Da nach eingegangenem Berichte des Ober-?ehrers der Musterschule der ElementärT^ unterricht in dieser Sch-le nunmehr so weil vervollkommnet und durch-,eführt ist, daß er in den drey untern Klaffen der Knaben- und in den zwey untern Klassen der Mädchen- Schule ein forschendes und in einander greifendes Ganzes ausmachr; so können von nun an Kinder, die tue den Elementarunterricht geeignet sind, m keine anders als die unterste Vder Anfangs-Klaffen der Elementarschulen ausgenommen werden.
So wie kleine Kinder von nun an also nur in die 5re Knaben- und 4èe Mädchen. Klasse «intrecen können; so bleibt die Aufnahme älterer Kinder in die zweyte Knaben- und zweyte Mädchen Klasse nur mit dem Beding für die Zukunft unverwehrt, daß Oie in diese beyden Klassen neu Aufzunehmenden in einem vorher in der Musterschule ^mw ihnen Änzuftèllenden EM neu Larthun, daß sie die für diese Klassen erforderliche Reste und Vor- kennrnisse schon besitzen.
Es wird dieses den Aeltern, welche gesonnen seyn möchten, nächstes Neu-Jahr oder späterhin ihre Kinder der Musierschule anzussttrauen, zu ihrer Nachricht und Nachachtung hiermit bekannt gemacht. Frankfurt den söffen November 1509.
Das von dem Souveränen Fürsten der Stadt Frankfurt bestättigèe Cousistorium A. C.
Alle diejenigen, welche Zahlungen an den hiesigen Handelsmann Johann Jacob Oeißmer zu leisten haben, werden von Gerichts wegen und bey Strafe doppelter Zahlung angewiesen, solche nur an d.e verpflichteten Lnrâio os, den âilvsLLtum Loâorem Schott Und Handelsmann Georg Wilhelm Martini abzuführen.
Frankfurt am M«y>» , den wen December 1809.
Schöffen - Bppellations # Gerichts r Canzley.
In Bezug ans die wohlweißliche Warnung der mit schädlichen Farben gemaltem Kindersp-elwaaren, einer HochfÜrsti. Primat-schön Polizey-Direction in diesen Blättern, zeige ich hiermit einem geehrten Publikum an, daß ich Spielwaaren von ganz weißem Holz, und Mar die Schachtel voll von 12 h. bis zu fl. 4. zu verkaufen habe; auch sind noch mehrere neue schone unD einige sehr prachtvolle künstliche Slücke angè; kommen, die noch nicht in meinem Verzeichnis' angelegt fiub, und die neue Art Copumaschiuen in verschiedenen Prerßen bey mir zu haben.
Joh. Valentin Albert in der Döngesgasse am Liebfrauenberg.
V e r st e i g e r u n g s - Anzeige.
Den rystèn dieses, Morgens um 9 Uhr, wird die am 4ten Dec. angefangene Versteigerung in dem großen Saal im Irmghof fortgesetzt; dre Effecten bestehen in mahagony und »iußbaumenen Secrelaus, dergleichen Pfeiler- und Kleider-Commoden, èchrauken , wobey ein schöner Gewehrschrank, Toiletten, Tischen, Chatoullen, Spiegeln, Canapees mit und ohne Stühle, Fußteppichen, i Clavier, engl. plat- tirten Leuchtern, Essig- uub Oelgestellen, Theemaschinen, Pariser Caffee- und Thee- Servicen nebst dazu gehörigen lakirten Brettern, Pariser und Chinesischen Teller» nebst Platten mit sehr reichen Vergoldungen, i Pariser Penduluhr, welche 14 Tage gehet, verschiedenem Pferdegeschirx st, dgl, gegen gleich baare Bezahlung öffentlich an tzest Meisthietknhen versteigert, - Ktthmger, Ausrufer,