L. Hont, Friederich und Comp. auf Neuburg bey Heidelberg verfertigen und empfehlen sich mit einer vollständigen Sammlung von Leinen-Damast, bestehend in Gedecken von allen Größen, die Tafelcücher von 3 bis 7 Ellen breit' dann Frühstück-Servietten und Handtücher. Sie haben sich vorzüglich beMht, die geschmackvollsten Muster auf die kleinen, wohlfeilen, zum täglichen Gebrauch he, stimmten G.decke von fl. 20. bis fl. 40. zu übertragen. Sie führen Bestellungen in selbst zu gebenden Mustern ans, und nehmen dienliches Garn an, um nach Auswahl Tafelged-cke davon zu machen. Sw empfehlen sich ebenfalls mit höchst zweckmäßigen, wohlfeilen Fußdecken von Wollen und Leinen, die nach langem Gebrauch gewendet werden können, da die Muster auf beyden Seiten gleich sind. Ferner verfertigen sie die, von dem Großherzogl. Badischen Ministerium durch eine öffeutliche Prüfung als höchst v -ükommen anerkannten, und im ganzen Lande eingeführten wohlfeilen hänfenen Schläuche ohne Nath, für Feuerspritzen, Weinhändler, Bierbrauer und Essig- siedet; so wie auch Femveimec, Getraide- und Geldsäcke ohne Näthe. In Frank- fu-1 am Mayn haben sie während dieser Messe ihre Niederlage bey Frau Wittwe D iest unter den neuen Kram, am Eck der Schnurgassl Lit. G No'üZ.
B. Gottlieb Krönig von Bielefeld, vordem sein Lager bey Herrn Ober Lieutenant Heinrich am Liebfrauenberg, jetzt aber in der Schnurgaffe am Eingang von der Neuenkram aus bey Herrn M. Linnemann Lit. G No. 69, empfiehlt sich mit allen Gattungen Leinwand und Gebild; verspricht Prompte und reelle Bedienung.
Kupferstich - Verkauf.
Nach der, auf den aasten dieses angekündigten Gemälde-Versteigerung im Hause der Madame Pfalz, wird auch eine kleine ausgesuchte Sammlung von Kupferstichen vorkommen; sie bestehet aus Blättern alter und neuer Meister, als: Adr. v. Ostade, Waterloo, Ferdinand und Wilhelm Kobell, Woolet, Raph. Morghen, Müller, Bartolozzi de Boissieu u. a. m.
A. Ha lein von Maynz, bezieht diese Messe mit einem ausgesuchten Assortiment Pariser Tapeten von allen möglichen Gattungen und von den geringsten bis}H den höchsten Preißen. Er empfiehlt sich einem geehrten Publikum, rücksichtlich der allerbilligsten Bedienung , und steht wie gewöhnlich auf dem Liebfrauenöerg in der Bude No. 14 gegen dem Gewölbe der Herren Thurneysen über.
Die zu der Hofrath Wichenhagischen Concursmaffe zu Heddernheim gehörige Mobilien, bestehend in schönem Holzwerk, als Commoden, Caunitz, Schranken, Stühlen, Tischen, Spiegeln und Bettungen rc. werden Mittwochs am rzsten Oktober L I. , Morgens 9 Uhr, versteigert, welches den Kauflustigen bekannt gemacht wird.
Heddernheim am 9ten Sept. 1809.
Herzoglich Nassauisches Amt.
Molitor.