Frankfurter Intelligenz * B lat t, (welches aus dem kleinen Hirschgrabrn F 77 Dienstags und Freytag; . ausgsgeden wird.
No. 2 2. Freyta 1, den 17 März 1809.
B e k aunt m s Ku n g.
Versteigerung von Z2 Stuck der vorzüglichsten, selbst bestens gezogenen,. Gräfl. Schönborntschen Weinen, eigenen Wachsthumss, sämtlich von Len besten Lagen und nachbeschriebenen Jahrgängen: alS> -
i Stück Hanncheuner
i — Klauser
igelt igoir
3 Stück Mittelheimer , 1806t
4
— Klauser igoör
i — Hattenheimer
I8o2t
2
— Aßmannshäuser igo6r
i — Klauser
1802t
7
— Markebrunner u.
2 — Hattenheimer
1804t
Hattenheimer 1807t
3 — Mittelheimer
1804t
2
— Mittelheimer 1807 t
. 5 — Kiauser
1804t
5
•— Klauser 1807t
io — Markobrunner u.
4
— Hochheimer 1807t
Hattenheimer
1806t
i
— Aßmannshäuser 1807t.
Mit der Versteigerung vorbenannter Weine wich nächsten Dienstag den Listen dieses Monats, Vormittags um r o Uhr, und zwar mit den Aßmanns- Häuser, Hattenheimer, Hochheimer und Markebrunner .Weinen dahier im Gräflich Schönbormschen Hause zu Hattenheim angcfang-n. Mit den übrigen wird zu Mirtel- heim und in der Klaus in den Schönbornischen Häusern <allwo die Weine liegen) am folgenden Tage fortgefahren werden. Den Kauflustigen wird dieses mit LemBemer- ken besannt gemacht, daß Tages zuvor die Proben an den Fässern genommen werden feen, und daß, da diese Weine bisher nicht zum Verkäufe bestimmt waren, auch neck niemand zum Probiren derselben früher ist zugelasseu worden. Dre Klauser Weine -ßnd theils amFuße des Schlosses Johannisberg und theils in dessen Mitte gewachsen.
Hattenheim im Rheingau den zten März .1809.
_ Schmitt, Gräflich Schönbornischer Renk.-Amtmann»
D ? Willemerische Bchausung am Fahrrhor soll, wenn sich bis Ausgang des Mor Karifluzuge flnden, verkauft, außerdem können Die darinnen f. eustehende L^uarr tierr miethwe.zi-. abgegeben, und jeden Vormittag von zehen bis eilf Uhr besehen werden. Es wird übrigens Hierbey bemerkt, daß vorbenannte Behausung auch die Gast- â-ttchttgkeu hat. ' '