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Aus aller Melt.
Ein achtjähriger "chwefiermö^ver^ In Lagarde, einem Weiler in der Nabe der französischen Sla^t Li^K-en- Dodon, hat der achtjährige Sohn des Landmannes Baron sein fünfjähriges Schwesterchen in Abwesenheit seiner Ettern mit einer Flinte erschossen. Ein Streit ging nicht voran. Bei seinem Verhör erklärte der Knirps, er habe seine Schwester nicht geliebt und sich ihrer entledioen wollen. Der Leiche gegenübergestellt, zeigte er keine Rene. Man ließ den jugendlichen Verbrecher in der Erziehung seiner Ettern.
„Das Ewig Weibliche" steht den Franzosen doch immer am Höchsten. Die des Mordes an ihrem Gatten beschuldigte Frau Steinheil, die ehemalige Freundin des Präsidenten Felix Faure, behält auch im Ge'ängnis ihre Anziehungskraft. Sie wird als Untersuchungsgefangenc mit mancher zarten Rücksicht behandelt; die Pariser Zeuungen teilen ordentlich mit einem Tone von Ruhiung mit, daß ihr das Esten in der Zelle nicht schmecken will. Sie schläft sogar nicht einmal länger, wie die übrigen Gesangenen. Ihr Prozeß dürfte im Februar vor den Pariser Geschworenen stattfinden; aufgeklärt bis zur vollen Gewißheit ist die Schuldfrage bekanntlich noch nicht. Bei einem g, schickten Verteidiger ist auch Freispruuch möglich.
&in fleistesfranker Banksck windler. Im Jahre 1902 machte ein Bankier Opitz mit 300 000 Mk. Passiven einen betrügerischen Bankerott. Er ward aber für geisteskrank erklärt und in eine Heilanstalt gebracht, aus der er später -auf Antrag seiner Angehörigen emivssen wurde, worauf er in der Schwei; lebte. Die Veranlagung zu neuen Schwindeleien scheint er aber trotz seines geistigen Zustandes nicht verloren zu haben, er war jetzt wieder in Berlin, einen neuen Trick auszukühren. Die Polizei kam ihm aber zu früh auf die Spur und brachte ihn in die Heilanstalt zurück.
Unterfang eines russischen Dampfers. Der in Feodossia (Krim) erwartete russische Frachtdampfer „Swia- toslaw" ist, wie telegraphisch gemeldet wird, auf dem Wege zwischen Noworossisk und Tuapse nach einem Zusammenstoß mit einem griechischen Damp'er gesunken. Vier Personen wurden gerettet, 34 Personen ertranken.
Ein weiblicher Räuber. In Nordamerika führt eine gewisse Mary Fout das Räuberhandwerk. Kürzlich wurde ihre Anwesenheit in einer waldigen Gebirgsgegend bei Sargent (Nebraska) festgestellt. Der Bundesmarschall Blaird machte sich mit einigen Beamten zu ihrer Verhaftung auf. Die Aufforderung, sich zu ergeben, wies sie höhnisch zurück. Das Ergebniß war, daß etwa 60 Schüsse hin und her gewechselt wurden und die Beamtenschar sich vor der streitbaren Jungfrau zurückzog. Jetzt soll Militär gegen sie ausgeboten werden.
Hus Hanau Stadt und Tand,
Hana«, 8. Januar.
Vereins- n. Berqnuqnnqsnachrichten
für Freitas, den 8. Januar.
Hv. Mänmr- u. JünglinqSverrin : Posaunenblaten (Ev. BereiilShaus). lurn- u. Rcditfhtb: Abends 6—7’/» Uhr: Turnen der Dmnenavreilung; 8'/,—10 Uhr: Fechten.
Turnverein: Abends von 8—10 Uhr: Turnen der Jngendabtellunq. brüer Mieten - Verein: Dmds von 9—11 Uhr: Nebunzsstunde im Verein-lokale (Restanraiion Surdhofl.
HnmoristUcherMnsilverein .Germanin": Von 9—11 Uhr: Uebnngsstunde «Restanraiioii „zum Smtdhof').
Dram.-Liier. Verein Hanau; Vereinsaben'v im M® irl5bevR*.
ißerein f. Homöopathie u. Nainrheilkunde: Douragsabend (Stedt Bremen.) Erster Hanauer Kellunverenn Vereinsabend in der „Harmonie".
Hananer Kellnerverein (oegr. 1880): Vereinsabend bei infamer. Erster Hanauer Kellnerbund 1905; Vereinsabend im „Elephanten".
„Amicitta": VereinSabend im Gasthaus „znm Mephanten". känger-Qimrtctt: Vereinsabend in der Brauerei Orschler. Kluv „Schlarafna": Vereinsabend in der „Allemania". Rlub „graternitaS*: Klubabend in den „3 Schwanen". Lerein der Badener: Veieinsabend in der „Brauerei Beck". lkegelNub „Neimwier": Keqelabend im .Elttanten".
Nach diesen sehr energisch gesprochenen Worten verließ Günther das Zimmer.
Das. Unerhörte vollzog sich: Günther kroch nicht — worauf seine Gattin mit Sicherheit gerechnet hatte — nach kurzer Zeit zu Kreuz, sondern beschäftigte sich den ganzen- Nachmittag damit, seinen Gewehrschrank einer gründlichen Revision zu unterziehen.
Dabei pfiff er den Fledermauswalzer, was Frau Addas Nerven awS peinlichste an griff.
Sie erschien zum Abendbrot mit rotgeweinten Augen und Zmg. Kopfweh vorschützend, besonders zeitig zu Bett.
Günther war aufmerksam und kenntlich roie immer gegen seine Frau, übersah feboch die deutlichen Tränenspuren auf ihrem hübschen Gesicht, ebenso wie ihr Kopfweh, an das er nicht recht zu glauben schien.
„Landgraf, werde hart!" sagte er sich. „Wenn ich jetzt vor meiner Frau geistig einen Kniesall tue und demütig : Vergib mir! spreche, so komme ich endgültig unter den Pantoffel. Und so reizend die kleinen Füße meiner Adda auch sind, meinen Nacken beuge ich trotzdem nicht unter dieses zarte Joch."
Am folgenden Tage erschien als willkommener Blitzableiter im Hause ein Äulturtedmifer, und Günther sah sich gezwungen, Stunden hindurch auf der Wiese, deren Boden- oefchaffenheit bewertet werden sollte, zu verweilen.
Abends saß man zu tritt zusammen. Günther und Herr Heinemann spielten eine Partie Pique nach der andern, während die junge Frau, über die St-ckerei gebeugt, darüber nachbachte, daß einzig und allein der Martinstag an dem Unfrieden, der sich in ihre bislang so harmonische Ehe ge= schlichen, schuld sei. Jetzt war in ihren Augen der Martinstag der Sündenbock.
Man schrieb bereits den 7. November, als Frau Adda vormittags ins nahe Kreisstädtchen fuhr und dort ihre Schneiderin aussuchte.
Fräulein Wedekind hatte bereits „alle Hände voll zu tun", wie sie versicherte, denn alle Damen der Umgegend, die zum Martinstag geladen waren, wollten einander in der Wahl und durch den Geschmack ihrer Maskenkostüme übertrumpfen. Der jungen Frau Seelsberg schlug Fräulein
Tkretta»
I Keael'lnb des ,D. H. V ": Keae'a'-nd in her Tnrnt'â
KaibolitiNxr «^-stUennerei»: Verei -sa^en^ im , Vr'nstäb'I". ^eitaas-Gksfsttckaki CC'ubVvvf t ^rsta -r 'iu „EarlSberz". fuf!rlitonf' „Kaarle? Chf": ^etteln'a -eH.
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„1. Tkeatralchde Bettindunk Hanau": Abend? ViO Mr: BereinMend im Bei ei »«lokal „ahn aol^neu Schwanen" ' Vorstadt).
Bicucle-vlttd 189(>: Klubabend tut „Kaiier Friedrich".
Dterkes'icker Slmoaravbeu-Verc-u: goriluldunaskiu lus „utr S-nne". GabelSsteiaer Steno-rapben «Verein ?okai - Fiankfurter Bau" Eingana Linden strahè): Abends von 8—9 Uhr: AnkinaerlmsuS, 9—10: Uednnasstnnae der Vrakiiker-Abieiluiik sNedesckriir.t ^eiellickait Lnstiae Brüder"- Kluba'end bei Meineid) Vowinkel. Tntiempler-Löke mr Höhe, Paradeplan 1: Abends Freie Zijjammenkunft. Gäste willkommen.
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Standesamt der Stadt Hanan.
Ner^eichniS der in der Zeit vom 31. Dez. 08 bis einschl. 7. Jan. 09 vorgekommenen
Aufgebote.
Am 4. Inn. .Bernhart Karl Franz Beyer, Sergeant dahier, mit Elise Josephine Steeg in Neu-Isenburg. 4. '.Wilhelm Bergmann, Ziseleur dahier, mit Christiane Henriette Klein dahier. 5. Joseph BeseI, Weißbinder in Rückers, mit Rosa A u t h in Kautz. 7. Johann Anglist Heinemann, Streckenarbeiter dahier, mit Anna Maria Nupvert in Jossa 7. Otto Wilhelm A dam, Sergeant und Bataillonssthreiber dahier, mit Dorothea M ii! I e r in Allenhaßlau. 7. Johann Martin Schreiber, Packer dahier, mit Marie Katharine Fros chh äuser dahier. 7. Wilhelm Glänzer, Fahrbnrsche dahier, mit Karoline Schmidt in Hanau-Kesselstadt.
Eheschlietzmrpen.
Am 2.Jan. Ludwig Brog, Kaufmann dahier, mit Maria Müller dahier. 2. Johann K noth, Goldarbeiter dahier, mitMargarete A n t o n dahier. 4. Konrad KiIp, Goldarbeiter dahier, mit Dorothea Kolb dahier. 4. Hngo Gerlach, Pfarrer extr. ord. in Neuhof, mit Frieda Heck dahier. 5. Friedrich Landwehrs, Metzger dahier, mit EvaBönig in Oberrodenbach.
Geburten.
Am 25. Dez. Johann Karl Wilhelm, S. des Taglöhners Friedrich Stürz. 28. Margarete Dorothea, T. des Gärtners Christoph Goll. 30. Karl Adolf Ludwig, S. be§ HilfSIokomotivheizers Konrad Bender. 31. Phililw, ^> des Steinbruchsarbeiters Philipp Schäfer. 31. Maria Wilhelmine, T. des Eisenbahnzngführers Heinrich Dörr. 31. Herbert, S. deS Handelsmanns Max Linz. 2. Jan. Johann Melchior Wilhelm, S. deß Betriebsschreibers Paul Anders. 3. Maria, T. des Fahrburschen Iulius W aas. 3. Wilhelmine Louise Karoline Emmy, T. des Fabriksch'ossers Heinrich Petry. 4. Katharina Elisabeth, T. des Fahrburschen Joseph M ü ller.
Do-esfälle.
Am 31. Dezbr. Karl Angnst Nickel, landgräft. Jagdaufseher in Dörninheim, alt 39 J. 31. Ehefrau des Weißbinders Ubaldus Wigand dahier, Henriette geb. menttcr, alt 66 I. 31. Witwe Katharine Salzmann, geb. Berg dabier, alt 77 I. 3. Witwe Amalie Sührer geb. Otter dahier, alt 82 I. 4. Friedrich Christian Dilcher, Privatmann dahier, alt 78 I. 4. Witwe Wine K o ch geb. Rohde dahier, alt 67 J. 4. Ehefrau deß Postschaffners a. D
Wedekind jedoch trotz Zeitmangel keine Bitte ab und so kehrte Adda befriedigt heim.
„Für alle Fälle", sagte sie sich, es ist immer gut, wenn man mit jeder Möglichkeit rechnet." .
Am Vorabend des Martinstages fühlte fick die simge Frau aber wirklich unpäßlich. Sie legte sich schleunigst zu Bett, trank Kamillentee und nahm noch zu ein paar andern Hausmitteln Zuflucht im triumphierenden Bewußtsein, daß Günther nun doch die.Fahrt nach Bärhof aufgeben müsse um „ihretwillen". Es war ja undenkbar, daß er jetzt, wo sie leidend war, aus seiner Absicht, die Jagd mitzumachen, bestehen würde. „ „ „ .
Was anfangs bei ihr törichte Aengstlichkeit gewesen, hatte sie nun,' dank einer blühenden Phantasie, welche viel zu wilde Schößlinge trieb, zu etwas Ernstem auf- gebankht. . , ..
Sie war der Meinung, daß Gunther, weil er eme Hasenjagd ihr, seiner Frau, vorzog, aufgehört haben müsse, sie zu lieben.
Mit einer „bewunderungswürdigen" Logik betrachtete sie sein Gehen oder Bleiben als einen Schicksalsspruch: . ging Günther nach Bärhof, dann liebte er sie eben nicht mehr, — verzichtete er aus die Jagd, dann gehörte sein Herz noch ihr. t . ,
Sie bat ibn nicht mehr darum, die Jagd aufzugeben, — sie harrte in fieberhafter Erwartung der Entscheidung, welche der Martinstag ihr bringen würde.
Diese Spannung, die sich fast bis ins Unerträgliche steigerte, machte sie krank und nervös. Sie hoffte im stillen, daß Günther sie trösten und bemitleiden würde, was er sonst getan, sobald ihr nur das Geringste gefehlt hatte. „
Günther blieb jedoch merkwürdig gefühllos und telephonierte nur nach dem Arzt.
Dieser erschien nach kurzer Zeit, verordnete Aspirin und Schias und meinte mit einer — wie es der jungen Frau dünkte — „empörenden" Gleichgültigkeit, „daß der Fall e'N durchaus leichter sei".
Der Dosior speiste mit dem Hausherrn und Herrn Heinemann zu Abend und nachher spielten die drei Whist mit
7. Januar
Konrad Kaufmann dahier, Magdalene geb. Rückert, alt 86 J. 4. A »gaste Maskschmitt. leb. St. bah ter, äst 3l I. 4. Witwe Lisette MallschMitt geb. Thomas dahier, alt 57 J. 5. Philipp Clever, Diplom-Ingenieur ha hier, alt 25 J. 5. Witwe Katharine Sirsanne Rühle aeb. Müller von Rlimpenheim, alt 32 J. 5. Paul Linke, Fahrbursche dahier, alt 34 J.
Verlosnnpen. (Ohne Gew.)
Deutsche L^ypotbekenba»,r in Meiningen 4proe zenli e Prämien-Pfanbbrie^e. Ziehung vom 2. Januar 1909. Am 1. Dezember 1908 gewgene Serien: 82 147 170 172 176 250 277 340 387 392 393 498 525 550 690 722 742 789 900 939 964 970 988 1015 1018
1029 1069
1482 1577
2171 2206
2867 2881
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1112 1215 1239 1260 1268 1278 1289 1446 1585 1754 1805 2039 2073 2079 2081 2153 2456 2508 2526 2543 2572 2582 2606 2721 2906 2924 3016 3019 3097 3120 3139 3215 3303 3311 3319 3321 3323 3417 3524 3649
3853 3908 3913. Hauptpreise: Serie 2721 Nr. 3 zu 240 000 Mark. Serie 1112 Nr. 24 zu 36 000 Mark. Serie 172 Nr. 8, Serie 1215 Nr. 12, Serie 3288 Nr. 23, Serie 3303 Nr. 17 je 3000 Mk. Serie 340 Nr.
4, Serie 1482 Nr. 7, Serie 1585 Nr. 2, Serie 2543 Nr. 22, Serie 2906 Nr. 22 je 1500 Mk. Serie 82 Nr. 22, Serie 147 Nr. 6, Serie 170 Nr. 9, Serie 392 Nr. 18, Serie 742 Nr. 13, Serie 789 Nr. 12, Serie 988 Nr. 8, Serie 1018 Nr. 3 4, Serie 1289 Nr. 6, Serie 1446 Nr. 20, Serie 1482 Nr. 19, Serie 1577 Nr. 14,. Serie 2153 Nr. 6 14 20, Serie 2171 Nr. 18, Serie 2508 Nr. 2 12, Serie 2526 Nr. 20, Serie 3097 Nr. 7 9, Serie 3120 Nr. 10, Serie 3215 Nr. 16, Serie 3303 Nr. 14 23, Serie 3649 Nr. 23 je 600 Mk. Alle übrigen in obigen Serien enthaltenen Nummern sind mit je 300 Mk. gezogen. Aus» Zahlung vom 1. Februar 1909 ab.
Stich Weisienbnrll-^aab-Grazer Lose. Ziehung vom 2. Januar 1909. Gerogene Serien: 9 171 1128 1833 2035 2279 2338 2737 2747 3179 3248 3456 3873 4293 4611 4721 4978 5046 5126 5928 6135 6425 6689 7062 7315 7395 7649 7802 8003 8046 8095 8786 8902 9248 9686 10483 10505 10659 10744 10859 11258 11357 11559 11581. Die Prämienziehung findet am 1. April 1909 statt.
Donaurenulierungs - Lose. Ziehung vom 2. Januar 1909. Hanptvreise: Nr. 222887 zu 140 000 Kronen. Nr. 22052 zu 40 000 Kronen. Nr. 92146 tu 10 000 Kr. Nr. 69873 zu 8000 Kr. Nr. 204277 zu 2000 Kronen.
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dem Strohmann und tranken schwedischen Punsch, während ftrau Ad da sich in den Schlaf weinte, sich tief unglücklich fühlte und es lebhaft bedauerte, nicht den Typlms oder eine Lungenentzündung zu haben, denn: „dann hätte Günther doch sehen können, was er ungerichtet".
Ueber Nacht war der erste Schnee gefallen, so daß am Morgen des Martinitages eine leichte Decke über dem Lande lag.
Eine Hasenjagd bei frisch gefallenem Schnee, wo man die Spur d s Wildes deutlich sieht, erfreut das Herz eines jeden Jägers.
So lachte auch Günther Seelsberg das Herz im Leibe, als er sehr zeitig nach Garbos ausbrach.
Adda hatte sich schlafend gestellt. Mochte er doch ohpè Abschiedsgruß von ihr gehen, der Herzlose!
Dann, nachdem er mit leisen Schritten das Zimmer verlassen hatte, lag sie mit wachen Augen und Sinnen und lauschte auf das Rollen des JagdwagenS, der ihren Gatten entführte.
(Schknß ro'at.)
Btiiinftn M Serbsener.
Jeder Fehler des Vaters erwächst dem Kindlein zum Wurme, der iq dem zarten Baum Mark und Rinde zerfrißt.
Will der Vater hierhin, tue Mutier dorihin erziehen, krumm wird das Bäumlein und dürr, nimmer ein blühender Stamm.
Tadeln unb zanken die Gatten vor ihren Kindern sich schamlos, ach, wie bald dann erstickt Liebe und Ehrfurcht im Sohn!
Tändelnder Liebe sollen die Gatten sich sittsam enthalten; denn der Kindlein Semih sammelt jed' sinnliches Wort.
Auf die Erziehung der Erstgeborenen wende die größte Sorgfalt, damit sie einst Lehrer der Kleineren lern.
Lohne das Kind nie unmittelbar nach vollzogenem Guten; Arbeiter wird es sonst, welcher Löhnung verlangt!