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vi-MjâhrNch 1,80 Mk., manaüich «0 Pfz., für ai* vÄtige Aboun«u«n mit drm bettesseud«« P»ßausschl«g.
Di« marine Nummer testet 10 Uz.
tetatienlbnicf und V«rl«g der Buchdruckerri der verrta. «». WaijenhauleN in Hanau.
General-Anzeiger
Amtliches Organ für Stadt- u) Landkreis Sanan.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sann- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.
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Du ffatf gespaltene Iktitjeile »der beten Wau* M ^f^ im SÄeriamenteü di« ZeU« M Uz.
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$L 103 Ferttsprechanschlich Nr. 605.
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Amtliches«
Kandkreis F)anau«
Die Herren Gemeinde- und Guisvorstânde mache ich auf die Vorschrift im § 80 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes und Artikel 65 III der Ausf.-Anweisung vom 25. 7. 1906 aufmerksam, wonach die festgesetzte Gemeindesteuerliste 14 Tage lang öffentlich auszulegen und der Beginn der Auslegung in ortsüblicher Weise bekannt zu machen ist.
Die Herren Bürgermeister rc. wollen die ihnen zugegangenen Gemeindesteuerlisten auslegen.
Nach Ablauf der Auslegungsfrist ist die Bescheinigung auf dem Titelblatt der Gemeindesteuerliste zu vollziehen und es ist mir anzuzeigen, in welcher Zeit (von wann bis wann) die Liste öffentlich ausgelegen hat.
Hanau den 30. April 1909.
Der Vorsitzende
der Einkommensteuer-Deranlagungs-Kommission
für den Landkreis Hanau.
St 1240 J. V.: Dr. v. Waldow, Reg.-Assessor.
Unter den Schweinen zu Rüdigheimerhof ist die Schweine- seuche festgestellt.
Hanau den 3. Mai 1909.
Der Königliche Landrat.
V 2574 I. A.: Hartmann, Kreissekretär.
Unter den Schweinen zu Niederdorfelden ist die Schweine- seuche erloschen.
Hanau den 3. Mai 1909.
Der Königliche Landrat.
V 2578 I. A.: Hartmann, Kreissekretär.
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Bekanntmachung.
Das ostasiatische Detachement ist bis aus eine Gesandt- schaftsichutzwache aufgelöst worden.
Demzufolge treffen im Laufe des Monats Mai die zurückzuführcnden Mannschaslsnansporte (über 500 Mann) in Deutschland ein.
Einem großen Teil dieser Mannschaften steht ein Anspruch auf Wiedereinstellung als Kapitulanten in das Heer nicht zu.
An diese Mannschaften tritt die ernste Sorge der Annahme einer Zivilstellung oder Wiederausnahme ihres Zivilberufs.
Ihnen den Uebergang in den Iivilberuf durch Bekanntgabe und Vermittelung freier Stellen nach Möglichkeit zu erleichtern, ist die Aufgabe der Auflösungsleitung des ostasiatischen Detachements in Cuxhaven.
Damit letztere jedoch den an sie herantretenden Anforderungen gerecht werden kann und den Mannschaften je nach ihrem erlernten Zivilbcruf freie Stellen bekannt zu geben und zu vermitteln in der Lage ist, bittet das Bezirkskommando Private (Kaufleute, Handwerker re.), welche Mannschaften als Arbeiter einzustellen gewillt sind, der Auflö'ungsleitung in Cuxhaven freie Stellen unter Angabe der Bedingungen zum 15. Mai d. Js. mitzuteilen.
Hanau den 3. Mai 1909.
______Königliches Bezirkskommando.
Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Wachen- ouchen belegene, im Grundbuche daselbst Band 16, Blatt Nr. 765 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsver- merkes auf den Namen des Schneiders Jakob Stumpf und dessen Ehefrau, Katharina geb. Glinder, zu Wachenbuchen je zu einer ideellen Hälfte eingetragene Grundstück: J 553/138 = 3 ar 20 qm, Hofraum am Aubornsweg Haus Nr. 79^16,
a) Wohnhaus,
b) Stall A mit Abort,
— Gebäudesteuernutzungswert 105 Mk. —
— Grundsteuermutterrolle Art. 748 —
— Gebäudesteuerrolle Nr. 188 —
am 18. Juni 1909, vormittags IO1/« Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichtsstelle — Marktplatz Nr. 18 — Zimmer Nr. 14 — versteigert werden.
Hanau den 15. April 1909.
Königliches Amtsgericht 2. 11691
Zwangsversteigerung.
3m Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in Großauheim belegenen, im Grundbuche von da Band 21 Artikel
Dienstag den 4. Mai
Nr. 1201 zur Zeit der Eintragting des Versteigerungsver- merkes auf den Namen des Ackermanns Ferdinand Huth, Philipps Sohn, in Großauheim eingetragenen Grundstücke:
AA 248 = 3 ar 7 qm, Acker, auf dem Mittelweg,
— Reinertrag — 0.30 Mk. —
AA 249 = 3 ar 10 qm, Acker, daselbst
— Reinertrag — 0.12 Mk. —
E 444 = 1 ar 86 qm, Wiese, im Grund,
— Reinertrag = 0.66 Mk. —
S 387 = 43 qm, Wiese, in der Hergerswiese,
— Reinertrag = 0.21 Mk. —
S 388 = 2 ar 40 qm, Wiese, daselbst
— Reinertrag — 1.68 Mk. —
W 49 = 27 qm, Wiese, den neuen Waldwiesen,
— Reinertrag — 0.09 Mk. —
W 212 = 13 qm, Garten, im Waldgarten,
— Reinertrag = 0.06 Mk. —
W 322 = 24 qm, Garten, im Trappgarten,
— Reinertrag = 0.12 Mk. —
X 336 = 7 qm, Garten, im Tümpel,
— Reinertrag — 0.03 Mk. —
BB 180 = 5 ar 41 qm, Acker, in den Hecken,
— Reinertrag = 0.51 Mk. —
DD 353 = 3 ar 90 qm, Acker, die Affolter,
— Reinertrag — 2.07 Mk. —
L 492 = 1 ar 29 qm, Wiese, die Waldwiesen,
— Reinertrag — 0.30 Mk. —
W 221 = 24 qm, Garten, im Waldgarten,
— Reinertrag — 0.12 Mk. —
W 1615 — 13 qm, Garten, auf dem Reusebeunerück,
— Reinertrag — 0.03 Mk. —
Z 67 = 2 ar 13 qm, Wiese, das mittelste Gewann in der Rahlane,
— Reinertrag — 0.99 Mk. —
DD 222 — 6 ar 60 qm, Acker, die langen Aecker,
— Reinertrag — 2.76 Mk. —
L 104 = 1 ar 62 qm, Wiese, die Waldwiesen,
— Reinertrag — 0.75 Mk. —
L 196 = 2 ar 50 qm, Wiese, daselbst,
— Reinertrag = 0.87 Mk. —
L 449 = 65 qm, Wiese, daselbst
— Reinertrag = 0.30 Mk. —
S 303 = 2 ar 35 qm, Wiese, in der Hergerswiese,
— Reinertrag = 1.65 Mk. —
W 220 .= 14 qm, Garten, im Waldgarten,
— Reinertrag = 0.06 Mk. —
W 224 — 13 qm, Garten, daselbst
— Reinertrag — 0.06 Mk. —
W 290 = 23 qm, Garten, im Trappgarten,
— Reinertrag — 0.12 Mk. —
W 1512 = 21 qm, Garten, auf dem Reusebeunerück,
— Reinertrag — 0.09 Mk. —
Z 149 = 1 ar 78 qm, Wiese, in der Rahlane,
— Reinertrag — 0.84 Mk. —
Z 381 = 2 ar 82 qm, Wiese, in der Rahlane im Eck,
— Reinertrag — 1.32 Mk. —
CC 337 2 ar 70 qm, Acker, auf der AbtSwiese,
— Reinertrag — 1.44 Mk. —
EE 235 = 6 ar 92 qm, Acker, im Oberhohen,
— Reinertrag — 2.43 Mk. —
0 533a = 2 qm, Bauplatz, an der Straße,
— Reinertrag = — Mk. —
am 25. Juni 1909, vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — in Grostauheim im Gasthaus zum Löwen — versteigert werden.
Hanau den 26. April 1909.
Königliches Amtsgericht 2 11693
Gefundene nnd verlorene Gegenstände re.
Gefunden: 1 Kutscherpeitsche, 1 neue blaue Jockeymütze, 1 gelber Damengürtel.
Verloren: 1 Fernglas (Rennglas), 1 goldene Brosche mit großem schwarzen Stein.
Entlaufen: 1 brauner Dachshund m. Geschl.
Hanau den 4. Mai 1909.
Politische Rundschau,
Jürst Bülows 60. Geburtstag. Die „Nordd.
Allgem. Ztg." schreibt: Dem Reichskanzler gingen zu seinem Geburtstage von allen Seiten Glückwünsche in außerordentlich großer Zahl zu. Aus Korfu traf ein Telegramm ein, in welchem der Kaiser den Fürsten in warmen Ausdrücken beglückwünscht und ihn seines vollsten Vertrauens versichert. '
Fernsprechanschlusi Nr. 605. 1909
Als Geburtstagsgeschenk ließ der Kaiser dem Reichskanzler sein Bild mit eigenhändiger Unterschrift — eine Reproduktion des Laszloeschen Gemäldes — zugehen. Ferner gratulierten die Prinzen deS königlichen Hauses, der Prinzregent von Bayern, die Großherzogin Luise von Baden, der Großherzog von Mecklenburg-Strelitz, der Großherzog von Oldenburg, der Herzogregent von Braunschweig, der König von Rumänien und andere Fürstlichkeiten. Die Zahl der fortdauernd einlaufenden Telegramme aus dem In- und Auslande ist unübersehbar.
Der L Mai. Matter als diesmal ist der „Weltfeiertag" noch niemals verlaufen. In Berlin z. B. waren in 31 Sälen Versammlungen angesetzt, aber einige von ihnen konnten wegen mangelnder Teilnahme nicht abgehalten werden. Es wurde eine übereinstimmende Resolution angenommen mit den bekannten sozialdemokratischen Forderungen. Nach einem Bericht ist die Besucherzahl im ganzen im Ver- gleich zu früheren Jahren erheblich gesunken. (1907: 43 000, 1908 : 33 000, in diesem Jahre 30 000, darunter etwa 1600 Frauen.) Stäiker als im Vorjahre war nur die Schneiderversammlung (1800 gegen 1200) besucht. Dir übrigen Gewerkschaften hatten zum Teil weit geringeren Zuzug. So zählten die Metallarbeiter in ihren Versammlungen nur 3200 gegen 4100 Personen im Vorjahre. Und ähnlich wie aus Berlin lauten die Nachrichten auch aus den übrigen Teilen des Reiches. Dir Begeisterung für den Weltfeiertag, der übrigens überall in voller Ordnung gefeiert wurde, ist verflogen — die ganze Geschichte hat sich überlebt 1
GH tu Ohrfeigenasiäre in der französischen Marine. In Toulon und an Bord des Mittelmeer- geschwaders ist seit gestern nur von einem bedenklichen Zwischenfall geredet, der ein seltsames Licht auf die fran- zösischen Marine-Offiziere wirft. Ein noch ungenannter Fregattenkapitän, der zweite Offizier eines großen Linienschiffes des Mittelmeergeschwaders, soll während der anläßlich des Besuches des Präsidenten der Republik in Villa France stattgefundenen Festlichkeiten einen seiner direkten Untergebenen, einen gleichfalls nicht genannten Leutnant zur See, geohrfeigt haben. Der Fregattenkapitän wurde sofort seines Kommandos enthoben und auf Befehl des Geschwaderkommandeurs eine strenge Untersuchung eingeleitet. Di» Flottenbehörde hatte alles Mögliche getan, um diesen Vorfall zu verheimlichen. Das Gerücht drang jedoch durch. Leider war eS nicht möglich, bis jetzt die beiden Namen bei Offiziere zu ermitteln.
Englisches Unterhaus. Der Premiermiflister er« klärte in Erwiderung auf eine Anfrage, die Regierung habe Schritte getan, um sich über die Ansichten der Kolonien mit Selbstverwaltung zu vergewissern bezüglich der baldigen Abhaltung einer Konferenz, welche die Besprechung der Verteidigung des Reiches zu Wasser und zu Lande zum Gegenstände haben solle. Besonders berücksichtigt hierbei sollten die Vorschläge für die Verteidigung zur See werden, die jüngst von Kanada, Australien und Neuseeland eingegangen seien. Die Regierung erwarte jetzt die Antwort auf ihre diesbezügliche» Mitteilungen. — Die Generaldebatte über das Budget wurde gestern bei vollbesetztem Hause wieder ausgenommen und wird die ganze Woche hindurch fortgesetzt werden. Balfour kritisierte scharf die verschiedenen Finanzvorschläge der Regierung, insbesondere die Grundsteuer- projekte und die hohen Lizenzgebühren. Er erklärte, die Vorschläge betreffend den Handel mit Spirituosen bezweckten die Vernichtung der politischen Feinde und seien ein Akt politischer Rache. Höhere Konzessionsgebühren seien im Wesen gleichbedeutend mit einer Verbrauchssteuer auf Bier, zumal keine entsprechenden Einfuhrzölle auf ausländisches Bier vorgesehen seien. Buxton antwortete namens der Regierung und bestritt, daß die Behandlung des Spirituosenhandels von falscher Rachsucht und Ungerechtigkeit diktiert sei. Ausländisches Bier werde nur in sehr geringem Maße eingeführt. Wenn die Regierung aber von der Oppostüo» gedrängt werde, so würde sich diese Frage regeln lassen.
Die Wirren in Persien.
Täbris, 3. Mai. Die Erregung der extremen Element» in Täbris nimmt ab. Der Verkehr in den Basaren wird lebhafter, die Banken sind geöffnet. Rakim Kahn teilte dem russischen Konsul brieflich mit, er sckucke sich an, auf die Befehle des Schahs sich nach Kardshadag zurückzuzirhen und bitte, die von einer russischen Abteilung in Sosian wegen Verwundung eines Soldaten festgenommenen Leute freizu- laffen. Der Konsul antwortete mit der Forderung, Rakim Khan solle vorher die den russischen Untertanen geraubte Habe nirückgeben und im russischen LaOr erscheinen, um sich über zahlreiche gegen ihn vorliegende Klagen zu äußern. Rakim Khan beunruhigt mit seinen milden Steifem di«