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««teliShrlich 1,80 Mk., manaUich 60 Pfg., für <n* Bärtige Abonnenten mit dem betteiienben Poftaufjchtag.
Dir cmjelne Nummer tostet 10 Pfg.
Beiatienibuct und Verlag der Buchdruckerei bd verein, a. B)ai|eubaujd in Hanau.
General-Anzeiger
Amilnhes Organ für Stob M Onikrtis Zana».
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristtscher Beilage.
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Nr. 62 Fernspr-chanschlutz Nr. 605. MvNtllg dtN 15. März Fernsprechanschlutz Nr. 605. 1909
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Landkreis i^anau.
Unter den Schweinen zu Wachenbuchen ist die Schwcine- seuche feftqeftellt.
Hanau den 13. März 1909.
Der Königliche Landrat.
V 1463 I. A.: Hartmann, Kreissekretär.
An die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher des Veranlagungsbezirks.
Etwaige Anträge auf Niederschlagung von Steuern solcher Sieuerpflichtigen, deren Aufenthalt nicht zu ermitteln ist, oder von ©teuern, die wegen Abwesenheit der Schuldner im Auslande bis zum Ablaufe des auf das Steuersahr, für das die Veranlagung erfolgt ist, folgenden Steuersabres nicht haben eingezogen werden können, sind mir bis zum 20. März jeden Jahres mit den zugehörigen Belegen vorzulegen. , Die Ausfall-Listen sind in doppelter 'Ausstriigung und in der im Art. 91 der Ausf -Anwsg. vom. 25. 7. 06 zum 6inL=®ef. vorgeschriebenen Weist aufzustellen.
Hanau den 13. März 1909.
Der Vorsitzende
der Einkommensteuer-Veranlagungs-Kommission für den Landkreis Hanau.
Lt 722 I. V.: Dr. v. Waldow, Reg.-Assessor.
An die Viehzüchter im Landkreise Hanau.
Der .Kreisausschuß hat beschlossen, dem Kreistag die Einrichtung einer Juugpiehweide in der Gemarkung Langendiebach vorzuichlagen.
Der Vorschlag ist an die Voraussetzung gebunden, daß eine genügend große Zahl von Landwirten des Landkreises sich zur Lesasickung der Weide mit Rindern oder Fohlen während der ersten drei Jahre ihres Bestehens verpflichten. Die Verpflicblungserklärungen sind bei den Herren Bürgermeistern abzugeben, welchen die erforderlichen Formulare zugesandt werden. Da das Bedürfnis der Jungviehweide nur auf diese Weise sicher ermittelt werden kann, fordere ich die Viehzüchter des Landkreises in ihrem eigenen Interesse auf, die Erklärungen baldigst, spätestens aber bis zum 1. April abzugeben.
Die Herren Bürgermeister ersuche ich für möglichste Verbreitung dieser Aufforderung und für Belehrung der Viehzüchter zu sorgen und die Entgegennahme der Erklärungen zu übernehmen.
Hanau den 12. März 1909.
Der Vorsitzende des Kreis-AusschusseS.
A 1299 v. Beckerath.
Feuilleton.
Zum Sinfonie-Konzert
Ler verstärkten Kapelle des Infanterie- Regiments Hessen-Homburg Nr. 166 am Donnerstag den 18. März, abends 71/» Uhr, im
Stadttheater.
Pretzstimmen Über den Viola alta - Virtuosen Herrn Konzertmeister Karl Paasch aus Elberfeld.
Remscheider General-Anzeiger.
Liederabend der Euphonia.
Der Solobratschist Herr K. Paasch-Elberfeld machte uns mit der von seinem Lehrer, Prof. Ritter-Würzburg neugestalteten größeren Bratfchenart, der fünfsaitigen Viola alta, ttâljcr bekannt. Herr Paasch ist ein von künstlerischem Geiste durchdrungener, solider Musiker. Sein Ton auf dem äußerst sympathisch klingenden Instrumente ist von schöner Fülle; leine Technik, welche besonders in den — trotz der verhältnismäßig weiten Mensur der Altviola — durchaus rein heraus- gebrachten Doppelgriffen vorteilhaft in die Erscheinung trat, ist tadellos. In der Romanze der Ritter'schen Gesangsszene, wie auch namentlich in dem Adagio von F. Ries, welches nach überqiielbnhem Empfinden verlangt, bekundete der Künstler feines Stilgefühl und Noblesse der Auffassung. Neben diesen sehr ansprechenden Tonstücken lösten auch die Ritter'schen Kompositionen, das graziöse „Nokokko", das idyllische „Pastorale" und die srischgegebene „Gavotte" den lebhaftesten Beifall aus.
Lippische Tageszeitung (Detmold).
Sinfonie-Konzert.
Die Viola alta ist als Soloinstrnment noch wenig bekannt. Herr Prof. Ritter hat diese Abart der Bratsche,
Stadtkreis Hanau.
Sitzung der Stadtverordueten- Versnmmlnng
am Donnerstag den 18. März, nachmittags 5 Uhr.
Tagesordnung:
1. Vortrag des Baurat Lindley über daS Entwässerungsprojekt in Hanau-Kesselstadt.
Hanau den 11. März 1909.
Der Stadtverordneten-Vorsteher.
Uth, Justizrat. 5909
Holzverkauf.
Kgl. Oberförsterei Kanau. Belauf Bruchkobel- Lamboywald.
Mittwoch den 24. März 1909, vorm. ^910 Uhr, in Hanau, Deutscher Hof, Lamboystraße
Nnhholz:
Eichen; 379 St. mit 261 sm, hierunter 265 St. mit Mittendurchmesser über 30 cm, 3 rm Nutzknüppel,
Eschen: 80 St. mit 33 sm, hierunter 57 St. mit Mittendurchmesser über 30 cm,
Hainbuchen: 5o St. mit 21 fm, Ahorn: 5 St. mit 2 km,
Rotbuchen: 7 St. mit 7 fm, Rüstern : 5 St. mit 4 km, .
Erlen: 108 St. mit 48 km, 12 rm Nutzscheit 2. Kl., 2 m lang in Rollen,
Linden: 22 St. mit 9 fm, Birken: 2 St. mit 2 km, Fichten: 129 St. mit 22 km, Kiefern: 223 St.
mit 79 fm, hierunter 35 Stück mit 28 km, und Brennholz nach Vorrat und Bedarf.
Aufmeßlisten gegen Schreibgebühr durch Forstaufseher Nöring in Neuhof bei Hanau.
Auf rechizeiiigen Antrag wird daS Holz durch den zuständigen Belaufsbeamten gezeigt werden. 5913
Aufgebot.
Der Ackermann Andreas Brosch in Hochstadt hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Hypothekenbriefes über die auf den Grundbuchblättern von Dörnigheim nämlich Nr. 1148 in Abt. III unter 1, Nr. 938 in Abt. III unter 6, Nr. 963 in Abt. III unter 3 für den Ackermann Andreas Brosch in Hochstadt eingetragenen zu 41/i°/o vom 18. November 1899 verzinsliche Darlehensforderung
welche die Ueberleitung von Violine zum Cello vorteilhafter zur Geltung bringen soll, durch Veränderung in der Bau- art und Mensur hergestellt und sie eingeführt. Sein Schüler, Herr Paasch weiß diese Altgeige meisterlich zu beherrschen. Seine Viola alta hat unter seiner Hand einen vornehmen, weichen, süß wohllautenden Ton, der bei großer technischer Fertigkeit zu vollster Geltung kam.
Würzburger General-Anzeiger.
Konzert des Sängervereins.
Herr Karl Paasch, ein Schüler Prof. Rüters, erfreute zunächst durch den Vortrag einer dankbaren Viola Sonate von Rebling, dem er noch ein Andanie von Rubinstein und Ritler's Spinnerlied folgen ließ. Der junge Künstler verfügt über einen großen und edlen Ton sowie über eine respektable Gestaltungsgabe.
Solinger Z e i t u n g. Philharmonisches Konzert des städt. Orchesters aus Elberfeld.
Den Mittel- und Glanzpunkt des zweiten Teils und auch des Konzertes überhaupt bedeutete ein Solo für Viola alta, vorgelragen von Herrn K. Paaich. Er spielte zunächst eine Romanze von Ritter und 'odann ein Musikstück desselben Komponisten, betitelt „Nokokko" und aus Pastorale und Gavotte bestehend. Glockenrein, mit viel natürlicher Empfindung, ohne jede Effekthascherei und jedes üble Pathos entströmten die Töne dem sympathischen Instrumente.
Stabttttcater in Hanan.
— Hanan, 14. März.
„Hasemanns Töchter",
Volksstück in 4 Akten von Adolf L'Arronge.
Herr Pröls hatte das bekannte und immer wieder gern gesehene Stück gut inszeniert. Auch spielte er den naiv-treuherzigen Hasemann, der so gern „theoretisch" reift,
von 1500 Mk. auS Schuldurkunde vom 2. Dezember 1899 beantragt.
Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätesten- in dem auf den
12. Juli 1909, vormittags 9 W, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots» termine seine Ansprüche und Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die KrastloSerklârung der Urkunde erfolgen wird.
Hanau den 12. März 1909.
Königliches Amt-gericht 5. 6915
Im Namen des Königs!
In der Strafsache gegen den Gastwirt Wilhelm Gutbell in Hanau, Wredestraße 2, geboren am 2. Dezember 1856 in Ostheim, evangelisch, wegen Beleidigung hat daS Königliche Schöffengericht in Hanau in der Sitzung vom 2. März 1909 für Recht erkannt:
Der Angeklagte wird wegen Beleidigung zu eine» Geldstrafe von zwanzig Mark, ersatzweise vier Tagen Gefängnis verurteilt und trägt die Kosten des Verfahrens.
Dem Beleidigten Koch wird die Befugnis zugesprochen, die Verurteilung des Angeklagten auf Kosten desselben einmal im „Hanauer Anzeiger" binnen 14 Tagen nach Zustellung einer Ausfertigung des Urteils öffentlich bekannt zu machen.
gez. Dr. Popper.
AuSgefertigt
Hanau den 10. März 1909.
Der Gerichtsjchreiber des Königs. Amtsgerichts Abt. 4.
(L. S.) Rößing,
Amtsgerichtsiekretär. 5945
Bekanntmachung.
1. Die Aushändigung der KriestsbeorderitNften und Paßnotizen erfolgt in diesem Jahre in der Zeit vom 10. bis einschl. 25. März.
In der Stadt Hanau durch Ordonnanzen deS Hauptmeldeamts, in den Landorten durch die Ortspolizeibehörden.
2. Die bis jetzt noch nicht zur dienstlichen Kenntnis g«- brachien Wohnungsänderungen sind sofort zu melden.
3. Die Mannschaften der Reserve, Landwehr 1. und 2. Aufgebots, sowie die Ersatz-Reservisten haben in den Tagen vom 10. bis 25. März, falls sie nicht selbst zu Hause sein können, eine andere Person des Hausstandes mit Empfangnahme der Kriegsbeorderungrn und Paßnotizen zu beauftragen. Die Beauftragten haben die Quittung auf dem
d. h. im Kursbuch studiert, zum großen Ergötzen bei Publikums. Frau Tuerschmann-Talander (als Albertine, seine Frau) zeichnete sich durch wohllautende Sprache und treffliches Minenspirl aui; schade, daß wir sie nicht einmal in einer größeren, bedeutenderen Rolle sehen konnten, bevor sie hier fortgeht .... Frl. Linda Groß als Emilie spielte lebhaft, an einigen Stellen aber ging di« Lebhaftigkeit in grelle Andringlichkeit über. Frl. Margaret« Prager gab das elegische Gemüt der Rosa in anerkennenswerter Weise wieder; Frl. Käthi Horsten war eine jugendfrohe, schnippische Franziska. Herr Oskar Feigel spielte den Schlossermeister Wilhelm Knorr derb, grob-ehrlich und geiund; in seinem Auftreten lag ein berechtigtes Bewußtsein von seinem Können. Herr Heinz P e r i n o gab den kreuzbraven Ehemann Hermann Körner ebenfalls mit mancher künstlerischer Feinheit des Spiels. Herr Georg Land erfreute als Apotheker-Provisor Klein durch das Gleichgewicht, das er zwischen Ernst und Humor zu halten verstand. Frau Mathilde Albes wußte mit der Figur der Frau Klinkert auch etwas Tüchtiges anzufangen. Herr Joseph Commer (Handschuhmacher Klinkert) hatte eine humorvolle Maske aufgesetzt. Beteiligt waren außerdem Frl. Grete Stähler, Ji st Oeser und die Herren Jos. Römer, Karl Urich (Marcell Strobl?) und Karl Rupprecht.
Zu Beginn des Spiels herrschte infolge der Zuspätkommenden große Unruhe, so daß fast kein Wort zu verstehen war. K. E—d.
XVII. Wissenschaftliche Sitzung.
Scuckenbergische Nalurforschende Gesellschaft.
Frankfurt a. M., 13. März 1909.
Vorsitzender: Sanitätsrat Dr. med. Ernst Roedtger Professor Dr. 8. S. Schultze aus Jena sprach über:
-Die Sprache und Literatur der Namaqua".
Der Vortragende, der mehrere Jahre unter den Namaaua, den Hottentotten des Groß-NamataudeL, in D-Utsch-Süt