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(wtlcheS auf dem kleinen HrrschgesKen F 77 Dienstazs und Freytags

, eurgegsben wird.

Rs. 88. Freytag/ de» 20. Ottoder 1809.

Bekauntmachung.

An disHrn. Subscribenten und Unterstützer des jüdischen Philan- thropins, so wie au alle edle Menschenfreunde.

Das Philanthropin, dieses schöne Denkmal Ihrer edlen, wohlthätigen Men- fchenfreundlicykeit, besteht nun bcrcüs seil sechs Jahren. Klein und unbedeutend war sein erster Anfang, aber es hat sich in derFolge erweitert, und ist jetzt ji? einer wohl- eingerichteten Schule geworden.

Geräuschlos wie diese Anstalt begonnen, war man unabläßig bemühet, diesel­be immer mehr und mehr zu vervollkommnen, und, ohne auf äußern Glanz und Prunk zu sehen, im Stillen nach innerer Realität zu streben. Der Beyfall, bett diese Schule bey Sachkennern erhalten, und das Vertrauen, das mehrere Eltern ihr geschenkt, beweisen, daß unser Bemühen nicht ganz fruchtlos war. Die Menge nett hinzugekommener Zöglinge machte es indessen nöthig, schon vor einem halben Jahre eine vierte Klasse zu errichten und manche andere nothwendige Einrichtungen und Er­weiterungen zu treffen, die wohl dem Ganze« ersprießlich , aber zugleich auch für bett Finanzzustaud unsers Instituts sehr kostspielig waren. In dieser Lage haben wir be­schlossen uns an Sie, edle Menschenfreunde zu wenden und eine neue Subscription circuliren zu lassen. Sie waren es, die dieses schöne Jnsittür gegründet und so weit gebracht haben; jetzt ist es auf dem Punkte zu gedeihen und rchöne Früchte zu tra­gen. In diesem entscheidenden Augenblicke werden Sie gewiß Ihr Werk nicht sinken ' lassen.

Wir hegen daher die frohe Zuversicht, daß sowohl die bisherigen Unterstützer als andere Freunde des Guten mit erneuertem Elfer durch ihre Beytrage diese schöne An­stalt ferner aufrecht erhalten werden.

Zugleich-benachrichtigen wir daß das Schulgeld auf folgende Weise festgesetzt ist;

In der isien Klasse fl. 75. jährlich. '

- - 2ten st. 66.

- - 3ten fl. 50.

- - 4ten st. 40.

Direktion des Instituts.