Frankfurter Intelligenz * Blatt,
(wMes auf dem kleinen Hirfchgraben F 77 Dienstag- und Freytags ^X'TX. auSgegeben wird. ^X
No 6. Freytag, den 20. Januar 1809. MgSX
Bekanntmachung.
Nachdem bereits unterm 28. Oct. a. p eine gerichtliche öffentliche Vorladung an diejenigen ; welche jüdische General- oder Specialhypetheken auf die vormals dahier Hergebrachte Weise erlangt haben, zu deren Anzeige und Beweis unter dem pecemto- rischer! Termin von 3 Monaten erfassen worden, und hierunter auch diejenigen begriffen find. welche dergleichen Hypotheken etwa auf den iht verkauften BranLplatzen des Juden - Quartiers anzufprechen haben könnten ; so wird hierdurch öffentlich bekannt gemacht, daß der Erlös aus diesen verkauften Brandplätzen, an deren vorigen Besitzer Nicht eher verabfolgt werden wird- als bis sich nach Ablauf des, in der obgedachten öffentlichen gerichtlichen.Verladung anberaumten Termins ergeben hat, daß solche mit keinen Hypotheken belaste gewesen, weswegen auch diejenigen, welche hypothekarische Ansprüche darauf zu haben vermeinen, auf jene Ladung verwiesen werden.
Frankfurt den 9ten Jenner 1809/ .
Von wegen der zu dem Bau Lesenden - Ouartiers gnädigst angeordneten
F. P. Special -Commission. 1
G u i o 11 e 11.
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Da die Ankündigung vom i Zten Januar d. J. wegen Anmelden auf Holz aus dem Fürstlichen Magazin dahin mißverstanden werden könnte, daß man nicht unter drey Gilbert empfangen dörfte, so wird andurch bekannt gemacht, daß auch allerdings eme geringere Anzahl , und selbst ein halb Gilbert ausgegebm werde. Frankfurt, den 16. Jan. r 809. Jtzstein, Oberpolizey-Director.
Waaren - Versteigerung.
Freytag, den 27sten dieses, Vor- und Nachmittags, werden im Vergsnthungs- zimmer Holländische und Schweizer Leinwand in verschiedenen Qualitäten, Westen in Seide, Silber und Gold gestickt, seidene und wollene wattirte Herrenüberröcke, benebst mehreren Resten Seidenzeug und dergl. öffentlich versteigert.
Klebinger, geschw. Ausrufer.
Von der rosten Haager Lotterie ist das Schicksal der Loosen â 6 kr. pr. No. zu erfahren, bey G. I. Stiebel auf dem Wollgraben No. 75.