankbüchern nackzuwelsenzum überwiegenden Teile handelt eS sich um bodenwuchsige Nieder deutsche Geschichten. Wahrscheinlich wird
Chroniken der Ursprung dieses oder lenes Schwanks nock seriellen lassen. Nach Prof. Schroder geh z. B die H' tor e von Eulenspiegel als Türmer wahrscheinlich auf einem r fall zurück, der sich in Hildesheim im Jahre 1411 rmrrncy abgespielt hat. Und die Geschichte von de Katze fell, die Eulenspiegel den Kürschnern verka^ - gang sicher von einem Streiche, welchen der RatsbuchsenschUtz Ernst Bock zu Braunschweig 1446 den dortigen Kur ch>
spielte. Wenn derartigen Lokalgeschichten weiter nachgespürt werde, werde man wahrscheinlich, so hofft Professor Schröder, noch weitere Verbindungen zwischen diesen und den Schwänken Eulenspiegels aufdecken.
Die Bnrnum-Rcklamc im Drecknest.
(Unber. Nachdr. Verb.) S. u. H. Bautzen, 4. Juni.
Mit einem Hilferuf an die Kgl. Staatsanwaltschaft seitens der Einwohnerschaft der althistorischen Sachsenstadt Bautzen hat das Auftreten eines „französischen Zirkus" geendet, der hier mit ungeheurem Pomp angekündigt wurde und mit einem schmählichen Fiasko geendet hat. In einer besonderen, den Tageszeitungen beigelegten „Zirkus-Zeitung", die als „Offizielles Organ des französischen Zirkus Angelo" angekündigt wurde, sowie mit abertausenden von bunten Zirkusplakaten, die an allen Häusern, Scheunen und Ställen angeklebt wurden, kündigte sich das Riesenunternehmen an. Eine Dame der höchsten franzöfifchen Aristokratie, sohieß es, „die ein Faible für dieses Wunderleben erfaßt hat, sollte zugleich als die einzige Zirkusdirektrice der Welt und Besitzerin des „gigantischen Unternehmens" hier eintreffen und zwar „gleich einer Monarchin mit 300 Köpfen", wie es pompös, aber etwas dunkel in der Zeitungs-Beilage heißt. Jeder Auftretende sollte ein „Star", jeder Artist „eine Kapazität in seinem Fache" sein. Mit „riesigen Sonderzügen" sollte das ganze Unternehmen hier eintreffen und mit ihm feine Leiterin, die „schicke Pariserin", die durch eine Halbmillionenwette verpflichtet sein sollte, in fünf Jahren mit ihrem Unternehmen den gesamten Erdball zu umkreisen und zwar bei einem täglichen Spesenetat von 4000 M. Zwei Romane, so wurde angekündigt, hätten das dämonische Wesen der Zirkus- leiterin zum Gegenstände, und Angehörige aller Nationen: Chinesen und Araber, Marokkaner, Türken und Inder, bildeten das nach Hunderten zählende Gefolge der „schlanken Pariserin". In zehn R'esenzelten sollte man den aus prächtigen Goldfüchsen, arabischen Schimmelhengsten und eleganten Juckern zusammengestellten Marstall bewundern können. Um so größer war natürlich die Enttäuschung der guten Bautzner, als die 186 möblierten Zimmer, welche das Unternehmen durch Inserat bestellt hatte, vollständig leer blieben und zwar aus dem einfachen Grunde, weil die wenigen „Artisten" es vorzogen, in den Tierwagen zu übernachten, die nicht etwa in endlosen Sonderzügen, sondern auf ein paar Güterwagen der sächsischen Staatsbahn eingetroffen waren. Die graziöse Fran-^ zöftn Mademoiselle Solange d'Atalide entpuppte sich als ein einfaches Fräulein Emilie Schulze oder Müller auS einem schlesischen Dörfchen und die Üralkosaken, Südamerikaner, Ungarn und Spanier, blieben aus, ebenso wie der glänzende Marstall, wahrscheinlich, weil die Bautzener Sonnenbrüder I ihre Bemalung abgelehnt hatten, und die Bautzener Kutscher ihre Rosse nicht als, ungarische Jucker und arabische Voll- blüter verleihen wollten. Die Bautzener Zeitungen gingen denn auch mit Recht über den Schwindel her, zumal der Geschäftsführer der temperamentvollen Französin die abfällige Kritik der Presse sehr ungnädig entgegengenommen und daraufhin geäußert hatte, daß Bautzen ein elendes Drecknest sei, das für die großartigen Zirkusdarbietungen kein Verständnis gezeigt habe. Bei den Erörterungen über das famose Zirkusunternehmen hat sich übrigens herausgestellt, daß die intelligente Pariserin zwei derartige Zirkus-Unternehmen betreibt und zwar in der Weise, daß das zweite Unternehmen dem ersten folgt und in seinen Reklamen dann sich nicht genug über die Leistungen des ersten Zirkus entrüsten kann unter der gleichzeitigen Versicherung, daß er es besser machen kann, als dieses Schwindelunternehmen. Unter diesen Umständen darf man begierig sein, wie weit Madame Solange d'Atalide aus ihrem Fluge durch die Welt — des Schwindels — kommt.
Hus aller Mett.
Verhaftete Wilderer. Der Förster Hellmann in Waldungen bei Battenberg überraschte zwei Wilderer, die mit dem Ausweiden eines von ihnen erlegten kapitalen Zehnenders beschäftigt waren. Nach hartnäckigem Kampfe gelang es ihm, die Wilddiebe zu überwältigen, zu entwaffnen und in das GerichtsgestingniS abzuliefern.
Wieverauftretcn der Cholera in Petersburg. Gestern ist die Cholera in Petersburg ganz plötzlich wieder ausgetaucht. In den letztvergangenen 24 Stunden sind bereits zwölf an dieser Seuche Erkrankte in die Hospitäler eingeliefert worden. Die Ursache der Erkrankung war in allen Fällen der Genuß nicht abgekochten Wassers aus der städtischen Wasserleitung. Dem Wasser der Leitung werden nämlich, weil die Filteranlagen den Bedarf der Stadt nicht decken können, 15 Prozent unfiltrierten Wassers beigemischt. Der Petersburger Bevölkerung hat sich große Aufregung bemächtigt.
Zehn Millionen für Testamentsvollstrecker. Der in Paris gestorbene Besitzer des Warenhauses Louvrè hat den früheren Präsidenten Loubet, Senator Georges Leygues und den Direktor des Figaro Calmette testamentarisch mit besonderen Aufträgen für die Verteilung der Legate und Beaufsichtigung der Stiftungen betraut. Die Testamentsvollstrecker erhalten für ihre Mühewaltung zusammen zehn Millionen Frank. Die komplizierten Anordnungen für das am kommenden Donnerstag stattfindende Begängnis trifft Calmette. Der Pariser Prèsse ist zur Fortdauer der bisherigen großen Jahreswidmungen Chauchards ein entsprechendes Kapital gesichert.
Kunst und Heben.
Aus dem Soldatenlebeu des 17. Jahrhunderts. Nach der zweiten Einnahme und Verheerung Heidelbergs burd) die Franzoftn im Mai 1693, wobei die unglückliche Stadt abermals auf vandalische Weise geplündert und dann nieder- gebrannt und das reizende Bergschloß großenteils durch Sprengung zerstört wurde, erhob sich ein Geschrei der Ent
rüstung nicht nur durch ganz Deutschland, sondern durch die halb zivilisierte Welt. Das Ereignis und der allgemeine Unwille waren zu wichtig, als daß man von feiten der unterlegenen Partei leicht darüber hingehen konnte, und so wurden denn von den betreffenden Gouvernements über die Motive der Uebergabe Untersuchungen eingeleitet.
Die öffentliche Meinung klagte den Kommandanten des Platzes, den österreichischen General -Feldmarschall -Leutnant Georg Eberhard von Hedersdorf, ganz offen des Verrats und der Feigheit an. So gern man auch die Sache vertuscht hatte, um eine so hohe Stellung in der kaiserlichen Armee, sowie den Namen einer angesehenen Familie nicht zu kompromittieren, so war doch der Drang der Umstände mächtiger als der Wille, und der General wurde vor ein Kriegsgericht gestellt. Dasselbe erkannte ihn für schuldig und infolge dessen sollte er seiner Würden und Stellen öffentlich unb schimpflich entsetzt werden.
Da Hedersdorf dem damals noch ziemlich in Ansehen stehenden Deutschherrenorden angehörte, so ließ es sich dieser nicht nehmen, ihn mit allem Zeremonie! aus sich auszustoßen und hierin das Prâveniere zu spielen. Dabei ging eS denn in folgender Weise her: Im Ordenshause zu Heilbronn, gemeinhin das „deutsche Haus" genannt, versammelten sich die Ritter unter dem Vorsitz des damaligen Deutschmeisters Ludwig Anton, Herzog zu Pfalz-Neuburg, in Ordenstracht im großen Saal. Der Angeklagte, den man von der Militärbehörde requiriert hatte, wurde in voller Ordenstracht hereingeführt. Hier wurde ihm in feierlicher Weise vom Deutschmeister sein Vergehen vorgehalten und ihm dann der Ausschluß aus dem Orden mitgeteilt. Nun begann die Zeremonie. Zunächst wurde dem Verurteilten das Ordenskreuz abgerissen und „ihm ein paar Mal ums Maul geschmissen". Dann wurde ihm die Bekleidung abermals Stück für Stück herabgerissen, worauf ihn der jüngste Ordensritter beim Arm nahm und ihn aus dem Hause führte. An der Türe gab er dem Ausgestoßenen noch einen Fußtritt an einen gewissen Körperteil und überlieferte ihn dann der dort harrenden Militärwache, die ihn wieder zur Armee zurückbrachte.
Hier stand dem Entehrten noch Schlimmeres bevor, denn alles wurde nun öffentlich vorgenommen. Ain 20. Mai mußte der Exgeneral einen Schinderkarren besteigen, der vom Henker und seinen Gehülfen begleitet wurde. Die Fahrt ging zu der aufgestellten kaiserlichen Armee, worauf er vor dieser von einem Flügel zum andern gefahren wurde. Vor dem Regimente, dessen Inhaber er gewesen, mußte er vom Karren steigen, und hier wurde ihm zunächst sein Urteil vorgelesen, dahin lautend: daß er mit dem Schwerte vom Leben zum Tode gebracht werden sollte, auch seine Güter zu konfiszieren seien. Ass sich nun der Henker anschickte, sein trauriges Amt zu vollziehen, wurde dem Verurteilten durch den Auditeur mitgeteilt, daß ihm das Leben geschenkt, ihm dafür aber die Strafe des Exil» und der Verlust aller feiner Würden unb Aemter zuerkannt sei, worauf er antwortete: „Dies hab ich wohl nicht verlanget."
Der General hatte bisher in seiner Uniform, aber ohne Degen und an Händen und Füßen gefesselt auf dem Karren gesessen. Der Degen wurde ihm nun umgehängt, aber sofort wieder abgenommen, die Klinge herausgezogen, zerbrochen, ihm die Stücke dreimal ums Gesicht geschlagen und dann vor die Füße geworfen. Hierauf wurde der Verurteilte „auf ewig" aus den österreichischen, schwäbischen und fränkischen Landen, sowie aus denen des Obcrrheinkreises verwiesen, wieder auf den Karren gesetzt und vor das Stadttor gebracht. Hier nahm ihm der Henker die Fesseln ab. und ließ ihn sodann laufen.
(Aus den „Grenzboten".)
Frankfurter Tpcatcr.
Opernhaus. Dienstag, 8. Juni, 7 Uhr: „Der Wildschütz". Im Abonn. Gew. Preise. — Mittwoch, 9. Juni, halb 8 Uhr: „Der fliegende Holländer". Auß. Abonn. Gew. Preise. — Donnerstag, 10. Juni, abends 7 Uhr: „Das Wadjtlager in Granada", „Der Karneval in Venedig". Im Abonn. Gew. Preise. — Freitag, 11. Juni, abends halb 8 Uhr: „Ein Walzertraum". Auß. Abonn. Ermäß. Preise. — Samstag, 12. Juni, halb 7 Uhr: „Lohengrin". Im Ab. Gr. Preise. — Sonntag, 13. Juni, 7 Uhr : Letzte Vorstellung vor den Ferien: „Der Wildschütz". Im Abonn. Gr. Preise. — Von Montag den 14. Juni bis incL Dienstag den 13. Juli er. bleibt das Opernhaus geschlossen. Wiedereröffnung der Opernsaison ant Mittwoch den 14^ Juli.
Schauspielhaus. Dienstag, 8. Juni, 7 Uhr: „Herodes und Marianne". Im Abonn. — Mittwoch, 9. Juni, 7 Uhr: „Was ihr wollt". Im Abonn. — Donnerstag, 10. Juni, 7 Uhr: „Wallenfteins Lager", „Die Piccolomini". Außer Abonn. Erm. Preise. — Freitag, 11. Juni, 7 Uhr: „Wallensteins Tod". Auß. Ab. Erm. Pr. — Samstag, 12. Juni, 7 Uhr: Johannisieuec". Im Abonn. Gem. Preise. — Sonntag, 13. Juni, 7 Uhr: „Der Hüttenbesitzer". Im Abonn. Gewöhnl. Preise. — Montag, 14. Juni, 7 Uhr: „Der Kaufmann von Venedig". Im Abonn. Gew. Preise. — Dienstag, 15. Juni, 7 Uhr: „Maria Magdalena". Im Abonn. Gew. Preise. — Mittwoch, 16. Juni, halb 7 Uhr: „Faust". 1. Teil. Im Ab. Gew. Preise. — Donnerstag, 17. Juni, halb 8 Uhr: „Der Biberpelz". Auß. Abonn. Kl. Preise. — Freitag 18. Juni, 7 Uhr: „Faust". 2. Teil. 1 Abend. Im Abonn. Gew. Pr. — Samstag, 19. Juni, 7 Uhr: „Faust". 2. Teil. 2. Abend. Im Abonn. Gew. Preise.
Schiffsberichte.
(MilgeleiU von ?lgtnt Ad. Trent L-HauauO
Der Hamburger Dampfer „Moltke" 'ist am 3. Jun! wohlbehalten in Neiv-Uork eingetroffen.
Bremen, 6.. Juni. Der ©ampfer des Norddeutschen Llovd .Sothrinaen" -st gestern in Sidney eingetroffen.