T-ttr 4____________________________ _ aimtDirna erhielt Herr Ed. Stahl hier für auSgesiellie Kanariendähne bei einer Konkurrenz von 38 Stämmen 4 erste Preise, den 1. EbrenpieiS, sowie die silber - vergoldete Medaille und 20 Mk. in bar.
1 Diebstahl. In der R^msaystraße wurde beule früh nack 7 Uhr von einem Milchwagen herunter eine grimfaücvte Bluse entwendet.
Echlechtangcbrachte Sparsamkeit.
Durch Sparen an verkehrter Stelle hat schon mancher da? Gegenteil von dem erhofften Erfolge erzielt. Namentlich wenn die Konjunktur ungünstig ist,' pflegt auch in geschäftlichen Betrieben die an und für sich lobenswerte Tugend der Sparsamkeit zu besonderen Ehren zu kommen, indem man auf diese Weise den fehlenden Gewinn wett zu machen sucht. Dann werden zuweilen Hunderte und Tausende riskiert, um Kleinigkeiten zu sparen. Ein beliebtes Gebiet für die Ausübung dieses Spardranges ist das Erkundigungswesen. Man sucht die Spesen für neue Erkundigungen zu vermeiden, und dabei ist doch gerade bei schlechter Konjunktur die Gefahr eintretender ungünstiger Veränderungen und die Notwendigkeit der Kontrolle selbst bei solchen Geschäftsverbindungen besonders gegeben, die sich bisher als kredit- und leistungsfähig erwiesen hatten. Ja man kann behaupten, dâß viele Handel- und Gewerbetreibende noch immer nicht die praktischen Konsequenzen ziehen aus der von einsichtigen Geschäftsleuten, Behörden und namentlich auch von der Presse längst verbreiteten Erkenntnis, daß die Krediterkundigung ein für jeden Geschäftsmann unentbehrliches Hilfsmittel ist. DaS Fehlen dieser Erkenntnis ließe sich nun aber nicht etwa bloß bei kleineren und mittleren Geschäftsleuten fest stellen, sondern auch Großbetriebe sind nicht ausgeschlossen. Ebenso hat sich auch daS frühere ErkundigunaS- tystem der Banken alS völlig unzureichend erwiesen, wie sich bei den zahlreichen großen Zusammenbrüchen in den letzten Jahren wiederholt berauSgestrllt hat. Auch über die Arten der Geschäftsabschlüsse, vor deren Ausführung Erkundigungen eingezogen werden sollten, herrschen häufig noch ganz falsche Auffassungen. Manche Geschäftsleute glauben, schon das Erforderliche getan zu haben, wenn sie sich Auskünfte über ihre Abnehmer verschaffen. Vielfach schränkt man zu seinem Schaden diesen Kreis noch weiter ein, indem man sich nur über diejenigen informiert, die Kredite in Anspruch nehmen wollen. Daß es aber notwendig ist, sich auch über 'eine Lieferanten zu erkundigen, wird leider nur verhältnismäßig wenig beherzigt. Mit Recht wurde deshalb vor kurzem in einer bekannten Berliner Finanzzeitichrist anläßlich der bei einer großen Firma vorzekommenen Unregelmäßigkeiten darauf hingewiesen, daß es notwendig sei, selbst über Bar- verkäufer Auskünfte einzuholen. Manches hat sich in den letzten Jahren allerdings schon gebessert, und die bitteren Erfahrungen, die man immer wieder machen muß, werden sicherlich dazu beitragen, daß die berm'smäßige Kreviterknndigung immer mehr auch bei den noch Widerstrebenden zu ihrem Rechte kommt. Wenn nun schon eine schwache Besserung zu verzeichnen ist, so ist daS zweifellos zum guten Teil den Veröffentlichungen der Vereine Kreditreform mit zu verdanken, die in den von der Geschäftswelt und auch von der Presse viel beachteten regelmäßigen Jahresberichten ihres Verbandes, dem auch der hiesige Verein Kieditreform, Geschäftsstelle Marktplatz 4, angehört, seit Jahren am bieten wunden Punkt immer wieder hingewiesen haben. Daß aber noch sehr viel ge-chehen muß, ließe sich durch zahlreiche bekannte Vorkommnisse auS neuerer Zeit leicht dartun, und es liegt im Interesse jedes Geschäftsmannes, sich die Vorteile der Krediterkundigung in vollem Umfange zu Nutze zu machen. Diese bildet bekanntlich eine der Hauptzweige der Vereine Kredit- reform, welche nickt nur schriftliche Auskünfte aus alle Plätze der Erde erteilen, sondern ihren mit Legitimationskarten deS Verbandes versehenen Mitgliedern und deren Reisenden auch den erheblichen Vorteil der mündlichen Auskunstserteilung auf der Reise an ca. 800 Plätzen deS In- und Auslandes gewähren, ein Hinweis, der mit Rücksicht auf den bevorstehenden Jahreswechsel von besonderem Interesse sein dürste.
Vereins- n. Ver ^nüqnnisna -richten iâr Ditnètaz den 29. Dezember.
E». Manner- und ^/'mxÜTtqsDeren: Unterhaliunq (Pu. BereinZdauS). Tvrvr ’iefi'^nft ! üfwnns \>m 8—10 Uhr: Junten *er ^»««nn-ib-ilnna
barsten Teile seiner Hcrmat selbst, so ist es mit jenem ver aaerum nichts.
Von der durch unS einzuschlagenden Gesamtrichtung hängt eS ebenfalls ab, ob wir an der physischen Verbesserung des Negers und seinem numerischen Anwachsen ein Interesse haben oder nicht. Unter dem Hauche der Zivilisation konnte das eine oder andere Naturvolk ganz oder nahezu dahinschwinden : die Tasmanier gehören der Geschichte an; die Maori von Neuseeland und die Fanalen von Hawaii nehmen an Zahl rasch ab; man spricht vKi den letzten Wedda auf Ceylon. Zu diesen Todeskandidaten gehört die Negerrasse nicht: im Gegenteil, wo immer sie mit den Weißen in Berührung getreten ist, erstarkt sie in jeder Beziehung; ihr Anssterben brauchen wir also nicht zu befürchten. Doch sollen wir ihren Verwehn mgskoeffizienten durch künstliche Zuchtwahl noch zielbewußt heraussetzen? Freilich sollen wir das, denn eine zahlreiche ein- geieffene Bevölkerung ist unS unter allen Umständen nutzbringend und dienlich; den Pflanzer »befreit sie von der ewigen Arbe-ternot, für den europäischen Fabrikanten aber und den Kaufmann ist eine große Kundschaft zweifellos angenehmer als eine kleine. Wie diese Verbesserung in die Wege zu leiten sein wird, darüber habe sch mich an einer anderen Stelle, angesichts der vielfachen Krankheiten und Plagen des Erdceils, erschöpfend ausgesprochen; ich habe nichts weiter hinzuzusiigen.
In Europa gibt es dumme, mäßig begabte und ganz kluge Menschen; in Afrika ist es nicht anders. Wohl konnte gerade die ungeheure Lippenzier der Frauen da unten zuweilen den Eindruck Hervorrufen, als hätte man es nutbem vielgesuchten Bindeglieds zwischen Affe und Mensch, dem miseing link der Teizendenzler, zu tun; auch manches Negec- bübcken konnte zu deszendenz-theoretischen Vergleichen an- reizen. Damit war indessen auch die Veranlassung, hochnäsig von oben herab zu schauen, zu Ende. In meinem während einer ganzen Reihe von Monaten durchgenihrten Zusammenleben mit den Völkern des Rovumagebietes habe ich den Eindruck der Albernheit, den wir mit dem Mger gar zu gern verbinden möchten, niemals entbeeft; im Gegenteil, man konnte das Benehmen, mit dem nicht nur die würdigen
Dienstag
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krster Athleten - Verein: R eiH? von 9—11 Uhr: Uebiing«stu»de im Verein-lokale (NestiurMlon S’uhhof).
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Zamilien - Marke» - Kanin- vere n „Gnig'eil": A end« von 8 10 Uhr: Markena>i?aabe für lt-ntrahenren kBereinLdaus „Po coibta").
^ekanaverein ,®innfer*: Smflüonbe in der „ Stobt Bremen".
Verein für Handlung? - Komm,« von 1858: VereinSabend im Steflau« ront „Rarioberr".
ssramöüicher Kind: gnsammenknnst im ,,Bemhard?e<k".
Karbol, ßaufmâniitfrber Sc ent: ?ibcad« 9 Uhr: Arrsammenkuust im Ser» emslokal ,wm Andenhof".
Verein „^tennbitbaft": Be>enr«a'end im ..Neubau".
Verein her Sarent : Vereniradend im r«asthan? ,nir ®ou' e*.
Ga^elSberaer Sm ograpben-Berein k^okal : „Franks irtet Ban", Eingang Sinbenftrane): Abends von 8—9 Uhr: AnsäugerkurjuS, 9—10 : UebwgSmmbe, Serfebrbfd'vn.
i^emerde- unb Hindwer>r>Berern: Vereinsamend in der „6entroI*i«He*.
G.rniiäirkalount brt Kriererocreins: Ued rngsstnnde i. d. „iLenrralhatle".
Baromettrstanb.
12 Nhr am 28. 12. 29. 12.
Sebr trocken 770
Btstäiidig
Schön 760
Veränderlich
Regen Windll°"
Siel Regen 74
Simm 730
720
710
Ccffcntlidicr Wetterdieüst.
(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurt.) Vornttsflchilichl Wiiterttng für die Zeit bom tklbeud des 29. Dezember bis jum nächsten Abend.
Klar, trocken, stärkerer Frost.
Hus Hab und fern.
Fulda, 28. Dezbr. Auch im diesjährigen Eisenbahn- etat wird, wie die „Fld. Atg." von zuverläifiger Seite erfährt, keine Rate für den so dringend notwendigen Umbau des hiesigen Bahnhofes erscheinen. Die Ausführung dieses auf 5 Millionen Mark veranschlagten Projektes ist vielmehr wegen Mangels an Mitteln abermals um ein Jahr verschoben worden und soll nun erst im Jahre 1910 erfolgen.
-r. Marburg, 28. Dezbr. Wie die hiesigen Zeitungen berichten, ist hier ein Luftbahn-Projckt entstanden. Es handelt sich dabei um eine .Kombination von Luftschiff und Bahn ober auch um die zwangsweise Führung eines Luftschiffes, daS zur Aufnahme von 60 Personen geeignet ist. Die irei» benbe Kraft wird durch Kabel von außen zugeführt und eine Geschwindigkeit von 150 — 200 Kilometern erzeugt werden. Wenn die nötige finanzielle Unterstützung nicht auSbleibt, soll die erste Linie rzach Frankfurt über Gleiberg, Münzenberg und Saalburg eingerichtet werden.
Cvm. Frankfurt a. M., 28. Dezbr. Die deutsche Bank teilt mit, daß ihr am 24. Dezember mit der ersten Post ein Brief von einem hiesigen Kontoinhaber zugina, der
Alten, sondern auch die feurigen Jungen mit uns beiden Europäern verkehrten, mit Fug und Recht als wohltuende Gesetztheit bezeichnen. Europäische Volkskreise von gleicher sozialer Stellung hätten sich ein Beispiel daran nehmen können. Auf Grund dieser guten persönlichen Erfahrungen glaube ich auch nicht an daS Dogma des Mangels jeder Entwicklungsfähigkeit beim Neger; eine geistige Entwickelung ist ihm nicht einmal in Nordamerika abzusprechen, trotzdem die Hindernisse dort sicherlich größer sind al§ die Entwicklungsmöglichkeiten; warum sollte er also nicht auf die aussteigende Bahn gelangen, sobald wir ihm die Gelegenheit dazu in richtiger Weise bieten ? Nur nicht von heute zu morgen sollen wir daS verlangen, das geht wider alle biologischen Entwicklungsgesetze, ganz ebenso wie die Erwartung einer wirtschaftlichen Blüte von heute zu morgen gegen jede ge- f(sichtliche Gesetzmäßigkeit verstößt. —
Es ist längst Nacht geworden; der „König" muß den Kurs gewechselt haben, denn der Sturm faßt uns nicht mehr von vorn, sondern stark backbordS; sicherlich geht eS jetzt aus Kreta zu; morgen ober übermorgen werden wir an Griechenland Doriiberfahren. Ich freue mich, offen gestanden, aus den Anblick des Landes, dessen antike Bevölkerung ich nicht so maß- und kritiklos verhimmele wie so viele Männer bei uns daheim, denen der alte Grieche die Verkörperung aller geschichtlichen und kulturellen Tugenden ist. Nur eins wird den alten Hellenen auch der Neid lassen müssen: kolonialen Unternehmungsgeist haben sie in einem Ausmaß besessen, daß sie nutz in dieser Beziehung für unsere ganze Zukunst als Vorbüd dienen können.
Ueber dieser Ankunst liegt ein dichter Schleier. Wird uns Deulsch-Ostasrika ein zweites Indien werden? Nicht einen Augenblick bezweifle ich baS; mein Auge sieht daS weite Land durchzogen von Schienensträngen. Der eine folgt der alten, großen Karawancnsiraße von der Küste bis zum Tanaaniyka. Den alten Trägerverkehr hat da? schnaubende Dampfroß lahm gelegt; bafiir beherbergt ber ratternde Ang jetzt die früheren Träger selbst, außerdem Maffengüter, denen bei her alten Art des KarawanenhandelS der Weltmarkt verschlossen war. Zum Viktoria-Nyansa läuft ein Schienen» sträng und auch zum entlegenen Nyassa : wir gewinnen An-
29. Dezember
pom 23. bnt'ert war und her einen Betrag von SW Mark 'ur Versügnng ein-S He rn Marqua'di ftetlie, unter An- sü'NNg einer NiürrschristSprohe deS genannten. Nun stellte sich aber frute heraus, daß ber Kontoinhaber von dem Briefe nichts weiß und daß feine Unterschrift gefälscht war. Da die Unterschrift aber täuschend ähnlich war, hatte die Bank keinen Anstand genommen, dem Schwindler den Betrag von 995 Mk. auâzuzahlen. ES wurde natürlich sofort die Staatsanwaltschaft von hem neuen Bankschwindel in Kenntnis gefegt.
Osföubach a. M., 28. Dezbr. Der Hausbursche Philipp Mack, ber am Mittwoch mit 9200 Mark Bargeld und Wechseln in Höhe von 5400 Mk., die er für feine Firma, die Veberwarenfabrif A. Klngherz & Co., zu besorgen hatte, durchging, hat sich in Wetzlar ber Polizei gestellt. Von dm Wechseln und dem Gelde fand sich bei ihm nicht» mehr vor, nur noch ganze zehn Pfennige nannte er sein eigen. Er gab an, in mehreren Städten gewesen zu sein und will von dem Verbleib des Geldes nichts wissen, wenigstens weigert er sich, bestimmte Angaben darüber zu machen. Er wurde feftgeuommen und dürfte halb zur Vernehmung nach hier verbracht werben. Mack ist schon einmal wegen Diebstahl, und zwar in seinem 21. Lebensjahre, mit 2 Jahren 4 Monaten Gefängnis bestraft worben. Nach seinem Verhalten bat man Gruyd, anjunebmen, daß er das Geld irgendwo versteckt bat, um ,es, wenn er seine Strafe verbüßt hat, wieder in feinen Besitz zu bringen. Ob ihm dieser Plan glücken wird, ist fraglich.
Fviedberst, 28. Dezbr. In den Erläuterungen zum Hauptvv! anschlag des StaatshgushalleS heißt eS bezüglich deS Neubaues des Amtsgerichtes hier: „Es bestand seither die Absicht, (wie dies bereits im Budget 1902 03 bei Kapitel 131, Titel 1, Ziffer 2 hervorgehoben würbe) den Nenbau eines AmlsgcrichtSgebäudes zu Friedberg auf dem Gelände der jetzigen Blindenaustalt zu errichten, sobald der Ersatzbau für die Bliiidenapstalt geschaffen fein würde. Da aber noch einige Jahre bis zur Erstellung dirsts Ersatzbaue» vergehen werden, der Neubau eines Amtsgerichtsgebäudes jedoch dringlich geworden ist, so besteht die Absicht, zunächst nur baS Amtsgerichts d i e n st gebäube auf dem Gartengelände der Blindenanstalt zu errichten. Es wird hierdurch ermöglicht, den Am'sgrrichtsnkubau etwa 2 Jahre früher fertig zu stellen. Die Kosten für den Neubau werden zum größten Teil durch den Verkauf des jetzigen Amtsgerichis, welches in guter Geschäftslage sich befindet, gedeckt werben."
Giesten, 28. Dezbr. Unter dem dringenden Verdacht, den Lustuiord sei übt ;u haben, wurde gestern abend der Schuhmacher und (Gelegenheitsarbeiter Wilhelm Reif, geh. den 24. Dezrmber 1861 zu Niederspey, Kreis St. Goar, verhaktet. Es war festgestellt worben, daß am Abend des 24. lf. Mts. in der Ludwigstraße ein Unbekannter einen Jungen angefprochen hatte, er solle ihm die Gußfabrck zeigen, dann bekomme er 60 Pfg. von ihm. Der Junge ging nicht mit. Die Beschreibung, die er von dem Unbekannten gab, stimmte mit der überein, die eine Wirtsfrau von einem Manne gab, der am 24. (. M. abends 10 Uhr bei ihr erschien, zwei Flaschen Wein trank und sehr aufgeregt war. Auch äußerte der Fremde der Wirtin gegenüber, wenn et jemanden in die Auge schaue, gehe die Serien überall mit hin, eS könne dies ein Bub ober ein Mädchen fein. Aus diese Angaben hin würbe nach Reif geforscht und er mürbe gestern abend betroffen und feftgenommen. Gle ch nach bet Festnahme wurde Reif in feiner Arrestzelle vom Kriminal« Wachtmeister Pfeffer vernommen, die Vernehmung wurde aber absichllich vorerst nicht auf die Mordtat selbst erstreckt. Reis gestand aber ein, an dem Abend den Jungen in her Ludwigstraße in der vorher geschilderten Weise zu überreden versucht zu haben. Festgestellt wurde weiter, baß Reif noch einen zweiten Jungen um dieselbe Zeit auf gleiche Art an. gesp ocken hatte, der aber auch nicht folgte. fRad) der Vernehmung, in der Reif auch deponiert hatte, daß er bereits dreimal wegen SittlichkeilSverbrecken und das letzte Mal mit acht Jahren Zuckiha.is bestraft fei, betraten der Oberstaatsschluß an das britische Netz Südafrikas, an die Fahrstraßen des Kongostaates, an das Stiltal. Vor dreißig Jahren noch war Stanleys Marsch zupi Seengebiet und die Fahrt den Kongo hinab eine entdeckerische Großtat: wir Leute von Henft fahren vielleicht noch mit dem Luxuszuge vom Kap bis Kairo, von Daressalam bis Kameriiu.
Albumblätter.
Es liegt in jedem Menschcm eine Rügung zur Wahrh«'» die bei jeder Lüge erst überwältigt werden muß.
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Wenn sich ber Most auch ganz absurd gebethet, Es gibt zuletzt doch noch ’nen Wein. Goethe.
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Die Jugend will sich ältern, will sich freuen. Schiller.
Säg’ in uns nicht de« Gottes eig’ne Kraft, Wie kènnl' unS Göttliche» entzücken? Goethe.
Am Besten machst bu gleich
Dein Ding im Anfang recht: Nachbesserung macht oft Halbgutes völlig schiech!. Fr. Rückeri.
Niemals, nur in Kunst und Leben Schlechtem halb*» Raum gegeben 1 ff in fei
Alle Knechte könnein gleiche Gaben, Alle Sterne gleiches Licht nicht haben; Eine« fragt der Meister: ob man treu Ueber dem vertrauten Pfunde fei. Gerol.
Sieh nicht aus mich dem Entfernten, Was dir nah lie^t, mußt du tun; Säen mußt du, nullst du ernten, Nur die fleiß'ge Hand wird rub’n. Svitta.